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transaktionssicherheit


maxmuster
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Sind die Bitcoin eines Verkäufers hier eigentlich als Sicherheit hinterlegt und gesperrt?

Ich frage darum, was ist wenn ein Verkäufer den Geldeingang auf seinem Konto nicht bestatigt?

Ist mein Geld denn weg? Und die zum Verkauf angepriesenen Bitcoin nimmt er wieder mit und ...weg?

 

Oder wo kann ich mehr darüber nachlesen?

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die bitcoins sind dabei natürlich gespert ;) So lange bis der Trade entweder abgeschlossen ist (dann werden sie dem Käufer geschickt) oder storniert wird (stornieren geht nur, wenn beide Parteien zustimmen oder z.B nachweislich kein Geld überwiesen wurde)

 

D.h sollte der Verkäufer auch nach z.b einer Woche den Geldeingang immernoch nicht bestätgit haben und der Käufer deswegen den Support einschaltet, müssen beide nachweisen, dass ihre Behauptungen stimmen (z.B Kontoauszug)

 

Kannst dich auch nochmal in der FAQ umsehen: https://www.bitcoin.de/de/faq/wodurch-bietet-bitcoinde-sicherheit-fuer-kaeufer-und-verkaeufer/39.html

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Ok, mal angenommen ich habe überwiesen und kann dies auch per Kontoauszug belegen, der Verkäufer bestätigt aber immer noch nicht oder bestreitet Geld bekommen zu haben. Bekomme ich dann trotzdem die Bitcoins?

 

Genau den Fall hatte ich gerade. Hatte am 30.10. BTC gekauf und sofort überwiesen. Eine Nachfrage am 02.11. ließ der Verkäufer unbeantwortet, also am 03.11. dem Support mein Fall geschildert. Dieser forderte mich auf, einen Zahlungsnachweis zu übersenden, was ich auch gleich gemacht habe (alles noch am 03.11.). Am 04.11. die übliche Nachricht, dass man vom Verkäufer eine Stellungnahme fordert. Am 05.11. habe ich nachgefragt und erhielt am 06.11. folgende Antwort:

 

der Verkäufer hat den Erhalt der Zahlung bis heute nicht bestätigt.

 

Bitte senden Sie uns - auf eigene Kosten - den Zahlungsbeleg innerhalb von 5 Werktagen auf dem Postweg (Datum des Poststempels) an unsere Postadresse:

 

Bitcoin Deutschland GmbH

Abteilung: Payment

Nordstr. 14

D- 32051 Herford

 

Mit freundlichen Grüßen,

Thomas Harting

 

Dazu ist noch anzumerken, dass ich über 500 positive und keine negative Bewertung habe und der Verkäufer neu hier ist.

Auf meine Nachfrage, ob der Verkaüfer überhaupt reagiert hat und meiner Anmerkung, dass ich diese Vorgehensweise nicht wirklich nachvollziehen kann und es wohl nicht zuviel verlangt sei, wenigstens anständig informiert zu werden, bekam ich folgende Antwort:

 

Sie können jederzeit alle Informationen unseres Vorgehens in unseren AGBs nachlesen.

 

Auch wenn ich das nun ein wenig herablassend finde, habe ich genau das getan und bin auch fündig geworden. Dort heisst es bei § 15 (Zustandekommen und Erfüllung von Verträgen bei Verkaufsangeboten) unter Punkt zehn:

Sendet der Käufer einen digitalen Zahlungsnachweis, wird der Verkäufer aufgefordert, den Zahlungseingang zu bestätigen. Der Zahlungsnachweis des Käufers kann dem Verkäufer zusammen mit der Aufforderung übermittelt werden. Äußert sich der Verkäufer nicht binnen 36 Stunden, wird der Käufer aufgefordert, binnen 5 Bankarbeitstagen (maßgeblich ist das Datum des Poststempels) einen Kontoauszug oder eine andere schriftliche Bestätigung seiner Bank, dass die Überweisung durchgeführt wurde, per Post an die Bitcoin Deutschland GmbH zu übersenden.

 

Mit anderen Worten, ich als Käufer muss also für die Versäumnisse des Verkäufers einstehen. Nachdem ich den Zahlungsnachweis per Einschreiben an Bitcoin.de geschickt habe, hat der Verkäufer dann den Zahlungseingang am 08.11. (!) bestätigt, ohne mir je eine Stellungnahme zukommen zu lassen. Wer meint, dieser Marktteilnehmer könnte auch seiner Blacklist gut stehen, es handelt sich hier um "silversurfer00".

 

Wer überwiesen hat bekommt auch seine BTC. Aber aufgrund dieser etwas seltsamen Regelungen kann sich das ganz schön hinziehen, wenn der Verkäufer sich einfach nicht äußert.

 

Gruß

Grobi

Edited by Grobi
Rechtschreibfehler verbessert
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@Grobi

 

Das Vorgehen ist ja ärgerlich. War mir so gar nicht klar. Ich dachte immer, der Verkäufer würde unter Zugzwang gesetzt. Aber so ist es ja erstmal vollkommen egal, was der Verkäufer macht. Bzw. hat er sogar die Chance mit den Coins und dem Geld davon zu kommen, weil auf einmal der Käufer, der die Zahlung bereits belegt hat, unter Zugzwang gesetzt wird. Ich weiß auch nicht, wie hier die Beweiskraft erhöht wird, wenn man den, zugegeben sehr leicht zu fälschenden, Zahlungsbeleg nochmal auf Holz druckt und per Postkutsche verschickt. Ärgerlich ist auch, dass man das auf eigene Kosten machen darf … bitcoin.de könnte dem Verkäufer ja durchaus eine Rechnung schicken, wenn der sich hier nicht an die Regeln hält und Kosten verursacht.

 

Das heißt: möglichst schon zwei Wochen bevor man in den Urlaub fährt alle Geschäfte abschließen, weil man immer drauf gefasst sein muss, dass einem einer mit der Masche kommt. Funktioniert wahrscheinlich in einem von 100 Fällen. Und da man hier ja nicht für Fehlverhalten gesperrt wird, kann man’s auch immer wieder versuchen …

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