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wandertaler

Lohnt sich in Anleihen investieren – Eure Erfahrungen?

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Hat zwar jetzt nicht unbedingt etwas mit Kryptowährungen zu tun, aber ich gehe mal davon aus, dass hier auch einige dabei sind, die mit dem Investieren im Allgemeinen Erfahrungen haben? Bei Kryptowährungen glaube ich selbst zwar an deren Zukunft, aber ich würde mich nicht trauen, das unbedingt als sichere Geldanlage zu bezeichnen, deswegen investiere ich da auch nur das, was ich übrig habe.

Nun möchte ich einen Teil meiner Ersparnisse anlegen, allerdings nur mit geringem Risiko. Dass man als Anleihegläubiger Wertpapiere erwirbt und für die Laufzeit eine feste Verzinsung erhält, klingt für mich schon mal ganz attraktiv. Wie sind eure Einschätzungen, lohnt sich das in Anleihen investieren? 

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vor 3 Minuten schrieb wandertaler:

Hat zwar jetzt nicht unbedingt etwas mit Kryptowährungen zu tun, aber ich gehe mal davon aus, dass hier auch einige dabei sind, die mit dem Investieren im Allgemeinen Erfahrungen haben? Bei Kryptowährungen glaube ich selbst zwar an deren Zukunft, aber ich würde mich nicht trauen, das unbedingt als sichere Geldanlage zu bezeichnen, deswegen investiere ich da auch nur das, was ich übrig habe.

Nun möchte ich einen Teil meiner Ersparnisse anlegen, allerdings nur mit geringem Risiko. Dass man als Anleihegläubiger Wertpapiere erwirbt und für die Laufzeit eine feste Verzinsung erhält, klingt für mich schon mal ganz attraktiv. Wie sind eure Einschätzungen, lohnt sich das in Anleihen investieren? 

Anleihen = Schrott

Besser: Dividenden Aktien und vielleicht etwas Gold.

Anleihen sind IMHO langfristig (> 5 Jahre) wesentlich unsicher als Bitcoins.

Keiner weiß, was mit dem Euro noch so passiert, siehe Italien im Moment...

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Mach die bitte klar, das Anleihen nach Kurs gehandelt werden. Der Kurs bestimmt immer die aktuelle Rendite. 

Heißt, das man jetzt aktuelle Anleihen mit sehr niedrigen Zins bei steigenden Zins mit einen niedrigen Kurs bewertet. Du machst also bei steigenden Zinsen Verluste! Steigende Zinsen sind immer eine Glaubenssache. Ich gehe davon sicher aus.

Bleibt als Strategie nur, die Anlage (langfristig) bis zur Fälligkeit zu halten. Hier sehe ich es so wie @fjvbit. Der Euro wird inflationiert oder schmiert gleich völlig ab. Beides eine Gefahr für Deine Anleihe.

Dann noch das interne Problem. Du bist Gläubiger. Der Schuldner  (Emittent) muss auch zurück zahlen können. Da unsere Wirtschaft im "schwieriges Fahrwasser" gerät (Handelskrieg, Finanzkrise) sehe ich da auch bei großen Banken Gefahr.

In den 1990zigern waren Pfandbriefe ganz nett. Alles hat seine Zeit.

Also mal selber analysieren. 

Axiom

PS: Die Zinsen musst Du 3:1 mit den Finanzamt teilen. Wenn dann weniger als die Inflation übrig bleibt, machst Du Verlust. 

bearbeitet von Axiom0815
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@wandertaler ... wenn Du in Anleihen investieren willst, dann musst Du dich mit zwei (bei Fremdwährung mit drei) wesentlichen  Faktoren auseinandersetzen.

1) Bönität des Gläubigers. Je höher der Zins, desto niedriger die Bonität. Innerhalb der EU ist das für die Südländer auf Grund des Euro etwas verzerrt. Italien müsste auf Grund der Staatsverschuldung ein viel höheres Zinsniveau haben, als aktuell der Fall. 

2) Zinsänderungsrisiko. Anleihen steigen im Kurs, wenn Zinsen sinken bzw. In Erwartung sinkender Zinsen. Der 30-jährige Bullenmarkt an den Anleihemärkten (insbesondere in den USA) hat sein Ende gefunden. Tendenziell dort eher steigende Zinsen. Europa folgt mit Verzögerung, wobei weniger die EZB den Einfluß hat, als die Märkte und deren Inflationserwartung. Tendenziell wird es auch in Europa mit D schwierig an den Anleihemärkten eine Rendite zu erzielen, die über der Inflation ist.

... dann vielleicht doch höherverzinsliche Fremdwährungsanleihen?

zusätzlich zu 1) und 2) gilt es hier noch den Wechselkurs im Auge zu behalten. Was nützt ein zweistelliger Coupon von z.B. 10%, wenn die Währung mehr abschmiert.

Investieren in Anleihen als risikolos zu bezeichnen, ist absolut falsch. Die Risiken können sehr viel höher sein als bei z.B. Aktien. Geld verdienen ist nie risikolos (wer etwas anderes erzählt, der lügt), es kommt aber auf das Verhältnis zur Rendite an.

Mit der Absicht jetzt in Anleihen zu investieren kommst Du meines Erachtens (zu) spät zur noch laufenden Show (was hast Du eigentlich in den letzten Jahren gemacht, als die Anleihenparty noch im Gange war? ...musst Du nicht beantworten. Soll nur verdeutlichen, dass viele  -insbesondere Deutsche- erst dann Interesse haben, wenn die Party schon vorbei ist). 

So wie Dein Post geschrieben ist, empfehle ich Dir dich in die Materie einzuarbeiten (da wirst Du noch mehr interessante Aspekte finden) und dich in die Lage zu versetzen, selbst Zusammenhänge zu entdecken und verstehen. 

Gruß

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Am ‎09‎.‎06‎.‎2018 um 18:22 schrieb wandertaler:


Nun möchte ich einen Teil meiner Ersparnisse anlegen, allerdings nur mit geringem Risiko.  

Geringes Risiko mit hohen Erträgen gibt es nicht. Wenn die Erträge höher als festverzinsliches sein sollen, hast Du immer ein Risiko.

Alternative: Irgendeine Aktie aus dem Dow Jones oder Dax. Die Wahrscheinlichkeit, dass die gnadenlos runter fallen (Banken ausgenommen) ist eher gering und Dividende zahlen sie allemal.

Rainer

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@Wandertaler ... darf ich mal fragen, wie alt Du bist? Das spielt schon eine Rolle, wenn es um das geeignete Anlagevehikel geht.

Und dann wäre es auch noch schön, wenn Du dich mal zu den Beiträgen rückäußern würdest, inwieweit das für dich ist. Einfach eine Frage stellen, die Leute antworten aufwändig, und vom TO hört man nichts mehr.

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Am 9.6.2018 um 18:22 schrieb wandertaler:

Hat zwar jetzt nicht unbedingt etwas mit Kryptowährungen zu tun, aber ich gehe mal davon aus, dass hier auch einige dabei sind, die mit dem Investieren im Allgemeinen Erfahrungen haben? Bei Kryptowährungen glaube ich selbst zwar an deren Zukunft, aber ich würde mich nicht trauen, das unbedingt als sichere Geldanlage zu bezeichnen, deswegen investiere ich da auch nur das, was ich übrig habe.

Nun möchte ich einen Teil meiner Ersparnisse anlegen, allerdings nur mit geringem Risiko. Dass man als Anleihegläubiger Wertpapiere erwirbt und für die Laufzeit eine feste Verzinsung erhält, klingt für mich schon mal ganz attraktiv. Wie sind eure Einschätzungen, lohnt sich das in Anleihen investieren? 

 

Hast du denn allgemein schon ein wenig eigene Erfahrungen mit dem Investor werden oder bisher nur rein theoretisch-akademischer Natur?  Ich bin ja prinzipiell immer für Diversifikation (habe sowohl Aktien als auch Anleihen), ordentliche Recherche braucht man aber in jedem Fall, hängt bezüglich den Renditen aber halt auch immer von den eigenen Erwartungen ab. ;) Reden wir da denn gerade von Länder- oder Unternehmensanleihen? Anleihen sind, sofern man bis zum Ende der Laufzeit dabei bleibt, auf jeden Fall erwartbarer als viele Aktien, ist für Neueinsteiger dadurch überschaubarer. Länderanleihen wären in meinen Augen aber halt gerade eher für Privatpersonen uninteressant, sofern man es nicht gerade hochspekulativ mag. Lies dir Gullivers Beitrag am Besten ausführlich durch, ansonsten musst du bei jedem Investment immer  auf Bonität + Bilanz und wenn möglich Ratings und das Geschäftsmodell/Branche achten, dann kann man die wichtigsten Faktoren schon einmal besser abschätzen.

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Ich gebe mal noch einen kleinen Hinweis, weil es immer so "schön" heißt, nur nicht spekulativ und kein Risiko. Ich kann nur jedem empfehlen, im Umgang mit Risiko eine hohe Kompetenz zu entwickeln. Leider bleibt diese Art der Bildung (als Teil der Geldbildung und wie auch diese) in D völlig auf der Strecke ... hier ist unbedingt Eingeninitiative gefordert, da es nicht nur eine fachliche Ausprägung hat (man kann sich vieles anlesen), sondern auch eine psychologische und so etwas bedarf Zeit.

Merke: Wer der Masse hinterherläuft, läuft vor den großen Möglichkeiten davon.

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vor 22 Stunden schrieb Fritz Haarmann:

Einige der Vorschläge von oben sind eher mit Vorsicht zu geniessen, weil i.e. ein Valuta Risiko dazu kommt.

Was Du machen kannst, ist eine Anleihe zu suchen, die relative geringes Risiko hat, aber ein paar Zinsen abwirft. Wenn Du die z.B.. auf 5 Jahre nimmst, kannst Du in der zwischenzeit Deine Zinsen nehmen und ein grösseres Risiko einnehmen und die investieren. Da hast Du dann relativ geringes Risiko, wirft aber mehr ab. Im schlimmsten Fall ist das ne Null Nummer, Du verlierst aber auch nichts.

In Coins zu investieren ist Höchstrisikosport, das passt evtl nicht zu Deinen Präferenzen.

Fritz Haarmann

Bleiben wir bei der fünfjährigen Anleihe. Das sehe ich kritisch, denn auf Grund des vermutlich niedrigen Coupons, ist die Duration einer solchen Anleihe sehr viel höher einzuschätzen ... und damit auch das Zinsänderungsrisiko. Typischerweise fällt die Duration bei höherverzinsten Anleihen niedriger aus; leider gibt es diese im EURO-Raum kaum noch. Damit läuft der Anleger das Risiko, dass bei Erwartung steigender Zinsen der Kurs der Anleihe erheblich leidet; und ob der Anleger bei einem niedrigen Coupons bis zum Ende hält, finde ich alles andere als sinnhaft. Wer steigende Zinsen erwartet, der sollte Papiere mit niedrigerer Duration vorziehen (sicherlich kein Papier mit fünf Jahren), um den Einfluss höherer Zinsen soweit wie möglich zu beschränken. 

Wie alt ist denn der TO? Das ist ein Faktor, wenn es um die Geldanlage geht. ... aber scheinbar ist der TO nicht an einer Diskussion interessiert.

 

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Am 10.6.2018 um 09:00 schrieb Gulliver:

Investieren in Anleihen als risikolos zu bezeichnen, ist absolut falsch. Die Risiken können sehr viel höher sein als bei z.B. Aktien. Geld verdienen ist nie risikolos (wer etwas anderes erzählt, der lügt), es kommt aber auf das Verhältnis zur Rendite an.

Dass nichts im Leben ganz ohne Risiko ist, ist mir schon klar! Aber es gibt ja durchaus auch Anlageformen mit größerem oder auch geringerem Risiko. 

 

Am 10.6.2018 um 09:00 schrieb Gulliver:

Mit der Absicht jetzt in Anleihen zu investieren kommst Du meines Erachtens (zu) spät zur noch laufenden Show (was hast Du eigentlich in den letzten Jahren gemacht, als die Anleihenparty noch im Gange war? ...musst Du nicht beantworten. Soll nur verdeutlichen, dass viele  -insbesondere Deutsche- erst dann Interesse haben, wenn die Party schon vorbei ist). 

Zuerst habe ich studiert, dann bin ich ins Berufsleben eingestiegen. Das Timing hat sich also in meinem Fall nicht ändern lassen, selbst wenn ich gewollt hätte. Jetzt bin ich um die 30 rum.

Am 11.6.2018 um 18:35 schrieb Yalan:

Ich bin ja prinzipiell immer für Diversifikation (habe sowohl Aktien als auch Anleihen), ordentliche Recherche braucht man aber in jedem Fall, hängt bezüglich den Renditen aber halt auch immer von den eigenen Erwartungen ab. ;) Reden wir da denn gerade von Länder- oder Unternehmensanleihen?

Diversifikation klingt vernünftig, das kommt mir an sich entgegen. Generell interessiere ich mich eher für Unternehmens-, als für Länderanleihen. Ich glaube, da fällt es mir leichter die Bonität des Gläubigers einzuschätzen. 

 

Am 11.6.2018 um 18:35 schrieb Yalan:

Lies dir Gullivers Beitrag am Besten ausführlich durch, ansonsten musst du bei jedem Investment immer  auf Bonität + Bilanz und wenn möglich Ratings und das Geschäftsmodell/Branche achten, dann kann man die wichtigsten Faktoren schon einmal besser abschätzen.

Den Beitrag finde ich auch sehr hilfreich! Und Erfahrungen habe ich bislang keine, ich bin noch dabei mich in die Materie einzuarbeiten und frage deshalb auch hier nach. Nach Ratings zu gucken, ist schon mal ein guter Tipp. Welche Geschäftsmodelle oder Branchen sind denn zum Beispiel vielversprechend? 

 

Am 11.6.2018 um 21:12 schrieb Fritz Haarmann:

Was Du machen kannst, ist eine Anleihe zu suchen, die relative geringes Risiko hat, aber ein paar Zinsen abwirft. Wenn Du die z.B.. auf 5 Jahre nimmst, kannst Du in der zwischenzeit Deine Zinsen nehmen und ein grösseres Risiko einnehmen und die investieren. Da hast Du dann relativ geringes Risiko, wirft aber mehr ab. Im schlimmsten Fall ist das ne Null Nummer, Du verlierst aber auch nichts.

In Coins zu investieren ist Höchstrisikosport, das passt evtl nicht zu Deinen Präferenzen.

Ich habe auch in Coins investiert, aber mehr aus Interesse an der Sache, als als Geldanlage. Dein Vorgehen was das in Anleihen investieren angeht, würde mir entsprechen. Kannst du mir Anleihen empfehlen, die für mich in Frage kommen könnten?

Am 12.6.2018 um 20:01 schrieb Gulliver:

Damit läuft der Anleger das Risiko, dass bei Erwartung steigender Zinsen der Kurs der Anleihe erheblich leidet;

Das heißt, wenn Anleihen, dann eher solche mit kurzen Laufzeiten, oder? Das, sagen wir, in den nächsten 5 Jahren hier die Zinsen drastisch ansteigen, kann ich mir kaum vorstellen. Einen leichten Anstieg halte ich für möglich. Wie würde sich das auf den Kurs der Anleihen auswirken?

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Unterschiedlich Strategien werden von unterschiedlichen "Menschentypen" favorisiert. Der eine mag es schnell, dafür mit hohen Risiko. Der andere wohl über legt, mit geringen bis kein Risiko. 

Und natürlich alles dazwischen. Wenn Du wissen willst, zu welchen Typ Du gehörst, setze Dich in einen völlig leeren, monotonen Raum 2 Stunden auf einen Stuhl. Nichts machen, nicht aufstehen. Dann weißt Du es durch Selbsttest. ?

Der ungeduldige hält es selbst mit Mühe nicht aus,  der andere nutzt die Zeit schon mal im Kopf für die Lösung der anstehenden Aufgaben.

Im Geldfragen setzen die ein auf vollen Gewinn beim Spiel. Der andere analysiert und hat sich z.B. schon zum Selbstkostenpreis (Rechnerstrom) mal 2010/2011 10.000 Bitcoin gemimt und ist nun Hodler. Beides theoretische Extrembeispiele, aber man erkennt, was gemeint ist.

Das Dreiergespann "Glückszentrum", "Angstzentrum" und "Verstand" im Kopf ist je nach Veranlagung und Lebenserfahrung bei jeden anders verschaltet. Und genau so, wirst Du von jeden andere Meinungen hören. 

Informiere Dich über die Möglichkeiten und "Dein eigenes Ich" und versuche das beste daraus zu machen. 

Axiom

bearbeitet von Axiom0815

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Am 16.6.2018 um 19:20 schrieb wandertaler:

...

Das heißt, wenn Anleihen, dann eher solche mit kurzen Laufzeiten, oder? Das, sagen wir, in den nächsten 5 Jahren hier die Zinsen drastisch ansteigen, kann ich mir kaum vorstellen. Einen leichten Anstieg halte ich für möglich. Wie würde sich das auf den Kurs der Anleihen auswirken?

Ja, wenn Anleihen, dann kurze Laufzeiten. Idealerweise mit einem höherem Coupon (der wird im EURO-Raum jedoch schwer zu finden sein), dann hättest Du ein gutes Konstrukt, um in einem Umfeld steigender Zinsen nicht maximal Verluste erleiden zu müssen. Schau dir mal über einen etwas längeren Zeitraum die Anleihenmärkte an, wie sich für dich interessante Anleihen bei Renditeänderungen verhalten; das schafft Wissen und zunehmend Kompetenz im Umgang mit Anlageinstrumenten.

Gruß 

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Am 16.6.2018 um 19:20 schrieb wandertaler:

Den Beitrag finde ich auch sehr hilfreich! Und Erfahrungen habe ich bislang keine, ich bin noch dabei mich in die Materie einzuarbeiten und frage deshalb auch hier nach. Nach Ratings zu gucken, ist schon mal ein guter Tipp. Welche Geschäftsmodelle oder Branchen sind denn zum Beispiel vielversprechend?

Alles klar, wollte nur wissen, von welchem Ausgangspunkt ich dich quasi mitnehmen kann aber wenn du motiviert genug bist und weißt, wo du recherchieren kannst, sollte das schon passen, beginnt ja jeder irgendwann von 0. ;)  Moody, Standard & Poor oder auch Creditreform sind da schon mehr als wichtig, da stimme ich mit Fritz Haarmann überein, die können das besser einschätzen, bzw. haben mehr Informationen.. Zu deiner Frage - da gibt es immer einige und je nach Zeitpunkt und Strategie unterschiedliche Optionen. Ich persönlich finde aufgrund der fortlaufenden Umstellung energiesparende Angebote gerade sehr zukunftstauglich, darum bin kürzlich u.A. in eine Windkraftanleihe und eine von der Deutschen Lichtmiete Invest (LED-Leuchtmittel) eingestiegen. Habe mir dafür aber die jeweiligen Branchen auch davor in Ruhe angesehen. Allgemein gilt aber halt das, was Axiom geschrieben hat -  kommt immer auf Erwartungen an und was für eine Art Anlagemensch man ist. Das Gute an anderen Meinungen ist aber eben, dass man dadurch etwas über sich selbst und die Optionen lernen kann - entscheiden kann und sollte man aber sowieso immer selbst.

 

 

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Am 16.6.2018 um 23:38 schrieb Axiom0815:

Wenn Du wissen willst, zu welchen Typ Du gehörst, setze Dich in einen völlig leeren, monotonen Raum 2 Stunden auf einen Stuhl. Nichts machen, nicht aufstehen. Dann weißt Du es durch Selbsttest. ?

Der ungeduldige hält es selbst mit Mühe nicht aus,  der andere nutzt die Zeit schon mal im Kopf für die Lösung der anstehenden Aufgaben.

Ich nehme an, ich würde zuerst eine Zeit lang über verschiedenes Nachdenken und anschließend vermutlich ein Nickerchen machen. Wenn ich wach würde, würde ich wahrscheinlich darüber nachdenken, was ich nach Ablauf der zwei Stunden als nächstes machen werde. Sind aber nur Vermutungen, vielleicht sollte ich das echt mal ausprobieren!

 

Am 18.6.2018 um 07:22 schrieb Gulliver:

Ja, wenn Anleihen, dann kurze Laufzeiten. Idealerweise mit einem höherem Coupon (der wird im EURO-Raum jedoch schwer zu finden sein), dann hättest Du ein gutes Konstrukt, um in einem Umfeld steigender Zinsen nicht maximal Verluste erleiden zu müssen. Schau dir mal über einen etwas längeren Zeitraum die Anleihenmärkte an, wie sich für dich interessante Anleihen bei Renditeänderungen verhalten; das schafft Wissen und zunehmend Kompetenz im Umgang mit Anlageinstrumenten.

Das werde ich machen! Ich muss ja nicht um jeden Preis jetzt sofort Investor zu werden und wenn, kann ich ja auch erst einmal mit weniger Geld einsteigen. Zuerst auf Basis von realen Entwicklungen ein Gespür zu entwickeln, ist eine gute Idee. 

 

Am 19.6.2018 um 23:26 schrieb Yalan:

Moody, Standard & Poor oder auch Creditreform sind da schon mehr als wichtig, da stimme ich mit Fritz Haarmann überein, die können das besser einschätzen, bzw. haben mehr Informationen.. Zu deiner Frage - da gibt es immer einige und je nach Zeitpunkt und Strategie unterschiedliche Optionen. Ich persönlich finde aufgrund der fortlaufenden Umstellung energiesparende Angebote gerade sehr zukunftstauglich, darum bin kürzlich u.A. in eine Windkraftanleihe und eine von der Deutschen Lichtmiete Invest (LED-Leuchtmittel) eingestiegen. Habe mir dafür aber die jeweiligen Branchen auch davor in Ruhe angesehen.

Das heißt, auf Ratings kann man sich auch nicht absolut verlassen, aber es sind positive Ratings können zum Treffen einer guten Entscheidung beitragen. Die von dir ausgewählten Anleihen klingen für mich spannend, ich werde da mal nach weiteren Informationen suchen. Hast du denn deine Entscheidung nur aufgrund des Potentials, das du siehst, getroffen, oder hast du dich auch informiert, wie es den jeweiligen Unternehmen, von denen du Anleihen erworben hast, in den letzten Jahren gegangen ist? 

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vor 3 Stunden schrieb wandertaler:

Ich nehme an, ich würde zuerst eine Zeit lang über verschiedenes Nachdenken und anschließend vermutlich ein Nickerchen machen. Wenn ich wach würde, würde ich wahrscheinlich darüber nachdenken, was ich nach Ablauf der zwei Stunden als nächstes machen werde. Sind aber nur Vermutungen, vielleicht sollte ich das echt mal ausprobieren!

Das Experiment ist so gar ein medizinischer Klassiker. Man hat den Probanden sogar noch ein Elektroschocker mit gegeben. Falls Sie es vor Langeweile nicht aus halten. In der Vorauswahl wurden die Ausgewählt, die den Schmerz des Elektroschlages kannten und angaben, dies nie wieder zu tun. Und doch,  das Experiment ging nur 1 Stunden, haben Probanden, selber Elektrostromstösse geben.

Aber Du schreibst auch die Lösung, wenn man die Zeit nutzt um was anderes zu tun oder eben zu schlafen, sieht es gut bei Dir aus. 

Na ja... Mal wirklich testen. ?

Andere (Banken) haben Einstellungstest gemacht um Leute zu finden, mit "Überhöhten Belohnungszentrum". Sie waren bereit ein sehr hohes Risiko einzugehen um "Die Belohnung" zu bekommen. (Das waren dann unsere Banker im Investment.  London City und Co)

Anders ausgedrückt kann das Belohnungszentrum auch den Verstand vernebeln... Spielsucht!

Je nachdem was Du also für Dich raus findest, kannst Du agieren. Wobei unkalkulierbare Risiken in den sicheren Ruin führe. (Man verspielt Haus und Hof.)

Axiom

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Am 24.6.2018 um 23:31 schrieb Axiom0815:

Das Experiment ist so gar ein medizinischer Klassiker. Man hat den Probanden sogar noch ein Elektroschocker mit gegeben. Falls Sie es vor Langeweile nicht aus halten. In der Vorauswahl wurden die Ausgewählt, die den Schmerz des Elektroschlages kannten und angaben, dies nie wieder zu tun. Und doch,  das Experiment ging nur 1 Stunden, haben Probanden, selber Elektrostromstösse geben.

Andere (Banken) haben Einstellungstest gemacht um Leute zu finden, mit "Überhöhten Belohnungszentrum". Sie waren bereit ein sehr hohes Risiko einzugehen um "Die Belohnung" zu bekommen. (Das waren dann unsere Banker im Investment.  London City und Co)

 

Oh, interessant, das klingt ja schon wie beim Milgramexperiment, war mir in der Form auch nicht geläufig. Naja, vor allem Männer testen ja oft viele seltsame Dinge, vor allem wenn Alkohol im Spiel ist aber nach so kurzer Zeit und dazu noch beobachtet, finde ich diese Art der Wirkung schon faszinierend. Ergibt auch ganz interessante Rückschlüsse, was in Einzelhaft eingesperrte wohl tun würden, um bei Verstand zu bleiben oder sich zu beschäftigen.

Bezüglich dieser sage ich mal immensen Belohnungen, sind heute doch hoffentlich zumindest die internen Kontrollen bei den wichtigsten Insitituten hoffentlich etwas genauer, die staatlichen Kontrollen wurden da ja wieder mehr geschliffen, in Bezug auf die Banken selbst.

Am 24.6.2018 um 20:01 schrieb wandertaler:

Das heißt, auf Ratings kann man sich auch nicht absolut verlassen, aber es sind positive Ratings können zum Treffen einer guten Entscheidung beitragen. Die von dir ausgewählten Anleihen klingen für mich spannend, ich werde da mal nach weiteren Informationen suchen. Hast du denn deine Entscheidung nur aufgrund des Potentials, das du siehst, getroffen, oder hast du dich auch informiert, wie es den jeweiligen Unternehmen, von denen du Anleihen erworben hast, in den letzten Jahren gegangen ist? 

Ja, das erscheint mir eine legitime Zusammenfassung zu sein, es kann global immer irgend etwas passieren aber es ist doch einer der besten, wenn nicht das beste Instrument, das wir haben und schränkt die Unsicherheitsfaktoren schon drastisch ein. Man sollte sowieso immer so viel wie nur irgendwie möglich recherchieren und alle vorhandenen Prospekte durchsehen - muss ja schon aus Rechtsgründen heute quasi alles nötige offen gelegt werden. ;) Bezüglich dem konkreten Inhalt kann man ja immer noch fragen aber so ist es dann halt eine seriöse Eigenentscheidung. Zu deiner anderen Frage - immer beides, ist da die vernünftigste Strategie. Das Geschäftsmodell und die Aufstellung sagt dir etwas über die nahe Zukunft und wenn die vorherigen Jahre auch schon stabil/konstruktiv waren, weißt du, dass da sauber gewirtschaftet wurde und die Bücher in Ordnung sind.

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Wenn Du Gewinnorientiert anlegen willst dann rate ich Dir zum FOREX Handel, allerdings nicht mir 5.000 EUR anlegen sondern 20.000 EUR - damit bist Du deutlich abgesicherter.

Du solltest es Dir einfach machen und auf automatisches Trading setzen - so mache ich es inzwischen.
Ich schaue mir meine Depots im Grunde nur noch an - handele aber garnicht mehr selber sondern lasse das die Automatik machen, nur 1-2x pro Woche wechsele ich ggf. Signale die zuviel Verluste machen und füge neue, die Gewinn machen hinzu.
Als ich selber gehandelt habe wurde mir die Gier zum Verhängnis, das passiert eigentlich allen die neu einsteigen und schnell Geld machen wollen  - damals habe ich 5.000 EUR verloren.
Dann bin ich umgestiegen auf automatisches Trading, habe mehr Investiert (15.000 EUR) um mehr Sicherheit bei Verlust trades zu haben und bin damit seit jetzt 4 Monaten sehr erfolgreich - aus den 15.000 EUR sind in 4 Monaten jetzt schon 30.000 EUR geworden.

Alles was Du brauchst ist einen PC und ne Internetverbindung auf dem dann die Trading software "MT4" 24/7 läuft
Bei Fragen schick mir einfach ne PN.

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Am 24.6.2018 um 23:31 schrieb Axiom0815:

Andere (Banken) haben Einstellungstest gemacht um Leute zu finden, mit "Überhöhten Belohnungszentrum". Sie waren bereit ein sehr hohes Risiko einzugehen um "Die Belohnung" zu bekommen. (Das waren dann unsere Banker im Investment.  London City und Co)

 Anders ausgedrückt kann das Belohnungszentrum auch den Verstand vernebeln... Spielsucht!

 Je nachdem was Du also für Dich raus findest, kannst Du agieren. Wobei unkalkulierbare Risiken in den sicheren Ruin führe. (Man verspielt Haus und Hof.)

Das Experiment mit dem Elektroschocker kenne ich sogar, dazu habe ich mal eine Doku gesehen. Das mit den Bankern und dem Einstellungstest wusste ich noch nicht, aber es klingt überzeugend. Ich glaube schon, dass Leute, die hauptberuflich Geld mit Geld verdienen ganz spezielle Persönlichkeiten sind. Deshalb würde ich mir auch schwer tun einem Bankberater bezüglich des Investor werdens voll und ganz zu vertrauen. Ich bin jemand, der schon bereit ist mal ein Risiko einzugehen. Wenn man gar nichts wagt, verharrt man im Stillstand. Mir ist es aber wichtig die Lage möglichst gut einschätzen zu können, um nur ein kalkulierbares, möglichst geringes Risiko einzugehen.

 

Am 29.6.2018 um 22:02 schrieb Yalan:

es kann global immer irgend etwas passieren aber es ist doch einer der besten, wenn nicht das beste Instrument, das wir haben und schränkt die Unsicherheitsfaktoren schon drastisch ein. Man sollte sowieso immer so viel wie nur irgendwie möglich recherchieren und alle vorhandenen Prospekte durchsehen - muss ja schon aus Rechtsgründen heute quasi alles nötige offen gelegt werden. ;) Bezüglich dem konkreten Inhalt kann man ja immer noch fragen aber so ist es dann halt eine seriöse Eigenentscheidung. Zu deiner anderen Frage - immer beides, ist da die vernünftigste Strategie. Das Geschäftsmodell und die Aufstellung sagt dir etwas über die nahe Zukunft und wenn die vorherigen Jahre auch schon stabil/konstruktiv waren, weißt du, dass da sauber gewirtschaftet wurde und die Bücher in Ordnung sind.

Alles ändert sich, ich denke, das ist konstant. Nur wird sich in, sagen wir in den nächsten 5 Jahren, wahrscheinlich weniger ändern, als in den nächsten 50 Jahren. Ist ja alles eine Frage der Wahrscheinlichkeiten. Die Broschüre der Lichtmiete Invest führe ich mir gerade zu Gemüte, klingt auf den ersten Eindruck für mich interessant. Ich muss aber sagen, dass sich beim Lesen auch weitere Fragen auftun. Aber so hat man wenigstens Anknüpfungspunkte, um weiter recherchieren zu können. Eigentlich dachte ich, ich hätte mir schon einen guten ersten Eindruck über das Thema verschafft, aber ich muss da noch echt viel lernen. Im Urlaub dann finde ich hoffentlich mehr Zeit, um mich auch mal länger am Stück einlesen zu können.

Am 30.6.2018 um 03:57 schrieb GoetzCebu:

Wenn Du Gewinnorientiert anlegen willst dann rate ich Dir zum FOREX Handel, allerdings nicht mir 5.000 EUR anlegen sondern 20.000 EUR - damit bist Du deutlich abgesicherter.

Du solltest es Dir einfach machen und auf automatisches Trading setzen - so mache ich es inzwischen.

Doch, ich würde schon gerne gewinnorientiert anlegen. Wie im Eingangsbeitrag geschrieben, geht es mir schon um eine oder mehrere Geldanlagen und nicht um die Freude am Zocken.

Aber sagt man nicht immer, dass man nicht nur auf ein Pferd setzen sollte? Ich meine, ich könnte schon 20.000€ in irgendwas investieren. Nur bin ich mir nicht sicher, ob sich das für mich gut anfühlen würde. Meiner Persönlichkeit würde es eher entsprechen erst mal kleiner einzusteigen, ein Gespür zu entwickeln, Fuß zu fassen und erst dann größere Sprünge wagen.

Mit dem Forex Handel werde ich mich trotzdem mal auseinandersetzen, weil das spannend klingt. Wenn ich feststellen sollte, dass das was für mich ist, werde ich mich bei dir melden, danke für das Angebot!

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Schau Dich nach Festgeldanlagen on WOHNUNGSGENOSSENSCHAFTEN um, zb hier: https://www.1892.de

Die bieten oft auch Nichtmitgliedern die Möglichkeit Festgeld zu guten Konditionen anzulegen, ich hatte dort vor 5 Jahren Festgeld mit 5% angelegt.
Wie die Konditionen heute allerdings sind musst Du selbst rausfinden.

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Am 11.7.2018 um 02:55 schrieb GoetzCebu:

Schau Dich nach Festgeldanlagen on WOHNUNGSGENOSSENSCHAFTEN um, zb hier: https://www.1892.de

Die bieten oft auch Nichtmitgliedern die Möglichkeit Festgeld zu guten Konditionen anzulegen, ich hatte dort vor 5 Jahren Festgeld mit 5% angelegt.
Wie die Konditionen heute allerdings sind musst Du selbst rausfinden.

Auch da gibt es einiges zu beachten und Risikofrei ist diese Form der Anlage auch nicht. Eher Risiko gemindert, denn Genossenschaften können ebenfalls zahlungsunfähig werden.

Insbesondere ist aber auf die Nachschusspflicht zu achten. Diese sieht vor, dass Mann oder Frau im Falle der Zahlungsunfähigkeit der Genossenschaft als Anteilseigner Beträge aus dem Privatvermögen nachschiessen muss! Wie genau das geregelt ist, kann der Satzung entnommen werden. Bei einigen Wohnungsbaugenossenschaten entfällt diese sogar.

Des Weiteren untersagen manche Genossenschaften auch den Erwerb von Anteilen, wenn man selbst nicht Mieter ist. Zudem ist die Ausgabemenge sehr oft auf ein festes Limit beschränkt. Letzte Woche habe ich bei einer Genossenschaft in Berlin angefragt. Dort wurde mir dann mitgeteilt, dass maximal Anteile im Wert von 500,-€ erworben werden können, unabhängig davon ob man Mieter ist oder nicht. Bei der Rendite wurden ca 5% / Jahr genannt. ABER: Die Bearbeitungsgebühr für den Eintritt lag bei 50,-€. D.h. um allein diese Gebühr erst einmal wieder drin zu haben, müssen die Anteile 2 Jahre gehalten werden. Erst dann beginnt das Ganze Profit abzuwerfen. Ist natürlich immer noch mehr im Moment als die provisorischen 12 Monate 0,9% Zins aufs Tageskonto.

Eine andere Genossenschaft wollte 80,-€ Eintrittsgebühr. Maximale Anteile im Wert von ca 1400,-€ konnten erkauft werden. Renite wurden in den letzten Jahren 4% ausgeschüttet. Auch da sind die 80,-€ Eintrittsgebühr nun einmal kein Zuckerschlecken.

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Deshalb ja VERGLEICHEN.

Vor 5 Jahren konnte ich OHNE Mitglied zu werden, ein Festgeldsparbuch zu 5% bekommen - und dank Einlagesicherung ist das bis 100.000 EUR auch abgesichert.
Es war ein stinknormales Sparbuch mit 5% garantiert - aber ich hab halt auch erst ein par Wochen gegoogelt bis ich auf den Tip stiess und dann das Angebot fand.

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Geschrieben (bearbeitet)
vor 5 Stunden schrieb GoetzCebu:

Deshalb ja VERGLEICHEN.

Vor 5 Jahren konnte ich OHNE Mitglied zu werden, ein Festgeldsparbuch zu 5% bekommen - und dank Einlagesicherung ist das bis 100.000 EUR auch abgesichert.
Es war ein stinknormales Sparbuch mit 5% garantiert - aber ich hab halt auch erst ein par Wochen gegoogelt bis ich auf den Tip stiess und dann das Angebot fand.

Ja, siehst du, wir reden von zwei völlig unterschiedlichen Dingen ?

Ich sprach von dem tatsächlichen Erwerb von Genossenschaftsanteilen und so hatte ich auch deinen Beitrag verstanden. Diese werden ähnlich gut verzinst, haben aber eben keine feste Laufzeit. Dafür muss man aber, wie bereits angesprochen, mit weiteren Risiken und Pflichten rechnen.

Eine der beiden von mir verglichenen Genossenschaften hatte im Übrigen ebenfalls ein "Sparbuch" im Angebot. Im konkreten Fall wäre es eine Festgeldanlage für 10 Jahre mit 4% p.a. gewesen. IMHO ist das natürlich derzeit eine Menge, allerdings eben Festgeldanlage und das auf 10 Jahre. Die Nachteile hierbei wiederum sind natürlich bekannt, aber für den konservativen Sparer ist das allemal eine sehr gute Alternative.

bearbeitet von crongar
Es sind 10 Jahre und keine 5

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Am 30.6.2018 um 03:57 schrieb GoetzCebu:

Wenn Du Gewinnorientiert anlegen willst dann rate ich Dir zum FOREX Handel, allerdings nicht mir 5.000 EUR anlegen sondern 20.000 EUR - damit bist Du deutlich abgesicherter.

Du solltest es Dir einfach machen und auf automatisches Trading setzen - so mache ich es inzwischen.
Ich schaue mir meine Depots im Grunde nur noch an - handele aber garnicht mehr selber sondern lasse das die Automatik machen, nur 1-2x pro Woche wechsele ich ggf. Signale die zuviel Verluste machen und füge neue, die Gewinn machen hinzu.
Als ich selber gehandelt habe wurde mir die Gier zum Verhängnis, das passiert eigentlich allen die neu einsteigen und schnell Geld machen wollen  - damals habe ich 5.000 EUR verloren.
Dann bin ich umgestiegen auf automatisches Trading, habe mehr Investiert (15.000 EUR) um mehr Sicherheit bei Verlust trades zu haben und bin damit seit jetzt 4 Monaten sehr erfolgreich - aus den 15.000 EUR sind in 4 Monaten jetzt schon 30.000 EUR geworden.

Alles was Du brauchst ist einen PC und ne Internetverbindung auf dem dann die Trading software "MT4" 24/7 läuft
Bei Fragen schick mir einfach ne PN.

Ist durchaus nicht uninteressant der Devisenhandel, würde ich aber doch insgesamt eher als eine Sache für Profis ansehen...aber das schreibst du ja selbst. Zu deinem eigenen Erfolg, ohne Trading, kann man dir trotzdem gratulieren, mehr als anständig, hätt ich so nicht gedacht - Respekt! Da muss man aber eben auch schonmal bereit sein, mit einer höheren Mindestsumme ran zu gehen, ist oft ja auch dann eine psychologische Grenze. Kann das mit der Gier allerdings nachvollziehen, soll ja alles schnell gehen und so, da braucht es meistens erst eigene Erfahrungen, die man dann lieber mit geringeren Summen machen sollte.

 

Am 10.7.2018 um 20:06 schrieb wandertaler:

Alles ändert sich, ich denke, das ist konstant. Nur wird sich in, sagen wir in den nächsten 5 Jahren, wahrscheinlich weniger ändern, als in den nächsten 50 Jahren. Ist ja alles eine Frage der Wahrscheinlichkeiten. Die Broschüre der Lichtmiete Invest führe ich mir gerade zu Gemüte, klingt auf den ersten Eindruck für mich interessant. Ich muss aber sagen, dass sich beim Lesen auch weitere Fragen auftun. Aber so hat man wenigstens Anknüpfungspunkte, um weiter recherchieren zu können. Eigentlich dachte ich, ich hätte mir schon einen guten ersten Eindruck über das Thema verschafft, aber ich muss da noch echt viel lernen. Im Urlaub dann finde ich hoffentlich mehr Zeit, um mich auch mal länger am Stück einlesen zu können.

Klar, gerade in der Wirtschaft, Innovation gibt es immer aber meistens nicht so, dass man sich selbst kannibalisiert, sonst würden die Entwicklungskosten ja nicht herein kommen. Und bis gerade eine Veränderung breitflächig umgesetzt wurde oder sich gerade große Firmen angepasst haben, vergeht da schon wieder einige Zeit mehr. Da wird ja auf Langfristigkeit und kostensenkende Synergien gesetzt, egal ob das nun wie hier Stromsparen durch LED betrifft oder aber Verfahrensvereinfachungen, die neue Kräfte freisetzen - freut sich das Controlling.  Den Bereich von 5 Jahren kann man bei genug Recherche zumindest noch seriös abschätzen, wenn es um die grobe Situation geht. Mehr Fragen zu bekommen ist außerdem konstruktiv, man soll das Gelesene ja als Ansatzpunkt betrachten und es bewusst mit anderen Informationen zu verbinden, auch wenn ein Angebot sehr ansprechend ist. Ist mal eine etwas andere Sommerlektüre aber hat ja auch mehr Auswirkungen und so eruiert man, ob es sich nur um ein geringes Risiko handelt.

Am 15.7.2018 um 22:33 schrieb crongar:

Auch da gibt es einiges zu beachten und Risikofrei ist diese Form der Anlage auch nicht. Eher Risiko gemindert, denn Genossenschaften können ebenfalls zahlungsunfähig werden.

Insbesondere ist aber auf die Nachschusspflicht zu achten. Diese sieht vor, dass Mann oder Frau im Falle der Zahlungsunfähigkeit der Genossenschaft als Anteilseigner Beträge aus dem Privatvermögen nachschiessen muss! Wie genau das geregelt ist, kann der Satzung entnommen werden. Bei einigen Wohnungsbaugenossenschaten entfällt diese sogar.

Des Weiteren untersagen manche Genossenschaften auch den Erwerb von Anteilen, wenn man selbst nicht Mieter ist. Zudem ist die Ausgabemenge sehr oft auf ein festes Limit beschränkt. Letzte Woche habe ich bei einer Genossenschaft in Berlin angefragt. Dort wurde mir dann mitgeteilt, dass maximal Anteile im Wert von 500,-€ erworben werden können, unabhängig davon ob man Mieter ist oder nicht. Bei der Rendite wurden ca 5% / Jahr genannt. ABER: Die Bearbeitungsgebühr für den Eintritt lag bei 50,-€. D.h. um allein diese Gebühr erst einmal wieder drin zu haben, müssen die Anteile 2 Jahre gehalten werden. Erst dann beginnt das Ganze Profit abzuwerfen. Ist natürlich immer noch mehr im Moment als die provisorischen 12 Monate 0,9% Zins aufs Tageskonto.

Eine andere Genossenschaft wollte 80,-€ Eintrittsgebühr. Maximale Anteile im Wert von ca 1400,-€ konnten erkauft werden. Renite wurden in den letzten Jahren 4% ausgeschüttet. Auch da sind die 80,-€ Eintrittsgebühr nun einmal kein Zuckerschlecken.

Hm..ein Cap bei 1400, bei der Rendite...da frisst die Gebühr schon gut in den Profit rein, ja. ? Aber das ist eh wie beinahe jedem Angebot, Verträge/Prospekte bis ins kleinste Detail durchackern, vorher sollte man sowieso keinen Cent bewegen. Gerade die Sicherheit und die Abwicklung muss da immer frühzeitig kontrolliert weden, hatte da bislang auch eher Glück, beziehungsweise habe darauf geachtet aber die Beispiele sind schon abschreckend. Dass diese Art von "Sparbuch" gerade boomt, im Vergleich zum normalen von der Bank, kann man wohl gut nachvollziehen....da wirken 4% dann schon wieder saftig. Du klingst aber als hättest du da schon Einiges ausprobiert. ;)

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Der Juli ist derzeit ein Verlustmonat für mich - aber wie im Aktien/etc. handel muss man sowas einfach durchstehen.

Bei allen Geldanlagen habe ich immer maximal die 100.000 EUR im Blick die durch die Europäische Einlagensicherung versichert sind.
Geht er Anbieter pleite hat man so wenigstens eine Absicherung. Das gilt für ALLE Anbieter auch Genossenschaften usw.

Die Sparda Bank (Genossenschaftsbank) bietet auch die Möglichkeit Anteile zu kaufen - die sind mit 2,5-3% verzinst. Ist aber auch maximal etwa 1200 EUR - lohnt also nicht so wirklich.

Theoretisch könnte man auch einen 20.000L Öltank kaufen und mit Benzin füllen - und 10 Jahre warten ...

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vor 1 Stunde schrieb GoetzCebu:

Der Juli ist derzeit ein Verlustmonat für mich - aber wie im Aktien/etc. handel muss man sowas einfach durchstehen.

Bei allen Geldanlagen habe ich immer maximal die 100.000 EUR im Blick die durch die Europäische Einlagensicherung versichert sind.
Geht er Anbieter pleite hat man so wenigstens eine Absicherung. Das gilt für ALLE Anbieter auch Genossenschaften usw.

Die Sparda Bank (Genossenschaftsbank) bietet auch die Möglichkeit Anteile zu kaufen - die sind mit 2,5-3% verzinst. Ist aber auch maximal etwa 1200 EUR - lohnt also nicht so wirklich.

Theoretisch könnte man auch einen 20.000L Öltank kaufen und mit Benzin füllen - und 10 Jahre warten ...

Kraftstoff wird im Laufe der Zeit durch Oxidation und andere Prozesse unbrauchbar. Ich meine mal gelesen zu haben, dass Biokraftstoffanteil im Benzin sogar noch schneller verdirbt, bin mir da aber nicht ganz sicher.

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