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Jokin

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  1. Naja - immerhin dürfte ich wohl einer der wenigen sein, der seine Bitcoins (bei der Anschlussfinanzierung) als Eigenkapital geltend machen konnte um den Beleihungswert soweit runter zu drücken, dass ich bessere Konditionen bekam :D
  2. Oh ja! Da hast Du absolut recht - diese Erinnerungen bleiben für ewig. Ich hatte mir einen Traum erfüllt und einen V8-US-Oldtimer gekauft ... als ich ihn hatte, war der weit weniger interessant. Damit planten wir die Route 66 bis LA zu fahren. Am Ende wurde es doch ein Mietwagen weil ich dem Oldie das nicht zutraute und er zwar ein Cabrio war aber keine Klimaanlage hatte ... das geht im Sommer in Arizona gar nicht. Für das Erlebnis und die Erinnerung war das Auto aber eher zweitrangig :-) ... um doch mal wieder zurück zum Thema zu kommen: Leider fehlt so vielen "When-Lambo?"-Menschen diese Erfahrung. Sie wollen reich werden weil sie das für erstrebenswert halten sich dann alles zu kaufen und die Kohle rauszuhauen. Die Realität sieht anders aus, es entstehen völlig ungeahnte Sorgen, denn das erlangte Vermögen soll ja bleiben aber auch nicht nutzlos rumgammeln. Also es soll bewahrt werden und gleichzeitig ein Einkommen generieren - da scheiden dann Konsumgüter schnell wieder aus. Interessanterweise lernt man auch, dass es Lambofahrer gibt, die das Klischee gar nicht bedienen sondern super drauf sind - klar, haben die andere Sorgen, denn deren Yacht muss mal wieder ins Dock und die Muscheln müssen runter ... oder das Deck muss schon wieder geölt werden dabei hat man vor lauter Arbeit gar keine Zeit damit zu fahren ... Soll heißen: Wer sich jetzt mit Bitcoins ernsthaft auseinander setzt und sein Vermögen "sichert" anstatt übermäßig versucht zu zocken, der wird in Zukunft die Nase vorn haben. Unis wollen vermehrt Blockchain-Kurse anbieten: https://www.btc-echo.de/blockchain-kurse-starten-an-kalifornischen-universitaeten/ Allein das heißt doch schon, dass das die Zukunft sein wird. Und egal was kommt, der Bitcoin als "Urvater" aller Blockchains wird auch in Zukunft eine Rolle spielen. Ich nutze diese ruhige Phase derzeit um mich zu positionieren ...
  3. In meinem Beispiel sieht Berta das Szenario noch düsterer ... lies nochmal. ... Du und ich liegen in der Sache auf einer Linie 😉
  4. Ähm, nein - ich habe ein ausgeprägtes Sicherheitsbewusstsein und auch wenn ich auf Pump mal Bitcoins gekauft hatte, so hätte ich selbst bei einem Kursverfall von über 50% meine Verbindlichkeiten zurück zahlen können. Auch ein Totalverlust der Bitcoins wäre für mich verschmerzbar gewesen, dann wären andere Assets veräußert worden - auch nicht wirklich schlimm. ... es geht immer um das Risiko, welches man selbst bereit ist einzugehen.
  5. Du hast recht - es sind derzeit nur noch 0,67% für 10 Jahre Zinsbindung: https://www.sparda-m.de/baufinanzierung-im-ueberblick/ Au weia! Ich hab grad mal nachgerechnet: München 80539, 270.000 Finanzierung + 30.000 Euro EK - bei 1% Tilgung -> 0,96% Zins. -> 438 Euro mtl. Belastung - bei 4% Tilgung -> 0,97% Zins -> 1.113 mtl. Belastung Da stecke ich doch lieber die ca. 500 Euro mtl. zu 50% in Gold und zu 50% in Bitcoin um eine Gegenwette auf fallende Immobilienpreise zu setzen anstatt mich dem Risiko des Platzens der Immobilienblase auszusetzen.
  6. Um mein Beispiel nicht misszuverstehen .... Anton kauft in Berlin eine Eigentumswohnung für 300.000 Euro und hat nur 30.000 Euro Eigenkapital. Er tilgt seine Schulden mit 4% bei 1% Zinsen ... nach 10 Jahren hat er immernoch einen heftigen Anteil seiner Schuld ungetilgt - das entspricht Deinem Beispiel. Mit etwas Glück ist seine Immobilie jedoch nun 600.000 Euro wert. Und zack, hat er nur noch weniger als 50% seines Wertes als Schulden in den Büchern stehen. 50% des Wertes, nicht des Kredites. Berta hingegen traut dem Finanzsystem nicht und rechnet mit sinkenden Immobilienpreisen. Sie befürchtet, dass Anton sich mit der 300.000-Euro-Wohnung übernimmt, wenn die in zehn Jahren nur noch 150.000 Euro wert ist, er jedoch noch über 200.000 Euro zurück zu zahlen hat. Er müsste dann nachsichern oder wäre trotz Verkauf pleite. Berta sucht auf dem Land nach einem 500qm-Grundstück, was sie locker 250.000 Euro kosten wird. Darauf steht ein baufälliges Haus mit halbwegs passabler Bausubstanz. Auch sie bezahlt 300.000 Euro und bringt 30.000 Euro Eigenkapital ein. Anstatt nun aber den Kredit maximal zu tilgen, steckt sie das Geld in die Haussanierung. Nach 10 Jahren hat ihr Grund und Boden immernoch einen Wert von 250.000 Euro. Ihr nun saniertes Haus hat einen Wert von 100.000 Euro. Da kann auch eine Immobilienabwertung um 50% passieren ohne dass ihr Kredit nachbesichert werden muss. Es ist daher wirklich wichtig nicht blindlinks irgendwelche EIgentumswohnungen zu kaufen ... zumal da das Risiko einer Haussanierung auch immer mitschwingt - im Gegensatz zur eigenen Immobilie bestimmt die Eigentümergemeinschaft wieviel Geld ausgegeben wird - und da muss dann jeder Eigentümer ebenfalls Geld nachschießen - das kann ziemlich böse ins Auge gehen, wenn man die Wohnung nicht vermietet hat sondern selber drin wohnt.
  7. Vollkommen richtig. Das sehe ich im Grunde genauso. Dabei unterscheide ich jedoch ganz klar zwischen "Konsum", also dessen finanzieller Wert innerhalb der nächsten paar Jahre verliert (Reisen, Autos, Fernseher, Computer, Lebensmittel, ...) und ich unterscheide in das was wertstabil bleiben "könnte" oder gar an Wert gewinnen kann (Immobilien, Oldtimer, Gold, Bitcoin, ...) Konsum auf Pump gibt es bei mir nicht. Ich kaufe mir jedoch gern Dinge auf Pump, deren Wert steigen "könnte".
  8. Exakt so ist es. Aber warum investierst Du so viel Zeit darin irgendwelche Szenarien zu zeichnen, die bullish und alternativ baerish sind um Dich im Anschluss dafür zu feiern, dass eines Deiner Szenarien eingetreten ist? Also komm schon - nun mal Butter bei die Fische und gib entweder Dein Traderprofil frei damit es jeder kopieren kann und genauso reich wird wie Du. Oder poste ganz klar, welche BUY-/SELL-Order Du platziert hast. Inkl. des Volumens. Oder poste welchen Kauf/Verkauf Du am Vortag gemacht hast ... aber noch nicht den Verkauf7Kauf dazu getätigt hast weil Du auf eben Kurssteigerung oder Kursverlust wettest.
  9. Wie schon an anderer Stelle beschrieben: Wenn die Zinsen steigen, gehen diverse Unternehmen pleite und der Dominoeffekt startet. Es dauert dann nicht lange bis die ersten Banken gerettet werden müssen damit die "systemrelevanten Banken" nicht auch straucheln. Daher kannst Du davon ausgehen, dass die Zinsen nicht steigen werden. Du kannst aber auch davon ausgehen, dass laufende Belastungen steigen werden, also Bankgebühren, Steuern, etc. - auch vollkommen klar, denn nicht der "Staat" rettet irgendwen sondern es sind die Bürger. Und wer mehr hat, wird mehr zahlen dürfen. Derzeit rate ich dringend zur Diversifizierung. Dazu gehört auch eine selbst genutzte Immobilie wenn man derzeit noch zur Miete wohnt. Wenn ich in Berlin arbeiten würde, wäre der erste Blick auf meinen Arbeitsweg. Der muss zeitlich und kostenmäßig zu wuppen sein. Am besten auch mit Öffis. Dadurch kann man den Suchradius gut ausdehnen. Danach die Finanzierung so wählen, dass die Tilgung mit 5% stemmbar wäre - so bleibt ein Polster um mit 1% zu finanzieren, 2% zu tilgen und die anderen 2% fließen in die Sanierung des Hauses. Dadurch ergibt sich eine Wertsteigerung und das Risiko der Nachbesicherung bei fallenden Immobilienpreisen sinkt. Lieber ein größeres Grundstück als Eigentumswohnung, denn der Bodenwert steigt eher als der Immobilienwert. Auf diese Weise sollten die nächsten fünf Jahre zu wuppen sein und der Beleihungswert der Immobilie dürfte auf unter 50% fallen - dann ist man schon halbwegs sicher.
  10. Wozu? Welche Situation kannst Du Dir vorstellen wo Du 1g-Stücke abbrechen wollen würdest? Also eine Situation in der Du nicht auch mit einem Hammer einen größeren Barren platt klopfen würdest und mit einer Briefwaage beliebige Stückelungen herstellen würdest? Wenn wirklich das Finanzsystem krachen geht, dann brauchste auch nix von Deiner Goldtafel abzubrechen - dann ist eh alles egal. Außerdem halte ich es für völlig Banane solche Kombibarren zu kaufen. Schau mal: https://www.edelmetall-handel.de/goldbarren-1oz-heraeus-resale.html => 1.376 Euro https://www.edelmetall-handel.de/goldtafel-combibar-valcambi-10-x-1-10oz-au.html => 1.445 Euro ... 5% Aufschlag für Kombibar Auch wenn es wie ein nettes Gimmick erscheinen mag - ich würde gern mal sehen wie Du von Deinem Barren ein Stück rausbrichst ... das machste doch im Leben nicht aus Spaß. Weiterhin sehe ich bei der ESG keine Resale-Kombibarren ... die werden dort auch angekauft, keine Frage - aber so oft werden die wohl nicht weiterverkauft. Beim Ankauf rechne mal damit, dass Du nur den Goldwert erhältst und nicht Deinen Aufschlag für den Kombibarren - insbesondere nicht wenn da ein Stück fehlt. Ich empfehle Dir möglichst "handliche" Formate zu wählen. Also wenigstens 1 Feinunze. Oder ansonsten die nächsten "üblichen" Größen von 50 oder 100 Gramm. Bedenke, dass Du auch den Versand bezahlen musst, also lieber die 10.000 Euro in einer Bestellung ausschöpfen anstatt mehrere Bestellungen vorzunehmen. Und auch daran denken, dass der Goldkauf Vertrauenssache ist. Der Schmuckhändler im Rotlichtviertel, der gerade die 100-Gramm-Barren zum Sonderpreis 10% unter dem ESG-Preis anbietet, kannste auch nehmen .. bekommst dann aber kein Gold sondern irgendwas anderes. Alternativ kannste auch 'nen Krügerrand kaufen, die sind ebenfalls sehr beliebt.
  11. Schon klar. Banker nötigen ihre Kunden jedoch in die langen Laufzeiten weil diese zu einem höheren Prozentsatz laufen. Und zu Beginn der Laufzeit zahle ich lieber 1,5% auf 300.000 Euro als 1,75%. Wenn ich dadurch nach zehn Jahren riskiere meine Anschlussfinanzierung über 150.000 Euro mit 2% abscließen zu müssen: Egal ... ich hab schon mehr getilgt als wenn ich mit 1,75% sbgeschlossen hätte. Der Banker verdient an 1,75% natürlich auch mehr Provision.
  12. Hast Du es schon an einem anderen Computer probiert?
  13. Ja, dieses Risiko besteht durchaus. Jedoch denke ich, dass bei einer Leitzinserhöhung das Risiko der Firmenpleiten und somit der eigene Jobverlust größer ist. Daher denke ich nicht, dass die Zinsen steigen. Und normalen ökonomischen Gesichtspunkten und mit Blick auf Risikominimierung gebe ich Dir absolut recht. Ich persönlich wette auf weitere Zinssenkungen, hab meine Anschlussfinanzierung wieder nur auf zehn Jahre abgeschlossen und zudem die Tilgung auf ein Minimum reduziert. Das was ich tilgen würde habe ich zur Risikoreduzierung verdoppelt und sollte eigentlich in BTC fließen - muss nun aber nicht mehr, da meine BTC nun schon ein Vielfaches wert sind und meine Gegenwette bisher aufging.
  14. Gut. Ich hab mich 2006 rum ohne Eigenkapital bis unter die Zähne verschuldet und darauf gepokert, dass mein Job sicher ist und mein Einkommen steigt sowie dass die Zinsen sinken (war zu 4%). Mein Plan ging auf und nach 10 Jahre zu ca. 1,2% die Anschlussfinanzierung gemacht. Naja, ich rechne wie viel ich monatlich zahlen kann. Und dementsprechend schaue ich was ich mir leisten kann. Bei niedrigen Zinsen geht halt umso mehr. Die Zinsen steigen eh nicht mehr. ABER!!! Derzeit warne ich jeden Häuslebauer, dass bei sinkendem Eigenheimwert die Bank den Kredit nachsichern lassen wird oder fällig stellt. Dieses Risiko wird so manchen Eigenheimbesitzer in den Verkaufszwang versetzen. Und das kann in fünf Jahren soweit sein oder auch erst in zehn Jahren. Daher besser "Gegenwetten" abschließen: Einen Teil vielleicht in BTC stecken.
  15. So sieht es flächendeckend in DE aus. Normalerweise würde ich zum Jobwechsel raten - weg von der strauchelnden Firma. Derzeit rate ich jedoch in der Firma recht schnell aufzusteigen - wie auf einem sinkenden Schiff zügig ans Oberdeck gelangen - wenn möglich bis auf die Brücke auf den Ausguckposten - da sieht man das Unwetter eher als andere und kann sich vorbereiten. ... so habe ich es gemacht - interessante Aussicht, düsterer Ausblick.
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