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Minen mit 6900XT


2much4u

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Hallo zusammen!

Ich hab mir vor 4 Wochen einen Gaming-PC gekauft, der im Wesentlichen auf Ryzen7 5800X als CPU und AMD RX 6900XT als Grafikkarte besteht und 32 GB DDR4-Ram verbaut hat.

Den Computer brauche ich unter Tags zum Spielen, aber nun frag ich mich, wenn ich den PC von 18:00 bis 6:00 Uhr (sind 12 Stunden) minen lassen würde, würde sich das lohnen?

Etwas skeptisch bin ich, weil ich Angst habe, dass die Grafikkarte dann schneller kaputt geht, wenn sie dauerhaft belastet wird.

Macht hier jemand Mining mit seinem Gaming-PC - am besten mit AMD-Grafikkarte und kann mir aus seiner Praxis berichten? Danke im Voraus.

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vor 57 Minuten schrieb 2much4u:

Hallo zusammen!

Ich hab mir vor 4 Wochen einen Gaming-PC gekauft, der im Wesentlichen auf Ryzen7 5800X als CPU und AMD RX 6900XT als Grafikkarte besteht und 32 GB DDR4-Ram verbaut hat.

Den Computer brauche ich unter Tags zum Spielen, aber nun frag ich mich, wenn ich den PC von 18:00 bis 6:00 Uhr (sind 12 Stunden) minen lassen würde, würde sich das lohnen?

Etwas skeptisch bin ich, weil ich Angst habe, dass die Grafikkarte dann schneller kaputt geht, wenn sie dauerhaft belastet wird.

Macht hier jemand Mining mit seinem Gaming-PC - am besten mit AMD-Grafikkarte und kann mir aus seiner Praxis berichten? Danke im Voraus.

Mit der 6900 kann man durchaus minen, das ist kein Problem.

Aber wie du schon anmerkst ist das ja eine große Wärmebelastung für die Grafikkarte.

Du solltest auf jeden Fall die Seitenwände vom Gehäuse abnehmen. Und die Lüfter solltest du auch manuell höherdrehen lassen, so ab 60 Prozent aufwärts hat sich bei mir als praktikabel herausgestellt. Dies höherdrehen sollte man schon starten bevor man den Miner startet, das hilft hervorragend damit die Grafikkarte erst gar nicht so hohe Temperaturen erreicht.

Ziel sollte sein die Grafikkarte nicht wärmer als 70 Grad werden zu lassen, GPU-Temperatur. Memory 75-80 Grad und Junction nicht über 90.

Diese Werte kann man im Adrenalintreiber ablesen und dort kann man die Lüfterkurve auch anpassen.

Zusätzlich solltest du auch das Powertarget herunterdrehen, im Adrenalintreiber heisst das Leistungsgrenze. Sollte man komplett runterstellen, da ist ein Schieberegler. Sonst lutscht das Ding auch mal eben 300 Watt aus dem Netzteil, aber es bringt nicht mehr Miningleistung. Ich hab bei verschiedenen Karten festgestellt das dies Powertarget bei Adrenalin sehr konservativ ist, das könnte ruhig noch so 50 Watt tiefer gehn, erst dann merkt man ein wenig Leistungsverlust beim minen.

Da muss man auch abwägen ob es Sinn macht das die Grafikkarte 300 Watt verbraucht wo sie 2-3MH mehr macht, oder ob es mehr Sinn macht das sie nur 200 Watt verbraucht.

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Danke schon mal für deine Antwort!

Was wäre eigentlich der einfachste Weg, nur mal das Mining zu testen? Und zwar hab ich einen alten, knapp 15 Jahre alten Notebook, den ich nur verwendet hatte, als mein alter PC kaputt ging.

Der Notebook hat Null Leistung, aber ich würde ihn gerne mal einen Tag fürs Kryptomining testen (wohl wissend, dass ich damit nichts verdienen werde, weil er nur einen eingebauten Grafikchip hat).

Was wäre so eine Möglichkeit, in einem Mining-Pool einfach mal das Gerät einen Tag laufen zu lassen und zu schauen...

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vor 8 Stunden schrieb battlecore:

2-3MH mehr macht, o

Meine Vega64 macht ohne Leistungseinschränkungen über die Spannungseinstellungen oder Leisrtungsgrenze sogar weniger Hashrate, nämlich gerademal 37 anstelle von 44. Und das bei einem wahnsinningen Stromverbrauch der ungefähr doppelt so hoch ist. Edit: Mit dem Phönixminer sind das bissel mehr da macht die Vega56 45 und die Vega64 46 MH/s. (Habe gerade 5.6d getestet und festgestellt dass er langsamer ist. Ich glaube ich hatte da auch die Vega56 auf 970 MHz die etwas instabil sind....) Um nebenher arbeiten zu können nehme ich trotzdem den teamredminer. Der listet auch ständig die Temperaturen und die Spannung Lüfterdrehzahlen und die Leistung.

vor 6 Stunden schrieb 2much4u:

Danke schon mal für deine Antwort!

Was wäre eigentlich der einfachste Weg, nur mal das Mining zu testen? Und zwar hab ich einen alten, knapp 15 Jahre alten Notebook, den ich nur verwendet hatte, als mein alter PC kaputt ging.

Der Notebook hat Null Leistung, aber ich würde ihn gerne mal einen Tag fürs Kryptomining testen (wohl wissend, dass ich damit nichts verdienen werde, weil er nur einen eingebauten Grafikchip hat).

Was wäre so eine Möglichkeit, in einem Mining-Pool einfach mal das Gerät einen Tag laufen zu lassen und zu schauen...

Das ist Unsinn. Mit einem Notebook kann man nicht minen, nichteinmal Algorithmen die mit CPU gemined werden.... Wobei die alle sogar mit meim 8 Kern Ryzen nicht profitabel sind.

Edited by Sophopt
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vor 2 Minuten schrieb Sophopt:

Meine Vega64 macht ohne Leistungseinschränkungen über die Spannungseinstellungen oder Leisrtungsgrenze sogar weniger hashrate, nämlich gerademal 37 anstelle von 44. Mit dem Phönixminer sind das bissel mehr da macht die Vega56 45 und die Vega64 46 MH7s Um nebenher arbeiten zu können nehme ich trotzdem den teamredminer. Der listet auch ständig die Temoeraturen und die Spannung und die Leistung.

Wenn die ohne Leistungsbegrenzung weniger Hashrate machen dann werden die zu heiss und takten runter, daher dann weniger Hashrate.

Hast du die Lüfter manuell hochgedreht? Wenn ich das nicht mache dann hab ich denselben Effekt. Wenn die Grafikkarte das selber steuert dann versucht die immer den Lärm zu begrenzen. Weil das bei Spielen ja auch nicht nötig ist die Lüfter so hochzudrehen, da werden ja Leistungsspitzen gefordert, nicht Dauerhaft Maximalleistung wie beim minen. In den Treibern, z.b. Adrenalin kannste die Lüfterkurve ja hochziehen damit die schon bei niedrigerer Temperatur hoch genug drehen.

 

vor 4 Stunden schrieb 2much4u:

Danke schon mal für deine Antwort!

Was wäre eigentlich der einfachste Weg, nur mal das Mining zu testen? Und zwar hab ich einen alten, knapp 15 Jahre alten Notebook, den ich nur verwendet hatte, als mein alter PC kaputt ging.

Der Notebook hat Null Leistung, aber ich würde ihn gerne mal einen Tag fürs Kryptomining testen (wohl wissend, dass ich damit nichts verdienen werde, weil er nur einen eingebauten Grafikchip hat).

Was wäre so eine Möglichkeit, in einem Mining-Pool einfach mal das Gerät einen Tag laufen zu lassen und zu schauen...

Mit einem alten Notebook macht das keinen Sinn. Die Grafikkarten da drin sind funktionieren da nicht weil sie zuwenig Speicher haben. Und sie funktionieren oft nicht weil es dafür keine brauchbaren Treiber gibt die OpenCL oder Cuda dafür sinnvoll umsetzen können.

Ganz neue Notebooks gibt es mit aktuelleren Grafikchips von Nvidia wie z.b. den 3060, 70 oder 80. Aber auch da sind die dann oft abgespeckt. Damit kann man minen. Aber sollte man dennoch nicht. Die Kühlung reicht dafür schlichtweg nicht aus.

Man kann mit CPUs auch minen wenn sie schnell genug sind. Aber auch da ist das Problem die Kühlung.

Auch wenn es dich reizt. Es ist eine ganz schlechte Idee.

Wenn du so ein altes Notebook hast, dann mach da Ubuntu Linux drauf und dann nimmste dieses Notebook um damit deine Krypto- und Geldaktivitäten mit zu machen. Das ist besser / sicherer wie mit Windows.

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vor 10 Minuten schrieb battlecore:

Hast du die Lüfter manuell hochgedreht?

Ja natürlich. Auch wenn die Radeon Software diese Einstellungen manchmal ignoriert, nach einem Neustart werden sie meistens übernommen. Ich habe einen defekten Lüfter der manchmal spinnt, da muss ich das Mining doch mal beenden um den zu tauschen. Aber sonst habe ich keine Probleme mit Ausfällen, die Maschine rennt und rennt, und ich hoffe immer nur dass mich niemand hackt weil es mein Hauptrechner ist :).

Edited by Sophopt
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vor 2 Minuten schrieb Sophopt:

Ja natürlich. auch wenn die Radeon Software diese EInstellungen manchmal ignoriert, nach einem Neustart werden sie meistens übernommen. Ich habe einen defekten Lüfter der manchmal spinnt, da muss ich das Mining doch mal beenden um den zu tauschen. Aber sonst habe ich keine Probleme mit Ausfällen, die Maschine rennt und rennt, und ich hoffe immer nur dass mich niemand hackt weil es mein Hauptrechner ist :).

Mal saubergemacht? Da sammelt sich schon ordentlich was in den Kühlrippen nach einer Weile. Ich geh da immer Mit nem Pinsel durch die Kühlrippen und haltn Staubsauger dran wenn ich die Karten aufschraube. Bei den Lüfterflügeln auch, aber nur ganz vorsichtig, da sind die kleinen Lager ruckzuck im Eimer.

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vor 1 Minute schrieb battlecore:

Mal saubergemacht?

Ja, denn die neuen Lüfter die nicht richtig funktionieren sind erst einige Tage drauf. Ist eine Asus. Die Lüfter scheinen nicht viel zu taugen.

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Gerade eben schrieb Sophopt:

Ja, denn die neuen Lüfter die nicht richtig funktionieren sind erst einige Tage drauf. Ist eine Asus. Die Lüfter scheinen nicht viel zu taugen.

Achso das. Ja die originalen Lüfter von ASUS sind auch nicht so die Wucht. Furchtbar schlechter Luftdurchsatz und auch der Aufbau mit der Abdeckung vorn ist kagge. Die Luft strömt überall zur Seite weg statt richtig durch die Kühlrippen. Das ist viel zu offen an den Seiten. Bei der ASUS kommt auch wesentlich wärmere Luft raus wie aus den anderen Karten.

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Gibt es eigentlich eine All-in-One-Lösung, die empfehlenswert ist, wo man sich nur einmal registrieren muss und alles bei der Hand hat.

Also, wo man sich registriert, und im Mining-Programm unter Windows auch ein Tab für die Statistiken angezeigt werden kann, ein Wallet inkludiert ist, sowie eine Möglichkeit über diese Programm auch gleich die Auszahlung beantragen zu können?

So quasi das Schweizer Taschenmesser fürs Mining?

Ich bin halt nach wie vor eher skeptisch... ich hab im Internet auf einer englischsprachigen Seite die Daten gefunden, die zum Mining für eine 6900XT empfohlen werden - zB. die Spannung auf 850 mV runterstellen und den max. Grafiktakt auf 1.350 MHz., hab mir da auch im AMD-Treiber ein eigenes Mining-Profil angelegt (neben meinem OC-Spiele-Profil), wo ich quasi die Grafikkarte mit ein paar Mausklicks von Gaming-Betrieb auf Mining-Betrieb umschalten könnte. Trotzdem hab ich einfach Bedenken, dass das Minen der Grafikkarte nicht gut tut.

Und wenn ich nur in der Nacht 12 Stunden minen würde, würde ich vielleicht 2 bis 3 Euro pro Nacht verdienen... da frag ich mich, ob sich da das Risiko lohnt.

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vor einer Stunde schrieb 2much4u:

Gibt es eigentlich eine All-in-One-Lösung, die empfehlenswert ist, wo man sich nur einmal registrieren muss und alles bei der Hand hat.

Also, wo man sich registriert, und im Mining-Programm unter Windows auch ein Tab für die Statistiken angezeigt werden kann, ein Wallet inkludiert ist, sowie eine Möglichkeit über diese Programm auch gleich die Auszahlung beantragen zu können?

So quasi das Schweizer Taschenmesser fürs Mining?

Ich bin halt nach wie vor eher skeptisch... ich hab im Internet auf einer englischsprachigen Seite die Daten gefunden, die zum Mining für eine 6900XT empfohlen werden - zB. die Spannung auf 850 mV runterstellen und den max. Grafiktakt auf 1.350 MHz., hab mir da auch im AMD-Treiber ein eigenes Mining-Profil angelegt (neben meinem OC-Spiele-Profil), wo ich quasi die Grafikkarte mit ein paar Mausklicks von Gaming-Betrieb auf Mining-Betrieb umschalten könnte. Trotzdem hab ich einfach Bedenken, dass das Minen der Grafikkarte nicht gut tut.

Und wenn ich nur in der Nacht 12 Stunden minen würde, würde ich vielleicht 2 bis 3 Euro pro Nacht verdienen... da frag ich mich, ob sich da das Risiko lohnt.

So etwas gibt es nicht direkt.

Es gibt Wallets mit denen du auch minen kannst, aber nicht für die Coins wo tatsächlich was bei rumkommt.

Du kannst mal Monero probieren. In der Fullnode Wallet ist auch ein Miner den man nur starten muss. Das mint mit CPU, nicht mit Grafikkarte.

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@2much4u Der Nicehash Miner, nicht der Nicehash Quickminer, könnte das sein, was du vielleicht suchst. Ohne jetzt Werbung für Nicehash machen zu wollen. Der ist relativ einfach eingerichtet und kann bei Bedarf zum Minen gestartet werden. Nicehash zahlt stets in Bitcoin aus, egal, was man schürft. Das kann K.O.-Kriterium sein oder genau das, was man möchte.

Allerdings empfehle ich für's Mining mit Windows am besten eine eigene neue Windows-Partition zu erstellen und zum Minen zu booten, wenn man keinen dedizierten Mining-Rechner verwenden kann oder möchte. Dort sollten dann das andere Windows oder zusätzliche Datenpartitionen (Gaming oder Produktiv) verborgen werden (Laufwerksbuchstabe(n) der anderen sichtbaren(!) Partition(en) löschen), um zumindest eine kleine Hürde für potentielle Schadsoftware zu setzen. Bei Mining-Software flippen die Antivirus-Proggies ja regelmäßig aus und es müssen Ausnahmen gesetzt werden, sonst hat man ständig Ärger.
Für ein zweites, oder drittes oder ... Windows auf demselben Rechner wird keine neue Windows-Lizenz benötigt, da ja immer nur eines zur selben Zeit laufen kann. Daher kann man seine vorhandene Windows-Lizenz zur Installation erneut benutzen.

Edited by Cricktor
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Ethermine.org als pool, metamask als wallet und zum minen einfach den phoenixminer. Ist nicht all in one aber schnell aufgesetzt und du bist herr über deine keys. Nicehash hab ich seit der fud-kampagne gegen phoenixminer gefressen.

ansonsten wie cricktor schreibt: eigene partition fürs mining ist eine gute idee.

Edited by Theseus
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vor 1 Stunde schrieb Theseus:

Nicehash hab ich seit der fud-kampagne gegen phoenixminer gefressen

Warum sollte man auch auf Nicehash minen wenn man dort weniger verdient und mehr Strom verbraucht? Weil man mit DaggerHashimoto (ETH ETHash) Algorithmus sofort Börsen-Bitcoins bekommt und keine Shitcoin ETH? Nicehash ist gut zum Kryptos kaufen. Meine Hashpowerkäufe waren daneben alle ziemlich unrentabel weil eben doch real immer weniger rauskommt. Das lohnt sich nur wenn man bei einem Pool nicht bis zum Payoutminimum minen will und schon einen gewissen Wert angesammelt hat.

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