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Nordschwabe

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  1. Swift gibt Gas, das wird spannend. https://amp.handelsblatt.com/unternehmen/banken/schnelle-ueberweisungen-swift-will-globale-zahlungen-innerhalb-von-fuenf-minuten-durchsetzen/24473850.html
  2. Sei doch bitte so nett und erklär mir woraus Du schließt, dass ich das denken könnte bzw. derart weltfremd bin. Klar wird das möglich sein. Setzt aber voraus, dass Dein Geld in der jeweiligen Währung digital vorliegt, also auf einem Bankkonto o. ä. Es geht aber um die "unbanked", bei denen dies nicht der Fall ist. Und btw: welcher Schwarzarbeiter (um auf Dein Besipiel einzugehen) lässt sich bitte trackable bezahlen? Das sind nahezu immer Bargeschäfte. Ich persönlich halte dieses "wir helfen den Menschen in der 3. Welt" für nen großen Marketingaufhänger, der sich im Detail noch wird beweisen müssen. Was ich noch kritisch sehe: Der Kauf von Libra bei der Association sind für mich zinslose Darlehen für selbige. Die Erträge, die die Association mit der Anlage des Libra-Kauf-Fiat erwirtschaftet, fließen nämlich nicht zurück in den Wert des Libra, sondern bleiben allein bei der Association. Genial! (für die Association)
  3. Ich kann mir das sogar sehr gut vorstellen. Ich sehe da nur dicke Fragezeichen. Bleiben wir mal in Deinem Beispiel: Der junge Vater bekommt seine Naira bar für die Arbeit, die er leistet. Will er seiner Frau nun einen Betrag X davon als Libra zukommen lassen, muss er das Geld tauschen. Wahrscheinlich bei nem Händler in Form einer Guthabenkarte o.ä., die er sich dann auf´s Handy lädt. Hier zahlt er ne Gebühr, der Händler macht das sicherlich nicht kostenlos. Dann schickt er seiner Frau die Libra via WhatsApp. Die will jetzt beim Händler um die Ecke Gemüse kaufen, der nimmt aber dummerweise keine Libra. Sie latscht also zu nem Händler, der ihr ihre Libra in somalische Schilling wechselt. Der macht das auch nicht umsonst. Ich kann mir nur bedingt vorstellen, dass das für das Paar günstiger wird als mit WU. Bleibt man vom Beginn bis zum Ende der Wertschöpfung bei Libra, also verdient seine Kohle in Libra und gibt sie auch in Libra aus, ist das sicherlich günstig. Aber ist das für Dein Beispiel zu erwarten?
  4. Würde man Böses unterstellen wollen, ist der Libra der Versuch das Geld der Ärmsten der Armen ("the unbanked") zu digitalisieren und in die eigenen Dienstleistungen (von denen sie noch gar nicht wussten, dass sie brauchen) fließen zu lassen.
  5. Kannst Du immer im XRP-Quartalsbericht nachlesen. https://ripple.com/insights/q1-2019-xrp-markets-report/
  6. So, nach einem ersten Durchlesen des White Papers sehe ich Libra nicht als bessere Lösung zu XRP hinsichtlich meines Szenarios, so lange es die jetzige Währungsvielfalt gibt (also nicht nur Libra auf der Welt) und Person A & B Zugang zu einem Bankkonto oder Zahlungsdienstleister haben. "Libra is designed to be a stable digital cryptocurrency that will be fully backed by a reserve of real assets — the Libra Reserve — and supported by a competitive network of exchanges buying and selling Libra. That means anyone with Libra has a high degree of assurance they can convert their digital currency into local fiat currency based on an exchange rate, just like exchanging one currency for another when traveling." (Libra Whitepaper, Seite 7) Libra sieht sich nach meiner Einschätzung auch eher als Ersatz für bisherige Währungen ("global currency"), wohingegen XRP als Brücke zwischen unterschiedlichen Währungen gedacht ist.
  7. Außer man hat sich in letzter Zeit mit Moneygram Aktien eingedeckt :-)
  8. Danke, habe ich auch gerade gesehen, ist just publiziert worden. Dann führe ich mir das mal zu Gemüte.
  9. Ich traue mir eine Einschätzung dazu erst zu, wenn zumindest mal das Whitepaper veröffentlicht ist. Bisher ist das alles nur Presse-Blubb. U.a. interessiert mich die Antwort auf folgendes Szenario: Person A lebt im Währungsraum X und überweist Person B im Währungsraum Y 100 Libra-Coin via Facebook/Libra-Netzwerk. Was kostet es Person B die 100 Libra-Coin in ihre Währung Y zu tauschen? (z.B. um beim Händler um die Ecke, der keine Libra-Coins akzeptiert, einzukaufen)
  10. Jetzt wird´s spannend. xRapid / XRP haben zwei Jahre Zeit zu beweisen was sie können. https://ripple.com/insights/ripple-announces-strategic-partnership-with-money-transfer-giant-moneygram/
  11. Von offizieller Seite gibt's dazu noch nichts. Der Ursprung des Gerüchts geht auf eine nicht unbedingt seriöse Quelle zurück, zumindest was ich so gelesen habe. Sinn machen würde es sicherlich und die Aktien sind gerade extrem günstig zu haben. Mal schauen....
  12. Wer schon immer mal wissen wollte wie Ripple CEO Brad Garlinghouse den Big Bankstern dieser Welt XRP und Co pitched, der sollte unbedingt hier reinschauen
  13. In der Regel wirst Du von 6 % lesen. Die basieren auf: Cook & Soramäki (2014), THE GLOBAL NETWORK OF PAYMENT FLOWS, SWIFT Institue Findest Du mit den Keywords swift error rate bei Google auf der ersten Trefferseite (Nr. 6) Die 4 % habe ich Dir berichtet, weil Ripple-Vertreter auch von 4 % sprechen. https://www.cryptoglobe.com/latest/2018/06/ripples-chief-market-strategist-our-main-competition-is-called-swift-you-know-what-it-isnt-it-is-not-swift/ Nein, ich gehe davon aus, dass z. B. ein Mensch aus Eritrea, der von dort nach Deutschland geflüchtet ist und hier Arbeit gefunden hat, diesen Betrag zahlen muss, wenn er 1.000 € nach Hause schickt. Und wer liefert dem CEO bzw. dem Mangement die Informations- und Entscheidungsgrundlage? http://www.betriebswirtschaft-lernen.net/erklaerung/strategisches-controlling/ Die Zukunft wird zeigen, ob Unternehmen das tun werden. ---------- Insgesamt schlage ich Dir vor: let´s agree to disagree, da ich fürchte, dass wir nicht zusammenkommen. Hat mit aber sehr viel Spaß gemacht, danke!
  14. Entscheidend wird aus meiner Sicht sein, wie die Frage hinsichtlich der Regulierung von Cryptos beantwortet wird. Den Stable-Coin-Ansatz sehe ich als wenig vielversprechend, insbesondere wenn er von den Banken selbst kommt. Das wird sich hinsichtlich Preisdiktat wenig für kleinere Institute und Kunden ändern. Darüber hinaus ist meines Wissens auch vorgesehen, dass der geamte Coinwert durch entsprechendes Fiatvermögen in der Referenzwährung gesichert ist. Des geht sich für mich mit dem Volumen des gesamten Cross Border Marktes nicht aus.
  15. Sorry, das kann ich absolut nicht nachvollziehen. Ich bin @skunk auf der von ihm aufgemachten Ebene begegnet und nur in diesem einen Punkt. Wenn Du so ein großer Verfechter von Diskussionsstandards ist, warum dann kein Kommentar zum argumentum ad hominem von @Iota-Juenger? Passt Dir wahrscheinlich besser in den Kram? SWIFT gpi hat eine Fehlerrate von ca. 4 %. Dazu kenne ich keine Quelle. Jeder Fehler bedeutet aber Arbeit und das bedeutet Kosten. Dazu kenne ich auch keine Information. Vielleicht besteht an dem Punkt ja auch ein Missverständnis. Das Stellar Netzwerk hat ja durch den Stopp keine Daten verloren, es wurde angehalten. Alle Transaktionen sind dann genau an dem Punkt weitergelaufen, an dem sie gestoppt haben. Haben eben länger bis zur Schließung gebraucht als üblich. Dafür verlangt bspw. die Berliner Sparkasse ja auch 32,50 € plus Wechselkursaufschlag für ne Auslandsüberweisung von 1.000 €. Ganz toll für Menschen, die in einem Land ihr Geld verdienen und es nach Hause schicken. Aber der Betrag fällt wahrscheinlich bei Dir auch unter Soviel zu dem Anspruch, dass Crypto unsere Gesellschaft besser machen soll. Du argumentierst vom Bitcoin Standpunkt aus. Das ist aber nicht der status quo bei Cross Border Transaktionen. Da sprechen wir von bis zu mehreren Bankarbeitsttagen. Das ist nur dummerweise nicht die Sicht der Controller, die in der Regel mit den Ton bei Unternehmensentscheidungen angeben. Hier geht es immer um prozentuale Einsparungen durch Einführung einer neuen Technologie, natürlich unter Berücksichtigung der Kosten für die Einführung. Welche Finanzinstitute testen Bitcoin zur Abwicklung von Cross Border Transaktionen?
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