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namCI

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  1. Ich rede nur von der Zukunft und auch nur von idealisierten Fällen für das Finanzamt. Klar könnten Spielräume existieren, die könnte man aber "theoretisch" schließen. Was sicherlich real nicht zu 100% passieren wird oder kann. Ich wollte bloß mal meine persönlichen Gedanken zu dem Thema mit euch teilen. Ich umgehe die Steuer nicht, aber ich minimiere sie. Dazu kommen bald auch Features von uns, die wir aber gerade nur privat nutzen (Stichwort steueroptimiertes Traden/ Verluste realisieren/ Haltefristenanalyse etc.). Da könnte es durchaus funktionieren, aber wer weiß ob dies noch nachgeholt wird. Das Finanzamt hat ja 6 oder 10 Jahr Zeit dafür. Wenn ihr also nicht schon seit Tag 1 dabei seid, dann müsste man wohl noch ein paar Jahre warten, um die etwaige Verjährung zu erreichen. Auf jeden Fall wird das Thema spannend und ich freue mich schon, wenn das jemand mutiges versucht durchzusetzen. Das ist auch für mich privat dann interessant.
  2. @Jokin wenn wir mal nicht über privacy coins reden, dann muss ich dir da schon widersprechen. Bei einer richtigen tiefgehenden Prüfung wird es in Zukunft sicherlich dazu kommen, dass man nicht nur selbst Auskünfte über die Trades abgeben muss, sondern auch die etwaigen Börsen und Wallets mit Public Keys. Dementsprechend ist jede Transaktion zu tracken und auch mit einer Verbrauchsfolgefiktion nachzurechnen. Nichts anderes machen wir ja auch mit unserem Tool coin.ink, bloß mit weiteren Portfolio Analysen. Es existieren heute bereits erhöhte Mitwirkungs- und Dokumentationspflichten nach § 90 AO, weswegen die Beweislast nicht beim Finanzamt liegt, sondern beim Steuerpflichtigen (Umkehr der Beweislast). Das heißt, dass wenn die Tools dafür existieren dies zu untersuchen, dann ist im Endeffekt jeder dran (ab gewissen Summen). Die Mitwirkungspflicht endet nicht unbedingt bei Angabe einer gesonderten Aufstellung. Das momentan das Vollzugsdefizit vorhanden ist, da kann ich dir nur recht geben. Jedoch wissen wir, dass da die Steuerfahndung durchaus versucht dafür Lösungen zu finden und dass es da die technischen Möglichkeiten bereits dazu existieren (siehe IRS in den USA). Gesetzlich ist tatsächlich auch bereits alles vorhanden, um dies durchzusetzen. Auch etwaige Fehler und fehlerhafte ("gefälschte") Daten sind mit den richtigen Funktionen und Tricks zu finden. Wir arbeiten zum Beispiel daran bis Ende des Jahres eine Analyse für unseren Nutzer zu geben für genau solche Fälle. Natürlich wird das Zeit dauern bis das Finanzamt solche Tools hat, aber es ist halt auch einfach nur eine Frage der Zeit.
  3. Nach unseren Informationen wird gegen Ende des Jahres ein Hinweisschreiben des BMF kommen, sodass gewisse steuerliche Fragen mit Bezug auf Kryptowährungen geklärt werden (sicherlich nicht alle). Ob die Steuern nun verfassungswidrig sind, würde ich stark hinterfragen. In der Vergangenheit lag ein deutliches Vollzugsdefizit vor. Ich bin mir aber 100% sicher, dass dies in naher Zukunft gelöst wird. Die technischen und die regulatorischen Möglichkeiten dies Umzusetzen existieren bereits. Weitere Regulationen werden in naher Zukunft dazukommen (siehe FATF). Und Beispiele wie aus den USA zeigen, dass dies bereits in anderen Ländern umgesetzt wird. Auch Anfragen von Behörden aus Deutschland bei Börsen etc. steigen stetig und die Pflicht die Daten weiterzuleiten wird durchgesetzt (das kann man aus internen Compliance Berichten von Börsen sehen). Die Argumentation über ein Vollzugsdefizit wird also sehr schwer, wenn nicht sogar unmöglich werden. Aber das ist nur meine persönliche Meinung.
  4. Hallo @Heineken, entschuldige die späte Rückmeldung. Ich hatte dir ja bereits privat geschrieben bezüglich deiner Fragen. Um nochmal hier die Erläuterung für alle zu geben zu deinem Kommentar: Bei der Berechnung des Portfoliowerts gibt es verschiedene Möglichkeiten diesen zu berechnen. Einerseits über die Bilanzen deiner Kryptowährungen oder über deine Transaktionshistorie. Wir machen beides! Und dies hat den Hintergrund, dass wir damit einen Abgleich der Bilanzen und deiner Transaktionshistorie realisieren wollen. Dies hat den Sinn, dass wir dadurch detektieren können, ob deine Transaktionshistorie komplett und fehlerfrei ist. Denn solltest du da fehlende Depots oder fehlende/fehlerhafte Transaktionen haben, dann würde dies zu einen unterschiedlichen Portfoliowert durch die beiden Methoden führen. Damit können wir später auch noch tiefergehende Fehleranalysen zu Zeiträumen der fehlenden Transaktionen und Ähnlichem geben. Diese Fehlerdetektion ist aber bei uns noch nicht eingebaut und deswegen haben wir das in dieser Form testweise eingebaut. Diese Berechnungen sollte aber immer den selben und korrekten Portfoliowert anzeigen, solltest du eine vollständige Transaktionshistorie besitzen. Dieser Abgleich wird also in Zukunft kommen. Momentan haben wir die Berechnung im Dashboard ersetzt durch die Portfoliowertberechnung durch Bilanzen, sodass es hier zu keinen Verwirrungen kommen kann. Somit sollte also dein Wert nun auch übereinstimmen mit deinem erwarteten Portfoliowert (auch ohne vollständige Transaktionshistorie).
  5. Hallo @skunk, mittlerweile haben wir eine Fehlermeldung eingebaut, die dir zumindest deine erste Zeile mit einem Fehler anzeigt. Die Verbesserung der Fehlerbehandlung einer CSV werden wir in Zukunft natürlich verbessern und werden uns da vielleicht auch an Cointracking orientieren. In welcher Spalte war denn der Zeilenumbruch? Ich werde das mal direkt an einen unserer Entwickler weitergeben. 😅 Einzahlungen und Auszahlungen (Deposit und Withdrawal) werden bei uns, wie du ja schon weißt, als ein Transfer klassifiziert (eine Transaktion). Sollten bei einem Transfer das Depot der Einzahlung bzw. der Auszahlung fehlen, dann findest du diese in der Liste der unvollständigen Transaktionen. Auch hier haben wir mittlerweile nachgebessert und ermöglichen es nun zwei unvollständige Transfers zu verlinken. Man kann auch die einzelnen unvollständigen Transaktionen nachbessern. Wir setzen uns bald auch daran, dass diese Transfers automatisch verlinkt werden können, sodass ein Script nicht mehr notwendig ist. Momentan ist die Funktionalität des CSV Imports leider noch sehr beschränkt und das wissen wir auch. Wir arbeiten aber gerade an einigen anderen Punkten wie das Redesign der Applikation mit mehr Funktionen und Informationen. Auch das Detektieren von fehlenden Depots und einer unvollständigen Transaktionshistorie sowie Marktdaten und Analysen der einzelnen Coins ist eines der kommenden Themen. Da kannst du schon mal gespannt sein bzw. hast ja vielleicht schon was gesehen
  6. @dreamflasher bezüglich der CSV haben wir einen generischen Import. Die Anleitung hierfür findest du hier: https://www.coin.ink/csv-import-coinink Bitcoin.de Import kommt nächste Woche
  7. Vielen Dank @bjew für deine Anfrage. Wenn du dich auf der Webapp umschaust, wirst du sehen, dass das Produkt in den letzten Wochen und Monaten zahlreiche neue Features und quality-of-life fixes bekommen hat. Wir freuen uns auch demnächst ein rundown der letzten großen Änderungen und andere spannende Meldungen machen zu dürfen. Newsletter Abonennten und Mitleser in diesem Forum werden natürlich als erste davon erfahren. PS: Dein vielfaches Feedback wurde von uns bereits gesichtet und soweit ich das weiß auch bereits in Tasks umgewandelt. Mein Kollege der dir immer auf dein Feedback persönlich antwortet, arbeitet gerade an einigen Kooperationen mit Steuerberatern, sodass er leider etwas ausgelastet ist. Er hat mir versichert dir in den nächsten Tagen nochmal persönlich zu antworten.
  8. namCI

    FIFO Prinzip

    Das Anschaffungsdatum wird für jeden Kauf von BTC jeweils für die spezifisch gekauften BTC verbucht. Das heißt, dass deine BTC vom Mai 2019, im Mai 2020 steuerfrei veräußerbar wären. Und dass deine im Juni 2019 gekauften BTC im Juni 2020 steuerfrei wären. Zu einer Vermischung der Bestände und der Haltefristen kann es nicht kommen. Eben aus diesem Grund wird das FiFo Verfahren angewendet. Ebenfalls werden durch Transfers die Haltefristen nicht "beschädigt", sodass du das Datum des Erwerbs als Beginn der Frist nutzen musst. Hier mal ein ausführlicher Artikel von uns: Bitcoin Haltedauer: FiFo und die Spekulationsfrist von einem Jahr
  9. @skunk Ich habe mir das nochmal angeschaut und es lag tatsächlich eine Begrenzung im Frontend vor. Diese sollte so eigentlich nicht sein und das haben wir gelöst. Die Begrenzung ist damit raus. Die Standardregeln für ein sicheres Passwort bleiben bestehen: Anzahl der Zeichen Minimum 6 , 1 Großbuchstabe , 1 Kleinbuchstabe, 1 Zahl. Des Weiteren könnte es sein, dass der Browser gewisse Zeichen in Passwortfeldern nicht unterstützt. Chrome erlaubt zum Beispiel Emojis in den Passwort Feldern nicht.
  10. @skunk Bei buy und sell muss bei einem Transfer das eingetragen werden, was tatsächlich transferiert wird (also selbe Menge auf beiden Seiten). Bei 1) also 0,9 BTC sowohl bei buy und sell eintragen und 2) die Anzahl der ERC-20 Token in buy und sell (selbe Menge) und in den fees die Ether für die Gebühren. Den Hinweis werden wir in den Explainer aufnehmen. Und eine Beispiel CSV werden wir dann auch gleich mit einfügen.
  11. @skunk wir haben hier mal eine provisorische Seite gebaut für die CSV Importe: https://www.coin.ink/csv-import-coinink Wenn du wieder Feedback hast, dann freuen wir uns darüber. Vielleicht hast du ja eine Idee, wie man das einfacher verständlich machen kann?
  12. @kryptonerd auch ich kann dir nur empfehlen deine Verluste zu realisieren. Diese kannst du nämlich steuerlich geltend machen und dann auch für zukünftige Jahre nutzen. Einen ausführlichen Artikel haben wir hier dazu geschrieben: Bitcoin Verluste sinnvoll nutzen und in der Steuererklärung eintragen Des Weiteren ist es in der Regel sinnvoll seine Tätigkeiten in der Steuererklärung mit anzugeben auch wenn die Freigrenze nicht überschritten wird. Dafür habe ich drei Gründe: Vom Finanzamt bestätigte Steuererklärungen geben Rechtssicherheit durch den bestandskräftigen Steuerbescheid. Sobald das Finanzamt deinen Steuerbericht abgesegnet hat, können sie dich für die angegebenen Einkünfte auch in Zukunft auf keine Art mehr belangen. Das schützt vor zukünftigen Entwicklungen, wie Gesetzesänderung und -auslegungen, die sich sonst negativ auf den Steuerzahler auswirken könnten. Wenn man bereits heute alle Einkünfte freiwillig angibt, schützt man sich zu einem gewissen Grad vor „versehentlicher“ Steuerhinterziehung. Denn sollte man selbst Fehler gemacht haben, dann gibt es im Nachhinein nur noch die Möglichkeit der Nacherklärung oder Selbstanzeige. Momentan sind Finanzämter noch sehr dankbar, wenn man seine Kryptoaktivitäten offenlegt und sie sind auch deutlich kulanter bezüglich Erläuterungen von Einzelfällen (wenn z.B. nicht alle Daten belegt werden können). Sonst führen Fehler bei der Berechnung der Haltefrist/Einkünfte bei Nichtangabe durchaus zum Tatbestand der Steuerverkürzung. Des Weiteren sind realisierte Verluste auch insgesamt geltend zu machen für einen Verlustvortrag oder Verlustrücktrag. Bei hinreichenden Summen will das Finanzamt regelmäßig Nachweise sehen. Diese im Nachhinein zu beschaffen, ist eine sehr mühsame Arbeit und kann z.B. aufgrund des Verlustes von Adressen in manchen Fällen unmöglich sein. Sollte man in Zukunft verpflichtet sein Einkünfte aus Kryptowährungen anzugeben, werden schnell Fragen zu bereits vorhandenen Assets und Trades aufkommen, wenn diese nicht vorher erklärt wurden. In der Regel werden dann Transaktionen aus den Vorjahren mit offengelegt, die dann zu einer tiefergreifenden Prüfung führen. Der Steuerpflichtige unterliegt hierbei gem. §90 AO erhöhten Dokumentations- und Mitwirkungspflichten, die er auch ohne eine Prüfung des Finanzamts schon vorher unterliegt. Regelmäßiges Offenlegen der Einkünfte bewahrt einen vor diesen Kopfschmerzen.
  13. Als Hinweis: Die neuen emittierten Security Tokens wie der Bitbond STO als Schuldverschreibung oder andere Formen wie Termingeschäfte, die sich gerade weltweit auf den Vormarsch machen sind als Kapitalerträge zu klassifizieren und werden dann dementsprechend in der Anlage KAP einzuordnen sein. Momentan sind diese Sachen noch nicht so relevant, aber mit der kommenden Flut an STOs (und auch durch Tokenisierung) könnte es durchaus ein wichtig zu beachtender Faktor sein, dass man nicht versehentlich mit wertpapierähnlichen Tokens handelt oder wenn dann darauf steuerlich achtet. Ein deutsches Verzeichnis für diese Klassifikationen von Tokens ist von der Bundesregierung legislativ in Arbeit und wurde auch so durch unsere Konsultation dahingehend bekräftigt.
  14. @skunk genau diese Art der Prüfung werden wir später auch implementieren. Unsere Jungs haben sich darüber auch schon Gedanken gemacht, sodass alle "Buchungsfehler" später entdeckt werden und auch das fehlende Depots angezeigt werden. Eine ähnliche Herangehensweise an das Problem wurde mir bestätigt. Nichtsdestotrotz vielen Dank für die Denkanstöße! Momentan ist jedoch klar der Fokus, dass man erstmal beim Steuerbericht nichts falsches und fehlendes sich ausgibt. Diese Implementation der "Entdeckung von Buchungsfehler" wird von daher noch auf sich warten müssen, da wir noch an vielen anderen Sachen arbeiten bevor wir dieses Problem lösen. Dafür hast du sicherlich Verständnis. Da freuen wir uns drauf! Du hast immer sehr gutes Feedback für uns Die Explainer-Seite zum generischen CSV Import sowie die Seite zum Cointracking CSV Import werden wir dann spätestens am Wochenende online stellen. Wir hoffen, dass wir den CSV Import von Cointracking bis dahin auch überarbeitet kriegen. Wir geben dir da nochmal hier Bescheid.
  15. Es sind zwei Sachen, die du hier beachten musst @Limitbreak 1. Die Gewinne sind nicht gleich dem realen Zuwachs an Euros, die du am Ende auf dem Konto hast. Gewinne entstehen einerseits beim Handel von Kryptowährungen mit Fiat. ABER diese entstehen auch beim Handel von Krypto mit Krypto. Es ist also nicht ganz leicht seinen Gewinn rechtskonform zu bestimmen, wenn man nicht auch den gemeinen Marktwert in Euro mit dokumentiert und ausgerechnet hat. 2. Es gilt die FiFo Methode für jedes Depot. Du musst also jedes Depot einzeln betrachten und darin jeweils FiFo anwenden und dabei die Anschaffungsdaten mit verrechnen und ggf. aufteilen. Transfers verändern die Haltedauer dabei aber nicht. In deinem Fall sollten die "ersten Ether" dann nach einem Jahr steuerfrei sein. Wenn du mehr Informationen zur Haltefrist benötigst, kannst du hier mal in unserem ausführlichen Artikel dazu was lesen: Haltefrist von einem Jahr: Bitcoin halten oder verkaufen? Übrigens kannst du mit dem kostenfreien Tool von coin.ink genau das alles prüfen - es löst dir deine Fragen ohne steuerliches Vorwissen zu benötigen: coin.ink - Steuerberichte für Kryptowährungen
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