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Funktionsweise Multibit


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Der original Bitcoin-Client (Bitcoin-Qt) ist mir noch durch enormen Ressourcen-Verbrauch und ewiges Warten (auf den Download der Blockchain) nach dem ersten Start negativ in Erinnerung.

 

Multibit hingegen ist innerhalb weniger Sekunden mit dem Netzwerk "synchronisert", belegt praktisch keinen Speicher und erfordert fast keine Rechenleistung. Ist zwar super, aber ich frage mich: Wie funktioniert das?

 

Woher nimmt Multibit die benötigten Informationen? Ein Download der Blockchain findet ja ganz offensichtlich nicht statt.

Und nimmt Multibit überhaupt an dem eigentlichen Bitcoin-P2P-Netzwerk teil (d.h. empfängt Transaktionen und leitet diese weiter)?

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Soweit ich weiß, benutzt Multibit das Bitcoin-Protokoll. Das wurde extra für Multibit (und andere "Thinclients") so erweitert, dass ein Client auch nach allen Transaktionen fragen kann, die eine Adresse betreffen. Dann werden nur die relevanten Blöcke, die die gewünschten Transaktionen enthalten, und auch nur die relevanten Transaktionen übertragen. Dank dem Merkle-Hash-Tree kann der Bitcoinclient immer noch böswillige Manipulationen erkennen, d.h., man kann sich sicher sein, dass die Transaktionen zu den Blöcken gehören. Da auch alle Blockheader übertragen werden kann man auch prüfen, dass man die längste Blockchain hat.

 

Allerdings ist der Multibit-Client kein vollwertiger Teilnehmer. So kann er nicht die Blöcke an andere Clients weitergeben, denn er hat sie ja selber nicht. Er kann auch nicht alle Transaktionen auf Korrektheit überprüfen, sondern muss darauf vertrauen, dass die Miner keinen Unsinn machen. Es ist aber ein guter Kompromiss zwischen Sicherheit und Schnelligkeit.

 

Natürlich könnten theoretisch andere Clients protokollieren, nach welchen Adressen gefragt wurde. Um das ein wenig zu verschleiern, benutzt Multibit einen Bloom-Filter für Adressen, der mehr Adressen erkennen kann, als der Client wirklich lesen will. So weiß der andere Client nicht nach welchen Adressen Multibit eigentlich fragen wollte. Das ist dann wieder ein Kompromiss zwischen Privatssphäre und Größe des Downloads.

 

Zur letzten Frage: ob er eingehende Transaktionen weiterleitet, weiß ich nicht, aber er empfängt Transaktionen und er leitet seine eigenen Transaktionen ins Peer-To-Peer-Netzwerk.

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Der original Bitcoin-Client (Bitcoin-Qt) ist mir noch durch enormen Ressourcen-Verbrauch und ewiges Warten (auf den Download der Blockchain) nach dem ersten Start negativ in Erinnerung.

 

 

Stimmt, bei mir hat es fast 2 Tage gedauert, bis die ca. 10gb da waren.

Aber: ich finde, das hat sich gelohnt - absolut stabil laufende Software!

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