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seppomaster

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  1. Ich hab mir dieses Thema mal zu meinem heutigen "Sonntags-Plauscherl" gemacht und möcht hier meine Anregungen/Gedanken dazu kundtun. Viele Antworten würd ich so stehen lassen (bin ich einer Meinung) bei ein paar werd ich eigene Gedanken ergänzen: Bin zwar auch Österreicher und Kryptoprojekten aus dem eigenen Land grundsätzlich positiv gestimmt, trotzdem gehört ein bisschen mehr dazu, um mich zu überzeugen. Hydrominer, die zuerst den H2O Token geraised haben und nun mit dem H3O Token im Presale sind, haben mich trotz des großen Interesses, sowohl an erneuerbaren Energien als auch an Kryptos nicht überzeugt. Mining-Projekte ganz allgemein haben grad eine schwierige Zeit, innovative Ansätze gibts, einen Container mit CPUs oder GPUs vor ein Kleinwasserkraftwerk zu stellen, um hier dem Betreiber (oft Privatperson/Organisation) statt dem Vergütungspreis von 2-3 Cent/kWh dann 5 Cent/kWh zu zahlen ist für mich etwas zu wenig. Zu viele ungelöste Probleme gibt es da noch (z.B. Kühlung, diese über eine Wasserkühlung mit Flusswasser aus Umweltsicht in Ö durchzubekommen ist wsl. ein Ding der Unmöglichkeit). Hab natürlich, wie viele hier, auch schon diverse Ländervergleiche mit Kryptos gehört. Nun ist es also die Schweiz vor einem halben Jahr war es Irland, davor die Slowakei usw. Der Stromverbrauch (Achtung! Stromverbrauch ist nicht Energieverbrauch!!!) der Schweiz lag 2017 bei unglaublichen 58,5 Milliarden kWh. Das sind 58,5 TWh. Damit liegt die Schweiz irgendwo zwischen 40. und 50. Rang weltweit. Im Vergleich dazu die 5 Großen Player (China, USA, EU, Indien und Japan) haben einen gemeinsamen Stromverbrauch von ca. 14,5 Billionen kWh oder in einer anderen Einheit ausgedrückt 14,5 PWh. Also man sieht schon zwischen der Einheit Tera und Peta ist der Faktor 1000. Soooo klein ist also der Stromverbrauch der Schweiz. Sind wir uns einig, dass selbst wenn der Verbrauch von btc und co. durch proof of work ums 10-fache steigt ist das noch ein sehr kleiner Anteil an dem was der Nutzen daraus sein kann. Ich will hier jetzt keine Grundsatzdiskussion auslösen was Blockchain & Kryptos können und was nicht. (Btw Strom ist ein marginal kleiner Anteil an der Gesamtenergie, hier die Auflistung dieser, kann über die Einheiten zurückgerechnet werden, dann sieht man, dass der btc Verbrauch irgendwo im ppm (part-per-million) Bereich liegt.) Ich hab mich die Frage auch schon des öfteren gestellt und jetzt mal google "heißlaufen" lassen. Ich möchte darauf hinweisen, dass die tatsächlichen Werte, welchen Stromverbrauch das globale Finanzsystem hat, andere sein können. In meinem Research habe ich Zahlen von 650 TWh an Verbrauch des globalen Finanzsystems gefunden (durchaus realistisch). Das ist jetzt nur ein Bereich aus dem, was mit Blockchain Technologien abgedeckt werden könnte... Versicherungen, und anderes noch nicht eingerechnet. So wie man aber auch nicht sagen kann, dass Finanzsystem gleich Währungen sind und btc nicht gleich alle Kryptos sind. Daher wird die Richtigkeit irgendwo in der Mitte liegen. Trotzdem sieht man, dass zwischen btc Mining und Banksystem der Faktor 10 liegt. Da ist also noch viel Spielraum nach oben. Ich finde einige deiner Ansätze extrem interessant. Die Idee in Gebieten mit extremer Globalstrahlung mittels PV Kraftwerken Strom für das Mining zu generieren ist nicht so verrückt, wie viele hier glauben. Große PV Parks (im Gigawatt Leistungsbereich) sind erst die letzten Jahre in diesen Gebieten gekommen. Das könnte irgendwann in 5-10 Jahren rein fürs Mining nicht anders sein. Einen Teil des erzeugten Stroms für Kühlung und Belüftung zu verwenden ist dabei nicht das Problem. Ebenfalls Meerwasserkühlung ist in diesen Ländern idR auch nicht das Problem (23 Grad darf das erwärmte Wasser schon haben, wenn man es zurück ins Meer führt). Ist halt dann auch wieder eine Auslegungsfrage (Wärmekapazitäten und Übertragung von Wasser zu Luft, usw.). Ich erkenne natürliche den Sarkasmus im 2. Teil deiner Quote. Es wird immer Widerstand geben, das wird sich auch in Zukunft nicht ändern und schon gar nicht im Bereich Kryptowährungen. Damit müssen wir umgehen können. Ich bin voll bei dir, dass jährlich alleine in Europa unsinnige Mengen an Energie (in diesem Fall Strom) von A nach B verkauft und dann wieder zurückverkauft werden. Wir als Österreicher profitieren natürlich extrem davon. Was nicht heißt dass der Strom zwangsweise beim Endkunden billiger ist, aber das ist ein anderes Thema. ^^ Aber es stimmt schon solange genug überschüssiger Strom am Markt ist, der zu einer Netz Instabilität führen würde, sehe ich die Energie für Mining selbst aus ökologischer Sicht "halb so schlimm". Den Kopf darüber sollten wir uns trotzdem zerbrechen
  2. seppomaster

    Wie findet ihr Steemit?

    Ich bin auch seit März dort mit einem Account und hab alle Beiträge auf englisch verfasst. Resonanz war auch im Cent-Bereich^^ Wobei meine Beiträge sind auch zum Thema Steuerrecht von Kryptos, also da gibts definitiv "sexyrere" Themen ^^ Ich finde es ganz interessant, manchmal funktionieren die selben Beiträge auf Medium besser und manchmal auf Steemit... aber nie gleichzeitig auf beiden ^^ Bekannte von mir/uns machen pro Beitrag 70 bis 100 S$. Alles auf deutsch, Thematik Hilfsprojekte, die kommen halt extrem gut an. Also Steemit finde ich vom Ansatz her super, eine Usability wie bei anderen Blogs oder SM Kanälen darf man sich NOCH nicht erwarten, aber die sind ja eh noch in der "Beta" und das Projekt selber ist mega 👍
  3. Meines Wissens nach dürfen Gewinne und Verluste aus privaten Veräußerungsgeschäften nur innerhalb der gleichen Untereinkunftsart gegengerechnet werden. Z.B. Aktienverluste mit Aktiengewinnen, aber nicht Kryptos mit Aktien. Jetzt stellt sich die Frage wie dein beschriebener Fall (echte Münzen) per gesetzl. Definition mit Krypto "Coins" gleichgestellt werden dürfen/können. Ohne jetzt eine 100%ig sichere Auskunft zu geben, würde ich sagen: "Dürfen nicht gegengerechnet werden!" Vl. findet sich hier jemand im Forum der diesbezüglich Wissen und Erfahrung hat?
  4. Ich hab mich jetzt noch mal im Forum umgeschaut und auch betreffende Stellen im EStG durchgelesen. Grundsätzlich kann ich mir vorstellen, dass unter Berücksichtigung einiger Rahmenbedingungen (lückenlose Dokumentation, beibehalten der Berechnungsmethode) auch LiFo in D eine Option ist. In Ö ist dies der Fall. Generell ist es glaube ich sehr schwierig derzeit zu sagen, wie das von den Finanzämtern behandelt wird, auch in Bezug auf die Zukunft. Wir stehen einer sehr spannenden Zeit voraus, wo sehr viele die heuer ihre Einkommenserklärung inkl. Kryptos abgeben/abgegeben haben, berichten können welche Erfahrungen gemacht wurden. Nächstes Jahr um diese Zeit werden wir uns wsl. ganz andere Fragen als zu der Berechnungsmethoden stellen.
  5. Hallo zusammen nachdem die Frage (Wie trage ich Kryptogewinne in der Einkommensteuererklärung ein?) des öfteren bereits aufgekommen ist, auch bei einem vorherigen Beitrag von mir, haben wir einen Beitrag dazu geschrieben, den ich auch hier mit euch teilen möchte. Anmerkungen wie immer gerne erwünscht und Diskussionen herzlich willkommen! (Orginalpost ist hier zu finden) Wann besteht eine Steuerpflicht? Gemäß deutschem § 23 EStG, ist die Veräußerung von Kryptowährungen (sonstige Einkünfte) steuerpflichtig, wenn die Anschaffung und Veräußerung innerhalb eines Jahres erfolgt. Die Versteuerung unterliegt nicht der Kapitalertragssteuer! Die Freigrenze beträgt 600 EUR, wobei diese gänzlich wegfällt, wenn die Freigrenze überschritten wird. Wann herrscht Steuerfreiheit? Steuerfrei ist die Veräußerung, wenn zwischen Anschaffung und Verkauf mindestens ein Jahr vergangen ist (365 Tage). Gegenüber dem Finanzamt ist man hier in der Nachweis- und Mitwirkungspflicht. Grundsätzlich gilt keine Erklärungspflicht nach einem Jahr. Es ist jedoch ratsam, dennoch eine Erklärung abzugeben. Vorteil dabei ist, sollte sich die Gesetzeslage ändern, dann hat man hier die steuerfreien Gewinne bereits ohne rückwirkende mögliche Maßnahmen erklärt. (Steuerverfolgung bis zu 10 Jahre!) Ergänzender Hinweis ist der Grundfreibetrag in Deutschland, falls dieser relevant ist. Das heißt, falls man als Student bspw. ein zu versteuerndes Einkommen unter 8.820 EUR 2017 hatte, ist generell keine Einkommensteuer zu zahlen. Wo müssen Gewinne aus Kryptowährungen eingetragen werden? Die Gewinne aus der Veräußerung von Kryptowährungen sind in der Anlage SO einzutragen. Die Ermittlung des Überschusses ermittelt sich aus dem Veräußerungspreis, abzüglich der Anschaffungskosten und den Veräußerungskosten. Der Überschuss unterliegt dann der Besteuerung. Je nach Einstufung beträgt der Steuersatz zwischen 0% und 45%, der Gewinn fließt in das zu versteuernde Einkommen ein. Es gilt hinsichtlich Haltefrist die „First-in-First-out“ Variante als gesetzliche Vorgabe zur Berechnung, gemäß §23 Absatz 1, Nummer 2, Satz 3 EStG. Achtung: Veräußerungsverluste können nicht mit anderen Einkünften verrechnet werden. Das heißt, dass die Verluste lediglich innerhalb der Einkünfte durch Kryptowährungen verrechnet werden können. Die Steuererklärung kann in Deutschland mittels kostenfreien Programm Elster elektronisch an das Finanzamt übermittelt werden – Anlage SO (Sonstige Einkünfte) - oder natürlich mittels gleichnamigen Formular manuell. Bei der elektronischen Variante kann bei Zeile 41 – 47 jede einzelne private Transaktion deklariert und hinzugefügt werden. Bei Vorliegen einer „gesonderten Aufstellung“, das heißt einer Einzelaufstellung von steuerrelevanten Transaktionen via bspw. dem Blockpit Tax Report, kann unter Zeile 48 die Summe der Gewinne/Verluste zeitsparend eingetragen werden. Screenshot Formular Elster – Anlage SO – Seite 2, Ziffer 48 Quelle: https://bitcoinmag.de Screenshot Formular – Anlage SO – Zeile 48, Ziffer 116/117 Quelle: https://www.formulare-bfinv.de/ffw/action/invoke.do?id=034029_16 Abschließend noch ein Hinweis: Wir (Blockpit.io) empfehlen allen Steuerpflichtigen, sämtliche Einkünfte aus Kryptowährungen transparent und sauber zu dokumentieren. Diese Nachweise können und werden vom Finanzamt eingefordert werden. Die oben angeführten Informationen geben einen ersten Überblick und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Bei individuellen Fragestellungen zu Kryptowährungen und Steuern empfehlen wir eine fachkundige Beratung. Wir übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit.
  6. seppomaster

    Suche nach Community-Manager/in

    Hallo Julia, Krypto StartUp hört sich für mich immer sehr spannend an, gerade wenn man selbst in diesem Bereich tätig ist. Ich würd mich freuen wenn, du ein bisschen was von eurem StartUp erzählen würdest. Was macht ihr? Warum wollt ihr dieses Problem lösen? Was sind eure Pläne? Lg
  7. Danke für deinen Input Tatsächlich schreiben wir grade nen Blogartikel, in dem wir beschreiben, wie man was, wo einträgt. Erstmal für DE da die Frist ja am 31. Mai ist und für Ö folgt es dann auch zeitnah.
  8. Hier eine Liste an Quellen zu deiner Frage: Der erste Link ist zu einem Post, den ich selbst verfasst habe (D und Ö), dort sind auch einige Links zum BMF angehängt! Ist grundsätzlich der Post den ich hier auch gepostet habe In unserm Blog gäbe es auch noch andere Beiträge dazu, die zur Thematik passen. https://blog.blockpit.io/de/cryptocurrencies-in-the-tax-declaration Der zweite Link ist eine Quelle, die ich diesbezüglich auch sehr kompetent finde: https://www.finanzgefluester.de/steuerliches-faq-zu-bitcoin-damit-ist-alles-beantwortet/
  9. Bitte beachten, jeder getätigte Tausch auch von "Kryptopaaren" wie z.B. BTC zu ETH ein steuerlich zu berücksichtigender Vorgang. Nicht nur Krypto zu Fiat.
  10. Danke für den Input, das wäre auch einer meiner nächsten Blogpostings geworden, weil ich jetzt schon öfters gefragt worden bin, wie man seine Kryptosteuern richtig einträgt. Da bin ich voll bei dir, natürlich ist es im eigenen Interesse so viel an Steuern zu sparen wie man kann, alles im legalen Bereich versteht sich, und trotzdem hat man derzeit diese Unsicherheit, da keine klare Regelung, wie sicher man aufgrund solcher Entscheidungen ist. Das Verrückte ist, dass man leider selbst beim FA nur sehr ungenaue Auskunft bekommt, und über "Spezialfälle" wie Airdrops, Forks usw. braucht man gar nicht erst zu fragen beginnen. Ich habe auf jedenfall eine ganz genaue Dokumentierung meiner Trades , über Blockpit, nicht nur aufgrund des steuerlichen Aspektes, sondern auch als eine Art "Proof-of-origin", wenn ich auscashe und die Bank wissen will, wo ich die Coins herhabe. Letzte Sicherheit meiner Meinung nach wäre es trotzdem, wenn du deine Trades und Historien fein säuberlich aufbereitet hast, du damit bei größeren Mengen noch mit einem Steuerberater einen Termin machst. Rein als Absicherung und Zeichen dafür, dass du alles nach derzeitigem Stand nach bestem Wissen und Gewissen gemacht hast.
  11. gerne, wobei ich hier noch gerne etwas reputation aufbauen möchte, damit das hier nicht so rüberkommt, dass ich als "Neuling" advisory gebe^^
  12. Danke Ja haben wir, ab Juni haben wir alle unsere offenen Stellen bis auf eine besetzt. Bezüglich der Aufklärungsarbeit bin ich voll bei dir. Nachdem unsere ressourcen vorhanden sind, möchte ich einen größeren Fokus auf Foren legen und nochmehr dazu beitragen.
  13. Nachdem es bald soweit ist und die Deadline für die Steuererklärung immer näher rückt und ich gerade selbst dabei bin meine Kryptos in der Steuer zu integrieren, will ich mit euch mein Wissen teilen und habe meine Gedanken dazu zusammen geschrieben. Vl. hilft es ja dem ein oder anderen ein bisschen. P.s. Anmerkungen sind gerne erwünscht. Stichtag in Österreich war gestern der 30. April, an dem die Einreichfrist für seine Steuererklärung für das Steuerjahr 2017 ausläuft. Bei elektronischer Übermittlung über Finanzonline hat man bis 30. Juni Zeit, wer sich eine steuerlichen Vertretung dazu holt, in der Regel auch länger. In Deutschland sieht die Frist etwas anderes vor. Hier hat der Steuerzahler mit seiner Steuererklärung bis 31. Mai, bzw. mit plausibler Begründung bis zum 30. September Zeit. Eines vorweg, bevor der informative Teil des Beitrags beginnt: Keine Steuern zu zahlen und dem Thema wenig bis gar keine Relevanz zu schenken birgt auf lange Sicht ein sehr hohes Risiko. Denn vergangene erfolgreiche Gerichtsverfahren zur Übergabe von Nutzerdaten bekannter Krypto-Börsen wie z.B. 13.000 Coinbase Accounts an die US-Steuerbehörde (IRS) haben gezeigt, dass behördliche Institutionen sich dieses Stück vom Kuchen nicht nehmen lassen werden. So wird auch das Bundesministerium für Finanzen (BMF) einiges daran setzen, Steuerhinterziehung und Geldwäsche mit Kryptowährungen zu unterbinden. Wie sieht die Situation in Österreich aus? “Kryptowährungen wie Bitcoins sind derzeit nicht als offizielle Währung anerkannt. Sie stellen auch keine Finanzinstrumente dar. Es handelt sich dabei um sonstige (unkörperliche) Wirtschaftsgüter. Diese unkörperlichen Wirtschaftsgüter gelten als nicht abnutzbar.” - BMF, Österreich Was heißt das nun genau? Oder noch wichtiger wie sieht dadurch die steuerliche Behandlung von Kryptowährungen aus? Bitcoin und andere Kryptowährungen unterliegen nach derzeitigem österreichischem Recht der Einkommensteuerpflicht. Das heißt Gewinne oder Verluste aus dem Handel mit Kryptowährungen beeinflussen direkt bzw. indirekt den Einkommenssteuersatz. Im Falle dass keine zinstragende Veranlagung vorliegt, sind Kryptowährungen als Spekulationsgeschäft anzusehen, sofern der Zeitraum zwischen Anschaffung und Veräußerung nicht mehr als ein Jahr beträgt. Achtung: Nicht nur der Transfer von Krypto zu FIAT, sondern auch der Transfer innerhalb zweier Kryptowährungen (z.B. Bitcoin zu IOTA) ist ein zu versteuernder Tausch. Denn aus steuerlicher Sicht liegt beim Tausch von Wirtschaftsgütern jeweils eine Anschaffung und eine Veräußerung vor. Dies verkompliziert die korrekte Berechnung der Steuerschuld maßgeblich. Wie sieht die Situation in Deutschland aus? Das deutsche Bundesministerium für Finanzen teilt die Ansicht, dass Kryptowährungen den Charakter eines Zahlungsmittels haben, jedoch keine Währung sind und dadurch beim Tausch zwischen Bitcoin/Altcoins zu FIAT keine Mehrwertsteuer anfällt. Was jedoch bei einem Verkauf seiner Coins/Tokens sehr wohl zu beachten ist, ist die Einkommensteuer, die wie in Österreich bei einer Haltedauer von unter einem Jahr anfällt. Eine steuerliche Freigrenze liegt bei einem Gewinn bis höchstens €600 im Jahr (ebenso in Österreich). Achtung: Diese Freigrenze gilt für alle privaten Veräußerungsgeschäfte zusammen. Welche Informationen sind dabei für die Steuererklärung wichtig? Anschaffungsdatum und -zeit des Coins/Tokens Anschaffungskurs zum Zeitpunkt des Kaufs (Durchschnittlicher Marktwert - z.B. Coinmarketcap - oder genauer Kurswert der jeweiligen Börse) Genaue Menge Börse bzw. Plattform über die der Coin/Token erworben wurde Veräußerungsdatum und -zeit Veräußerungskurs zum Zeitpunkt des Verkaufs (Durchschnittlicher Marktwert - z.B. Coinmarketcap - oder genauer Kurswert der jeweiligen Börse) Berechnungsmethode (In Österreich ist FIFO Standard und Pflicht, sofern Anschaffungszeitpunkt und -kosten nicht lückenlos dokumentiert sind. In Deutschland kann der Trader bei der ersten Erklärung einmal zwischen FIFO und LIFO wählen.) Wie geht man am besten vor? Als erstes gilt es, sich einen Überblick zu verschaffen (Auf welchen Börsen wurde gehandelt? Wann haben Ein- und Auszahlungen stattgefunden? Welche Berechnungsmethode wird verwendet?) Danach gibt es zwei Möglichkeiten: Zum Einen kann man manuell alle Transaktionshistorien von jedem Exchange herunterladen, um damit zum Steuerberater zu gehen, welcher dann Unmengen an Stunden/Kosten braucht, um alles korrekt zu berechnen. Zum Zweiten gibt es Tools wie www.blockpit.io, cointracking, usw., welche es ermöglichen die Transaktionen von den großen Exchanges per API Schnittstelle einzulesen und sich einen Report samt Steuerberechnung ausgeben zu lassen. Das erspart dir nicht nur Zeit, sondern aufgrund der optimierten Aufbereitung in Form einer PDF auch Kosten, im Fall, dass du dir zusätzlich steuerrechtliche Unterstützung besorgst. Berechnungsmethode wählen (hat man einmal eine Berechnungsmethode [FIFO, LIFO, ...] gewählt, dann muss diese beibehalten werden, auch in den Folgejahren). Bei der First-in-first-out Methode wird der Coin einer jeweiligen virtuellen Währung der zuerst gekauft wurde auch wieder zuerst verkauft. Bei der Last-in-first-out Methode ist es so, dass der letzte erworbene Coin wieder als erstes veräußert wird. Verluste aus Veräußerungen durch Kryptowährungen kannst du direkt mit deinen Gewinnen gegenrechnen. Achtung: Nur mit Gewinnen aus Kryptowährungen! Nicht mit Aktiengewinnen etc. Im Falle der Verwendung von Blockpit fallen Punkt 3 und 4 weg, da dies Schritte durch das Tool erledigt werden. Für welche Variante man sich auch entscheidest, der letzte Schritt ist es, seine Steuererklärung entweder In Papierform, online oder mit einem Steuerberater gemeinsam beim Finanzamt einzureichen. Warum ist die Dokumentation von Transaktionen so wichtig? Zum einen natürlich aufgrund der Steuerberechnung. Denn die Verjährungsfrist im Fall von Steuerhinterziehung beträgt 5 Jahre. Im Verdachtsfall kann sogar 10 Jahre rückwirkend ermittelt werden. Wer also keine lückenlose Transaktionshistorie aufzeigen kann, wird auch Probleme haben, diese für eine plausible Steuerberechnung heranzuziehen. Ein zweiter, jedoch ebenso wichtiger Punkt ist, dass virtuelle Währungen künftig den Bestimmung der Geldwäscherichtlinie unterworfen werden. Demnach hat man bspw. als Finanzinstitut die Sorgfaltspflicht, dass entsprechenden Zahlungseingänge über €10.000 hinsichtlich Herkunft und Versteuerung zu verifizieren sind. Als Nutzer von virtuellen Währungen bin ich wiederum verpflichtet die entsprechende Dokumentation und den Nachweis der Mittelherkunft zu erbringen. Bin ich als Nutzer/Bank-Kunde dazu nicht in der Lage, muss die Zahlung vom Finanzinstitut abgelehnt werden und der Hinweis wird an Steuerbehörden weitergereicht. Ein “Auszahlen” von Kryptowährunsgewinnen ab einer gewissen Höhe wird daher nur mit einer entsprechenden Dokumentation möglich sein. Quellen Informationen zu steuerlichen Spezialfällen wie Mining und die verwendeten Quellen finden sich nachfolgend: https://www.bmf.gv.at/steuern/selbststaendige-unternehmer/einkommensteuer/est-einkommensteuererklaerungspflicht.html https://www.bmf.gv.at/steuern/selbststaendige-unternehmer/einkommensteuer/est-einkommensteuererklaerungspflicht.html https://www.haufe.de/compliance/management-praxis/steuerliche-behandlung-der-kryptowaehrungen_230130_431018.html https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/BMF_Schreiben/Steuerarten/Umsatzsteuer/Umsatzsteuer-Anwendungserlass/2018-02-27-umsatzsteuerliche-behandlung-von-bitcoin-und-anderen-sog-virtuellen-waehrungen.pdf?__blob=publicationFile&v=1
  14. seppomaster

    Wo kann man in ICO-Projekte investieren?

    Ich hab da mal einen guten blogartikel gefunden, der dir vl bei deiner Frage weiterhilft https://blog.blockpit.io/de/investing-in-a-token-sale Und bitte ließ dir die whitepapers wirklich genau durch und investiere nur in projekte die dir auch persönlich etwas geben. Bei mir ist das z.B. im Energiebereich bzw. Social Impacts der fall
  15. Hallo Community, als flexibles und schnell wachsendes StartUp im Bereich Blockchain-Technologie sind wir gerade dabei unser Marketing-Team zu erweitern und auf der Suche nach einer motivierten Person im Bereich Design & Content Creation, im Großraum Linz (Oberösterreich). Anbei das Stelleninserat (https://blockpit.io/downloads/JobOffer-Content-Design-Community.pdf) Wenn du Interesse hast, melde dich bei uns. Beste Grüße
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