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Strategie für kommenden Bärenmarkt


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Hallo an alle,

ich bin erst seit knapp 3 Monaten in Krypto investiert, mein Einstiegszeitpunkt ist natürlich mitten im Bullenmarkt der noch andauert. Ich hab auch schon einige gute Profite realisieren können mit Coins wie BTT, DOGE und CHZ / bei BTC, ETH, ADA, DOT und paar anderen bin ich aufs hodln hinaus. 

Meine Frage dazu: Es ist zu erwarten dass ein Bärenmarkt kommen wird bzw. eine größere Korrektur, wie geht ihr das an, wie bereitet ihr euch auf das vor? Den Zeitpunkt kann man natürlich nicht wissen, aber ich würde gerne auch ne Strategie parat haben wie ich mich auf diesen Vorbereite und ein paar Risiken für mich persönlich minimiere.

Steigt ihr dann aus allen Altcoins aus und wandelt alles in BTC um oder auch Ethereum? Hodlt ihr durch, auch im Bärenmarkt? In paar Projekten wollte ich noch drinnbleiben wie ADA, DOT & Pantos, aber wenn alles mal um 50-60 / 70% runterrasselt, macht das überhaupt Sinn?

Mir ist bewusst dass es hier kein falsch / richtig gibt, jeder wird seine eigene Meinung & Theorie haben und keiner kann in die Zukunft schauen, aber mich würde mal Interessieren wie ihr das so angeht, und was eventuell der beste Weg wäre. Danke.

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Wir befinden uns genau in der gleichen Situation. ich bin auch vor zwei bis drei Monaten eingestiegen, und wir haben auch teils in die gleichen Coins investiert. Und ich stelle mir auch immer mehr die Frage: Was tun? Verkaufen wir vor dem Ende der Haltefrist von 12 Monaten müssen wir unsere Gewinne versteuern, das ist natürlich weniger schön, wenn 40 Prozent in die Kassen des Staats wandern.

Halten wir aber bis der Bärenmarkt startet, haben wir im Zweifel gar keine Gewinne mehr und sitzen möglicherweise jahrelang auf unseren Coins. Daher hoffe ich irgendwie, dass der Bullenmarkt doch noch bis mindestens Anfang/Mitte 2022 anhält und wir mit Gewinnen und ohne Steuer teil-auscashen können. Es gibt ja durchaus einige, die meinen, es würde einen Superzylus geben diesmal, der länger anhält.

Darauf verlassen werde ich mich aber nicht und wenn ich sehe, dass in den nächsten Monaten alles ungesund ansteigt, werde ich - trotz Steuern - mindestens 50 Prozent auszahlen. Ob das dann der richtige Weg ist w,ird sich ohnehin erst in der Rückbetrachtung zeigen.

Aber mich würden definitiv auch die Meinungen der erfahenen User zu diese Thematik interessieren. 🙂

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Grober Plan:

100% all out aus den Alts, idealerweise bevor es crasht (mit Alts kann man im Bullenmarkt spielen, im Bärenmarkt verbrennt man sich nur die Finger) 

50% raus aus btc und gestaffelt auf dem weg nach unten wieder rein in btc (ab wie viel Prozent Minus ich mit dem Einsteigen wieder beginnen werde, hängt für mich vom Ausgang des Bullenmarktes zusammen. Bedeutet bei sehr starkem exponentiellen Wachstum erwarte ich Korrektur >50%, bei schwachem Wachstum max. 50%)

Alles natürlich sehr theoretisch und schwierig in der Praxis umzusetzen, aber im großen und ganzen wäre das mein Plan. 

Bin auf jeden Fall sehr gespannt, wie es kommen wird, mit den größeren Playern, die mittlerweile zum Teil involviert sind und den sonstigen Rahmenbedingungen die wir bisher so nicht hatten 🙂

 

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vor einer Stunde schrieb sonic1279:

Wir befinden uns genau in der gleichen Situation. ich bin auch vor zwei bis drei Monaten eingestiegen, und wir haben auch teils in die gleichen Coins investiert. Und ich stelle mir auch immer mehr die Frage: Was tun? Verkaufen wir vor dem Ende der Haltefrist von 12 Monaten müssen wir unsere Gewinne versteuern, das ist natürlich weniger schön, wenn 40 Prozent in die Kassen des Staats wandern.

Halten wir aber bis der Bärenmarkt startet, haben wir im Zweifel gar keine Gewinne mehr und sitzen möglicherweise jahrelang auf unseren Coins. Daher hoffe ich irgendwie, dass der Bullenmarkt doch noch bis mindestens Anfang/Mitte 2022 anhält und wir mit Gewinnen und ohne Steuer teil-auscashen können. Es gibt ja durchaus einige, die meinen, es würde einen Superzylus geben diesmal, der länger anhält.

Darauf verlassen werde ich mich aber nicht und wenn ich sehe, dass in den nächsten Monaten alles ungesund ansteigt, werde ich - trotz Steuern - mindestens 50 Prozent auszahlen. Ob das dann der richtige Weg ist w,ird sich ohnehin erst in der Rückbetrachtung zeigen.

Aber mich würden definitiv auch die Meinungen der erfahenen User zu diese Thematik interessieren. 🙂

Also "Steuern" wäre für mich der letzte Grund, etwas nicht zu tun. Das Jahr ist noch lang und Du wirst bestimmt genügend legale Gestaltungsmöglichkeiten finden, wenn Du heute Gewinne realisieren willst. Du musst ja erst alle Erträge/Verluste angeben, die bis zum 31.12. angefallen sind. 

Aber mir war das anders: Dezember 2017/Januar 2018 eingestiegen: Da gab es eigentlich für drei Jahre lang nur Verluste. Ich habe die ausgesessen und bin heute darüber froh: Selbst totale Rohrkrepierer aus meinen Anfangstagen (z. B. XRP, IOTA) haben sich zum Teil prächtig erholt und z. B. bei IOTA habe ich Anfang diesen Jahres nachgekauft und kann deshalb guten Gewissens meine Anfangsbestände verkaufen. BCH habe ich neulich erst nachgekauft und befinde mich auch mittlerweile im Plus.

Und auch meinen ersten Bruchteil an BTC: Damals für 12.500 gekauft. Der hat mittlerweile 250% plus gemacht. Könnte ich sofort verkaufen ohne Probleme mit der Steuer zu haben.

Was ich gemacht habe und was sich im Nachhinein als goldrichtig erwiesen hat: Ich habe eigentlich immer nur relativ überschaubare Beträge pro Trade eingesetzt, aber immer genau Buch geführt. Ich kann genau sagen, wann wo ich welchen Trade zu welchem Kurs ausgeführt habe.
Was "überschaubare Beträge" sind, soll jeder für sich selber entscheiden. Für den einen sind es 150 Euro, für den anderen 1.500 Euro, für den Dritten 15.000 Euro.

Und was ich auch gemacht habe: Ich habe  sehr, sehr selten Coins unterhalb der Top50 gekauft. Ausnahme: PANTOS und BEST. Aber ansonsten nur über den Top50. Klar sind mir dadurch Wahnsinnsrenditen (aber auch Wahnsinnsverlusten) durch die Lappen gegangen

Alles in allem gibt es kein Patentrezept.

Rainer

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Mein einfacher Plan:

Sell high, buy low.

Im aktuellen Bullenmarkt am besten kurz vor'm ATH gestaffelt 10 - 50% (je nach Kurs ggf. mehr) meiner Coins verkaufen, meinen Einsatz in FIAT rausholen, und im anschließenden Bärenmarkt die Coins gestaffelt wieder zurück kaufen, so dass ich hinterher mehr Coins habe, und in 4 Jahren wieder von vorne anfangen.

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Also mein Plan ist total easy.

Ich hab meinen Einsatz in Euro rausgenommen und durch den Kursanstieg immer noch mehr Euro in der Wallet wie vorher.

Das hört sich erstmal irgendwie blöd an wenn man grad erst angefangen hat. Ich fand das auch total doof weil auch die Coins die ich verkauft habe um meinen Einsatz wieder rauszuhaben, würden ja weiterhin dazu beitragen das die Wallet in Euro immer dicker wird.

Aber andersrum ist das in Coins nun durch den Kursanstieg soooo wenig gewesen das es mir auch wieder egal sein konnte. Ich hab in der Wallet immer noch weitaus mehr Coins übrig als ich rausgenommen habe.

So gesehen gehe ich entspannt weiter im Markt. Werde zum ATH weitgehend auscashen und dann warten bis die Kurse gefallen sind und dann das Geld wieder neu reingeben.

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Aber ist es nicht total doof seine Coins zu verkaufen wenn man diese nicht länger als ein Jahr gehalten hat?

Die Steuern die man auf die Gewinne zahlen muss sind sehr beachtlich und meiner Meinung nach total übertrieben. 

Es macht doch nur Sinn seine Gewinne zu realisieren wenn man diese dann auch Steuerfrei wieder im Bärenmarkt investieren kann 

oder bin ich da falsch?

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