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  1. Übrigens noch ein Aspekt, der bzgl. Banken gerne übersehen wird: Sie gewährleisten per Kreditvergaben und stufenweiser Besicherung in Verbund mit Zentralbanken die jeweilige Währungsstabilität inkl. ihrer niedrigen Volatität - im Gegensatz zu einzelnen Vermögenswerten (worunter eben auch Kryptos zählen). Gerade dahingehend ist "be your own bank" eine einzige Lachnummer.
  2. Was genau hat "be your own bank" mit Haftungsrisiken zu tun, du Facepalmer des Monats?
  3. Kryptos können keine Banken ersetzen, da sie keine Haftungsrisiken abfedern können, d.h. es sind schlicht digitale Dinge (Eigentumsrecht am Objekt), für deren Sicherheit und Verlust man selbst verantwortlich ist. Guthaben bei Banken sind Vermögensrechte ggü. Rechtssubjekten (der zugehörigen Bank eben), für die die Bank im Zweifel haftet (siehe bspw. § 675 BGB). In gewissem Umfang gilt dies auch für Guthaben bei Kryptobörsen, wofür die Börse ggf. haftet, aber das ist im Recht zum Einen nicht so explizit festgelegt und zum Anderen gibt es keine derart tiefgreifenden Regelungen wie im sonst üblichen Zahlungsverkehr. Manche Kryptobörsen verfügen dahingehend auch über eine Bankenlizenz. Allerdings bleibt hier das Problem des notwendigen Vertrauens bestehen, weswegen bestehende Banken sich über Jahrzehnte (tlw. Jahrhunderte) "am Markt" als Zahlungsdienstleister und Liquiditätsanbieter etabliert haben, während Kryptobörsen in aller Regel "lediglich" den Kryptohandel in unterschiedlicher Form anbieten und kein Haftungsgeschäft betreiben (d.h. kein Kredit für's Häusle). Darüber hinaus legen Banken regelmäßig ihre Bilanzen offen.
  4. Dann möchte ich auch mal weit ausholen: Der wie auch immer in anonymen(!) und damit zwangssolidarischen Gesellschaften definierte Konsensmechanismus ist deren grundsätzlichem Zentralgewaltsprinzip, das Abgaben zum Aufbau und Erhalt der Rechtsordnung erfordert, nachgelagert. D.h. die ganze Veranstaltung ist von Grund auf ein Umverteilungssystem zugunsten der jeweils momentan stärksten Interessenverbände (Partikularismus), die diese Umverteilung im praktisch vollzogenen Recht (juristisch) mittels Gewaltandrohung und -ausübung (polizeilich und militärisch) durchsetzen. Bernays & Co. zielen auf eine massenpsychologische Beeinflussung bis Kontrollwirkung, die lediglich Ableitungen dieses grundsätzlichen Prinzips im Sinne der jeweils aktuell herrschenden Interessenverbände sind. Die beiden grundsätzliche Dilemma (1. Abgabenforderung zum Aufbau und Erhalt der Rechtsordnung und 2. zugehörige Umverteilungs- und Akkumulationsprozesse zugunsten der genannten Interessenverbände) werden aber selbst bei Auflösung derartiger Ableitungen nicht beseitigt, sondern verschieben sich lediglich zugunsten anderer profitierender Interessenverbände . Möchtest du dieses gesellschaftliche Grundprinzip zerschlagen, landest du unweigerlich bei nicht-anonymen sozialsolidarischen(!) Gemeinschaften, die kein gesetztes und per Zentralgewalt durchgesetztes Recht benötigen, sondern sich auf Bräuche und Sitten stützen, die mittels sozialer Beziehungen (eben nicht-anonym!) akzeptiert und per dezentraler Gewalt durchgesetzt werden. Dergleichen kannst du noch heute in der Familie, im Freundeskreis und im direkten nachbarschaftlichen Umfeld beobachten. Alle anderen sogenannten "Lösungen" (letztlich Veränderungen am geltenden und praktisch vollzogenem Recht durch parlamentarische Entscheidungen oder mittels Revolution) verschieben lediglich die Nutznießer eines grundsätzlich periodisch zum Scheitern verurteilten Systems, das sich stets neu errichtet (bis zum Totalkollaps, siehe Jared Diamond).
  5. Ein Schuldschein ohne Schuldner 😂 Merkst du nicht, welchen Unsinn du hier verzapfst? Eine Gleichsetzung mit fiat money ist irreführend. Als Debitist ist das alles nichts Neues für mich, sondern noch viel tiefgreifender. Ausgangspunkt sind nicht die letzten 150, sondern die letzten 70.000 und für Gesellschaften/Staaten insb. die letzten 5.000 Jahre.
  6. XRP können keine Schuldscheine sein, da es keinen Schuldner gibt. Darüber hinaus bestimmt sich das Dezentralitätskriterium einer Blockchain (bzw. Ledgers) anhand des jeweils verwendeten Konsensmechanismus: Bei PoW (Bitcoin, etc.) ist es die Verteilung der Hashing-Power -> Trend zur Zentralisierung, konkret: zu den günstigsten Energiestandorten (momentan: China). Bei PoS (irgendwann bei ETH) ist es die Verteilung gehaltener ("blockierter") erzeugter Cryptos -> Trend zur Zentralisierung, konkret: Akkumulationseffekte. Bei RCPA (XRP) ist es die Verteilung der Validatoren -> Trend zur Dezentralisierung, konkret: immer mehr unterschiedliche Validatoren machen mit. Dein Hinweis auf die Verteilung gehaltener erzeugter Cryptos ergibt bzgl. RCPA und Zentralisierung keinen Sinn. Ferner ist Ripple eines der transparentesten Privatunternehmen, dass in seinen Quartalsberichten offen darüber Auskunft gibt, wieviele Cryptos verkauft wurden und Ripple ist als größter Anteilseigner von XRP natürlich bestrebt, den Preis von XRP nicht (extremst) nach unten zu treiben, weil das deren eigenem Geschäftsmodell zuwiderlaufen würde. Wovor also hast du Angst? Weil die Implementierungsphase noch nicht abgeschlossen ist. Insbesondere für ETH sieht es schlecht aus, sobald Codius fertig ist - und wusstest du, dass Herr Buterin seine Idee für Ethereum von Ripple abgekupfert hat, die sich stattdessen aber zunächst aus guten Gründen Interledger zuwendeten? Abgesehen davon, dass Market Cap sinnlos ist, ist das eine Sache der Betrachtung, ob man auch Tokens in Escrows und verlorene Tokens mit einbezieht: https://messari.io/onchainfx Das kann keine weitere Schicht auf einer Blockchain sein, da es ein Protokoll zur Verbindung unterschiedlicher Blockchains/Ledger ist, also zwischen diesen steht. Welche Propaganda?
  7. Ich habe mir gerade zwei Sendungen im 3Sat zum Thema Blockchain-Anwendungen angesehen und möchte besonders die zweitere empfehlen, in der Pauilina Jo Pesch den technikaffinen Informatikern die rechtsrealistische Praxis vor Augen führt: Sicherheit, Haftung, Verlässlichkeit, Vertrauen, Datenschutz. Immer schön den Finger in die Wunde 👌 Die Blockchain-Revolution Scobel: Die Blockchain-Revolution Hier noch ein Buch von Frau Pech, das sich mit der Erzeugung von Cryptos und den rechtlichen Aspekten beschäftigt: Cryptocoin-Schulden: Haftung und Risikoverteilung bei der Verschaffung von Bitcoins und Alt-Coins
  8. Wieso das? Wechselkurse (Paritäten) sind ja genau dazu da, Verhältnisse auszugleichen. Wenn man diese fixiert, hebelt man diesen gesunden Ausgleichsmechanismus aus. Kann man politisch zwar machen (und hat man auch schon gemacht), um gewisse Ziele durchzusetzen, hat aber mit freien Marktpreisen nicht mehr viel zu tun.
  9. Worauf willst du hinaus? Was weder gut noch schlecht ist. Hinsichtlich der Angreifbarkeit/Kontrolle (damit auch der ganzen Dezentralisierungsthematik) und dem Energieverbrauch (damit auch den zugehörigen Kosten) würde ich sagen: das ist sehr gut.
  10. Dafür gibt es bereits Wechselkurse - also was genau löst Bitcoin für den globalen Handel? Dafür gibt es bereits ILP. XRP sind keine Sicherheitspapiere und kein Schuldscheine. Wie kommst du bitte darauf? XRP werden auch nicht von einer Handvoll Menschen kontrolliert. Wie kommst du bitte darauf? Du bist ein Schwätzer. Ein weiterer Grund für (Social) Consensus und übrigens: XRP nutzt weder PoW noch PoS.
  11. Dass etwas nicht umfassend genug betrachtet wird. In diesem Fall wird die Lösung komplexer, politischer Probleme auf den Sachverhalt simplifiziert, dass Bitcoin überall dasselbe ist und außerdem auf deren (virtuell-physische) stabile Menge Bezug genommen. Das reicht überhaupt nicht aus, um darzulegen, wie damit die genannten politischen Probleme konkret gelöst werden könnten.
  12. Stundenlange Dokus anzuschauen, ohne dass du konkret beantwortest, wie die genannten politischen Probleme rein technologisch gelöst werden sollen, ist recht mühselig und unproduktiv. Deine Antwort darauf lautet lapidar: "BTC ist global dasselbe." Das ist Gold auch (und viele andere Assets). Dennoch ist man aus guten Gründen erneut vom Goldstandard abgekehrt. Meinst du nun ernsthaft, ein Bitcoin-Standard wäre die Lösung politischer Probleme? Sorry, aber das ist mir zu unterkomplex. Es gibt auch Überlegungen bzgl. XRP zu dieser ganzen Thematik (auch zum Handels-/Währungskrieg zwischen USA und China), vor allem hier: https://philosophyofmetrics.com/geopolitics-of-xrp/ https://philosophyofmetrics.com/xrp-the-standard/ Vielleicht findest du ja dort Argumente, die deine Überzeugung stützen - die du auf Bitcoin übertragen und hier nachvollziehbar darlegen könntest, statt pauschal auf die nächste 2-Stunden-Doku zu verweisen 😉
  13. Was du genau wie mit Bitcoin zu beseitigen gedenkst? Welches Problem haben den die Geopolitischen Gegenspieler den, insbesondere wenn es Geld/Währungen geht? Und wie löst z.B. BTC dieses Problem? Beantwortest du konkrete Fragen generell mit Gegenfragen? 🤨 Na selbstverständlich, wer mir mit copy&paste kommt muss sich nicht wundern. Such doch mal nach Lanz+IOTA, Dominik hat es da in den paar Minuten auf den Punkt gebracht.  🙄!? Kannst du nicht wenigstens mal versuchen, die Frage zu beantworten?
  14. Da liegt nur ein klitzekleines Problem vor: in alltäglichen Geschäften (der übrigens zum Großteil zwischen Anonymen stattfindet) wird gerade nicht getauscht. Stattdessen werden Schuldverträge geschlossen und Schulden bezahlt. Banken = Verbrecher? Die Welt kann so einfach sein. Wie nun Bitcoin den inheränten Akkumulationsmechanismus des Wirtschaftens verhindern können soll, bleibt unbeantwortet. Na zum Glück gibt es ja jetzt Bitcoin. Das wird bekanntlich nicht von Kriminellen genutzt und damit wird auch nicht spekuliert. 🤣 https://u.today/despite-the-criticism-ripple-arguably-more-decentralised-than-bitcoin Wer bitte möchte denn "das aktuelle Geldsystem" überhaupt mit XRP ersetzen? Solche libertären Bitcoin-Träumereien finden in der XRP-Community kaum Verbreitung.
  15. Beantwortest du konkrete Fragen generell mit Gegenfragen? 🤨
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