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Thiasos

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  1. Weltspiegel: https://pdvideosdaserste-a.akamaihd.net/int/2019/09/15/518e2259-1733-4a94-abc6-9d2ec097e46e/960-1_519881.mp4 Iran: Mit Bitcoins gegen die Krise
  2. Ganz einfach. Es muss lediglich die Infrastruktur angegriffen werden. Mit anderen Worten, es würde beispielsweise reichen, Börsen das Leben schwer zu machen. Es könnten Lizenzen entzogen werden, Regelungen zu KYC und Geldwäsche könnten verschärft werden, Kryptos könnten generell für illegal erklärt werden, etc. Allein die Drohung würde reichen, die Wallstreet oder andere Investoren davon abzuhalten, in Kryptos zu investieren. Die Unsicherheit könnte dazu führen, dass immer mehr Investoren aussteigen, was zu einer sich verstärkenden Abwärtsspirale führt. Parallel dazu könnten Kampagnen gegen Bitcoin gefahren werden, die zeigen sollen, dass Bitcoin für Terrorismus genutzt wird und die Umwelt zerstört. Und wenn Bitcoin dann nur noch einen Preis von einigen hundert USD hat, ist es auch für Staaten wie Venezuela nicht mehr attraktiv, wenn eine einzelne Transaktion den Bitcoin-Kurs extrem schwanken lassen könnte. Das alles koordiniert über die G20, IOSCO und die FATF mit Unterstützung der Weltbank und des IWF, sodass solche Regeln quasi global gelten. Nur weil Bitcoin nicht zerstörbar ist, bedeutet es noch lange nicht, dass es nicht für sehr lange Zeit bedeutungslos werden könnte.
  3. Von Dash steht da zwar nichts im Artikel und in diesem Thread geht es außerdem eigentlich um die Akzeptanz von Kryptowährungen in physischen und Online-Geschäften. Aber die Entwicklung von staatlichen Kryptowährungen von Ländern, die unter Sanktionen leiden, wird meines Erachtens zwangsläufig dazu führen, dass diese staatlichen Akteure auf Bitcoin ausweichen, um diese Sanktionen zu umgehen. Die Schaffung eigener Kryptowährungen ist für diese Länder offenbar ein notwendiger Zwischenschritt, der zur Erkenntnis führen wird, dass eine eigene Kryptowährung keinen Nutzen hat, wenn diese von niemand anderem akzeptiert wird. Sollte Venezuela Bitcoin für die Umgehung der Sanktionen einsetzt, werden sich Länder wie Iran, Kuba oder Nordkorea das sicherlich genau anschauen. Die Frage ist jedoch, ob dies langfristig gut für Bitcoin ist, denn die USA und viele andere Länder könnten versuchen Gegenmaßnahmen zu ergreifen.
  4. Und daher ist m. E. das größte Potential für Kryptos vor allem in Ländern mit hoher Inflationsrate, wie zum Beispiel in Venezuela. Dort rechnet das IWF für 2019 mit einer Inflationsrate von 10 Mio. Prozent. In solchen Ländern sind Preisschwankungen bei Kryptowährungen vollkommen unerheblich. Es gibt nur wenige Städte als in Caracas, der Hauptstadt Venezuelas, wo mehr Geschäfte das Bezahlen mit Bitcoin, Bitcoin Cash, etc. ermöglichen. Einfach mal für Bitcoin Cash bei https://marcocoino.bitcoin.com/ reinzoomen oder für Bitcoin bei https://coinmap.org/#/map/10.75371526/-67.09350586/9
  5. Ich habe eigentlich überhaupt keine Lust, deine Seite zu pflegen. Das solltest du schon selber tun. Trotzdem habe ich mal auf https://marcocoino.bitcoin.com/ gecheckt, ob die dort aufgeführten Offline-Shops für Österreich auf coinpages.io zu finden sind. Sind sie nicht. Und auch für Liechtenstein fehlt ein Eintrag. Vielleicht sind die Daten dort aber auch falsch oder veraltet, aber das müsstest du schon selber prüfen. Ich würde vermuten, dass dies auch für die Schweiz gilt, aber auch das müsstest du selber prüfen. Euch ist bekannt, dass du bei der Schweizer Bundesbahn an jedem Ticket-Automaten Bitcoins kaufen kannst? https://www.sbb.ch/de/bahnhof-services/dienstleistungen/weitere-dienstleistungen/dienstleistungen-billettautomat/bitcoin.html Im Grunde sind das dann ja auch ATMs. Wenn ihr da jeden Automaten aufnehmt, habt ihr viel zu tun 😉
  6. Hier wäre noch einer. Aber weiter gucke ich nicht, dass überlasse ich dir/euch: https://coinatmradar.com/bitcoin_atm/9570/bitcoin-atm-shitcoins-club-hamburg-suederelbe-einkaufszentrum/ Aber alle habt ihr definitiv nicht.
  7. Wenn ich bei https://coinatmradar.com/bitcoin-cash-atm-map/ mal Richtung Köln zoome, dann sehe ich den Hinweis auf einen ATM für diverse Kryptowährungen, BTC, BCH usw. (https://coinatmradar.com/bitcoin_atm/9405/bitcoin-atm-general-bytes-cologne-monsieur-courbet-groove-attack/). Den finde ich aber nicht bei coinpages.io. Weiter habe ich nicht geguckt, aber ich vermute, dass ich da noch viel mehr finden würde.
  8. Kannst ja mal mit deiner Seite abgleichen https://marcocoino.bitcoin.com/ https://bitcoinmap.cash/ Bitcoin Cash ATM Map https://bitpay.com/directory/ Es gibt bestimmt auch noch andere Seiten und zudem noch viele weitere Payment-Provider.
  9. Zitat auf der Seite https://coinpages.io/lieferando.html Das ist nur halbwahr. Bei Bezahlung mit Bitcoin werden noch die Netzwerkkosten dazuaddiert. Da bei Bitcoin Cash Transaktionen nur einen Bruchteils eines Cents kosten, fallen diese bei BCH weg.
  10. Schau mal auf Punkt 7 auf der Lieferando-Webseite: https://www.lieferando.de/kundenservice-konsument-betreff-bezahlen. Da Lieferando bzw. die Muttergesellschaft Takeaway also die Zahlungen mittels Bitpay ermöglichen, ist es standardmäßig immer möglich, mit Bitcoin und Bitcoin Cash zu bezahlen. Den Hinweis, wie das funktioniert, hatte ich dir oben schon am Beispiel Burger-King gezeigt. Aber gerne noch einmal: https://preview.redd.it/iqz81z8fnlk31.gif?format=mp4&s=2fa586f86f0be2ea96e1481ab61f6760567767e0
  11. Ist aber offensichtlich nicht vollständig, zumindest was die akzeptierten Kryptowährungen angeht. Bitcoin Cash wird beispielsweise für Burger King unterschlagen. Dasselbe gilt für Mamas Banh in Berlin. Es gibt bestimmt noch viele andere, die hier nicht aufgeführt werden. Und auch hier finden sich noch einige, die ich auf Coinpages nicht finden. Grundsätzlich kannst du außerdem bei Bestellung über Lieferando immer mit Bitcoin und Bitcoin Cash bezahlen, da Lieferando Bitpay benutzt. Muttergesellschaft von lieferando ist übrigens takeaway.com, die in 10 europäischen und 2 asiatischen Ländern aktiv sind. Trotzdem sind nicht alle diese Restaurants bei coinpages aufgeführt. Auch sind bei coinpages nicht alle ATMs aufgeführt. Viele hier aufgeführten fehlen etwa. Bei coinpages.io finden sich viele Shops, aber nicht wie von die beschreiben alle Shops. Trotzdem eine gute Übersicht.
  12. Wichtig ist vor allem auch, dass die großen und bekannten Unternehmen Kryptos akzeptieren, um die Verbreitung signifikant zu erhöhen. In Deutschland, beispielsweise, ist dies unter anderem Burger King, der über den Umweg Takeaway bei Online-Bestellungen Bitcoin und Bitcoin Cash annimmt, wie hier zu sehen: https://preview.redd.it/iqz81z8fnlk31.gif?format=mp4&s=2fa586f86f0be2ea96e1481ab61f6760567767e0
  13. Je verbreiteter ein Coin ist, desto mehr profitiert dieser von Netzwerkeffekten (siehe dazu auch Metcalfesches Gesetz). So werden nur die großen und bekannten Coins werden bei den wichtigsten Payment-Providern berücksichtigt. In den meisten Fällen dürften dies Bitcoin, Ethereum, Bitcoin Cash und Litecoin sein und als Besonderheit in wenigen Märkten noch Dash. Allerdings sehe ich bei Privacy-Coins nur ein Nischendasein, da aufgrund gesetzlicher Bestimmungen die Verwendung in vielen Ländern immer weiter eingeschränkt und damit schwieriger wird. Für einen Händler wäre es auch wenig sinnvoll, Zahlungen für einem Coin anzubieten, der wenig genutzt wird, so gut er prinzipiell auch geeignet sein sollte, da ja auch immer Wartungskosten damit verbunden sind. Hier eine Übersicht der wertmäßigen Transaktionen in US-Dollar der aus meiner Sicht wichtigsten Bezahlcoins, in logarithmischer Darstellung: https://bitinfocharts.com/comparison/sentinusd-btc-eth-ltc-bch-dash.html#log&3m Für jeden weiteren Coin wird es verdammt schwer, mitzuhalten. Bitpay beispielsweise, einer der größten Zahlungsdienstleister für Kryptowährungen, hat die letzten Jahre nur BTC und BCH unterstützt und beginnt erst in Kürze zusätzlich Ethereum zu unterstützen, wobei ETH eigentlich kein typischer Bezahlcoin ist. Und generell sind auch viele andere Coins auch überhaupt nicht zum Bezahlen gedacht, sondern sind optimiert für bestimmte Anwendungsfälle. Letztendlich wird es darauf hinauslaufen, dass sich nur einer oder ganz wenige Coins zum Bezahlen durchsetzen werden (aufgrund der genannten Netzwerkeffekten).
  14. Simple Ledger Protocol (SLP) Token von Bitcoin Cash haben Eigenschaften, die insbesondere für Unternehmen für drei Anwendungen geeignet sind: SLP-Token können in der gleichen Transaktion wie BCH eingebunden werden. Sie können einer normalen BCH-Zahlung "vorangestellt" werden. Dies macht SLP-Token zu einer natürlichen Lösung für Rabattcoupons, Geschenkkarten oder Prämienpunkte. SLP-Token sind Coloured Coins. Sie können leicht "verbrannt" und der Wert des UTXO zurückgewonnen und "recycelt" werden. Damit eignet sich SLP hervorragend für einmalige Zahlungsbelege wie z.B. Eintrittskarten. SLP-Token können jedes BCH-Skript als Ausgabenbeschränkung verwenden. Dazu gehören time locks und mehrfache Signaturen (multisig oder OP_CHECKDATASIG). In Kombination mit der Möglichkeit, mit BCH Dividenden auf der Blockchain auszuzahlen, sind diese Token für die Ausgabe von Wertpapieren geeignet.
  15. Wie oben bereits beschrieben, geht es nicht um vollständige Anonymisierung, sondern um die Erhöhung der Privatsphäre. CashShuffle erfordert kein Vertrauen, so dass kein Risiko von Geldverlusten besteht. Der Server hat, wie die einzelnen Teilnehmer, keine Kenntnis darüber, welche Eingabe welcher Ausgabe entspricht. Weitere Infos zu CashShuffle und wie Betrugsversuche verhindert werden findest du hier: https://github.com/cashshuffle/spec
  16. Aus den FAQs: Der Server kann bei einer ordnungsgemäßen CashShuffle-Implementierung kein Geld stehlen, da die Transaktionen nur dann auf der Client-Seite signiert werden, wenn sie gültig sind. CashShuffle wurde kürzlich von Kudelski Security einem kostenpflichtigen Audit unterzogen, das bestätigte, dass CashShuffle eine praktische Lösung für das Mischen von Geldern bietet, "ohne das Risiko, dass dabei Gelder gestohlen werden". [...]: "Wir haben keine Beweise für böswillige Absichten, fehlerhafte Logik oder mögliche Hintertüren in der Codebasis gefunden". Hier geht es zum Report Und für die, die es interessiert, gibt es hier Statistiken, über die bisher gemischten Coins: https://stats.devzero.be/#/
  17. Christoph Bergmann hat es auf seinem bitcoinblog beschrieben: CashShuffle ist eine Weiterentwicklung von CoinJoin. CoinJoin ist eine Anonymisierungsmethode für Bitcoin-Transaktionen, die von Gregory Maxwell vorgeschlagen wird. Dabei handelt es sich um eine einfache, aber effektive Idee, Inputs und Outputs aus ansonsten separaten Transaktionen in einer Jumbo-Transaktion zu kombinieren. Dies macht es extrem schwierig zu wissen, welche Ausgänge welchen Eingängen entsprechen. CoinShuffle wurde 2014 von Forschern der Universität des Saarlandes vorgeschlagen. Es entwickelt das CoinJoin-Konzept weiter und erhöht die Privatsphäre, indem es keinen vertrauenswürdigen Dritten zwingt, an der Erstellung von gemischten Transaktionen beteiligt zu sein. CoinShuffle ist ein hervorragendes Protokoll, wenn die Teilnehmer für eine gemeinsame Transaktion bereits ausgewählt wurden. Es sieht jedoch keine Mittel zur Bildung solcher Gruppierungen vor. CashShuffle baut auf CoinShuffle auf und bietet einen passenden Service. Als solches ist es ein vollständigeres und verwendbareres Protokoll. Auch der Server hat, wie die einzelnen Teilnehmer, keine Kenntnis darüber, welche Eingabe welcher Ausgabe entspricht. Der CashShuffle-Server dient dabei nur zur Kommunikation zwischen den Teilnehmern.
  18. Mit Bitcoin Cash ist es möglich, Transaktionen mit CashShuffle zu anonymisieren. CashShuffle ist ein vollständig dezentrales Protokoll, welches es erlaubt, Bitcoin Cash mit anderen Netzwerkteilnehmern zu mixen. Durch diesen Prozess werden die tatsächlichen Transaktionen verdeckt und erschwert so die Verfolgung von Transaktionen durch Blockchain-Analysen. Wenn CashShuffle aktiviert ist, behält die Bitcoin Cash Wallet den Überblick über gemixte (private) und ungemixte Münzen. Im Hintergrund werden dabei kontinuierlich ungemixte UTXOs gemischt. Bisher ist CashShuffle in der Electron Cash Wallet integriert. Die Integration für weitere Bitcoin Cash Wallets ist geplant. Der Vorteil zu den "normalen" Mixern: diese sind zentralisiert, man muss diesen Diensten vertrauen und in der Regel eine Gebühr zahlen. Mit CashShuffle gibt es nicht das Risiko Geld zu verlieren und zudem keine zusätzlichen Gebühren. Wichtig ist, dass CashShuffle zwar mehr Privatheit bringt, aber nicht vollständige Anonymität bieten kann. Es macht das Verfolgen von Transaktionen jedoch deutlich schwerer. Ganz wichtig: es geht um mehr Privatheit. Kryptowährungen niemals für illegale Aktivitäten verwenden.
  19. Und wird mit einer vorinstallierten Bitcoin Cash Wallet ausgeliefert. Existierende Geräte bekommen dieses per Update-Funktion. https://www.engadget.com/2019/09/16/htc-exodus-1-bitcoin-cash-partnership/?guccounter=1
  20. Es gibt einen Grund, warum Dienste wie M-Pesa in Afrika extrem beliebt sind. Und diese Art, Geldtransaktionen durchzuführen, können Kryptowährungen wesentlich besser und vor allem auch billiger, denn M-Pesa verlangt, wie du im verlinkten Wikipedia-Artikel lesen kannst, bis zu 66% Gebühren. Zum Beispiel lassen sich mit cointext BCH, Litecoin und Dash zu einem Bruchteil der Gebühren (ca. 2 US-Cent bei BCH, ca. 5 Cent bei LTC und Dash) überweisen.
  21. Mit Bitcoin Cash sind auch Oracles möglich, ähnlich wie Augur, Gnosis oder Chainlink. Oracles.cash ist eine Plattform für den Start von Orakeln über die Bitcoin Cash Blockchain. Im Wesentlichen sind Blockchain-Orakel externe Elemente, die entscheidungsbasierte Transaktionen auslösen können, zum Beispiel abhängig vom Preis an der New Yorker Börse, Wetterupdates, Spielstände oder wenn etwas einen vorgegebenen Schwellenwert erreicht. Geplant ist, dass in Zukunft zum Beispiel auf dieser Seite entsprechende Datensätze aus vielen Quellen bereitsgestellt werden für die einfache Integration in Smart Contracts für Bitcoin Cash. Diese Daten werden dann von mehreren Quellen verifiziert sein.
  22. Ja klar. Hier reden wir aber von einer Alternative zu Facebook, Twitter und Co. Der Sinn ist, sich unabhängig zu machen. Verschiedene Anwendungen und Apps können auf dieselben Daten zugreifen. Man ist nicht mehr an Facebook oder überhaupt einem anderen Anbieter angewiesen. Da es außerdem keinen zentralen Anbieter gibt, sind die Posts nicht zensierbar. Ich bin verwundert über deine Argumentation. Du behauptest doch sonst auch nicht, dass Bitcoin nicht benötigt wird, da es bereits Banken gibt!? Auch hier wundere ich mich. Bei Bitcoin ist es kein Problem, dass Transaktionen nicht rückgängig gemacht werden können. Ganz im Gegenteil. Dies ist es, was Bitcoin erst ausmacht. Genau wie bei Bitcoin-Zahlungen sollte man auch beim Posten schon genau wissen, was man macht. Memo ist außerdem eine Alternative für diejenigen, die nicht mit ihren persönlichen Daten bezahlen wollen, wie es nun mal bei Facebook und anderen Social Media Anwendungen der Fall ist. Diese Anwendungen sind keinesfalls kostenlos. Bei BTC kann das auch gerne so bleiben. Bitcoin ist pure Ökonomie. Wenn jede E-Mail Geld kosten würde, hätten wir viel weniger Spam. Dadurch, dass bei Memo das Posten eine Transaktionsgebühr kostet, überlegt man sich eher, was man postet. Die Anwender von Memo haben einen Nutzen, für den sie offenbar bereit sind, zu zahlen. Es muss ja auch nicht bei schnöden Beiträgen bleiben. Es gibt viele weitere Anwendungsfälle. Deine Argumentation erinnert mich an die vieler Bitcoin-Maximalisten, dass man doch besser mit der Kreditkarte zahlen solle, um die Blockchain zu entlasten. Glücklicherweise erleben wir gerade einen Wettbewerb vieler Blockchains mit vielen kreativen Ideen und Konzepten. Viele werden in einer Sackgasse enden und wieder verschwinden. Für einige wird es vielleicht Anwendungsfälle in einer Nische geben. Und andere werden sich auch langfristig und breitfächrig durchsetzen. Und gerade das ist doch das tolle an Bitcoin und aller anderen Blockchains.
  23. Für Bitcoin Cash gibt es weitere interessante Anwendungen. Ein Beispiel dafür ist memo. Memo ist ein soziales Netzwerk, ähnlich wie Twitter oder Reddit, was bereits intensiv von der Bitcoin Cash und Bitcoin SV Community genutzt wird. Ich würde behaupten, da ist wesentlich mehr los, als zum Beispiel in diesem Forum. Memo ist sowohl eine Protokoll- als auch eine Frontend-Anwendung. Das Protokoll funktioniert, indem es Transaktionen in die Bitcoin Cash Blockchain schreibt. Client-Anwendungen können diese Transaktionen lesen, um die Aktivität im Netzwerk zu sehen. Mit den heutigen sozialen Netzwerken haben die Nutzer keine Kontrolle über ihre Daten und die Anbieter dieser Netzwerke können ihre Konten ohne Grund löschen lassen. Die Blockchain jedoch ist mehr als eine unzensierbare Möglichkeit, Geld zu versenden. Sie ist eine unzensierbare Möglichkeit, Daten zu speichern. Memo ist ein Experiment, das die Datenspeicherungsfunktionen der Blockchain nutzt. Jede Aktion wird in einer OP_RETURN-Transaktion in der Blockchain gespeichert - egal, ob es sich um das Posten eines Memos, das Folgen von jemandem oder das Liken eines Beitrag handelt. So ist es auch möglich, Trinkgelder (Tipps) On-Chain zu verteilen. Zusätzliche Aktionen sollen später hinzugefügt werden. Dadurch werden die beiden Komponenten herkömmlicher Webanwendungen entkoppelt: Daten und Anwendungen. Auf der Oberfläche sieht Memo wie eine normale App aus, aber da sich die Daten auf der Blockchain befinden, können andere Anwendungen bzw. Apps diese Daten genauso verwenden. Die Speicherung von Daten auf der Blockchain ermöglicht es dem Benutzer, seine Daten dauerhaft und unzensierbar zu kontrollieren. Unternehmen, wie z. B. Twitter oder Reddit, wird damit die Kontrolle der Daten entzogen. Ein weiteres Problem war bisher, dass Unternehmen ein Datenmonopol haben. Zum Beispiel ist es schwierig, Facebook zu verlassen, weil viele deiner Freunde es noch benutzen. Und es gibt eine hohe Eintrittsbarriere für Facebook-Konkurrenten, weil es schwierig ist, ein neues Netzwerk zu starten. Eine ähnliche Netzwerkanbindung gibt es auch für eBay, die meisten Nutzer würden ihre Auktion lieber auf der Seite mit dem meisten Traffic veröffentlichen. Die Entkopplung von Daten von diesen Anwendungen kann diese Probleme lösen. Durch die Veröffentlichung aller Daten können die Benutzer überprüfen, was gespeichert wird und wie es gespeichert wird. Das bedeutet nicht, dass es keine privaten Daten geben kann, Verschlüsselung kann verwendet werden, um Dinge sicher zu speichern. Darüber hinaus unterbricht die Entkopplung von Daten von Apps den Lock-in-Effekt des Netzwerks. Jeder kann neue Apps auf Basis vorhandener Daten erstellen. Da sich Ihre Daten auf der Blockchain befinden, werden sie auf unbestimmte Zeit gespeichert. Wenn eine von Ihnen verwendete App eingestellt wird oder aus dem Geschäft ausscheidet, können Sie Ihre Identität weiterhin in einer anderen App verwenden. Quellen: https://memo.cash/blog https://jasonc.me/blog/what-is-memo
  24. Thiasos

    Klimawandel

    Ich verabschiede mich von diesem Thread. Ich bin nur froh, dass die Klimaleugner in der Minderheit, wenn leider auch lautstark, sind.
  25. Thiasos

    Klimawandel

    Insgesamt wurden in den USA zwischen 2000 und 2016 rund 2 Mrd. Dollar für direkten Klima-Lobbyismus investiert. Hierbei gab die fossile Energiebranche etwa zehnmal so viel Geld aus wie Erneuerbare-Energien-Unternehmen und Umweltschutzorganisationen zusammen. Als besonders einflussreiche Sponsoren wurden ExxonMobil und die Koch Family Foundations identifiziert, wobei gerade die Finanzierung durch Koch Industries in den letzten Jahren stark ausgeweitet wurde (Stand 2016). Exxon wiederum hatte mit Stand 2011 mehr als 130 unterschiedliche Leugnerorganisationen (mit)finanziert. Auf diese Weise sollte in der Öffentlichkeit der Eindruck geschürt werden, dass Klimaskepsis nicht nur weit verbreitet ist, sondern durch die häufig wissenschaftlich klingenden Namen der Organisationen auch von seriösen Wissenschaftlern geteilt würde Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Leugnung_der_menschengemachten_globalen_Erwärmung Wie man sieht, wirkt die Propaganda bei einigen.
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