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Laut unten genannten Quellen hat bitcoin.de angeblich Kundendaten ohne richterliche Anordnung (und ohne Kenntnis der Kunden) an unternehmensfremde Personen/Organisationen weitergegeben, in dem geschilderten Fall konkret an eine Polizeibehörde.

 

Daraus ergeben sich für mich als Kunden folgende Fragen:

1) Trifft der im Link dargestellte Sachverhalt zu?
2) falls ja, auf welcher Rechtsgrundlage basierte diese Datenweitergabe?
3) Liegt ein Rechtsverstoss durch bitcoin.de vor? (strafrechtlich oder zivilrechtlich)
4) wer haftet im Fall eines Missbrauches schadenersatzrechtlich für diese Datenweitergabe?
 
Quellen:
 
 
####### Update am 3.8. um 16:19 Uhr ################
Ich habe in der Zwischenzeit eine Antwort erhalten die ich nachfolgend kurz zusammenfasse und anschließend im Original beifüge:
 
1) Trifft der im Link dargestellte Sachverhalt zu? 
Der im Link genannte Sachverhalt trifft zu. Kundendaten wurden ohne richterliche Anordnung (richterliche Beweiswürdigung) an firmenfremde Behörden weitergegeben. bitcoin.de wird auch weiterhin Kundendaten ohne richterliche Anordnung (richterliche Beweiswürdigung) an firmenfremde Behörden weitergeben.
 
2) falls ja, auf welcher Rechtsgrundlage basierte diese Datenweitergabe?
laut Meinung von bitcoin.de liegt eine pauschale Zustimmung durch den Kunden in den AGB zum Bereich Datenschutz (§21 Abs. 5) vor
 
3) Liegt aus Ihrer Sicht im dargestellten Sachverhalt ein Straftatbestand durch Ihr Unternehmen vor, oder ein zivilrechtlicher Vertragsbruch durch Ihr  Unternehmen? 
nein, da laut Meinung von bitcoin.de eine pauschale Zustimmung durch den Kunden in den AGB zum Bereich Datenschutz (§21 Abs. 5) vorliegt

4) wurden Kundendaten von mir ohne richterlichen Auftrag an firmenfremde Personen/Organisationen weitergeben? 
bisher unbeantwortet

5) falls ja, wer haftet schadenersatzrechtlich für diese Datenweitergabe? 
bisher unbeantwortet
 
### Original-Antwort ############################################################################
Sehr geehrter xxx, 
die Berichterstattung, dass Daten an anfragende Ermittlungsbehörden auch ohne richterlichen Beschluss herausgeben werden, sind korrekt. Wie ferner im Bericht erwähnt wird, ist Bitcoin.de zu einer solchen Herausgabe gesetzlich berechtigt. Dies ist auch seit dem Start von Bitcoin.de Mitte 2011 in unseren AGB zum Bereich Datenschutz (§21 Abs. 5) so festgehalten. 

Wir möchten betonen, dass allen Anfragen die wir bisher von Behörden erhalten haben, konkrete Straftaten zugrunde lagen. Es liegt uns fern den Eindruck zu erwecken bei Bitcoin.de Straftaten zu fördern bzw. Straftäter zu schützen. Daher entsprechen wir im Regelfall bei Vorliegen eines aus unserer Sicht berechtigten Interesses den Auskunftsersuchen der anfragenden Behörden. 

Es wäre für uns eine schwere Bürde in jedem Einzelfall die Entscheidung treffen zu müssen, ob es nur der Kunde ist, der eine geringe Menge eines Betäubungsmittels im Darknet kauft, Jemand einen Webshop im Darknet betreibt oder gerade Leib und Leben gefährdet ist, weil jemand entführt wurde und Bitcoins als Lösegeld gefordert werden. 

Pauschal alle Auskünfte zu verweigern und auf richterliche Beschlüsse zu warten entspricht zum einen nicht unserer Einstellung in Bezug auf das Verantwortungsbewusstsein deutscher Ermittlungsbehörden, noch wollen wir die Verantwortung dafür tragen, wenn Auskünfte aufgrund unserer Verweigerung vielleicht einmal zu spät erteilt werden und das im schlimmsten Fall Menschenleben kostet. Wir bitten um Respekt für diese Entscheidung, die jedes Unternehmen für sich selbst treffen und verantworten muss. 

Man kann unterschiedlicher Auffassung sein, was die Zusammenarbeit mit Behörden anbelangt. Netzaktivisten und Bürgerrechtler sehen das sicherlich anders als ein Power-Trader, der nicht mit Straftätern Bitcoins handeln möchte und sich dadurch ggfl. selbst verdächtig macht. 

Wir fühlen uns mehr unseren ehrlichen Kunden verpflichtet und werden auch weiterhin Daten an anfragende Polizeibehörden herausgeben, sofern aus unserer Sicht ein berechtigtes Interesse vorliegt. Der Gesetzgeber hat die Verantwortung für diese Entscheidung den Unternehmen übertragen. Mit dieser Gesetzeslage sind wir nicht glücklich, aber wir stehen zu unserer Entscheidung Daten im Zweifelsfall zu übermitteln. 

Wir erwarten für unsere Entscheidung keine Zustimmung, hoffen jedoch, dass Sie unsere Gedankengänge nachvollziehen können. Wir können auch verstehen, wenn Kunden uns aufgrund dieser Praxis verlassen werden, geben jedoch zu bedenken, dass fast alle bekannten Bitcoin-Börsen mit den Behörden kooperieren. 
bearbeitet von wolfi232

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Wenn das wahr wäre - das wäre ein Hammer.

Nur weil irgendein Polizist Daten erfragt hat Niemand in Deutschland das Recht Daten weiter zu geben.

Bitcoin.de täte gut daran sich bei solchen Angelegenheiten vorab rechtlichen Beistand einzuholen, damit so etwas nicht wieder passiert. 

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Man kann sich mit der Behörde auch dann gut verstehen, wenn man nicht in vorauseilendem Gehorsam handelt. Das bringt nicht Ärger, sondern Achtung.

 

Ich hab mal von der örtlichen Polizei den Auftrag bekommen, etwas Beschlagnahmtes zugänglich zu machen. Meine erste Frage: Haben Sie was Schriftliches, das beweist, dass Sie dazu befugt sind, den Inhalt zur Kenntnis zu nehemen? "Nein". Also hab ich's gelassen.

 

Es meldete sich der zuständige Staatsanwalt bei mir und erklärte mir glaubhaft, warum die Polizei berechtigt ist, danach wurde ich tätig.

 

Niemand war böse.

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Laut unten genannten Quellen hat bitcoin.de angeblich Kundendaten ohne richterliche Anordnung (und ohne Kenntnis der Kunden) an unternehmensfremde Personen/Organisationen weitergegeben, in dem geschilderten Fall konkret an eine Polizeibehörde.

 

Daraus ergeben sich für mich als Kunden folgende Fragen:

1) Trifft der im Link dargestellte Sachverhalt zu?
2) falls ja, auf welcher Rechtsgrundlage basierte diese Datenweitergabe?
3) Liegt ein Rechtsverstoss durch bitcoin.de vor? (strafrechtlich oder zivilrechtlich)
4) wer haftet im Fall eines Missbrauches schadenersatzrechtlich für diese Datenweitergabe?
 
Quellen:
 

 

 

zu 1) warum nicht?

 

zu 2) Jeder bitcoin.de-Nutzer stimmte den AGB zu:

"Der Kunde ermächtigt die Bitcoin Deutschland AG ausdrücklich, die in Absatz 1, Absatz 2 und Absatz 3 bezeichneten Informationen in den dort genannten Fällen zu speichern, zu bearbeiten, zu benutzen und an Dritte weiterzuleiten."

 

zu 3) nein

 

zu 4) niemand, da jeder Nutzer der Datenweitergabe zugestimmt hat.

 

 

... das ist nicht den kleinsten Aufreger wert, wenn man sich dessen bewusst ist, dass man sich weder im Intenet noch in der Bitcoin-Welt anonym bewegen kann. Allein schon mit den Kontodaten ist die Anonymitaet vollkommen futsch aufgrund von Geldwaeschegesetzgebungen.

 

Da ist es schon fast unerheblich, dass zeitgleich zur Entscheidung "Ehe fuer alle" auch wesentliche Bestandteile des Datenschutzgesetzes aufgehoben wurden, die Medien haben sich vollen Bewusstseins lieber auf das Thema "Ehe fuer alle" gestuerzt, denn so heilig wie vielen Buergern ist den Medien der Datenschutz nicht.

 

 

Ich lebe ganz bewusst nach dem Prinzip, dass ich mich rechtlich sauber verhalte - das betrifft auch das Bezahlen meiner Steuern durch Bitcoin-Gewinne. Alles andere lohnt sich nicht wirklich.

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(...)

 

Ich lebe ganz bewusst nach dem Prinzip, dass ich mich rechtlich sauber verhalte - das betrifft auch das Bezahlen meiner Steuern durch Bitcoin-Gewinne. Alles andere lohnt sich nicht wirklich.

 

So sollte sich jeder verhalten. Hat aber ja nichts damit zu tun, dass ich die bedingungslose Weitergabe als ein großes No-Go bezeichne. "Ich hab ja nichts zu verbergen", deshalb überwacht doch meinen gesamten Traffic oder stellt direkt ne Kamera bei mir bei der Arbeit und in meinem Schlafzimmer auf....

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So ganz verstehe ich die Aufregung nicht. Handelsplätze haben kein Interesse daran, illegale Aktivitäten zu decken.

Du verstehst die Aufregung nicht, Hallo, das ist Willkür und hat nichts mit einem Rechtsstaat zu tun.

Du bist wohl auch der Meinung dass wir keine Gerichte mehr brauchen die über Schuld oder Unschuld entscheiden? 

Mit solchen Meinungen, braucht man sich nicht wundern warum unser Rechtssystem immer mehr flöten geht.

Du hast anscheinend nicht mal was dagegen wenn man z.B. DIR dein Rechte nimmt?

 

 

 

Para 21, 6. und 7. duerften Dir als unterstrichene Absaetze nicht entgangen sein.

Anscheinend hast DU nicht genau gelesen was dort steht, oder es nicht verstanden. Lies mal genau was in Punkt 6 steht. 

die in Absatz 1, Absatz 2 und Absatz 3 bezeichneten Informationen in den dort genannten Fällen zu speichern, zu bearbeiten, zu benutzen und an Dritte weiterzuleiten.

 

Das was dort steht bedeutet nicht dass man Daten an JEDEN dritten weitergeben darf, also ist es meiner Meinung nach ein Rechtsbruch den du da zu verteidigen versuchst.

Oder möchtest du dich hier nur nicht unbeliebt machen, weil es das Forum von bitcoin.de ist. ;) Also ich habe kein Problem frei meine Meinung zu äußern.

 

Ich gehe mal davon aus, dass Du vor Deiner Registrierung bei bitcoin.de auch die AGB durchgelesen und dieser mit einem Haekchen bei der Registrierung zugestimmt hast.

Jo klar, und es ist auch alles gültig was in AGB steht. Nur zur Info... ist es nicht!

In AGB kann man vieles schreiben, dass heißt noch lange nicht dass auch alles rechtsgültig ist. Ein guter Fachanwalt kann dir da die Augen öffnen. Kostet aber auch Geld, er bringt es aber wieder rein ;)

 

Kleines Beispiel... Facebooks hat genügend in ihren AGB stehen die bei uns nichtig sind, z.B. die weitgehenden "Nutzungsrechte für Inhalte" die sie sich herausnehmen, kannste bei uns knicken, da bei uns das Urheberrecht usw. darüber steht.

 

 

... was genau ist nun die Grundlage fuer Deine Klage?

 

Hmm schauen wir mal, ...wie wär es mit Verletzung der Persönlichkeitsrechte!

 

(und mal ehrlich ... was genau ist so schlimm daran?

Was schlimm daran ist wenn ein Unternehmen Daten seiner Kunden ohne richterlichen Beschluss herausgibt, das heißt die Gewaltenteilung wird einfach missachtet, und willkürlich gehandelt. 

Rate mal was da so schlimm dabei sein könnte, bzw. Ist die frage wirklich ernst gemeint?

Du hast wohl auch nichts dagegen wenn man dich ohne Gerichtsverhandlung einsperrt?

Na mich wundert es nicht mehr wenn Behörden machen können was sie wollen, wenn euch eure Rechte sowieso egal sind.

 

und gewoehn Dich an die totale Ueberwachung

Du kannst dich gerne daran gewöhnen, nicht als freier Mensch zu leben, denn genau das bedeutet totale Überwachung.

Wenn du dich gerne total überwachen lässt, warum hängst du dir nicht in jedes Zimmer eine Webcam (auch WC, Schlafzimmer und die Zimmer deiner Kinder) und gibst den Behörden direkten Zugriff, die freuen sich über solche Gehorsame Bürger  ;)

 

Denk mal darüber nach was du da schreibst? Anscheinend geht es manchen Leuten wirklich zu gut in diesem Land, wenn sie sich schon mit einer totalen Überwachung abfinden.

Dich stört wahrscheinlich auch keine Diktatur? Du kannst mir echt nur Leid tun! Ist nicht Böse gemeint, tut mir nur Leid. ;)

Bist du noch so Jung dass du damit aufgewachsen bist, und es für dich normal ist?

Dass es Menschen gibt die sich auch nur ansatzweise mit totaler Überwachung, Willkür, Rechtsbruch usw. abfinden können, ist mir unbegreiflich.  

 

 

[...] was Du ueber die Blockchain verschiebst - vergiss mal ganz schnell, dass Du anonym sein koenntest 

Blödsinn, klar geht das wenn man es kann. ;)

bearbeitet von c0in

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zu 2) Jeder bitcoin.de-Nutzer stimmte den AGB zu:

"Der Kunde ermächtigt die Bitcoin Deutschland AG ausdrücklich, die in Absatz 1, Absatz 2 und Absatz 3 bezeichneten Informationen in den dort genannten Fällen zu speichern, zu bearbeiten, zu benutzen und an Dritte weiterzuleiten."

 

 

 

Ich wiederhole mich:

 

Anscheinend hast DU nicht genau gelesen was dort steht, oder es nicht verstanden. Lies mal genau was in Punkt 6 steht. 

die in Absatz 1, Absatz 2 und Absatz 3 bezeichneten Informationen in den dort genannten Fällen zu speichern, zu bearbeiten, zu benutzen und an Dritte weiterzuleiten.

 

Das was dort steht bedeutet nicht dass man Daten an JEDEN dritten weitergeben darf, also ist es meiner Meinung nach ein Rechtsbruch den du da zu verteidigen versuchst.

Oder möchtest du dich hier nur nicht unbeliebt machen, weil es das Forum von bitcoin.de ist. ;) Also ich habe kein Problem frei meine Meinung zu äußern.

 

 

 

[...] auch wesentliche Bestandteile des Datenschutzgesetzes aufgehoben wurden{...]

Was wurde denn Aufgehoben? die 2018 in kraft tretende Datenschutz-Grundverordnung macht es allen die Daten so leichtfertig weitergeben noch viel schwieriger.

Denn der Grundsatz der Zweckbindung, Datensparsamkeit und  Datenvermeidung, spricht für sich.

 

Ich lebe ganz bewusst nach dem Prinzip, dass ich mich rechtlich sauber verhalte - das betrifft auch das Bezahlen meiner Steuern durch Bitcoin-Gewinne. Alles andere lohnt sich nicht wirklich.

 

Ach wirklich, du bist also der einzige Heilige auf dieser Welt. Echt krass :lol:

Willst du damit sagen du hast noch NIE etwas gemacht was rechtlich nicht sauber war? Wirklich noch NIEEEOder ist es doch nur Heuchelei? ;) 

Du hast echt noch NIE gelogen?

bearbeitet von c0in

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Dieser "Ich hab ja nichts zu verbergen" Spruch ist nur eine Kapitulation.

Wenn ihr nichts zu verbergen habt, hängt doch in jedes Zimmer eine Webcam (auch WC, Schlafzimmer und die Zimmer eurer Kinder) und streamt es für jeden sichtbar es ins Internet. 

Ihr habt ja nichts zu verbergen, oder heuchelt ihr nur?

 

Ausnahmslos JEDER hat etwas zu verbergen, alles andere ist eine LÜGE!

bearbeitet von c0in

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@cOin

 

Entspann Dich, diese Diskussion kann man bis zum sankt nimmerleins Tag führen.

Die meisten Menschen haben einfach nicht den Schneid für Freiheit einzustehen, sie wollen nur nutznießen was einst sehr sehr teuer errungen wurde.

Deine Meinung ist nicht nur (noch) frei, sondern auch richtig.

 

Man tut besser daran seine persönlichen MItmenschen aufzuklären, und diese Ihre usw...

Bei Pseudonymen eine fast aussichtslose Sache, würde ich behaupten wollen..

bearbeitet von Launisch

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Falls sich die Behauptungen bewahrheiten sollten, finde ich das auch alles andere als in Ordnung!

Aber in Zeiten, wo klangheimlich (bzw. durch unglaublich wichtige Nachrichten wie der Homoehe verdeckt) das Bankgeheimnis per Gesetz ausgehebelt wird, wundert mich nichts mehr.

 

 "Ich hab ja nichts zu verbergen"

 

Hier endet bei mir mittlerweile jede ernsthafte Diskussion.

Obwohl... manchmal erlaube ich mir dann noch den Spaß und frage die betroffene Person einige persönliche Dinge. (Komischerweiße endet dann hier IMMER die Bereitschaft der direkten Informationsauskunft abrupt)

bearbeitet von mike_grh

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Kann das Thema "wer nichts zu verbergen hat" inzwischen auch nicht mehr hören. Ein dummes Möchtegern-Totschlagargument, das bei näherer Betrachtung verpufft.

 

Einige Leute haben sich mehr Zeit genommen und das bereits auseinander genommen. Empfehlenswert ist in der Hinsicht folgender Artikel:

http://de.falkvinge.net/2012/07/19/entlarvung-des-gefahrlichen-wenn-du-nichts-zu-verbergen-hast-brauchst-du-auch-nichts-zu-befurchten/

 

Auch nicht schlecht über dies:https://www.heise.de...en-3408071.html

 

Wichtig ist in meinen Augen:

  • Jeder hat Themen, die gesetzlich völlig legal sind, aber dennoch rein privat sein sollten (sexuelle Vorlieben, Krankheiten, Lohnzettel, Geliebte, etc.)
  • Chilling Effect: Wer weiß, das er beobachtet wird (er hat ja nichts zu verbergen...), wird sich automatisch völlig anders ("unfrei") verhalten
  • Datensammlungen, die heute kein Problem sind, müssen zukünftig ja nicht immer noch harmlos sein. Wenn morgen Homosexualität illegal wäre, wäre es schön blöd wenn z.B. Krankenkassen, die aus irgendwelchen Gesundheitsgründen diese Information gesammelt hatten, diese Daten nun prompt an die Exekutive überreichen würden
  • Dank automatisierter Algorithmen weiß niemand heute, welche Daten morgen wofür (miss-)braucht werden. Versicherungen sind hier besonders mit Vorsicht zu genießen, aber auch die Schufa macht sich mit Geoscoring u.ä. beliebt (https://de.wikipedia.org/wiki/Geoscoring)

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@cOin

 

Entspann Dich, diese Diskussion kann man bis zum sankt nimmerleins Tag führen.

Ja ich weiß eh, es ist nur traurig mit anzusehen wie sich die Leute "versklaven" lassen, ...sich einfach damit abfinden, ...und die Krönung ist, sie verteidigen es dann auch noch.

Aber wehe denen passiert dann so etwas, dann schreien sie am lautesten, das ist einfach nur Heuchlerisch.

bearbeitet von c0in

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Versteh Dich voll und ganz, haben die ganz oben an den Strippen wahrlich geschickt eingefädelt...

teile Dein Wissen mit Menschen die Dich wertschätzen, hat zwar einen traurigen Beigeschmack aber das macht "unsere" Welt dann besser weil es keinen verlorenen Posten gibt

Wir können die Welt nicht ändern aber unser Umfeld wohl, und da liegt auch das Glück vergraben !

bearbeitet von Launisch

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Bitcoin.de hat anscheinend Gefallen daran gefunden, durch ihr Verhalten die Kundenbeziehung Stück für Stück zu verschlechtern und nachhaltig zu schädigen! Das nenn ich doch mal Marketing ;)

 

Erst die Express Trading/ Fidor Story

und weil's so viel Spaß macht kommt noch "wir scheißen auf den Datenschutz" dazu...

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Wenn die Entschädigung für die Express Handel Opfer sich nur einen kleinen Teil der schnellen Vorgehensweise abschneiden würde...

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wie ging das denn aus ?

 

Das ist ja der Witz an der Sache... Seit einem 3/4 Jahr kommt nichts !

 

Die Vorgehensweise lässt sich hervorragend aus folgenden threads entnehmen :

 

https://www.coinforum.de/topic/5498-vor%C3%BCbergehende-warnung-an-bitcoinde-expressverk%C3%A4ufer/

 

https://www.coinforum.de/topic/6383-verunsichert-hinsichtlich-express-handel/

 

Es wird lediglich die "Einer unter Millionen" Karte ausgespielt. Die Betroffenen bleiben bisher auf ihrem Schaden sitzen !

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ah ja, danke für den Link

 

Schon wirklich dreist, habe bei Bitcoin.de noch nie gehandelt...

Finde allein die Gebühren schon ne Frechheit

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Die Gebühren habe ich immer unter dem Sicherheitsaspekt der Platform verbucht.

 

War wohl nichts bisher. :(

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Wenn ich Euch so lese:

- Webcams bei der Arbeit

- Webcams im Schlafzimmer

- Webcams im Zimmer meiner Kinder

- Bildrechte

- Trafficueberwachung

- Nutzungsrecht fuer Inhalte

- Urheberrecht

- ohne Gerichtsverhandlung einsperren

- Versklavung

- Sexuelle Vorlieben

- Krankheitshistorie

- Persoenlichkeitsrechte

- totale Ueberwachung

- Rechtsburch

- Willkuer

 

 

Welche Daten hat Bitcoin.de an die Polizei uebergeben?

 

.. keiner von Euch weiss das und dennoch regt Ihr Euch darueber auf?

 

Welche Daten hat denn bitcoin.de von mir?

- Vorname

- Nachname

- Telefonnummer

- email-Adresse

- Kontonummer

- Anschrift

- Loginname

- Loginpasswort

- Tradinghistorie

 

Kontonummer, Vorname und Nachname bekommt jeder Handelspartner von Euch.

Die eMail-Adresse ist eh nicht wirklich geheim.

Und die Telefonnummer ist auch nicht geheim.

Die Tradinghistorie muss ich eh dem Finanzamt uebermitteln.

 

Was bleibt noch ueber? Loginname und Passwort ... ja, sollen die doch die Daten weitergeben.

 

Kraken.com kennt viel mehr von mir:

- Einkommen

- Personalausweis

- Selfie

- Vermoegenssituation

 

 

Und im Uebrigen bin ich einer, der durch die Sache deutlich nervoeser sein sollte als Ihr.

Meiner einer hat bereits Androhungen erhalten, die von anderen Marktteilnehmern stammen. Diese wollten den Anwalt einschalten, weil ich mal ihre falsch inserierten Express-Angebote angenommen hatte und ihre falsch inserierten Angebote im Express-Verfahren abgeschlossen wurden.

 

Und naja, ich gehe mal davon aus, dass einer der acht Namen genau meiner ist.

 

Apropos der Sache von Ende letzten Jahres ... ob das damit zusammen haengt? Kann schon sein, aber mal ehrlich ... Recht hin oder her - warum sollte ich mich mit Fidor oder bitcoin.de in Rechtsstreitigkeiten verwickeln wollen? Ganz schnell waere mein Account geschlossen und dann stehe ich bloed da, weil ich bis dahin ein gutes Nebeneinkommen generierte und nahc der Account-Schliessung nicht mehr.

Die Betroffenen waren zumindest zum Teil) Highvolume-Trader ... warum sollten sie in die Hand beissen, die sie fuettert? allein wegen des Rechts?!?

 

... und noch eine Sache ist an Euch scheinbar komplett vorbei gegangen: In einem kurzen Zeitraum zeigte die Fidor-App auf Android-Phones die Rufnummer der Express-Trade-Handelspartner an. Das wurde natuerlich nicht an die grosse Glocke gehaengt, aber es war einiger Aufwand, Fidor dazu zu bewegen ihre App mal zu pruefen. Ich hab mich an das BMI gewandt und um Unterstuetzung gebeten (Fidor war dann doch schnell genug). und bei den Nummern ging es eher darum, dass das auch die Nummern sind an die die mTANS gehen. jippieh ;-)

(da waren auch noch weitere Forenuser dran aktiv ...)

 

und Ihr regt Euch auf, dass bitcoin.de offen ist wie ein Telefonbuch in Telefonzellen. Nicht mehr und nicht weniger ... keine Versklavung, keine Webcam im Kinderzimmer.

bearbeitet von Jokin

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Um mal ein Beispiel aus der Geschichte hervor zu zehren.

Nach der Revolution in Russland stand auf Gold harte Strafen. Üblich war bei Fund die standrechtliche Erschießung.

 

Keiner weis, was die Zukunft bringt!

Es wäre aber im Fall der Fälle, sehr ungesund auf Listen von Bitcoin-Käufer zu stehen.

 

Deshalb gilt Datenschutz als eine wichtige Errungenschaft!

 

Beispiele von heute sind massenhaft Wohnungseinbrüche, teilweise mit Gewalt. Die meist organisieren Täter erhalten Tipps von Versicherungen, Schlüsseldiensten und (einmal auch nachgewiesen) von Finanzamt.

Natürlich sind es nicht die Firmen, sondern immer die Menschen, die hier, meist aus persönlichen Vorteil (Tipp-Provisionen) oder begünstigtste Verhalten von Behörden, von anderen Daten verkaufen. (Nichts anders sind die so genannten "V-Männer".)

 

 

Axiom

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Wir möchten betonen, dass allen Anfragen die wir bisher von Behörden erhalten haben, konkrete Straftaten zugrunde lagen.

Hat wer gesagt ein Polizist, der nicht befugt ist Recht zu sprechen!

Nach eurer Meinung bedeutet das dass jeder der keine Daten herausgibt Straftaten fördert? Gehts noch? Das ist Selbstjustiz.

 

Es liegt uns fern den Eindruck zu erwecken bei Bitcoin.de Straftaten zu fördern bzw. Straftäter zu schützen. Daher entsprechen wir im Regelfall bei Vorliegen eines aus unserer Sicht berechtigten Interesses den Auskunftsersuchen der anfragenden Behörden.

das ist auch nicht eure Aufgabe, dass ist Aufgabe der Justiz. Für was haltet sich bitcoin.de frage ich mich. Ihr stellt euch über das Gesetz.

 

Pauschal alle Auskünfte zu verweigern und auf richterliche Beschlüsse zu warten entspricht zum einen nicht unserer Einstellung[...]

diese Aussage muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. 

 

...bitcoin.de hält nichts von richterlichen Beschlüssen, bzw. unserem Rechtssystem, sie regeln es lieber auf eigene Faust.

...wie gesagt das ist Selbstjustiz die wohlgemerkt auch Strafbar ist.

Einfach Unglaublich!

 

noch wollen wir die Verantwortung dafür tragen, wenn Auskünfte aufgrund unserer Verweigerung vielleicht einmal zu spät erteilt werden und das im schlimmsten Fall Menschenleben kostet.

ohne Worte ... solche primitiven Ausreden zu verwenden ist armselig und sowas von unseriös. 

 

Wir bitten um Respekt für diese Entscheidung, die jedes Unternehmen für sich selbst treffen und verantworten muss.

 Respekt für Selbstjustiz? Nee den gibt es nicht, den Respekt habt ihr mit diesen Aussagen komplett verloren bei mir.

 

Man kann unterschiedlicher Auffassung sein, was die Zusammenarbeit mit Behörden anbelangt. Netzaktivisten und Bürgerrechtler sehen das sicherlich anders als ein Power-Trader, der nicht mit Straftätern Bitcoins handeln möchte und sich dadurch ggfl. selbst verdächtig macht.

wieder nur Ausreden.

 

sofern aus unserer Sicht ein berechtigtes Interesse vorliegt.

aha aus eurer Sicht, ...nochmal für was haltet ihr euch?

Ihr seit wohl  Anwalt, Richter, Polizei in einer Person, was soll das?

 

Der Gesetzgeber hat die Verantwortung für diese Entscheidung den Unternehmen übertragen. Mit dieser Gesetzeslage sind wir nicht glücklich, aber wir stehen zu unserer Entscheidung Daten im Zweifelsfall zu übermitteln.

ich wette das war die unklügste Entscheidung die ihr jemals getroffen habt.

 

Wir erwarten für unsere Entscheidung keine Zustimmung, hoffen jedoch, dass Sie unsere Gedankengänge nachvollziehen können. Wir können auch verstehen, wenn Kunden uns aufgrund dieser Praxis verlassen werden,

ihr wollt auch noch Zustimmung für Selbstjustiz?

 

geben jedoch zu bedenken, dass fast alle bekannten Bitcoin-Börsen mit den Behörden kooperieren.

Wahnsinn jetzt unterstellt ihr auch noch euren Mitbewerbern,

 

   das sie u.U. Recht und Gesetz missachten,

   die Persönlichkeitsrechte ihrer Kunden, mit viel zu weit gefassten AGB schnipsel als Begründung, zu missachten,

   das sie auf Recht und Gesetz und richterliche Beschlüsse keinen Wert legen,

 

das glaube ich nicht, diese Vermessenheit könnt ihr schon alleine Ausbaden!

 

Ich habe schon viele Verteidigungen gesehen, aber ihr schlagt alles, das gehört weit verbreitet.

 

Meine Beiträge spiegeln nur meine persönliche freie Meinung wieder, und sind nicht als Anschuldigung bzw. Unterstellungen zu verstehen.

bearbeitet von c0in

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Wir fühlen uns mehr unseren ehrlichen Kunden verpflichtet und werden auch weiterhin Daten an anfragende Polizeibehörden herausgeben,

Wer entscheidet denn bei euch welcher Kunde unehrlich ist? Die Selbstjustiz?

Schon mal etwas von Gewaltenteilung gehört, wenn nicht Google kann euch dabei helfen.

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"Hat wer gesagt ein Polizist, der nicht befugt ist Recht zu sprechen!"

- Wieso unterstellst Du dem Polizist, dass er durch die Anforderung von Daten Recht sprechen wollte?
- Auch durch eine richterliche Anordnung zur Herausgabe von Daten wird kein Recht gesprochen.
- Das Herausgeben von Daten hat nichts mit Selbstjustiz zu tun.

 

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