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Eignung market cap als reality check für Kursobergrenze?


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Vorab: Die erfahreneren Mitglieder mögen es mir nachsehen, falls der Beitrag trivial und/oder redundant sein sollte.

 

=> Ich frage mich derzeit, ob die Marktkapitalisierung nicht als, sagen wir mal, ziemlich guter "reality check" taugt, was längerfristige Kurssteigerungen von coins angeht.

 

Weil, wenn ich sehe, wie die derzeit höchsten MK bei den Unternehmen ausschauen...

APPLE Aktie 136,68€ 752,31 Mrd. 2 ALPHABET Aktie 802,52€ 554,76 Mrd. 3 MICROSOFT Aktie 61,66€ 512,52 Mrd. 4 AMAZON Aktie 838,66€ 437,77 Mrd. 5 TENCENT HOLDINGS LTD. Aktie 35,95€ 330,69 Mrd. 6 JOHNSON & JOHNSON Aktie 113,09€ 327,47 Mrd. 7 EXXON Aktie 68,00€ 311,93 Mrd. 8 JPMORGAN CHASE Aktie 79,41€ 303,86 Mrd. 9 WELLS FARGO Aktie 44,70€ 239,52 Mrd. 10 WAL-MART Aktie 69,46€ 227,53 Mrd

...und man einen Coin bzw. das Projekt dahinter als Unternehmen sieht, so könnte man ja vielleicht etwas ableiten?

 

Bei Bitcoin würde ich sagen, dass da noch "Luft nach oben ist", weil ich denke, dass BTC das Potential hat oben bei den genannten Top-Unternehmen mitzuspielen, sozusagen. Ethereum ähnlich.

 

Das liesse bei den derzeitigen MK der beiden noch Luft für eine ca. Verzehnfachung des derzeitigen Kurses (bzw. Verzehnfachung der MK, aber da die Coins mehr oder weniger fix sind, und man keinen Aktienspilt machen kann/will, ist es quasi das gleiche).

 

Das würde sich in etwa decken mit den ja auch schon recht optimistischen Prognosen von längerfristig ca. 30.000 EUR je BTC. Aber wie soll da jemals 500.000 EUR pro Coin zustande kommen, oder was es da an wilden Prognosen von prominenten Szeneleuten gibt? Die MK würde ja alles sprengen? Ja, ich weiss, dass BTC kein Unternehmen ist, und wenn man es an Gold benchmarkt mit ca 4 Billionen EUR MK weltweit ist noch Luft für 100x Kurs - aber daran, dass BTC Gold einholt, glaub ich nicht. Und für die ganzen anderen Coins passt, glaub ich, das Unternehmensbild, wo anwendbare Mehrwerte angeboten werden, besser, als die Geldfunktion, mit der BTC positioniert ist.

 

Und schau ich mir das Ganze mal für (sagen wir mal) hoffnungsvolle Alt Coins wie z.B. PAY (184 Mio EUR)  oder IOTA (1 Mrd 226 Mio EUR) an, und wenn wir daran glauben sollten, dass das rocken wird, weil die Lösung so geil und wertvoll für sehr, sehr viele Anwender ist, dann lässt deren momentane MK auf Sicht Luft für vielleicht(?) Faktor 100 (=MK ca. 18 Mrd EUR) bei PAY und vlt. Faktor 25 (= ca. 31 Mrd EUR) bei IOTA.

 

Sicher ist meine Betrachtung falsch? Zu einfach? Oder so?

 

Falls aber nicht, wo sind zum Teufel die heutigen Ethereums, die mit einer geilen Idee, einem soliden Team, was etwas umgesetzt bekommt UND einer geringen MK von 1.5 Mio EUR? Da wäre dann auch die Luft für Faktor 20.000, bis wir bei der aktuellen MK von ETH angelangt sind  :)

 

I too want to be bloody effin' no-more-need-to-work-rich by 2019  ;)

 
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Das schöne an den Coins ist ja, dass wir uns in Virtuellen Dimensionen bewegen, und somit das lästige Gebunden sein an "irdische" Werte hinter uns lassen dürfen. Kurz, was bedeutet eine MK durch eine inflationäre Währung? 

Wenn hypothetisch in 100 Jahren Kryptos das heutige FIAT ablösen sollten, wären unglaubliche Kurssteigerungen möglich.

Sprich, (Krtypto-) Währungen für unterschiedliche Zwecke eingesetzt werden und staatliche Währungen einfach keinen Sinn mehr haben/machen...

 

*träum*

Edited by IOTA2MOON
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=> Ich frage mich derzeit, ob die Marktkapitalisierung nicht als, sagen wir mal, ziemlich guter "reality check" taugt, was längerfristige Kurssteigerungen von coins angeht.

Nein.

 

Erstmal solltest Du wissen was hinter dem begriff "Marktkapitalisierung" steckt:

https://www.coinforum.de/topic/6822-was-ist-marktkapitalisierung/?view=findpost&p=105779

 

 

Fakt 1: Derzeit haben wir in Deutschland mehr als 40.000.000 Haushalte.

Fakt 2: Es wird weniger als 20 Mio. Bitcoins geben (irgendwas um die 16 Mio oder so ...)

Fakt 3: Einige Langzeitnutzer (z.B. Serpens66, Schlittengott, coilalg, ...) auf Bitcoin.de haben ca. 30.000 Bewertungen von knapp 10.000 unterschiedlichen Nutzern.

 

Annahme 1: Die 10.000 aktiven Nutzer vervierfache ich mal, denn nicht jeder hat mit diesen Referenznutzern bereits getradet ... also gehe ich von 40.000 aktiven Nutzern aus.

(bitcoin.de gibt in seinem Geschaeftsbericht 2016 400.000 aktive Nutzer an - angesichts des oft leeren Orderbuchs halte ich diese Anzahl fuer unrealistisch und denke, es sind eher 400.000 "registrierte" Nutzer, die aber nicht wirklich aktiv sind und die somit nur Kleinsmengen an Bitcoins halten)

 

Annahme 2: Diese 40.000 aktiven Nutzer gehoeren "in der Regel" zu je einem Haushalt, also keine 2 aktive Nutzer in einem Haushalt

 

Schlussfolgerung 1: Gerademal jeder 1.000ste deutsche Haushalt hat derzeit was mit Bitcoins zu tun. ich sehe da Potenzial fuer eine Verzehnfachung der Bitcoin-Nutzer.

 

Schlussfolgerung 2: Wenn jeder der 40 mio Haushalte einen Bitcoin haben will, dann funktioniert das nicht, es gibt ja nur weniger als 0,5 Bitcoins pro Haushalt.

 

Schlussfolgerung 3: Wir sind nicht allein auf der Welt, China und USA haben bestimmt mehr Bitcoins gebunkert als die Deutschen. Somit bleibt nur ein Bruchteil von BTC fuer jeden deutschen Haushalt.

 

 

Wenn ich nun aber annehme, dass so ein Haushalt bereit ist fuer 1.000 Euro Bitcoins zu kaufen, er aber nur einen Bruchteil eines Coins bekommt, vielleicht 0,05 oder so, dann ergibt sich eine Nachfrage bei einem Kurs von 500.000 Euro je Bitcoin.

 

Die Marktkapitalisierung betraegt dann 500.000 Euro x 16.000.000 Stueck = ... sehr hoch.

 

Und nochmal: Die Marktkapitalisierung ist nur das Produkt aus Anzahl und Preis, nicht zu verwechseln mit der Geldsumme, welches durch alle investiert wurde.

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Zwar wird auch bei Aktien der Anteilswert über Angebot und Nachfrage reguliert, aber da gibt es immerhin so Mechanismen wie z.B. Dividende oder Übernahme, bei denen die Gesamtzahl der vergebenen Anteile plötzlich relevant wird.

 

Bei Bitcoin ist das alles viel ungreifbarer. Wie IOTA2MOON schreibt: virtuell, nicht mehr an irdische Werte gebunden  ;)

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