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Ganz generell zur Information der User bei Datenweitergabe: Es ist gesetzlich verboten, User darüber zu informieren, wenn ein Ermittlungsverfahren bezüglich Geldwäsche läuft. Hier kann man sich schon wegen einer Andeutung zuviel strafbar machen.

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Ganz generell zur Information der User bei Datenweitergabe: Es ist gesetzlich verboten, User darüber zu informieren, wenn ein Ermittlungsverfahren bezüglich Geldwäsche läuft. Hier kann man sich schon wegen einer Andeutung zuviel strafbar machen.

Ok, bei laufenden Ermittlungen sicherlich richtig. Was passiert dann nach abgeschlossen Verfahren ? 

 

Ein anderes Problem ist , das die ermittelnden Behörden, wohl leider nicht in der Lage waren/sind, wirklich gezielt bestimmte Daten, über die jeweilig betreffenden Personen abzufragen. Hier wurden einfach nach dem Gießkannenprinzip, Daten verlangt, die zumindest meiner Meinung nach, viel zu leichtfertig herausgegeben wurden. Es wurden einfach eine Menge Leute zu Unrecht verdächtigt. Kostet auch den Steuerzahler eine Menge Geld und die betreffenden Leute viel Zeit und Nerven. 

bearbeitet von Eisbär

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So, nun ist es auch mir passiert.

 

Ich hatte doch glatt gestern Post im Briefkasten (na sowas ...)

 

Von der Polizei aus einem anderen Bundesland als meinem eigenen (nanu? Schon wieder zu schnell gefahren? ... mist)

 

Hab den Inhalt grob überflogen "Ermittlung ... bla ... eBay ... bla ... Bitcoin ..."  (WHHAAT?!?)

 

Autsch ... ok, kurz in den Panikmodus verfallen: shit, shit, shit ... passt mir gar nicht in den Kram.

 

Also nochmal genauer hingeschaut ...

 

Dazu muss man wissen: Ich nutze häufig verschiedene Schreibweisen meines Namens und meiner Anschrift damit ich weiß wo meine Daten herkommen.

 

(... ist eventuell auch für alle anderen ein Tipp: Macht ruhig Tippfehler bei Registrierungen)

 

 

Somit wusste ich in Zusammenhang mit dem Kontext, dass die Daten von der Fidor-Bank kommen.

 

Was war nun also passiert?

 

... da wird derzeit gegen jemanden ermittelt, dem ich über bitcoin.de Bitcoins abgekauft habe und diese Transaktion konnte ich natürlich prima nachvollziehen.

 

In dem Brief wurde mir dann noch die Möglichkeit gegeben direkt zu antworten, gern auch per eMail oder eine Vorladung zur Vernehmung zu erhalten.

 

 

Was hab ich gemacht?

... ich hab mich hingesetzt und geschaut was da los war, hab Screenshots von dem Trade (da steht der Name ja drin) und alles gemacht und das fein zusammengetütet und ab dafür an die Polizei.

 

Fazit: Auch ich hab keinen richterlichen Auftrag Personendaten rausgegeben und natürlich wird auch die Fidorbank wohl nur auf Basis einer polizeilichen Anfrage meine Anschrift rausgegeben haben.

 

Natürlich hab ich der Polizei auch geschrieben, dass ich nicht weiß woher die Bitcoins ursprünglich kommen und dies direkt bei bitcoin.de angefragt werden sollte.

 

Und schwupp, heute früh die nächste eMail mit einem freundlichen Dank für die Unterstützung.

 

 

Es ist also vollkommen egal jemand die angefragten Daten ohne richterlichen Auftrag rausgibt oder abwartet bis die Vorladung zur Vernehmung eintrudelt ... am Ende wird es den richterlichen Auftrag schon noch geben.

 

Somit kann man auch einfach kooperativ sein und bei Verbrechensaufklärung mithelfen.

 

 

 

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Ironisch.

 

[...]natürlich wird auch die Fidorbank wohl nur auf Basis einer polizeilichen Anfrage meine Anschrift rausgegeben haben.[...]

 

Du meinst "richterlich"? Ich gehe nämlich mal schwer davon aus, dass Fidor nicht komplett ohne Anfrage mit Adressen rumschmeißt :)

 

 

[...]Es ist also vollkommen egal jemand die angefragten Daten ohne richterlichen Auftrag rausgibt oder abwartet bis die Vorladung zur Vernehmung eintrudelt ... am Ende wird es den richterlichen Auftrag schon noch geben.[...]

 

Ja, das Thema hatten wir schon - ohne Ergebnis.

 

In meinen Augen bleibt die richtige Reihenfolge:

  1. Fakten und Verdachtsmomente beurteilen
  2. Auftrag erteilen, falls alles korrekt ist
  3. Ausführung des Auftrags, Einholen aller Informationen, Aufklärung aller Verbrechen, etc.

Vielleicht bin ich auch naiv oder altmodisch, aber mir leuchtet das einfach ein.

 

Sich mit einem "ganz bestimmt wird alles seine Richtigkeit haben" zurück zu lehnen fällt mir schwer.

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@Jokin: Hab vermutlich denselben Brief bekommen, allerdings schon vor 1-2 Wochen. Denke ich deshalb, weil es selten ist, dass du per Mail Stellung nehmen darfst. Normalerweise wirst du jedesmal zu einer Polizeistation in deiner Nähe vorgeladen (zu den unmöglichsten Uhrzeiten...).
Wundert mich, dass es dich erst jetzt erwischt hat =P Im Durchschnitt passiert sowas den Vieltradern 3-5 mal im Jahr (grobe Schätzung anhand meiner Erfahrungen)

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Dazu muss man wissen: Ich nutze häufig verschiedene Schreibweisen meines Namens und meiner Anschrift damit ich weiß wo meine Daten herkommen.

(... ist eventuell auch für alle anderen ein Tipp: Macht ruhig Tippfehler bei Registrierungen)

Finde ich keinen so guten Rat, würde nämlich eine nicht Wahrheitsgemäße auskunft bedeuten.

Ausserdem verstehe ich gar nicht wie das gehen soll, wenn die Daten per z.B. Ausweisdokument verifiziert werden. Oder habe ich dich falsch verstanden?

 

 

In dem Brief wurde mir dann noch die Möglichkeit gegeben direkt zu antworten, gern auch per eMail oder eine Vorladung zur Vernehmung zu erhalten.

Meine Antwort wenn überhaupt wäre. Ich danke ihnen für ihr Angebot, lehne es aber ab, und warte gerne auf die Vorladung. MfG

Ok es liegt vllt. daran das Ich bin kein Mensch mit voreiligem gehorsam bin.

 

 

am Ende wird es den richterlichen Auftrag schon noch geben.

Den gibt es am ende meistens eben nicht, und jeder Anwalt ratet dazu, genau auf diesen Gerichtsbeschluß zu warten.

 

 

Somit kann man auch einfach kooperativ sein und bei Verbrechensaufklärung mithelfen.

Woher weißt du dass es um ein Verbrechen ging, wurde dir das mitgeteilt?

bearbeitet von c0in

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Wundert mich, dass es dich erst jetzt erwischt hat =P Im Durchschnitt passiert sowas den Vieltradern 3-5 mal im Jahr (grobe Schätzung anhand meiner Erfahrungen)

Darf ich fragen um was es da meistens dann geht, bzw. für was die die mithilfe euerseits brauchen?

Die Frage ist ernst gemeint.

bearbeitet von c0in

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Dachte ich mir.  Nachfragen o. "Kritisches" Nachfragen ist unerwünscht. ...Das meine ich jetzt nicht im Fall von Serpens66!

bearbeitet von c0in

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Dachte ich mir ;) Kritisches Nachfragen ist unerwünscht.

 

 

 

 

Was war an Deiner Nachfrage "kritisch"? 

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Hast recht habe es ausgebessert. Danke.

bearbeitet von c0in

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Darf ich fragen um was es da meistens dann geht, bzw. für was die die mithilfe euerseits brauchen?

Die Frage ist ernst gemeint.

hab das ganze kürzlich mal im bitcointalk etwas genauer erklärt, lies dir meine Posts in diesem Thread durch:

https://bitcointalk.org/index.php?topic=2241456.0

(aktuell ist bitcointalk scheinbar schlecht zu erreichen)

bearbeitet von Serpens66

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Interessante Perspektive, @jokin. Ich frage mich, wie viele Leute privat die Kooperation mit der Polizei verweigern, wenn diese um Hilfe bei der Verbrechensaufklärung bittet.

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Habe daraus gelernt, künftig keine Marktplätze zu nutzen. Beim Börsenhandel werde ich vermutlich nicht von Ermittlungsbehörden kontaktet, da der Kontrahent zB Kraken direkt ist. Die Verifizierung von ( sichergeglaubten ) Expresshandelskontrahenten hat bei Fidor aufgrund von geklauten Personaldaten und damit erfolgten Postidentlegitimationen im Verlauf offensichtlich Lücken. Postident wurde vor ca 4 Wochen bei Fidor eingestellt.

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Ich kann aus eigener Erfahrung berichten: Es tut nicht weh der Polizei in einer eMail zu antworten und dadurch zu helfen einem Betrueger das Handwerk zu legen.

 

Ich hab meinen Handelspartner mal gegooglet und es ist wirklich erschreckend (!!!) wie oft der Typ schon in Foren zur Fahndung ausgeschrieben wurde, weil er irgendwas verkaufen wollte, nach Geldeingang aber keine Ware verschickt hatte.

 

... sorry, aber da hab ich gern geholfen :-)

 

Zum Expresshandel: Das halte ich fuer eine sehr sichere Sache und wunderbar - der "Beschuldigte" hatte das Konto mit seinen eigenen Daten angelegt, da ist kein Identitaetsklau gewesen.

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