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Serpens66

Vorübergehende Warnung an bitcoin.de ExpressVerkäufer!

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Unsere Kommunikationspolitik ist in der Tat beschissen. Da gibt es auch absolut nichts schönzureden. Ich komme mir aktuell vor wie ein Politiker, die auch oft viel reden ohne etwas zu sagen. Das finde ich selbst "suboptimal", um keine Kraftausdrücke zu benutzen. Es wird wohl noch einige Zeit vergehen, bis ich hier einen substanziellen Beitrag zur Ehrenrettung von Bitcoin.de und meiner Person in Sachen "Kommunikationspolitik" leisten kann - leider.

 

Es ist so, dass wir aktuell zum konkreten Fall einfach nicht mehr sagen dürfen, um die Ermittlungen nicht zu gefährden. An diese Anweisung werden wir uns auch weiterhin halten. Der einstelligen Anzahl von Kunden des betreffenden Handelspartners ist bereits im Dezember empfohlen worden den Rechtsweg zu beschreiten, um an ihr Geld zu kommen, auf dem derzeit der "behördliche Daumen" liegt. Das ist auch weiterhin dringend zu empfehlen, um keine Zeit zu verlieren. Die Diskussion hier im Forum wird für die betroffenen Kunden definitiv nicht dazu führen schneller an ihr Geld zu gelangen.

 

Und noch mal: es gibt/gab kein Sicherheitsproblem/Bug. Weder mit Euros und schon gar nicht mit Bitcoins. Es ist nichts "wegkommen", aber es klebt eben der "behördliche Daumen" auf dem Geld. Durch eine bereits umgesetzte Verbesserung der "Frühwarnsysteme" ist davon auszugehen, dass wir solche Fälle in Zukunft abfangen können. "Auszugehen" heißt in diesem Zusammenhang, dass ich mich nicht so weit aus dem Fenster legen möchte zu behaupten, dass unter bestimmten Umständen Behörden nicht auch in Zukunft die "Blutgrätsche" machen können - trotz aller technischen Verbesserungen.

 

Viele Grüße,
Oliver Flaskämper

 

 

Ein Mahnverfahren wird ergebnislos bleiben, da legt der Gemahnte einfach Widerspruch ein und dass war's. Wenn, dann muss vom Anwalt letztmalig eine Frist zur Zahlung bestimmt - und danach geklagt werden. Eine Rechtsschutzversicherung wäre zwar schön, aber da letztlich der Verlierer alles zahlt, hier unnötig.

 

Das Problem mit der möglichen Kündigung kann niemand sicher aus der Welt schaffen. Sind nur Poweruser betroffen? Vielleicht sollte am Anfang derjenige klagen, dem eine solche Kündigung mehr oder weniger egal ist. Mit einem obsiegenden Urteil können die anderen dann winken.

 

Oliver Flaskämper empfiehlt im obigen Post selber den Rechtsweg zu beschreiten. Er meinte das natürlich in Bezug auf den Käufer. Dass die juristische Person, deren Vorstand er ist, selbst auch Schuldnerin des Anspruchs ist, hat er geflissentlich unter den Tisch fallen lassen. Dass der Rat, den Rechtsweg gegen den Käufer zu bestreiten falsch war, sieht man nun, weil die Ermittlungen erwartungsgemäß eingestellt wurden, da der Täter nicht zu ermitteln war. Eine Klage gegen den "Käufer" wäre also gescheitert.

 

Klagen muss man in dem Fall allein gegen die Bitcoin Deutschland AG und die Fidor Bank. Jetzt, wo die Ermittlungen eingestellt wurden, fällt auch der Grund weg, dass die Bitcoin Deutschland AG nichts mehr dazu sagen "dürfe", um Ermittlungen nicht zu gefährden. In wie weit Ermittlungen gefährdet werden können, wenn die Bitcoin Deutschland AG schon damals gesagt hätte, wir kommen selbstverständlich für den Schaden auf, der durch uns entstanden ist, hat sich mir schon damals nicht erschlossen. Es war schlichte Hinhaltetaktik.

 

Es wäre wirklich schade, wenn die Bitcoin Deutschland AG und die Fidor Bank mit dieser dreisten Nummer durchkämen, weil die Leute alle Angst haben, dann ihren Account oder ihr Konto gekündigt zu bekommen. Das kann und sollte nicht das richtige Ergebnis sein.

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2016: 12

2017: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, ???

2018: ???

???

 

;) bald ist jahrestag ;)

 

und witz der woche:

 

wie bereits in den letzten drei Jahren möchten wir, die Bitcoin Deutschland AG, nachweisen, dass die von Ihnen bei uns gehaltenen Bitcoin-Bestände korrekt sind und wir gleichzeitig über ausreichende Bitcoin-Bestände verfügen, um die Ansprüche der Kunden der Bitcoin Deutschland AG zu erfüllen.

Hierfür führen wir ein Saldenbestätigungsverfahren durch. Dabei unterstützt uns eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (RLT IT- und Systemprüfung GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft aus Essen), die nach Abschluss der Aktion bestätigen soll, dass die Bitcoin-Bestände unserer Kunden von der Bitcoin Deutschland AG korrekt verwaltet werden. Die Information über das Saldenbestätigungsverfahren sowie das Ergebnis werden wir veröffentlichen

bearbeitet von boardfreak
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Lustig, ich dachte die Tage auch an das Thema und dass das wohl bald ein Jahr her sein muss.

Naja, die Strategie lautet wohl Verjährung.

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wäre interessant was passieren würde wenn die betroffenen ihre von bitcoinde ausgewiesenen salden NICHT bestätigen würden - das audit ist imho nix wert sollte im veröffentlichten ergebnis stehen dass die bestände korrekt verwaltet wurden obwohl es noch keine kompensation des bugschadens gab

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2016: 12

2017: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, ???

2018: ???

???

 

;) bald ist jahrestag ;)

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wäre interessant was passieren würde wenn die betroffenen ihre von bitcoinde ausgewiesenen salden NICHT bestätigen würden - das audit ist imho nix wert sollte im veröffentlichten ergebnis stehen dass die bestände korrekt verwaltet wurden obwohl es noch keine kompensation des bugschadens gab

Eine gute Frage, boardfreak.

 

Was ich bis jetzt sagen kann ist, dass nichts passiert ist, außer dass ich von Fidor eine finale absage via Post bekommen habe. Im Schreiben steht so viel wie, §8 greift nicht und dass sie sich strafbar machen würden, würden sie das Geld erstatten.

 

Ob zivilrechtlich momentan was läuft, kann ich mich nicht zu äußern.

 

Fazit des ganzen ist aber bereits gezogen: Kunde haftet.

bearbeitet von 4ley

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"...und dass sie sich strafbar machen würden, würden sie das Geld erstatten..." - interessant dass eine kulanzgutschrift strafbar sein soll LOL

 

immer wieder: bitcoinde als treuhänder eurer btc hat diese freigegeben obwohl es keinen zahlungseingang gab

bearbeitet von boardfreak

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Sorry für mich ist das so unvorstellbar .... ich fasse nochmal kurz zusammen: Wenn auf bitcoin.de ein interner Systemfehler oder Bug auftritt und dadurch Geld/Coins nicht gutgeschrieben werden oder ähnlich, dann haftet dafür der Kunde, das Geld ist weg.

Ganz ehrlich: Seid ihr (damit meine ich euch Kunden) euch dessen Risiko eigentlich vollständig bewusst? Wie könnt ihr der Plattform noch vertrauen? Stellt euch mal vor ihr kauft für xx.xxx Euro und euch passiert das?!

Ich will jetzt auch nichts davon hören, dass schon zig tausend oder Millionen Trades problemlos abgwickelt wurden .... jeder sollte sich in genau diese Situation versetzen - vl. passiert es EUCH und zig Tausend Euro sind auf einmal verloren?!

 

Also diese Vorgehensweise ist für mich sowas von absolut inakzeptabel das es kaum eine Steigerung gibt.

Gerade weil es meist reibungslos abläuft und dadurch sehr gut an Gebühren verdient wird, kann man die Leute nicht auf "freiwillige" Basis entschädigen?

 

Was habt ihr (die Geschädigten) unternommen? Ihr könnt doch vor Gericht unmöglich verlieren ...

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immer wieder: bitcoinde als treuhänder eurer btc hat diese freigegeben obwohl es keinen zahlungseingang gab

 Moment mal

 

Wenn ich als User von Bitcoin.de, BTC kaufen möchte dann fungiert doch Bitcoin.de als Vermittler/Zwischenhändler und die haben ganz klar eine Aufgabe, nämlich sicherzustellen dass die BTC vom Verkäufer nicht weiterverkauft werden und beim erfolgreichen abschluss diese auch an mich übertragen werden.....

 

Käufer       <-----> Bitcoin.de <-----> Verkäufer

Verkäüfer  <-----> Bitcoin.de <-----> Käufer

 

Genauso wenn ich auf Bitcoin.de BTC Verkaufen möchte, auch hier fungiert Bitcoin.de als Vermittler/Zwischenhändler und muss dafür sorgen, dass meine BTC nicht freigegeben werden bevor es von mir keine Zahlungseingangsbestätigung gibt

 

 

Das ist doch der unterschied zwischen Bitcoin.de und ein Darknet-Market

 

Bitcoin.de de dient als Vermittler/Zwischenhändler und alle Zahlungsein- und ausgänge laufen über eine Bank...entweder die Hausbank oder die Fidor Bank 

 

Bitcoin.de sollte deshalb auch für Schäden haften die durch fehlerhafte Übertragungen seitens Bitcoin.de entstehen... Den Einkauf/Verkauf stoppen bis die Software überpüft worden ist und der Bug/Fehler behoben worden ist.....

 

Wie sonst konnte es dazu kommen ??

 

Was sagt Bitcoin.de dazu ?

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Wie sonst konnte es dazu kommen ??

(mal aus dem Gedaechtnis wiedergegeben)

 

Darstellung bitcoin.de:

 

Bitcoin.de hat von der Fidorbank das Signal erhalten, dass das Geld von einem Konto auf das andere Konto gebucht wurde.

Daraufhin hat Bitcoin.de die Bitcoins folgerichtig uebertragen.

 

Darstellung Fidorbank:

 

Bitcoin.de hat von der Fidorbank das Signal erhalten, dass das Geld von einem Konto auf das andere Konto gebucht wird.

Daraufhin hat Bitcoin.de die Bitcoins verfrueht uebertragen.

 

Die API-Anbindung wurde daraufhin ueberarbeitet:

 

Bitcoin.de erhaelt von der Fidorbank das Signal, dass das Geld von einem Konto auf das andere Konto gebucht wird.

Daraufhin uebertraegt Bitcoin.de die Bitcoins vorlaeufig.

Die Fidorbank gibt eine weitere Bestaetigung wenn das Geld tatsaechlich gebucht wurde.

Bleibt diese weitere Bestaetigung aus, wird der Trade rueckabgewickelt.

 

Wenn der Kaeufer seine Bitcoins schon anderweitig veraeussert hat, dann geht dessen Bestand ins Negative und er muss den erstmal ausgleichen.

 

Der Verkaeufer jedoch erhaelt seine Bitcoins zurueck.

 

 

... meinem Verstaendnis nach ist der Fall von letztem Jahr ein Einzelfall und kann nun nicht mehr auftreten.

 

(ich hatte solche abgebrochenen Kaeufe bereits)

 

EDIT: Und klar, Bitcoin.de und Fidor haetten dabei kulanter reagieren koennen und vor Gericht bekommt sicher auch der Kunde das Recht zugesprochen - dass die Betroffenen die Fuesse still halten, sagt mir, dass sie ganz bestimmte Beweggruende haben eben nicht den Gerichtsweg zu gehen. Moeglicherweise ist der aufgetretene Schaden in Relation zum Nutzen der Partnerschaft mit bitcoin.de sehr gering zumal sich der Schaden als Verlust gegenrechnen laesst.

 

Ich denke, Unbeteiligte wie ich sollten die Entscheidung der Betroffenen schlichtweg akzeptieren anstatt gut gemeinte Ratschlaege zu geben.

bearbeitet von Jokin

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Einzelfall kann man leicht verschieden auffassen ... es hat auf jeden Fall NICHT nur EINEN User betroffen oder anders gesagt, mehr als EINE Person wurde geschädigt.

 

Ob exakt dieser Bug nicht mehr auftreten kann sei dahingestellt, was wenn es ein anderer ist? Der Kunde bleibt am Schaden sitzen, obwohl dieser ganz offensichtlich absolut KEINE Schuld hat.

Bei einem internen Systemfehler haftet also der Kunde. Nicht schlecht.

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Dann hoffe ich mal dass die betroffene User eine Rechtsschutzversicherung haben und auch Klagen !

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die user klagen aber nicht da sie angst haben deshalb von bitcoinde oderund fidor gekickt zu werden - ich bin nicht betroffen aber ich nutze seit dieser farce bitcoinde nicht mehr - solch ein verhalten ist unter aller kanone

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Ja und ??? Dann sollen die eben uns alle Kicken...mal sehen woher dann die Monetos für die Server & "Kaffeekasse" kommen

 

Warum macht ihr dann indirekt werbung für Bitcoin.de ?

 

Es gibt zig Börsen..............Einfach den Namen weglassen :)

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Bitcoin.de ist keine Börse und die API-Bots verdienen durch Arbitrage vermutlich mehr als der Schaden ausmacht oder keine Ahnung - anders kann ich es mir nicht vorstellen.

Dieses "Wissen" hat vermutlich auch bitcoin.de ausgenutzt und es drauf ankommen lassen. Nicht schlecht. Ging sich ein neues Firmenauto aus vermutlich.

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