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Hardwarewallet Diebstahl von Monero


Tades

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Hallo Forum,

 

folgender Sachverhalt " Im Jahre 2016 erlitt mein verstorbener Vater einen Schlaganfall und starb. An seinem Arbeitsplatz blieb ein Hardwarewallet mit angeblichen 702 Monero Coins. Er war der Besitzer. Im Testament ist der Wallet mit der Angabe "702 Coins" erwähnt gewesen. Nicht jedoch der Standort. Wir fanden den Wallet nicht. 

Die Erbschaft steht meiner Mutter und uns Söhne zu.

Vor 3 Monaten erzählten mir 2 Kollegen meines Vaters das der Chef von ihm den Wallet vom Schreibtischfach meines Vaters nahm sowie einen Zettel aus dem Tresor der Firma. . Der Chef erzählte es den Miarbeitern das er die 702 Coins für etwas Geld 2016 verkaufte und mit Minusstunden meines Vaters verrechnete 

Frage: Haben die Monero Coins eine Art Seriennummer wie ein Geldschein? Wie könnte man die 702 Coins individualisieren? Könnte es Onlinespuren geben? Seine Rechner sind noch hier. 

 

Danke

 

Patrick

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Selbst wenn man die Moneros verfolgen könnte (was man nicht kann) wie willst du sie denn zuordnen wenn  du die ursprüngliche Adresse gar nicht kennst? Damals gab's für PCs noch kein GUI-Wallet für Monero, nur Kommandozeilentools. Suche nach monerod (.exe, falls Windows), und in der Nähe nach einer Datei, zu der es eine gleichnamige mit der Endung .keys gibt. Beide zusammen sind das Wallet. Hat man aber damals schon normalerweise mit einem Passwort gesichert.

Keine Ahnung wegen Verjährungsfristen oder so - aber da bleibt dir wohl nur eine Anzeige gegen den ex-Chef, mit den ex-Kollegen als Zeugen. Je nach genauem Zeitpunkt in 2016 (Hoch ca. 12€, Tief ca. 0,40€) kann es leider sein, daß sich der Aufwand evt. nicht wirklich lohnt.

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Zitat

Vor 3 Monaten erzählten mir 2 Kollegen meines Vaters das der Chef von ihm den Wallet vom Schreibtischfach meines Vaters nahm sowie einen Zettel aus dem Tresor der Firma. . Der Chef erzählte es den Miarbeitern das er die 702 Coins für etwas Geld 2016 verkaufte und mit Minusstunden meines Vaters verrechnete 

Hallo @Tades

Es gibt gegensätzlich zu Bitcoin, Litecoin und anderen Kryptowährungen, die man mittels der Blockchain jederzeit zurückverfolgen kann, sofern der User keine Vorkehrungen dagegen getroffen hat keine Möglichkeit Monero zurückzuverfolgen da dieser Coin extra so entwickelt wurde, keine Spruren zu hinterlassen.

Das dürfte in deinem Fall nicht so ausschlaggebend sein da der Dieb ja schon zu mehreren Personen lauthals ausgeplaudert hat was er tat. Es ist in deinem Fall höchst empfehlenswert eine Strafanzeige zu veranlassen. Bei diesem Wert hört sich der Spass auf und das wird der Dieb zu spüren bekommen. Gerade bei Internetkriminalität versteht der Staat keinen Spass. Wenn er es tatsächlich auch noch mehreren Mitarbeitern erzählt hat dürfte der Fall zu deinen Gunsten ausgehen.

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