Zum Inhalt springen

spenic

Mitglied
  • Gesamte Inhalte

    15
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Reputation in der Community

0 Neutral
  1. Ich frage nochmals nach zu meinem Verdienst in Krypto. Ich bin hauptberuflich Beamter, meine Frau und ich sind beide in Lohnsteuerklasse IV. Nun geht es um den Verdienst in Krypto in einer Nebentätigkeit. Bei aktuellem Kurswert liegt der Verdienst bei 475 EUR pro Monat (Umgerechnet von Anzahl Coins * Kurswert in USD * Wechselkurs zum Auszahlungszeitpunkt). Damit ist der Job ja kein Minijob mehr, sondern ein Midi-Job und ich rutsche in die Steuerklasse VI und somit sind, wenn ich richtig recherchiert habe, 50-60% des Bruttoeinkommens steuerpflichtig. Hab ich das richtig verstanden? Und liege ich auch richtig, wenn ich davon ausgehe, dass ich dann 250 EUR Steuern im Jahr zahle und, wenn das Projekt scheitert und der Coin relativ wertlos würde, ich Steuern für nichts gezahlt habe? Was würdet ihr mir hier raten? Aufhören mit dem Nebenjob? Oder gibt es da eine Möglichkeit, die Steuerklasse VI zu vermeiden? Danke euch!
  2. Sollten nicht der bybit Kundenservice meinte jedoch, dass er den Secret nicht gegeben würde, da man eventuell die rechte editieren könnte. Das kann ich mir kaum vorstellen, weil man den spi jedesmal neu erzeugen muss ..
  3. Der deutsche Support von Cointracking hat mich nun gebeten, meinen API-Key von bybit inklusive Secret bereitzustellen, damit sie nach dem Fehler suchen können, um diesen auch für zukünftige Imports auszubessern. Das sind die Berechtigungen Contracts - Orders Positions , SPOT - Trade , Wallet - Account Transfer Subaccount Transfer Read-Only Kann ich den Key inklusive Secret offenlegen? Ich möchte natürlich ungern Write-Zugriffe nach außen geben, wäre aber natürlich interessiert daran, den Fehler im System an CT weiterzureichen, um weitere Importfehler zu vermeiden. Was denkt ihr?
  4. Bei mir war es bei CT so, dass ein swap falsch übernommen wurde, es scheint da einen Übertragungsfehler via API gegeben zu haben. Das habe ich mit dem Kunden-Support besprochen und die haben den Fehler lokalisiert, ich musste dann nur ein paar Datensätze überprüfen und der Fehler wurde beseitigt. Es gibt jetzt noch zwei Ungenauigkeiten in meinen Beständen, die ich mit dem kundensupport in den nächsten Tagen klären werde. Ich hoffe, dass wenn man so bei der Sache ist und regelmäßig (einmal im Monat) seinen Account bei contracking abgleicht mit den eigenen Beständen, man möglichst eine fehlerfreie Steuererklärung Jahr für Jahr erzeugt bekommen. Klar, wenn man am 1. Januar den API erzeugt und cointracking mit der Exchange verbindet und dann erst am 31.12. wieder reinschau... Kann natürlich sein, dass da dann einiges ungenau oder falsch übertragen wurde und man dann vor einem ganzen Berg Arbeit steht. Das sind alles keine Wunderwerkzeuge, die einem die steuerliche Arbeit komplett ersparen. Man selbst muss schon dahinter sein.
  5. Danke dir! Letztlich genauso, wie ich es mir gedacht habe, es geht darum, sämtliche Argumente, die dem Finanzamt in die Karten spielen könnten, aus dem Weg zu räumen. Macht absolut Sinn! Das heißt, du ärgerst die auch nicht, wenn du am Folgetag für einen höheren Preis wieder ein kaufst, weil Du letztendlich dadurch Steuern spast und den schlechteren Kurs wieder ausgleichst.
  6. Geht es da nur um den Kalendertag, d.h. Verkauf heute um 23 Uhr und Kauf um 00:01 Uhr möglich? Oder um die 24 Stunden? Wäre natürlich ärgerlich gewesen, wenn ich gestern Abend verkauft hätte und mich der Pump heute Nacht dann überrascht hätte
  7. Hey @Jokin, ich habe meine XRP auf dem Ledger. Reicht es, um den Verkauf im Minus steuerlich zu realisieren, die xrp in usdt zu swappen und wieder zurück oder muss ich xrp wirklich verkaufen in USD oder Euro? Hab bei xrp und Ada gerade keine guten Kaufpreise und würde das natürlich gerne steuerlich geltend machen.
  8. Genau, ich bin dann abgewichen von dem Thema Staking und Hodl... mich hat nur die Taktik dahinter interessiert, wieso man das in ein anderes kalenderjahr verschieben sollte. Also geht es darum, dass sobald die Bilanz im laufenden Jahr ausgeglichen ist, man Verluste auf das Folgejahr verschieben kann oder schlauerweise sogar soll... Das hilft mir gut weiter! Danke dir
  9. Warum sollte man die Verluste aufs nächste Jahr vortragen? Also, sie beschriebene Methode, Verlustgeschäfte wirft Verkauf und gleichzeitigen Wiederkauf zu erzeugen um Tradinggewinne auszugleichen, den kenne ich. Aber warum sollte ich mir die aus nächste Jahr schieben? Nur wenn ich zum Beispiel Ende 22 merke, dass ich genügend Verluste erzeugt habe um Gewinne auszugleichen?
  10. Darf ich dich, Jokin (oder jeden anderen gerne auch), nochmals fragen... Kann man denn Verluste mit Hodl-Verkäufen verrechnen mit Staking Profiten? Bzw mit der Steuer bereits bei Erhalt der Staking Rewards? In der aktuellen Situation wäre es ja durchaus schlau, ein paar tokens abzustoßen und direkt neu zu kaufen, um Verluste zu generieren. Wenn sich diese Verluste natürlich mit der Steuer für die Staking rewards verrechnen ließen, wäre das eine Option... Danke
  11. Danke für den Tipp mit cointracking. Ich hatte Accointing ausprobiert, was aber letztlich zu viele Bugs hatte. Mit cointracking bin ich auf den ersten Blick sehr zufrieden. Ich überlege es mir, aber grundsätzlich bzw auf wirtschaftlicher Sicht finde ich es schon lohnenswert mit Fiat Profiten zu traden - vorausgesetzt man traded nicht in Größen, bei denen die 20.000 gleich voll sind. Da mache ich mir Gedanken was für mich am besten funktioniert. Danke für die Hilfe, weiß ich echt zu schätzen!
  12. Danke dir erneut! Verstehe ich richtig, dass du also ungehebelt tradest im Sinne von: Du kaufst einen Coin im Spot-Trading und verkaufst ihn wieder zu einem (hoffentlich) besseren Preis? Inwiefern ist das für die Steuer weniger kompliziert? Wenn ich den Trade inklusive Profit/Verlust und Kauf-/Verkaufspreis genau in einer Excel-Datei aufliste, gewissenhaft deutlich machen kann, dass ich z. B. 10 USD Gewinn gemacht habe und das dann in EUR umrechne, dann habe ich nach aktuellem Kurs mit dem Trade 9 EUR Gewinn gemacht. Dann sollte es doch dem FA egal sein, ob ich 5 % ungehebelten Gewinn gemacht habe oder 10 % mit einem 2er-Hebel - es geht ja letztlich um den Verdienst. Oder welchen Denkfehler habe ich, das den Margin-Handel so kompliziert im Bezug auf die Steuererklärung macht?
  13. Danke für die ausführliche Antwort! Hat mir sehr geholfen. Zusammengefasst: - die gestakten Tokens haben eine Haltefrist von 10 Jahren - Staking-Rewards werden, umgerechnet mit dem Auszahlungswert (Tagesschlusskurs genügt), mit dem persönlichen Steuersatz besteuert und haben eine Haltefrist von 1 Jahr, außer sie werden mit dem Zinseszins-Verfahren gleich "weiter gestaked", dann ergibt sich auch hier eine Haltefrist von 10 Jahren - beim Veräußern der Rewards wird dann der Gewinn (also nicht nochmals der gesamte Coinwert, sondern nur der Profit) zum Auszahlungswert bei Erhalt der Rewards versteuert Noch ein paar weitere Fragen: 1) Auf meinen monatlichen Verdienst in der Kryptowährung wird mein persönlicher Steuersatz angewendet, richtig? Gibt es einen Freibetrag für Nebenverdienste? 2) Ich bekomme den Wert in USD ausgewiesen. Reicht es auch hier, den Tagesschlusskurs USDEUR zu nehmen, um es in EUR umzuwandeln? Oder genügt es evtl. sogar, dem Finanzamt alle Gewinne/Verlust in USD zu übermitteln? 3) In einem anderen Topic habe ich gelesen, dass z. B. bei der Crypto.com Kreditkarte die Rewards auf Zahlungen mit der Karte nicht steuerpflichtig sind - zumindest laut Ansicht eines Forumsmitglieds. Ich sehe das ähnlich, sonst müsste ich ja auch auf Payback-Punkte (1 Punkt = 1 Cent) Steuern zahlen, da ich hier im Nachhinein mit einem fiktiven Gut (Payback-Punkte) entlohnt werde, den ich auf Geschenke oder die nächsten Einkäufe anwenden kann und somit auch einen FIAT-Wert erziele. Einfach die Frage in die Runde: Wie seht ihr das Thema? 4) Thema Trading: Wenn ich im Handelspaar BTCUSD Trade und Gewinne in BTC erhalte, muss ich auch hier wieder den momentanen Wert beim Close des Trades in USD umrechnen und mit dem EUR-Kurs (erneut wieder der Tagesschlusskurs der Einfachheit halber) verrechnen - korrekt? 5) Macht es daher Sinn, BTCUSD mit margin USD zu traden, also dass Profite in USD ausgezahlt werden? Das ist dann eine FIAT-Währung und sollte mit den 25 % der Abgeltungssteuer besteuert werden. Ist das richtig? Sind Stablecoins hier auch Krypto und mit der Haltefrist belegt? Viele Handelspaare lassen sich mit USD-Margin nicht traden, sondern nur mit USDT. Würdet ihr dann auf Trading mit USDT/USDC ganz verzichten und der Einfachheit halber nur mit USD Margin traden? 5) Nochmal Staking: Beispiel - Wenn ich den Coin XY fixiert von 01.01.2022 bis 01.03.2022 stake (Haltefrist danach 10 Jahre) und die Staking Rewards ein Jahr später veräußere, hätte ich ja nach dem FIFO-Verfahren eigentlich meinen ursprünglichen Basiswert veräußert (weil dieser vor den Rewards vorhanden war) und damit wäre die Veräußerung nicht steuerfrei. Wie kann ich dem Finanzamt gewissenhaft versichern, dass ich nicht die gestakten Coins veräußert habe, sondern nur die Rewards? Solnge die Coins weiter gestaked sind, ist ja klar, dass ich wohl auf die Rewards zurück gegriffen habe (weil die gestakten Coins nicht weniger werden). Geht das überhaupt? Kann ich z. B. die Rewards 1x im Monat auf eine andere Wallet verschieben und von dort einlösen, um somit ein passives Einkommen zu generieren und zu verdeutlichen, dass ich die gestakten Coins nicht anfasse? 6) Beispiel: Ich erhalte als Staking Reward 1 Coin XY mit einem Wert von 1 USD. Ich zahle ca. 30 % Steuern in meiner ESt, habe also effektiv 70 Cent "verdient". Wenn ich den Token nun innerhalb der Frist für 70 Cent verkaufe, fällt keine Steuer an. Verkaufe ich für 80 Cent, fallen wieder 30 % auf die 10 Cent Gewinn an. Kann ich entsprechend der Verlustrechnung bei einem Verkauf für 60 Cent die 10 Cent Verlust anrechnen? Rein logisch gedacht ja nicht, weil ich den Coin ja für umsonst erhalten habe. So viele Fragen und ich bin sehr dankbar, dass ich hier wohl eine Community mit viel Ahnung gefunden habe. Ich hoffe, ich kann bald mein Wissen zurückgeben für andere Neulinge Viele Grüße
  14. Hallo zusammen, ich habe einen kleinen journalistischen Nebenberuf bei einem Projekt angenommen, bei welchem ich auf monatlicher Basis mit deren eigenem Token vergütet werde. Inwiefern muss ich die Nebeneinkünfte versteuern? Wird der Wert am Tag der Auszahlung genommen? Muss das dann minutengenau sein oder reicht da der Schlusskurs des Tages? Und dann noch ein paar kurze weitere Fragen: Thema Staking: Ich dachte, die Staking rewards (also die Zinsen für das Staking) hätten eine Haltefrist von 10 Jahren bis zur Steuerfreiheit. Nun lese ich, dass der gestakete Betrag 10 Jahre gehalten werden muss, bis er steuerfrei veräußert werden kann. Ist das richtig? Verstehe ich es richtig, dass ich auf die Staking rewards beim Erhalt Steuern zahle und wenn ich sie vor Ablauf der Haltefrist veräußere nochmals? Wie hoch ist der Steuersatz, den ich beim Erhalt der Zinsen zahle? Auch der persönliche? Thema steuerfreie Veräußerungen in der Erklärung: macht es Sinn (oder ist es Pflicht), coins, die ich nach 1 Jahr verkauft habe trotzdem anzugeben? Oder gebe ich nur die steuerpflichtigen coin-Verkäufe an? Ich habe eine sehr sauber geführte Tabelle mit allen Transaktionen. Diese berechnet auch alles gleich. Besser, würde ich mal behaupten, bekommt es das Finanzamt nicht. Genügt es diese Excel-Tabelle beizulegen oder muss ich Export-Dateien der Exchanges anfordern und beilegen, um die Richtigkeit meiner Tabelle zu belegen? Wie schaut es mit DeFi-Transaktionen aus? Ich hatte einen zweiwöchigen Ausflug ins Farming. Dort habe ich ein paar USD verdient (vielleicht 40 - 50 USD), gleichzeitig durch Kursverluste des coins und Gebühren aber letztlich keinen Gewinn erzielt, eher minimalen Verlust gemacht. Im Defi-Bereich gibt es, nicht wie bei den Exchanges, keine Möglichkeit, eine Exportliste erstellen zu lassen... Daher wird das sehr kompliziert. Kann man das aufgrund des eher unzufriedenen Ergebnisses ignorieren? Gilt auch beim Farming analog zum Staking die Haltefrist? Danke euch für eure Hilfe! Gruß
×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Wir haben Cookies auf Deinem Gerät platziert. Das hilft uns diese Webseite zu verbessern. Du kannst die Cookie-Einstellungen anpassen, andernfalls gehen wir davon aus, dass Du damit einverstanden bist, weiterzumachen.