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Mr.Dux

2015 - Die Zukunft des Bitcoin ?!?

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Kurz ein paar Worte zu dem derzeitigen Harakiri am weltweiten Bitcoinmarkt. Seit mehr als einem Jahr sehen wir fast nur noch fallende Kurse des Bitcoin. Man verliert dadurch mehr und mehr den Glauben an eine goldene Zukunft des Bitcoin.

 

Es ist natürlich sehr bitter, sein hart verdientes und in Bitcoins und andere Cryptowährungen eingesetztes Geld in so kurzer Zeit schwinden zu sehen. Aber ein Gedanke lässt mich hoffen. Das Großkapital der Welt, sprich die großen Banken und großen Spekulanten waren bisher noch gar nicht richtig beim Bitcoin dabei. Denn wenn sie es gewesen wären, hätten sie den Markt in null komma nichts leer kaufen können und selbst das wären für die nur Peanuts gewesen. Überlegt doch nur mal, wie viel Geld tagtäglich um den Globus reist, da sind Milliarden gar nichts. Die fangen erst bei mehreren Milliarden an zu rechnen.

 

Fakt ist, den digitalen Währungen gehört meiner Meinung nach die Zukunft. Schon allein aus dem Grund, weil die Politik und die Weltenlenker im Hintergrund das Bargeld langfristig abschaffen wollen, ob es uns gefällt oder nicht. Demnach werden wohl so einige Verschwörungstheorien in Zukunft Wirklichkeit werden, a la Bezahlchip in der Hand und es kann nur noch derjenige kaufen oder verkaufen, wer das Zeichen 666, a la Barcode bei sich trägt.

 

Der Bitcoin ist meiner Meinung nach schon viel zu sehr in der Wirtschaft angekommen und beworben worden, als dass man ihn jetzt wieder fallen lassen würde. Die Märkte der Cryptowährungen sind heutzutage ebenso manipuliert, wie der Ölpreis oder der weit unterbewertete Goldpreis. Ich denke, der Bitcoin wird jetzt so weit runter geprügelt, bis das Großkapital in großem Stil günstig einsteigen kann, um mittelfristig riesige Gewinne aus dem Bitcoin raus zu holen.

 

Aber dies ist nur meine unmaßgebliche Meinung als Laie. Der Bitcoin ist nicht tot und wird auch nicht mehr sterben, er steht erst am Anfang einer zukünftigen Entwicklung hin zum digitalen Geld, wo der Bitcoin der Global Player sein wird. Sprich, der Bitcoin ist oder wird einmal das Gold der Cryptowährungen sein.

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So aehnlich sehe ich das auch.Der Bitcoin ist da und wird auch bleiben.Ich wollte mal in die Runde fragen.... wie ist Eure Einschatzung, bis wo faellt der Bitcoin noch?? Ich denke auf jeden Fall bis zur 100 USD Marke.Im Bereich der 100er Marke sehe ich aber einen sehr starken Wiederstand. Ich denke diesen wird er nicht ohne weiteres durchbrechen?!!! Den Bitcoin sehe ich in 5 bis 10 Jahren bei 10.000 + Wie seht Ihr das ?

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wie ist Eure Einschatzung, bis wo faellt der Bitcoin noch??

umleitung.png

Dafür haben wir unseren allseits beliebten Prognose-Thread. ;)

bearbeitet von blubblibla

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Hey Mr. Dux,

 

ich glaube nicht, dass Du Banken und Spekulanten mit dabei haben willst. Es ist schlichtweg falsch anzunehmen, dass die den Bitcoin leerkaufen und der Preis in den Himmel fällt.

Die wollen Geld verdienen und das macht man mit Preisbewegung rauf und runter. Die leihen sich sogar Geld, damit die das machen können, um das zu maximieren. Banken können das, Spekulanten leihen sich das Geld von Banken und sichern den Deal durch einen Hedge ab.

 

Man muss sich entscheiden, was der Bitcoin ist, ein Zockpapier, wo genug Optimisten Geld abgeben oder eine Vehikel für Wertetransfers. Da kann man aber auch Toaster für definieren.

Wenn Du also Deinen Bitcoin behalten willst, gibt es mehrere Möglichkeiten.

 

- Ein fester Umrechnugskurs zum z.B. USD, der sich nicht veraendert. Dann kann man damit nicht mehr spekulieren, aber Werte transferieren

- Oder der geht jetzt schnell auf 2 Euro runter und dann fängt man an, was seriöses damit zu machen.

- Einen Automatismus, der grosse Kursschwankungen irgendwie daempft.

 

Wenn sowas nicht statt findet, treffen die Marktkraefte absolut ungebremst und unkontrolliert aufeinander. Dann nimm am besten Deine Wallet, druckt die aus und hängt die an die Wand mit einem "ich war dabei"  Schild.

 

Adrian

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Da kann man aber auch Toaster für definieren.

 

Schick mal deinen Toaster in 10 min zum Onlinehändler deines vertrauens...

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Schick mal deinen Toaster in 10 min zum Onlinehändler deines vertrauens...

 

Kann ja ein virtueller Toaster sein. Oder Toasterbilder. 

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Kann ja ein virtueller Toaster sein. Oder Toasterbilder.

Soso, Bilder.

Dann hat mein Computer da 'ne Tastenkombi, die mich Reich macht.

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na ja, man kann auch einfach die Seriennummer nehmen und als Certifikat versenden, weil eine Bestaetigung habe ich ja durch den Toaster zuhause.

Irgendwann schmeissen dann alle die Toaster weg und man definiert die Seriennummern als Certifikate. Das kann man dann Bitcoin nennen.

Sind aber nichts anderes als Seriennummern von Toaster ...

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na ja, man kann auch einfach die Seriennummer nehmen und als Certifikat versenden, weil eine Bestaetigung habe ich ja durch den Toaster zuhause.

Irgendwann schmeissen dann alle die Toaster weg und man definiert die Seriennummern als Certifikate. Das kann man dann Bitcoin nennen.

Sind aber nichts anderes als Seriennummern von Toaster ...

Wenn es den Toaster zur Seriennummer nichtmehr gibt, woher weißt du dann, dass es sie wirklich gibt?

Und auch da kann ich den selben Toaster bzw. die selbe Seriennummer an 1000 verschiedene Schicken.

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Wenn es den Toaster zur Seriennummer nichtmehr gibt, woher weißt du dann, dass es sie wirklich gibt?

Und auch da kann ich den selben Toaster bzw. die selbe Seriennummer an 1000 verschiedene Schicken.

 

Sicher, es sei denn, ich habe ne Liste, wo das drauf steht und alle drauf kucken können, um das z.B. DoubleSpending zu verhindern,

sprich ich kann den Toaster individualisieren, wie man das z.B bei Filmen machen kann. Dass ist dann die Seriennummerliste. Das nenn

ich dann Blockchain und bin wieder da, dass Bitcoins einfach nur alte Toaster sind. 

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Oder du bist da, wo Bitcoins die Probleme, die man bei Toastern als Währung hätte, gelöst haben.

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lt. Quelle.  Storyports.com

Ist Bitcoin grundsätzlich gefährdet?

Nein. Ein fundamentaler Fehler im Konzept der dezentralen Währung ist bis heute nicht aufgetaucht. Die Transaktionen werden seit 6 Jahren von tausenden Computern weltweit meist reibungslos verarbeitet. Trotzdem spielt der Preis eine Rolle. Sinkt er, sind immer weniger Leute und Firmen bereit, das Netzwerk zu sichern, weil ihre Entschädigung in Bitcoin eben weniger Wert hat. Das Bitcoin-Netzwerk wird so theoretisch anfälliger für Attacken. Akute Gefahr besteht allerdings nicht.

Interessanter sind ökonomische Fragen. Heute und noch in den nächsten Jahren werden die Leute, die das Netzwerk sichern, grösstenteils mit neu ausgegebenen Bitcoins entschädigt. Doch die Zahl der neu ausgegebenen Bitcoins nimmt ab. Irgendwann muss die Entschädigung durch die geringen Transaktionsgebühren erfolgen. Falls die Zahl der Konsumenten, die Bitcoin im Alltag brauchen, in den nächsten Jahren nicht zunimmt, wird es schwierig.

 

Fazit: Akzeptanzstellen für Bitcoin sind wichtige Basis. Die Zeit wird dafür immer knapper.

 

...und nebenbei mein Tipp/Prognose von gestern war 250$   hat heute schon an der 223$ gekratzt

aktuell

€ und $ fällt um die -15% zum CHF

Gold seigt fast 2%

Aktien bleiben auch erstmal ein sicherer "Hafen"

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Oder du bist da, wo Bitcoins die Probleme, die man bei Toastern als Währung hätte, gelöst haben.

 

Na ja gelöst sieht anders aus, z.B. das Zufallsproblem ist trotzdem noch offen wie ein Scheunentor.

Aber wenn man den Toaster nur genug Zeit gibt, dann ist er vielleicht moderner. Das ist dann genau so eine Luftnummer wie der Bitcoin.

Früher hatte man auch einfach Vogeleier zum bezahlen genommen, müssen nur genug dran glauben. Dann kann man doch gleich

Ripple nehmen, nee nicht wirklich.

 

Adrian

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Oder du bist da, wo Bitcoins die Probleme, die man bei Toastern als Währung hätte, gelöst haben.

muss man den Schwachsinn verstehen. Wir sind doch nicht in Holland bei Tulpenmanie Mitte d. 17. Jahrhundert.

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muss man den Schwachsinn verstehen. Wir sind doch nicht in Holland bei Tulpenmanie Mitte d. 17. Jahrhundert.

 

Doch, genau das glaubt er. ;)

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lt. Quelle.  Storyports.com

Ist Bitcoin grundsätzlich gefährdet?

Nein. Ein fundamentaler Fehler im Konzept der dezentralen Währung ist bis heute nicht aufgetaucht. Die Transaktionen werden seit 6 Jahren von tausenden Computern weltweit meist reibungslos verarbeitet. Trotzdem spielt der Preis eine Rolle. Sinkt er, sind immer weniger Leute und Firmen bereit, das Netzwerk zu sichern, weil ihre Entschädigung in Bitcoin eben weniger Wert hat. Das Bitcoin-Netzwerk wird so theoretisch anfälliger für Attacken. Akute Gefahr besteht allerdings nicht.

Interessanter sind ökonomische Fragen. Heute und noch in den nächsten Jahren werden die Leute, die das Netzwerk sichern, grösstenteils mit neu ausgegebenen Bitcoins entschädigt. Doch die Zahl der neu ausgegebenen Bitcoins nimmt ab. Irgendwann muss die Entschädigung durch die geringen Transaktionsgebühren erfolgen. Falls die Zahl der Konsumenten, die Bitcoin im Alltag brauchen, in den nächsten Jahren nicht zunimmt, wird es schwierig.

 

Fazit: Akzeptanzstellen für Bitcoin sind wichtige Basis. Die Zeit wird dafür immer knapper.

 

...und nebenbei mein Tipp/Prognose von gestern war 250$   hat heute schon an der 223$ gekratzt

aktuell

€ und $ fällt um die -15% zum CHF

Gold seigt fast 2%

Aktien bleiben auch erstmal ein sicherer "Hafen"

 

 

Deine Aussage mit Euro und USD ist so falsch. Es gibt 15% Bewegung, was sicher ausserordentlich ist. 

Curency traded man in Pairs. USDCHF geht in die Gruft, CHFNOK in die Luft, je nachdem, ob die Währung hinten oder vorne steht.

 

Die Schweizer haben schon viele mit den Aktionen reich gemacht.

 

 

Adrian

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Ich würde es prima finden, wenn Adriana in einem Forum für Toster erklären würde, wie prima sie sind und uns damit in ruhe lassen würde...

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ich lese hier nun schon seit knapp 14 Monaten mit und mich würde mal interessieren, wer jeweils BTC als potentielle Währung, und wer als Wertspeicher betrachtet.

 

Mir will das alles nicht plausibel scheinen, denn:

 

a) BTC als Währung

Ich denke, hier der der Zug schon lange abgefahren. Neben den üblichen Punkten contra BTC lässt mich inbesondere die Verteilung zweifeln. Eine Währung ist nur dann sinnvoll, wenn sie in den Händen vieler liegt. Daher ja bezahlt man mit € auch dort, wo die Leute € haben - in Europa nämlich -, benutzt den Rubel in Russland etc. Jetzt kann man einwenden, dass BTC sozusagen im Digitalen lebt und daher keine territorial homogene Trägergruppe benötigt. Man könnte auch sagen, zum Überleben des BTC reiche daher, dass ein gewisser Prozentsatz der Weltbevölkerung sich beteiligt. Das hieße aber zugleich auch, dass BTC nur eine Zweitwährung bleibt (ich greife den Punkt später nochmal auf), da die übrigen Waren ja auch zu denen gelangen müssen, die nicht am BTC partizipieren. Erwartet man hingegen eine Flächendeckung, so frage ich Folgendes. Wenn wir die Menge der bis hier ausgeschütteten BTC in Relation zur Gesamtbevölkerung sehen (ich habe das vergangenen März mal in einer freien Minute recherchiert und denke, die Verhältnisse haben sich bis heute nur unwesentlich verschoben), so sehen wir eine Verteilung, die um den Faktor (sic!) 70.000 ungerechter ist als jene, der etablierten Währung. Kurzum: einige haben viel zu viel (und zwar um Potenzen mehr als bei den etablierten Währungen) und viel zu viele sind ganz draußen. Eine gesunde Verteilung von oben nach unten ist durch normalen Konsum eigentlich ausgeschlossen - selbst wenn die BTC-Besitzer ihr Brot in BTC bezahlen, kommt prozentual nicht genug beim Bäcker an (Denkpause für einige sicher nötig, gebt euch Zeit...). Es gibt aber auch keinen wirtschaftlichen Anreiz, für Währungstausch im großen Maßstab, während und nach der flächendeckenden Etablierung des BTC, die ja viele hier erwarten. Stellt euch vor, der BTC geht to da moon und € und $ und co. werden obsolet. Wer (und warum?) würde dann im letzten Moment noch BTC gegen € tauschen, damit auch die Bäckerin zu einem Bestand kommt, der es ihr ermöglicht, Waren fließen zu lassen (und dies ist ja der einzige Sinn einer Währung: den Warenfluss zu ermöglichen). Selbst wenn jemand so kurzsichtig wäre, was macht er dann im nächsten Moment mit dem sterben Euro; richtig in BTC gehen - sinnlos, nicht wahr? Was ich aufzuzeigen versuche, ist ein wirtschaftiches Paradox, das mir bis dato noch nicht reflektiert scheint.

 

- hier der cut - ich muss los... es gibt aber noch 2-3 Gedankenexperimente, die ich gerne loswerden würde. Ich werde Entsprechendes zeitnah nachschieben (Absichtserklärung, kein Versprechen!)

 

@ Christoph: wieso legt ihr einem derart viele Steine in den Weg, wenn es darum geht, hier via TOR zu posten - Bedenken bei Anonymität?

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Hallo roastsheep,

na dann herzlich willkommen.

wird ja mal Zeit sich nach 14 Monaten endlich anzumelden :)

 

Dein Beitrag ist sehr umfangreich.

Ich lese da was von Ungerechtigkeit und von Paradox des Marktes. Zitat: "wirtschaftiches Paradox".

http://de.wikipedia.org/wiki/Klassisches_Wertparadoxon

Zu Ungerechtigkeit im Zusammenhang mit Markt möchte ich eigentlich gar nicht eingehen, weil es Ungerechtigkeit im Markt nicht gibt. Ein freiwilliger Tausch findet nur statt wenn die Marktteilnehmer jeweils einen Mehrwert erhalten. Grenznutzenschule!

Zum paradoxen Markt :)

Markt kann paradox erscheinen, aber nur so lange man ihn nicht versteht.

Aus deinem Text folgere ich einfach mal folgende kommunistische Gedanken.

Der freie Markt führt zum Imperialismus. http://de.wikipedia.org/wiki/Imperialismustheorie

Ist das deine Sichtweise?

 

Meine Überzeugung ist übrigens genau das Gegenteil: http://de.wikipedia.org/wiki/Österreichische_Schule

 

Das ganze jetzt mal auf Bitcoin bezogen.

Bitcoin ist freies Marktgeld. Der Wert wird :) "vom Volk bestimmt" :)

Das hier im Forum umgangsprachig so genannte "Fiat" (€,$,Yen) ist kein Marktdeld. Der Wert wird manipoliert. Also direkt gestohlen. Ökonomen nennen das versteckte Besteuerung. Wie das im Grundsatz funktioniert ist erklärt im http://de.wikipedia.org/wiki/Cantillon-Effekt

Der Cantillon-Effekt sollte zum Grundwissen gehören.

Man könnte glauben die menschen verstehen das langsam.

Dem ist aber nicht so!

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Hallo roastsheep,

na dann herzlich willkommen.

wird ja mal Zeit sich nach 14 Monaten endlich anzumelden :)

 

Dein Beitrag ist sehr umfangreich.

Ich lese da was von Ungerechtigkeit und von Paradox des Marktes. Zitat: "wirtschaftiches Paradox".

[...]

 

ich glaube, du hast das falsch aufgefasst. Mein Punkt ist (Weiterführung der Idee "flächendeckende Währung"), dass Bitcoin jetzt bereits zu ungleich verteilt ist, um die Funktion einer Währung zu gewährleisten. Einige haben viel zu viel, und viel zu viele nichts (wie gesagt, die Schieflage hier ist um Potenzen größer als beim Fiat). Damit etwas aber die Funktion einer Währung erfüllen kann, muss es in einer Verteilung vorliegen, die ungefähr den materiellen Verhältnissen und Warenbedürfnissen entspricht... kurzum: es muss als Schmiermittel für den Warentausch taugen. Eine Währung aber, die niemand besitzt ist keine funktionale Währung, sie ist bestenfalls ein Sammlerstück mit begrenztem Interessentenkreis. Oder banaler: Währungen, die 99,5% der Bevölkerung nicht besitzen, sind keine funktionalen Währungen, weil sie die realen Warenströme einfach nicht abbilden können.

Kommen wir also zur Kernfrage wie kommen die anderen 99,5% an BTC? Antwort: nicht durch Konsumausgaben der BTC-Besitzer, denn die üblichen Konsumausgaben der 0,5% reichen nicht hin, um das Schmiermittel (BTC) in notwendiger Weise zu verteilen. Es reicht auch nicht, Inseln, Schlösser und Sportwagen zu kaufen, denn dieses Geld kommt nicht beim Durchschnittsverbraucher an. Und dass die 99,5% sich einfach in die restlichen (noch nicht geminten und verteilten) Bestände einkaufen? Zementiert nur die jetzt schon absurde Verteilungsschieflage - nur ein Idiot würde das aktuelle System ohne Not gegen eines eintauschen, in dem der Besitz noch (meiner Erhebung nach ca. 70.000 mal) ungleicher verteilt ist, als jetzt bereits bei Fiat der Fall ist. Bleibt also Szenario 3 der Umverteilung; auch die bisherigen BTC-Bestände, werden nahezu restlos (godbye hodler!) und sukzessive unters Volk gebracht? Doch wie? Konsum reicht nicht; und wie gesagt bringt es nichts, sündhaft teure Inseln zu kaufen, weil das Geld dann nur von einem Großbesitzer zum nächsten wandert, aber nicht in der Masse ankommt, was ja notwendig wäre, damit BTC als Währung funktionieren kann. Verteilung über Börsen? Unwahrscheinlich, zudem wird der Anreiz, sich von den BTC zu trennen und sie beispielsweise gegen € und $ zu verkaufen immer geringer, je mehr Erfolg der BTC hat. Das im Übrigen ist das Paradox, von dem ich spreche. In den "to da moon"-Szenarien wird das jedoch vollkommen ausgeblendet - ziemlich kurzsichtig, wie ich finde...

 

Ich komme daher zu a.2) (im Vorpost bereits angekündigt): BTC als Parallelwährung, die neben dem €, $, etc. existiert. Meiner Ansicht nach ein asoziales Anliegen. Warum? In dem Maß, in welchem sich der BTC etabliert, verliert das alte Geld an Wert. Nota bene: der Warenberg bleibt ja bestehen, es vermehrt sich nur die Menge an Währung, die ihm gegenübersteht; vorher = Waren vs. Fiat, nachher = Waren vs. Fiat + BTC. Der Wertschwund des Fiat führt dann sukzessive zu Migrationsdurck in die neue Währung (Flucht in Waren ist nur begrenzt sinnvoll). Um den kaufkrafttechnischen break-even zu erreichen, müsste dann jeder in dem Maße, in dem BTC als Währung akzeptiert werden, d.h. in dem Maß, in welchem man dafür nicht andere Währungen, sondern Waren bekommt (!), ebenfalls BTC erwerben (was auf oben beschriebenes Problem führt). Wenn also 10% der Waren mit BTC erstanden werden können, muss mein persönliches Portfolio (um keinen absoluten Wertverlust zu erleiden) zu 5% aus BTC und zu 95% aus Fiat bestehen. Wenn alles für BTC gekauft werden kann, liegt das Kaufkraftsneutrale Verhältnis bei 50-50. Wobei man dann überlegen sollte, ob man als Gesellschaft das System nicht wieder homogenisiert: als Kriterien dürften dann neben der Komodität auch die Verteilungsgerechtigkeit (wobei BTC eigentlich nur verlieren kann – siehe oben) entscheidend sein... Wie dem auch sei, diese sukzessive und von außen erzwungene Angleichung des persönlichen Währungsmixes kann natürlich von einzelnen Individuen besser vorgenommen werden als von großen Institutionen. Verlierer wären die sozialen Systeme: Vereine, Krankenhäuser, Kindergärten, Schulen, Kassen, Versicherungen etc.  etc… Im Prinzip ist hier die Gesellschaft als Ganzes gefordert, BTC (und jede andere Währung die sich parasitär etablieren möchte) um jeden Preis zu verhindern, um wesentliche Errungenschaften unserer Zivilisation nicht zu gefährden.

 

Es gibt noch weitere contras; vielleicht schreibe ich später weiter…

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@roast

Wer will Fiat gegen Bitcoin ersetzen?

 

Bitcoin ist eine Parallelwährung wie Gold nur mit einigen praktischen Vorzügen.

 

Keiner wird gezwungen bei Bitcoins mitzumachen. Jeder darf gerne bei Fiat bleiben.

 

Ich sehe die Verteilung nicht als so großes Problem an. Das gibt sich mit der Zeit...

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@roast

Wer will Fiat gegen Bitcoin ersetzen?

 

Bitcoin ist eine Parallelwährung wie Gold nur mit einigen praktischen Vorzügen.

 

Keiner wird gezwungen bei Bitcoins mitzumachen. Jeder darf gerne bei Fiat bleiben.

 

Ich sehe die Verteilung nicht als so großes Problem an. Das gibt sich mit der Zeit...

 

Der Reihe nach:

- "Bitcoin ist eine Währung wie Gold": Gold ist keine Währung, man kann es nur mittelbar gegen Waren tauschen und bedarf des Fiats als Mittelglied: Gold > Fiat > Ware. Bitcoin hingegen möchte eine Währung sein und gefährdet ipso facto (!) die Balance von Waren- und Geldberg. simple as that!

 

- "Keiner wird gezwungen, bei Bitcoin mitzumachen": In dem Moment, in dem man dafür Waren kaufen kann, schon (denn dann entwertet BTC das Geld der übrigen Leute - siehe Beitrag oben).

 

- "Die Verteilung regelt sich mit der Zeit" Nein, wieso habe ich oben anhand dreier Szenarien beschrieben.

bearbeitet von roastsheep

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Gold ist die älteste Währung.

 

Sie ist nur im Moment in keinem mir bekannten Land Staatswährung.

 

Mit US$ kann ich bei Aldi auch nicht shoppen. US$ ist trotzdem eine Währung.

 

Bei deinen anderen Argumenten fällt es mir etwas schwer zu folgen, wo genau das Problem bei Bitcoins ist.

 

Ich seh da keins.

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