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Betrugsvorwürfe bei Fidor - Expresshandel...


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Hallo,

Mal folgende Frage bzw. mich würde mal interessieren was es eigentlich zu bedeuten hat oder wie es sein kann, dass man bei der Fidor - Express API  (seit Jahren tätig, 100% positive Bewertungen, noch nie ein Problem)  urplötzlich einem polizeilichen Ermittlungsverfahren mit Betrugsvorwürfen ausgesetzt ist?

Sowohl bei den Zahlungen als auch Bitcoin - Abbuchungen findet ja alles automatisiert statt, und wenn man selbst Coins über den Expresshandel erwerben möchte werden die Berechtigungen ja zuerst durch die Reservierungsfunktion geprüft...

Falls ich alles richtig verstanden habe oder mir grad nicht irgendwas Wichtiges entgangen ist:  Durch was könnte es begründet sein, dass man hier urplötzlich als "Betrüger" ins Fadenkreuz gerät?    Ein Betrug ist ja wenn ich jetzt  nicht irgendwas an der ganzen Funktionsweise grob missverstanden hab garnicht möglich?

Wer könnte hier Licht ins Dunkle bringen?

 

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Du hast einen Handel mit einem Betrüger abgeschlossen. Die Polizei ermittelt gegen den Betrüger und da sie erstmal nicht viel über ihn wissen, wirst du halt auch eingeladen zu erklären was du da so getrieben hast. Wenn du also nicht gerade Geld gewaschen hast, sollte das alles problemlos sein.

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Im Fadenkreuz bist du vermutlich weil der Staatsanwalt faul / dumm ist.

Zumindest musst du als Beschuldigter einer eventuellen Einladung der Polizei (und nichts anderes ist das) nicht folge leisten.

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Da du dein Gegenüber bei Bitcoin.de nicht kennst, kannst du schnell mit einer Person ein Geschäft abschließen, dass von deiner Seite zwar sauber ist, er selbst aber mit den Mitteln illegales treibt oder zumindest beschuldigt wird. Dann ist man gleich mal in Verbindung mit dieser Person.

Das ist übrigens auch der Grund warum ich einen weiten Bogen um Privatkäufe und Verkäufe mache, was es über einen Marktplatz wie Bitcoin.de nunmal ist. Dafür kann Bitcoin.de aber nichts - Bitcoin.de bringt nur die Leute auf dem Marktplatz zusammen und schafft einen Rahmen zur Abwicklung. Das liegt in der Natur der Sache und an unseren Gesetzen, Nachverfolgungsmethoden. Auch wenn ich mit einer solchen Äußerung im Forum von Bitcoin.de nicht besonders beliebt werde, muss das letztlich jeder für sich selbst entscheiden.

Das ist auch keine Eigenheit von Bitcoin.de - wenn man z.B. ein Smartphone kauft oder ein Auto und es kommt raus das es geklaut war, Hehlerware oder was auch immer, kann es auch sein, man ist irgendwelchen Vorwürfen ausgesetzt. Wichtig ist dann, wie man selbst damit weitermacht. Das geht dann aber in die Rechtsberatung, die ich nicht machen will als Laie und desshalb höre ich hier mal auf.

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Wenn du z.B. Bitcoin hast und die gegen Euro tauschst, dann ist eine beliebte Betrugsmasche, dass der Handelspartner die Euro nach Phishing von dem Konto seines Opfers ueberweist und du ihm daraufhin die Bitcoin schickst. Das Opfer geht zur Polizei, weil auf dem Kontoauszug eine unberechtigte Ueberweisung zu dir geht. Die Polizei fragt dich dann, wieso du diese Ueberweisung erhalten hast und danach musst du die Euro wohl zurueckueberweisen. Dein Handelsparter ist mit den Bitcoin auf und davon.

Um dies zu vermeiden gibt es Handeslplaetze die dir am Anfang nur kleine Handelsvolumina erlauben und mit der Zeit darfst du dann mehr. So kann man grosse Betruegereien vermeiden.

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  • 3 weeks later...

Ich habe mich neu angemeldet, da ich mich mit denselben Vorwürfen konfrontiert sehe und diesen Beitrag deshalb hochpushen wollte. Es geht dabei nicht um Ermittlungen gegen einen Betrüger, sondern ein früherer Handelspartner behauptet wohl, ein per Sofortkauf überwiesener Betrag sei widerrechtlich und ohne sein Wissen von seinem Konto abgebucht worden. Ich hätte nicht gedacht, dass beim Express-Verkauf derartige Probleme auftauchen könne, da ja alle Beteiligten und deren Konten verifiziert sind. Jedenfalls werde ich den Sachverhalt erklären, den Transaktionsbeleg mitschicken und hoffen, dass das Verfahren eingestellt wird. Offenbar muss man bei Verkäufen auf bitcoin.de generell damit rechnen, dass man irgendwann mal die Kripo im Haus hat ... 😐 

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Was sagt denn bitcoin.de dazu? Ich nehme an, du hast dich neu hier im Forum angemeldet, nicht unbedingt so neu bei bitcoin.de im Handel, oder?

Was ich hier nicht verstehe, ist folgendes: mal angenommen beim Handelspartner erfolgt wie behauptet die Überweisung durch Dritte. Dann hat aber dein Handelspartner auch von dir Crypto bekommen, das zunächst einmal auf dem bitcoin.de Account landet. Ist beim Handel nicht 2FA Pflicht. Dann sollten doch deine Cryptos eigentlich nicht wegkommen. Was sagt denn dein vermeintlicher Handelspartner zum Verbleib deiner ihm zugesprochenen Cryptos?

Außerdem führst du deinen Teil des Handels in gutem Treu und Glauben durch. Also das würde mich doch sehr irritieren, wenn es jetzt eine Art Masche wird, wenn Handelspartner später behaupten, die Fiat-Zahlung wäre unberechtigt durch Dritte erfolgt. Dann muss ja auch das bitcoin.de Konto des anderen übernommen worden sein. Hä??

Edited by Cricktor
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vor 12 Stunden schrieb Cricktor:

Was sagt denn bitcoin.de dazu? 

Keine Ahnung. Ich hoffe jetzt erst mal, dass die Polizei mit meiner Erklärung zufrieden ist. Die ganze Transaktion ist ja zum Glück gut dokumentiert. Ich kann mir auf die ganze Sache keinen Reim machen, und ob mein vermeintlicher Handelspartner überhaupt von dem Deal weiß, ist fraglich, wenn er sich schon die Überweisung nicht erklären kann. Das ganze scheint jedenfalls kein Einzelfall zu sein, deshalb war es mir wichtig, mich hier ebenfalls zu Wort zu melden. Sobald ich Genaueres weiß, gebe ich gerne ein Update.   

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Der Handelspartner kann ja erst einmal behaupten, was er will, ohne ihm jetzt Böswilligkeit unterstellen zu wollen. Aber um garnichts mitzubekommen, müsste man ja die Kontrolle über Bank-, Email- und bitcoin.de-Konto und ggf. auch 2FA verloren haben. Also das setzt schon ziemlich viel Eigenverschulden bzw. nahezu IT-Ahnungslosigkeit voraus.

Ich kann mir jetzt kaum vorstellen, daß du den bitcoin.de-Service noch nicht kontaktiert hast. Denn wenn über praktisch jeder Transaktion das Damoklesschwert schwebt, daß der Handelspartner behauptet, er wisse von nix, dann untergräbt das schon massiv das Vertrauen in den Marktplatz. Außerdem sollte zeitnah ermittelt werden, was mit deinen Cryptos passiert ist, die dem Handelspartner übertragen wurden. Hier wäre eine Beweissicherung von Kommunikationsdaten wichtig, um Speicherfristen für z.B. IP-Logs etc. pp. nicht zu verpassen.

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vor 2 Stunden schrieb Cricktor:

Ich kann mir jetzt kaum vorstellen, daß du den bitcoin.de-Service noch nicht kontaktiert hast. 

Die haben nichts verdächtiges festgestellt, mir quasi nur "bescheinigt", dass die Transaktion völlig korrekt abgelaufen ist, ich mir bzgl. des Vorwurfs keine Sorgen machen muss und die Kripo an sie verweisen soll.

"Aber um garnichts mitzubekommen, müsste man ja die Kontrolle über Bank-, Email- und bitcoin.de-Konto und ggf. auch 2FA verloren haben. "

Ja, eben, und v.a. müsste es weitere Betroffene geben. Ein Dritter, der widerrechtlich auf all das zugreift, wird sich kaum mit einer mittleren dreistelligen Summe begnügen - um die geht es hier.  

Edited by tommy334
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Am 1.6.2021 um 13:57 schrieb tommy334:

Ich habe mich neu angemeldet, da ich mich mit denselben Vorwürfen konfrontiert sehe und diesen Beitrag deshalb hochpushen wollte. Es geht dabei nicht um Ermittlungen gegen einen Betrüger, sondern ein früherer Handelspartner behauptet wohl, ein per Sofortkauf überwiesener Betrag sei widerrechtlich und ohne sein Wissen von seinem Konto abgebucht worden. Ich hätte nicht gedacht, dass beim Express-Verkauf derartige Probleme auftauchen könne, da ja alle Beteiligten und deren Konten verifiziert sind. Jedenfalls werde ich den Sachverhalt erklären, den Transaktionsbeleg mitschicken und hoffen, dass das Verfahren eingestellt wird. Offenbar muss man bei Verkäufen auf bitcoin.de generell damit rechnen, dass man irgendwann mal die Kripo im Haus hat ... 😐 

Strafrechtlich sollte dir wohl nichts passieren, aber ich nehme an, dass du das Geld zurücküberweisen musst. Der vermeintliche Käufer ist damit schadensfrei und der Schaden bleibt bei dir hängen. Du hattest ja nie einen Kaufvertrag mit dem Kontoinhaber.

So einen Betrug gibt es mit ordinären Waren unzählige und die Geprellten sind immer die Verkäufer.

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