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Recovery vom Seed kann fehl schlagen?


Jokin
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Hallo,

wenn ich den Seed meiner Wallet habe, kann ich die jederzeit wieder herstellen.

Hier kann ich auch ganz gut sehen, welche Keys aus meinem Seed berechnet werden:
https://iancoleman.github.io/bip39/


Nehmen wir an, ich nutze meine Wallet selten, hab 20 Keys generiert und davon 5 verbraucht (bei Electrum unter "used" archiviert.

Es werden automatisch die nächsten Keys generiert und zur Nutzung bereit gestellt.


Ich kann meine Wallet nun wegschmeissen und mir mit meinem Seed eine neue Wallet generieren.

Hab ich nur wenig Adressen verbraucht, dann findet meine Wallet recht schnell einige Coins auf den ersten 20 Adressen.

Was ist aber, wenn ich meine Wallet sehr intensiv nutze und ich schon über 200 Adressen von meinem Seed verbraucht habe?

Woher weiß meine Wallet, dass sie nicht nach den ersten 20 Adressen aufhören soll, sondern bis 300 hochzählen soll um all meine Coins wieder zu finden?

Und woher weiß sie, dass überhaupt Coins da sind?




.... ach mist ... ich hab die Antwort beim Tippen schon gefunden.

Es gibt ja den Master-PublicKey, eine Abfrage mit dem Masterpublic-Key an die Blockchain und alle jemals genutzten und derzeit mit Coins belegten Adressen werden angezeigt.

Ok, habt ein schoenes Wochenende :-)

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Woher weiß meine Wallet, dass sie nicht nach den ersten 20 Adressen aufhören soll, sondern bis 300 hochzählen soll um all meine Coins wieder zu finden?

Und woher weiß sie, dass überhaupt Coins da sind?

Habe das hier schon mal erklärt.

https://www.coinforum.de/topic/6833-was-sind-die-ganzen-derived-adressen-des-bip32-extended-key/?do=findComment&comment=106296

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... weil die Wallet mit dem Public-Masterkey saemtliche Adressen in der Blockchain abfragt. Adressen, die von der Blockchain nicht zurueck gegeben werden, sind somit unbenutzt.

 

 

Electrum zeigt den Public-Masterkey recht einfach ueber einen Menueeintrag an ... "xpub...." oder so heisst der und kann in blockchain.info einfach abgefragt werden.

 

(auf diese weise laesst sich ein einfacher Kontoauszug einer Wallet fuer das Finanzamt erstellen, der saemtliche Transaktionen der Wallet enthaelt)

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Ja, aber es gibt ja prinzipiell bzw. praktisch gesehen unendlich viele Adressen, die aus dem Seed strömen. Wenn der User etwa eine überspringt (keine Ahnung, ob das geht), hört dann die Wallet auf, die Blockchain abzufragen, sobald einmal keine Antwort kommt? Oder fragt sie sicherheitshalber noch hundert weitere Adressen ab?

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Woher weiß die Wallet beim Masterkey, dass sie aufhören soll, Adressen abzufragen?

Habe ich schon beantwortet hier  ;) 

 

 

... weil die Wallet mit dem Public-Masterkey saemtliche Adressen in der Blockchain abfragt. Adressen, die von der Blockchain nicht zurueck gegeben werden, sind somit unbenutzt.

 Das ist falsch, das würde immer zu Timeouts führen wenn man "sämtliche Adressen" überprüfen wolle.

 

 

Ja, aber es gibt ja prinzipiell bzw. praktisch gesehen unendlich viele Adressen, die aus dem Seed strömen. Wenn der User etwa eine überspringt (keine Ahnung, ob das geht), hört dann die Wallet auf, die Blockchain abzufragen, sobald einmal keine Antwort kommt? Oder fragt sie sicherheitshalber noch hundert weitere Adressen ab?

Genau die "unendliche Menge" ist das Problem, aber ich zitiere mich mal selbst, in dem Link habe ich doch die Antwort gegeben.

 

 

Woher weiß meine Wallet, dass sie nicht nach den ersten 20 Adressen aufhören soll, sondern bis 300 hochzählen soll um all meine Coins wieder zu finden?

Und woher weiß sie, dass überhaupt Coins da sind?

Habe das hier schon mal erklärt.

https://www.coinforum.de/topic/6833-was-sind-die-ganzen-derived-adressen-des-bip32-extended-key/?do=findComment&comment=106296

 

Habt ihr meinen Beitrag nicht verstanden, oder warum dann diese Frage nochmal?

 

 

Ich versuche es nochmal zu erklären.

 

Die Wallet sucht von der 1. Adresse an, nach benutzten Adressen, da sind Adressen mit 0 inbegriffen, da benutzt.

Wenn die Wallet 20 unbenutzte Adressen[1] hintereinander findet, nimmt sie an dass es keine benutzten Adressen mehr gibt, und stoppt die Suche. Da Adressen normalerweise in der Reihenfolge vergeben werden, stellt das kein Problem dar.

Theoretisch ist es aber möglich Adressen von weiter unten zu nehmen (händisch z.B.), genau dann hat man das Problem das man glaubt es fehlen Coins. Dann muss man die Wallet mit dem "Address gap limit" dazu bringen weiter zu suchen.

 

Bei IOTA war dieser Vorgang sehr gut zu sehen, als man nach dem letzten Update alles auf eine neue Wallet transferieren musste, musste man solange weitersuchen bist man sein ganzes Guthaben angezeigt bekommen hat. Es wurden glaube ich in 50 Schritten die Adressen abgeklappert.

 

 

[1] Das "Address gap limit" welches für die Anzahl verantwortlich ist, ist laut BIP derzeit auf 20 gesetzt.

Edited by c0in
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