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Interessantes zu Steuern, Video, Links, usw.


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vor 6 Minuten schrieb o0dy:

Die brauchen keine 7 Jahre mehr. Die Subfirmen Arbeiten schon fleißig daran.

...und doch, bis zur Verjährung bekommst du die Steuerhinterziehung aufgedrückt. Deine lockere Sichtweise zu steuern finden sie dann auch noch hier, schwarz auf weiß

Eher länger, vermutlich. Aber spielt auch keine große Rolle. Es ist niemals Steuerhinterziehung eingetreten, da ein Vollzugsdefizit in den Jahren 2009-2020 vorlag.

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vor 1 Minute schrieb o0Julia0o:

Eher länger, vermutlich. Aber spielt auch keine große Rolle. Es ist niemals Steuerhinterziehung eingetreten, da ein Vollzugsdefizit in den Jahren 2009-2020 vorlag.

Freu mich schon wenn DU die Musterklage führst, und wir alle keine Steuern mehr zahlen müssen. 🙈

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Am 2.3.2021 um 13:19 schrieb Serpens66:

unter anderem um das Thema Vollzugsdefizit wird es morgen mit meinem Finanzamt gehen.

Habe über Winheller Asusetzung des Vollzugs beantragt, unter anderem wegen Vollzugsdefizit, aber Finanzamt braucht halt einfach nur "nö" sagen, und schon ist das hinfällig oder ich muss klagen. Kurz begründet haben die esmit "in der Blockchain ist alles nachvollziehbar" :D Schön, dass sie das schon auswendig gelernt haben, nur leider hat das ja nicht soviel mit Gewinnen aus Trading zu tun (da logischerweise nicht auf der Blockchain).

Ich muss heute noch nen kleinen Aufsatz schreiben, was für Probleme es alles gibt, da hör ich mir den Podcast aufjedenfall acuh nochmal an.

Aber falls wer noch Geschriebene Auflistungen dazu hat, was für Probleme es alles bei der Besteuerung gibt, nehm ich die gern.

hier noch ein kleiner Post von mir, dass das Finanzamt sehr allergisch auf "Vollzugsdefizit" reagiert:

 

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  • 2 weeks later...
  • 3 weeks later...
vor 2 Stunden schrieb o0dy:

@MFSteueranwalt

Da wir nun einen Steueranwalt hier im Forum haben.✌

Eine Frage, nimmst du auch Video-Wünsche an?

Zb. deine Sichtweise zu dieser Auslegung (im zitierten Video mit Timestamp)?

Ja, das würde mich auch mal interessieren warum Herr @MFSteueranwalt Figatowski zu einer völlig gegenteiligen Ansicht kommt, wie die Leute von Winheller.

Dabei würde mich besonders interessieren, wie sich etwas verlängern kann, was gar nicht mehr existiert :D

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vor 2 Stunden schrieb Philbert:

Ja, das würde mich auch mal interessieren warum Herr @MFSteueranwalt Figatowski zu einer völlig gegenteiligen Ansicht kommt, wie die Leute von Winheller.

Dabei würde mich besonders interessieren, wie sich etwas verlängern kann, was gar nicht mehr existiert :D

Oh,... hab garnicht aufgepasst dass das er war, der es anders gesagt hat. 😂 

Dann wirds noch interessanter. Muss aber auch sagen, vieles ist Argumentationssache und wenn man eine Analogie findet zum derzeitigen Recht, hat man schon gute Karten, sagt auch Winheller so. Aber wie ich auch in meinem Post sage, man könnte es eigentlich recht einfach umgehen.

 

 

bearbeitet von o0dy
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vor 24 Minuten schrieb o0dy:

man könnte es eigentlich recht einfach umgehen.

Damit schießt du dir ins eigene Fleisch, weil du die Haltefrist resettest und damit nicht mehr nach einem halben Jahr ab Stakingbeginn z.B. verkaufen kannst. Verschenkst also die steuerfreien Gewinne am ewig lang gehaltenen Coin und läufst Gefahr in den Bärenmarkt zu geraten, weil der Staat nicht mit eindeutig formulierten Regelungen zu Potte kommt. Lass es laufen und schmuggel es dann mit der Steuererklärung durch. Zur Absicherung kannst du ein kurzes Begleitschreiben verfassen in dem du dann so tust als ob du dem FA helfen möchtest, trittst dann lang und breit auf Offensichtlichkeiten herum und bringst dein Zweifel-Anliegen nur ganz kurz. Die Durchschnitts-Ute vom FA wird das Schreiben nach 12 Wörtern zur Seite legen und dann hast du's geschafft, weil das FA dein Vorgehen nicht beanstandet hat. Klappt zu 99%. Und wenn nicht, lässt du die Hunde los.

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vor 1 Stunde schrieb FiverrPajeet:

Damit schießt du dir ins eigene Fleisch, weil du die Haltefrist resettest und damit nicht mehr nach einem halben Jahr ab Stakingbeginn z.B. verkaufen kannst. Verschenkst also die steuerfreien Gewinne am ewig lang gehaltenen Coin und läufst Gefahr in den Bärenmarkt zu geraten, weil der Staat nicht mit eindeutig formulierten Regelungen zu Potte kommt. Lass es laufen und schmuggel es dann mit der Steuererklärung durch. Zur Absicherung kannst du ein kurzes Begleitschreiben verfassen in dem du dann so tust als ob du dem FA helfen möchtest, trittst dann lang und breit auf Offensichtlichkeiten herum und bringst dein Zweifel-Anliegen nur ganz kurz. Die Durchschnitts-Ute vom FA wird das Schreiben nach 12 Wörtern zur Seite legen und dann hast du's geschafft, weil das FA dein Vorgehen nicht beanstandet hat. Klappt zu 99%. Und wenn nicht, lässt du die Hunde los.

So ein Unsinn. Abgesehen davon hast du mein "umgehen" wohl nicht verstanden. Einfach noch ein paar mal lesen 😏 

Wenn du in solch eine Gefahr läufst, solltest du vllt etwas anderes machen. Profitabel Spekulieren ist nichts für jedermann. 

Zitat

Zur Absicherung kannst du ein kurzes Begleitschreiben verfassen in dem du dann so tust als ob du dem FA helfen möchtest, trittst dann lang und breit auf Offensichtlichkeiten herum und bringst dein Zweifel-Anliegen nur ganz kurz.

Ja tu du mal.

Man tut nicht nur so, sondern erklärt ihnen wie es richtig funktioniert, bzw. lässt es erklären 😏 Dann brauchste auch nix schmuggeln 🤦‍♂️

bearbeitet von o0dy
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Guten Morgen zusammen, 

sehr spannend, was hier so im Forum diskutiert wird.. 

Vorweg: ist alles nur meine persönliche (rechtliche) Meinung. Allerdings gibt es den Witz: "zwei Juristen, drei Meinungen" nicht von ungefähr. 

Schauen wir uns doch den Wortlaut von § 23 EStG mal an:

§ 23 Private Veräußerungsgeschäfte (§ 22 Nummer 2) sind
1. (...)
2.
Veräußerungsgeschäfte bei anderen Wirtschaftsgütern, bei denen der Zeitraum zwischen Anschaffung und Veräußerung nicht mehr als ein Jahr beträgt. 2Ausgenommen sind Veräußerungen von Gegenständen des täglichen Gebrauchs. 3Bei Anschaffung und Veräußerung mehrerer gleichartiger Fremdwährungsbeträge ist zu unterstellen, dass die zuerst angeschafften Beträge zuerst veräußert wurden. 4Bei Wirtschaftsgütern im Sinne von Satz 1, aus deren Nutzung als Einkunftsquelle zumindest in einem Kalenderjahr Einkünfte erzielt werden, erhöht sich der Zeitraum auf zehn Jahre;

Das Gesetz spricht davon, dass ein Wirtschaftsgut (nach Auffassung der Finanzverwaltung jeder Coin etc.) zumindest in einem Jahr als Einkunftsquelle genutzt wird. Ich kann da keine Einschränkung entnehmen, dass die Nutzung als Einkunftsquelle im zweiten Jahr unschädlich sein soll. Warum schreibt der Gesetzgeber "zumindest", wenn dann doch nur das "erste" Jahr gemeint sein soll. Macht für mich nicht so richtig Sinn.

Wenn die Coins weg sind, dann sind sie natürlich weg. Wenn man nach Ablauf der Spekulationsfrist aber mit Lending oder Staking beginnt, kann ich dem Wortlaut nicht entnehmen, dass das keine Nutzung als Einkunftsquelle sein soll. Vielmehr dürfte nach dem Wortlaut die Verlängerung der Spekulationsfrist nahe liegen.

Das Problem ist wie folgt: der Gesetzgeber hatte was anderes gewollt (Verhinderung von Steuersparmodellen mit Container). So steht es in dem Gesetzentwurf zur Verlängerung der Frist auf 10 Jahre (Seite 58 rechte Spalte unten). Raus gekommen ist jedoch ein Wortlaut, der diese Beschränkung nicht in sich trägt.

Der Rest ist nun eine Auslegungssache. Was passiert ist, dass vielleicht dieses Jahr das BMF ein Schreiben rausbringt und diesen Punkt dann klärt. Alternativ muss man warten bis der Bundesfinanzhof die Frage entscheidet (das kann allerdings dauern).

Bis dahin sollte sich jeder gut überlegen, ob er entsprechende Gewinne gegenüber dem Finanzamt nicht erklärt, da er eine bestimmte Rechtsansicht "sympathischer" findet. Sicherer scheint mir, den Sachverhalt beim Finanzamt zu melden und ihn mit guten Gründen zu widerlegen (da hat der Kollegen von Winheller schon etwas zu gesagt). Ich würde den Sachverhalt (d.h. einen Veräußerungsgewinn bei einer ggf. verlängerten Spekulationsfrist gegenüber dem Finanzamt jedoch nicht verschweigen). Aber das muss natürlich jeder für sich selbst verantworten.

Für die Tax Tools auf meiner Seite habe ich daher den sicherer Weg unterstellt, der (leider) zu einer Verlängerung der Spekulationsfrist führt. 

Ich hoffe, dass das vielleicht ein wenig Klarheit gebracht hat.

 

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vor 3 Stunden schrieb MFSteueranwalt:

Das Gesetz spricht davon, dass ein Wirtschaftsgut (nach Auffassung der Finanzverwaltung jeder Coin etc.) zumindest in einem Jahr als Einkunftsquelle genutzt wird. Ich kann da keine Einschränkung entnehmen, dass die Nutzung als Einkunftsquelle im zweiten Jahr unschädlich sein soll. Warum schreibt der Gesetzgeber "zumindest", wenn dann doch nur das "erste" Jahr gemeint sein soll. Macht für mich nicht so richtig Sinn.

Und genau an der Stelle siehst du es meiner Meinung nach falsch:
"Bei Wirtschaftsgütern im Sinne von Satz 1, aus deren Nutzung als Einkunftsquelle zumindest in einem Kalenderjahr Einkünfte erzielt werden, erhöht sich der Zeitraum auf zehn Jahre"

"Wirtschaftsgüter im Sinne von Satz 1" sind nämlich genau die, die noch innerhalb der 1 Jahres-Haltefrist liegen. Die die den Zeitraum bereits überschritten haben gehören da nämlich nicht dazu. Das Kalenderjahr wird deshalb genannt, weil die Haltefrist dieser Güter unabhängig vom Kalenderjahr liegt. 

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vor 3 Stunden schrieb MFSteueranwalt:

Das Gesetz spricht davon, dass ein Wirtschaftsgut (nach Auffassung der Finanzverwaltung jeder Coin etc.) zumindest in einem Jahr als Einkunftsquelle genutzt wird. Ich kann da keine Einschränkung entnehmen, dass die Nutzung als Einkunftsquelle im zweiten Jahr unschädlich sein soll. Warum schreibt der Gesetzgeber "zumindest", wenn dann doch nur das "erste" Jahr gemeint sein soll. Macht für mich nicht so richtig Sinn.

Weil es einmal um Kalenderjahre geht und einmal nicht. Du kannst mit einem Coin, der innerhalb der einjährigen Haltefrist liegt, in 2 Kalenderjahren Einkünfte haben ohne aus der Haltefrist heraus zu sein. Machts jetzt Sinn?

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vor 3 Stunden schrieb MFSteueranwalt:

Sicherer scheint mir, den Sachverhalt beim Finanzamt zu melden und ihn mit guten Gründen zu widerlegen (da hat der Kollegen von Winheller schon etwas zu gesagt). Ich würde den Sachverhalt (d.h. einen Veräußerungsgewinn bei einer ggf. verlängerten Spekulationsfrist gegenüber dem Finanzamt jedoch nicht verschweigen). Aber das muss natürlich jeder für sich selbst verantworten.

Das sehe ich ganz genau so. Man sollte alles offen legen und seine steuerliche Einschätzung begründen. Dann hat der Sachbearbeiter beim Finanzamt die Gelegenheit eine andere Sichtweise einzunehmen und man muss sich später nicht vorwerfen lassen, man hätte vorsätzlich Steuerverkürzung begangen.

 

vor 3 Stunden schrieb MFSteueranwalt:

Für die Tax Tools auf meiner Seite habe ich daher den sicherer Weg unterstellt, der (leider) zu einer Verlängerung der Spekulationsfrist führt. 

Meiner Meinung nach ist es nicht die Aufgabe eines Steuerberaters von vorne herein (quasi in vorauseilendem Gehorsam) den für den Klienten steuerlich ungünstigsten Weg einzuschlagen, nur weil das der Weg ist, dem das Finanzamt mit Sicherheit zustimmt.
Da mache ich es (mit meinem Steuerberater und den steuerlichen Erläuterungen zu meinem Steuerreport von Winheller) dann doch lieber so, wie oben beschrieben. Und das nicht nur bei der fraglichen Halterfristverlängerung, sondern auch bei einigen anderen noch unklaren Einordnungen.

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vor 13 Stunden schrieb MFSteueranwalt:

Für die Tax Tools auf meiner Seite

Die hab ich mir grade mal angesehen...... 😶
Tjo, weiß nicht ob die so hilfreich sind, ehrlich gesagt....  Den Inhalt hätte man jeweils auch in 2 oder 3 Sätzen einfach so hinschreiben können.

bearbeitet von Philbert
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