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Gewinne unter nicht-tradenden Familienmitgliedern aufteilen?


crypt
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Hallo zusammen,

mir kam gerade eine Idee wie sich die Steuerpflichtigkeit für Cryptogewinne (Haltezeit < 1 Jahr) evtl. vermeiden lassen bzw. sinnvoller nutzen lassen. Vielleicht ist das totaler Quatsch aber noch erscheint es mir logisch und machbar ;-) Daher bräuchte ich mal Eure Meinung dazu:

 

  1. Nehmen wir an ich habe dieses Jahr 1800€ Gewinn durch Cryptotrading erzielt (jeweils Steuerpflichtig). Leider sind damit ist damit meine Freigrenze von 600€ um 200% Überschritten.
  2. Um also Steuerfrei zu blieben müsste ich in diesem Jahr noch 1200€ Verluste machen um wieder bei max. 600€ Gewinn zu liegen
  3. Nehmen wir an ich halte jedoch noch 2 Bitcoins.
  4. Meine Mutter und mein Vater erstellen je eine eigene Bitcoin Wallet.
  5. Ich verkaufe beiden je 1 Bitcoin für den ursprünglichen Kaufpreis (lt. FIFO) abzüglich 600€. Sie überweisen mir das Geld zwecks Dokumentation und ich transferiere die Bitcoins in deren Wallet. (somit mache ich bei diesen zwei Transaktionen insgesamt 1200€ Verlust und bin insgesamt bei 1800€-1200€=600€ Gewinn und somit Steuerfrei.
  6. Ein paar Tage später kaufe ich ihnen die Bitcoins zum Preis von 1200€/BTC ab. Ich überweise ihnen je die 1200€ und sie transferieren die Bitcoins zurück in meine Wallet.
  7. Meine Eltern haben somit je 1200€ VK - 600€ EK=600€ Crypto-Gewinn gemacht welcher ebenfalls unter der persönlichen Freigrenze liegt. 
  8. Somit haben m.E. drei Personen je steuerfreie 600€ (=1800€ Netto)  Crypto-Gewinn erwirtschaftet vs. einer Person die 1800€ Steuerpflichtigen (= ca. 900€ Netto-) Gewinn erzielt hätte

Ist da irgendwo ein Gedankenfehler oder müsste das so funktionieren? Was sagen die Experten? ;-)

 

Viele Grüße,
Crypt

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10 minutes ago, Jokin said:

Na, das riecht doch mal ganz stark nach Steuerhinterziehung.

Kannst Du das näher Begründen? Wenn ich bei bitcoin.de für 600€ unter aktuellem Kurs verkaufe ist das doch auch legal. Der einzige Unterschied ist hier, dass sich Käufer und Verkäufer kennen.

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Und, dass du den Kauf wieder zu deinem Vorteil rückabwickelst, als hätte es keinen Kauf gegeben – nur um die Steuer zu umgehen. Das Finanzamt und insbesondere die Steuerfahndung sind ja nicht blöd, wenn die darauf aufmerksam werden, ist deine Argumentation nicht stichhaltig. Sie ist einzig ins Leben gerufen, um dich zu bevorteiligen. Und das geht in dem Fall nicht.

Eventuell sieht die Situation anders aus, wenn die BTC auf dem Konto deiner Eltern bleiben und sie dir die BTC tatsächlich abnehmen und in ihrer Steuererklärung angeben. Dann sollten die aber nicht den Rückweg auf dein Konto finden. Das aber jetzt ohne Gewähr, grob und ad hoc in den Raum geworfen. Ich warte selbst noch auf so eine Info (im Forum) wie es aussieht, wenn man seinen Eltern Altcoins kauft (und sie dir das Geld bar geben, später aber alles selbst versteuern wollen).

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