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Was bedeutet Mainstream bei Bitcoin


Tryptophan
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Hallo,

ich habe eine Frage zum Bitcoin in Bezug auf den Mainstream. Es wird ja davon geredet, dass der Bitcoin immer mehr den Mainstream erreicht, da er hauptsächlich durch die Medien immer bekannter wird und somit immer mehr Menschen davon erfahren. Also möchten die Leute Bitcoins kaufen um mit dabei zu sein bzw. in Zukunft damit bezahlen zu können. Doch die wenigsten Menschen werden doch dazu online gehen und sich Bitcoin Teile kaufen. Zum Einen weil sie zuvor noch nie auf einer Börse oder einem sog. Marktplatz waren und zum Anderen weil der Kurs momentan sehr hoch ist und sehr viele Menschen sich davon sicherlich zu abgeschreckt fühlen um dort zu investieren/kaufen.

Also wird es irgendwann Bitcoins in Form von z.B. Satoshi zu kaufen geben (die dann einen nicht so abschreckenden Preis aufzeigen) oder werden Automaten/Computer aufgestellt, an denen man einfach gegen Bargeld Bitcoins kaufen kann? Und ab wie viel Prozent der Menschen, die über Bitcoin Bescheid wissen, redet man eigentlich von Mainstream?

Vielen Dank

 

Edited by Tryptophan
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Da nicht bekannt ist wieviel Menschen ueber Bitcoin bescheid wissen, kann man auch keine Aussage ueber "Mainstream" oder nicht treffen.

Und ja, viele zoegern sich Bitcoins zu kaufen. Und viele der "Zoegerer" haben schon letztes Jahr gezoegert und beobachten den Kurs, ich habe selber solche Zoegerer in meinem Bekanntenkreis. Sie wissen, dass ich Bitcoins zu dreistelligen Preisen gekauft habe und ich sagte ihnen, dass der Preis 4-stellig wird.

Sie zoegern weiter. Derzeit sage ich ihnen, dass der Preis 5-stellig wird. Sie glauben mir nicht ... nun gut, die Zeit wird es zeigen.

Und es ist gut so, dass die breite Masse noch zoegert - ansonsten haetten wir tatsaechlich eine Blase allererster Guete. Aber so kommen immer mal ein paar Zoegerer ueber ihre Hemmnisse hinweg und legen sich Bitcoins zu indem sie den ganzen Verifizierungskram durchfuehren.

... der richtige Durchbruch steht uns erst noch bevor.

Derzeit steigt der Bekanntheitsgrad durch Bitcoin-Besitzer, die davon erzaehlen.

Zu Weihnachten werden sicher viele Satoshis verschenkt werden (mach ich auch) um den Bekanntheitsgrad weiter zu steigern und um den Zoegerern ihre Hemmnisse zu nehmen.

Anfang 2018 wird es eine grosse Welle neuer Nutzer geben und der Kurs wird stabil ueber 10.000 USD liegen, wenn nicht gar ueber 10.000 Euro.

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vor 4 Stunden schrieb Tryptophan:

Automaten/Computer aufgestellt, an denen man einfach gegen Bargeld Bitcoins kaufen kann?

Gibt es außerhalb von Deutschland.
In Deutschland ist das laut Bafin nicht erlaubt. Dauert sicher noch Jahre, bis sich das ändert, wenn überhaupt.

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Dank der enormen Kurssprünge ist Bitcoin momentan nur eine spekulative Geldanlage. Wenn Bitcoins irgendwann im Wert stabil werden, also nicht mehr als 2 oder 3 Prozent pro Jahr fallen oder steigen, dann erst werden Bitcoins als Zahlungsmittel interessant. Denn eine Währung in einer Hyperinflation will kein Händler annehmen, weil der Wert sich in kürze halbieren kann, und eine Währung in einer Hyperdeflation will kein Konsument ausgeben, denn in kürze kann er sich für den selben Betrag doppelt so viele Waren leisten.

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vor 19 Minuten schrieb SBlue1:

Dank der enormen Kurssprünge ist Bitcoin momentan nur eine spekulative Geldanlage. Wenn Bitcoins irgendwann im Wert stabil werden, also nicht mehr als 2 oder 3 Prozent pro Jahr fallen oder steigen, dann erst werden Bitcoins als Zahlungsmittel interessant. Denn eine Währung in einer Hyperinflation will kein Händler annehmen, weil der Wert sich in kürze halbieren kann, und eine Währung in einer Hyperdeflation will kein Konsument ausgeben, denn in kürze kann er sich für den selben Betrag doppelt so viele Waren leisten.

Mir ist keine reale Wärung bekannt, die nur 2% schwankt. Selbst das Pärchen US$/Euro schwankt viel mehr.

In manchen Jahren mehr als 20%.

Damit Bitcoin stabiler wird, muss die Marketcap steigen.

D. h. der Preis muss steigen. Erst steigt der Preis, DANACH wird der Preis immer stabiler.

Ich rechne mit Preisen von 30k bis 100k wo solche Effekte vielleicht auftreten werden. Die die vorher dabei sind, bekommen die prima Preissteigerung mit.

Die, die darauf warten, dass Bitcoin stabil wird, eben nicht.

Edited by fjvbit
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vor 31 Minuten schrieb SBlue1:

Dank der enormen Kurssprünge ist Bitcoin momentan nur eine spekulative Geldanlage. Wenn Bitcoins irgendwann im Wert stabil werden, also nicht mehr als 2 oder 3 Prozent pro Jahr fallen oder steigen, dann erst werden Bitcoins als Zahlungsmittel interessant. Denn eine Währung in einer Hyperinflation will kein Händler annehmen, weil der Wert sich in kürze halbieren kann, und eine Währung in einer Hyperdeflation will kein Konsument ausgeben, denn in kürze kann er sich für den selben Betrag doppelt so viele Waren leisten.

Verstehe ich jetzt nicht. 

Habt ihr vielleicht die falsche Sichtweise? Der Bitcoin ist stabil bei 1, nur der Dollar, Euro usw. tänzeln um den Kurs und stürzten dabei gewaltig ab.

Und das geht schon eine ganze Weile so!

Bekannt ist das gleich von den Papiergeld zum Gold auf der Zeitachse ab 1900. Gold stabile Gerade, Papiergeld flattert nach unten und verschwindet im Nullpunkt. 

Seit Galielo sollte es bekannt sein, einfach mal die Position wechseln. Nicht alles dreht sich chaotisch um die Erde, sonder alle Planeten drehen sich geordnet um die Sonne!

Trotzdem, wie Galileo lasse ich mich nicht dafür auf den Scheiterhaufen verbrennen. Für EZB und BaFin wiederrufe ich immer (unter Zwang).

UND SIE DREHT SICH DOCH!

Axiom

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Danke Leute

vor 7 Stunden schrieb Jokin:

Zu Weihnachten werden sicher viele Satoshis verschenkt werden (mach ich auch) um den Bekanntheitsgrad weiter zu steigern und um den Zoegerern ihre Hemmnisse zu nehmen.

Dann muss den Empfängern nur noch sagen, dass sie sich eine Bitcoin Wallet zulegen sollen :) 

 

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Kein einziger Empfänger muss sich eine Bitcoin Wallet zulegen.

Ich hab im Juli für meine Neffen und Nichten jeweils eigene Bitcoinadressen angelegt und dort je 1 Mio. Satoshis drauf gelegt. Diese Adressen erhalten sie mitsamt einem Bitcoin-Taler zu Weihnachten.

Dazu gibt es noch einen Link um Breadwallet auf das iPhone zu laden und eine App um die Balance von Bitcoin-Adressen abzufragen - irgendwann werden sie sich von ganz allein fragen wie sie die Satoshis da rausziehen können oder sie lassen die einfach liegen ... seit Sommer ist der Kurs um das Doppelte angestiegen, ich wollte eigentlich nicht im Wert von mehr als 50 Euro verschenken, aber nun ist das wohl leider so.

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vor 11 Stunden schrieb fjvbit:

Mir ist keine reale Wärung bekannt, die nur 2% schwankt. Selbst das Pärchen US$/Euro schwankt viel mehr.

In manchen Jahren mehr als 20%.

Na unsere eigene ist doch ein gutes Beispiel: Die D-Mark hatte von 1948 bis zur Einführung des Euro eine durchschnittliche Inflation von 3% pro Jahr.

vor 11 Stunden schrieb fjvbit:

Ich rechne mit Preisen von 30k bis 100k wo solche Effekte vielleicht auftreten werden. Die die vorher dabei sind, bekommen die prima Preissteigerung mit.

Die, die darauf warten, dass Bitcoin stabil wird, eben nicht.

Ein Händler will keine Preissteigerungen, er will mit verlässlichen Werte kalkulieren. Die Frage des TE ging um Mainstream, und Mainstream wird ne Währung, wenn sie von Händlern angenommen wird.

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Gerade eben schrieb SBlue1:

Na unsere eigene ist doch ein gutes Beispiel: Die D-Mark hatte von 1948 bis zur Einführung des Euro eine durchschnittliche Inflation von 3% pro Jahr.

Ein Händler will keine Preissteigerungen, er will mit verlässlichen Werte kalkulieren. Die Frage des TE ging um Mainstream, und Mainstream wird ne Währung, wenn sie von Händlern angenommen wird.

Mainstream und Händler, hmm...

Schon mal versucht mit einer Goldmünze einkaufen zu gehen?

Ist Gold kein Mainstream, werden Bitcoin auch nie Mainstreaming werden, nicht schlimm.

Bitcoin sind dann auch ohne Mainstream ganz prima und nützlich.

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vor 11 Stunden schrieb Axiom0815:

Habt ihr vielleicht die falsche Sichtweise? Der Bitcoin ist stabil bei 1, nur der Dollar, Euro usw. tänzeln um den Kurs und stürzten dabei gewaltig ab.

Eine Währung kann nie stabil bei 1 sein. Die Waren sind immer 1, also die echte Referenz für einen Wert. Eine Währung ist nur ein Speicher für einen Wert.

Wenn ein Auto beispielsweise heute 10.000 X Kostet und die Währung X in 5 Jahren die hälfte wert ist, dann kostet das Auto in 5 Jahren eben 20.000 X. Siehe Deutschland in den 30ern, die Balkanländer in den 80ern, Südamerika in den 90ern usw.

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Vergiss dabei nicht, wer für die Kursschwankungen verantwortlich ist.

Bei Bitcoin ist es der Markt - mit der Zeit kommen immer mehr Marktteilnehmer hinzu und die geben mit ihrem Verhalt die Richtung des Kurses vor.

vor 4 Minuten schrieb SBlue1:

Na unsere eigene ist doch ein gutes Beispiel: Die D-Mark hatte von 1948 bis zur Einführung des Euro eine durchschnittliche Inflation von 3% pro Jahr.

Ja, genau die Inflation muss es zukünftig nicht mehr geben mit Bitcoin.

Inflation dient der Entschuldung des Staates, der die Währung ausgegeben hat. 

Mit Bitcoin sieht die Welt von morgen anders aus - nicht an den Bäcker dabei denken sondern an den globalen Zahlungsverkehr!

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vor 2 Minuten schrieb SBlue1:

Eine Währung kann nie stabil bei 1 sein. Die Waren sind immer 1, also die echte Referenz für einen Wert. Eine Währung ist nur ein Speicher für einen Wert.

Wenn ein Auto beispielsweise heute 10.000 X Kostet und die Währung X in 5 Jahren die hälfte wert ist, dann kostet das Auto in 5 Jahren eben 20.000 X. Siehe Deutschland in den 30ern, die Balkanländer in den 80ern, Südamerika in den 90ern usw.

Doch klar, als Währungen noch Gold gedeckt waren, waren sie über Jahrhunderte stabil.

Was wir jetzt haben ist nicht die Regel, sondern die Ausnahme.

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vor 3 Minuten schrieb fjvbit:

Mainstream und Händler, hmm...

Schon mal versucht mit einer Goldmünze einkaufen zu gehen?

Ist Gold kein Mainstream, werden Bitcoin auch nie Mainstreaming werden, nicht schlimm.

Bitcoin sind dann auch ohne Mainstream ganz prima und nützlich.

Dass Bitcoins nützlich sind bezweifle ich nicht, das war aber nicht die Frage des TE. Er wollte wissen, wann Bitcoins Mainstream werden, also von Konsumenten und Händlern auf breiter Basis gleichermaßen akzeptiert werden. Was Gold damit zu tun hat verstehe ich nicht. Gold ist auch keine Mainstream-Zahlungsmittel.

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vor 5 Minuten schrieb SBlue1:

Dass Bitcoins nützlich sind bezweifle ich nicht, das war aber nicht die Frage des TE. Er wollte wissen, wann Bitcoins Mainstream werden, also von Konsumenten und Händlern auf breiter Basis gleichermaßen akzeptiert werden. Was Gold damit zu tun hat verstehe ich nicht. Gold ist auch keine Mainstream-Zahlungsmittel.

Ich sehe Bitcoin als Alternative zu Gold. Ähnliche Eigenschaften als Geld nur viel viel praktischer. Für shopping bei Aldi sehe ich Bitcoin nicht. Dafür funktioniert Fiat viel besser.

Aber die Zeiten, wo sich jeder normale einen ganzen Bitcoin leisten konnte, dürfte endgültig vorbei sein. Bald nicht mal mehr 0,1 Bitcoin.

=> echter Mainstream kommt nach Deiner Definition dann eben nie.

Das Potential ist trotzdem weiterhin sehr gross...

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vor 4 Minuten schrieb fjvbit:

Doch klar, als Währungen noch Gold gedeckt waren, waren sie über Jahrhunderte stabil.

Auch das stimmt nicht, Gold war früher ein normales Zahlungsmittel, und wie alle Zahlungsmittel gab es Inflation und Deflation, das heißt der Wert von Gold im Vergleich zu Waren schwankte schon seit der Römerzeit. Bestes Beispiel war das langsame Ende des (echten) Mining in Europa ab 1100 n.Ch. als immer weniger Gold gegraben wurde und der Wert dadurch stieg. Es gab eine stetige Deflation. Mit der Entdeckung Amerikas und der plötzlichen Zunahme der Goldmenge, die ab 1500 n.Ch.  tonnenweise nach Europa geschifft wurde gab es z.B. nur in Spanien in 100 Jahren eine Gold-Inflation von 400%!

Aber wir schweifen vom Thema des Threads ab... :)

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vor einer Stunde schrieb SBlue1:

Auch das stimmt nicht, Gold war früher ein normales Zahlungsmittel, und wie alle Zahlungsmittel gab es Inflation und Deflation, das heißt der Wert von Gold im Vergleich zu Waren schwankte schon seit der Römerzeit. Bestes Beispiel war das langsame Ende des (echten) Mining in Europa ab 1100 n.Ch. als immer weniger Gold gegraben wurde und der Wert dadurch stieg. Es gab eine stetige Deflation. Mit der Entdeckung Amerikas und der plötzlichen Zunahme der Goldmenge, die ab 1500 n.Ch.  tonnenweise nach Europa geschifft wurde gab es z.B. nur in Spanien in 100 Jahren eine Gold-Inflation von 400%!

Aber wir schweifen vom Thema des Threads ab... :)

Das Waren und Dienstleistungen schwanken, ist normal. Markt, Angebot und Nachfrage.

Trotzdem war und ist eine 1oz Goldmünze immer eine eine Unze Gold wert. Und diesem Wert speichert das Gold eben.

Als die Spanier von Amerika Gold verschifft haben, sind manche Schiffe gesunken. Das Schiff hatte ein Wert, die anderen Waren, wie Textilen und Nahrungsmittel hatte seinen Wert.

Wenn man heute das Frack findet ist von diesen Sachen nicht viel übrig geblieben. Ausser die Goldmünze. Da ist eine 1oz Gold immer noch 1 Unze Gold. Gold ist also ein Wertspeicher! Wie man den aktuell in der Währung beziffert, sei dahin gestellt. Die alten Ägypter, die Römer und in der heutigen Zeit, gab es immer eine andere "Umrechnung".

So, damit soll es jetzt gut sein. Jeder kann sich gerne auch die Euroscheine in den Strumpf stecken. Die Enkel werden sich freuen. So wie Geldscheine aus den 1920iger Jahren, "100 Milliarden Mark", heute interessant sind. Ein Wert haben sie nicht mehr.

Bitcoin tritt in die Fußstapfen von Gold. Und deshalb will ich auch NICHT mit Bitcoin bei Aldi bezahlen. Wer das will, lädt z.B. mit bitwa.la seine Kreditkarte auf und bezahlt damit.

Axiom

Bilder gehen nicht. https://www.dropbox.com/s/uetqli5utc1cnqh/Gold-Währungen-Vergleich.png?dl=0

 

Edited by Axiom0815
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