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Währungsreform und Lastenausgleich


Master1980

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Einen Lastenausgleich in Form von Zwangshypotheken auf Immobilienbesitz kann es auch ohne vorherige Währungsreform geben. Wenn die Taschen des Staates so richtig leer sind und auch die Modern Monetary Theory nichts mehr hergibt, liegt das durchaus im Rahmen des Möglichen.

Edited by Sprudelkiste
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Das war eins der Lieblingsthemen von Axiom.

Der Lastenausgleich $damals hatte was damit zu tun, daß in Folge des verlorenen nationalistischen Angriffskrieges die ganzen Ostgebiete verloren waren und ein großer Teil der Bevölkerung ganz einfach keine Bleibe mehr hatte. Also wurde gesagt, dass weil ja das ganze Volk den Krieg der Nazis verloren hatte, das ganze Volk auch miteinander solidarisch sein sollte.

Der einzige Fall, in dem ich mir eine Neuauflage vorstellen kann, wäre dann, wenn z.b. Hamburg, Bremen, Kiel usw in 50 oder 100 Jahren in Folge ansteigender Meeresspiegel baden gegangen sind oder irgendwo in einem dichtbesiedelten Gebiet ein Super-Gau passiert und so  Millionen von Bürgern ein neues Zuhause brauchen. Alle kleineren Nummern lassen sich anders regeln.

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Nachtrag: Wenn man angst vor Zwangshypotheken hat, kann man ja auch die eigene Bude bis 90% beleihen, von dem Geld weitere Buden besorgen, die ebenfalls beleihen und so weiter und so von Vermögen auf Cashflow umstellen. Dann hat man kein Geld, von dem einem xx% weg genommen werden können und dennoch ausgesorgt.

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vor 34 Minuten schrieb Theseus:

Nachtrag: Wenn man angst vor Zwangshypotheken hat, kann man ja auch die eigene Bude bis 90% beleihen, von dem Geld weitere Buden besorgen, die ebenfalls beleihen und so weiter und so von Vermögen auf Cashflow umstellen. Dann hat man kein Geld, von dem einem xx% weg genommen werden können und dennoch ausgesorgt.

Ah ja. Der deutsche Staat ist ja auch bekannt dafür, sehr nachsichtig mit Steuerbürgern umzugehen, die entsprechend argumentieren: "Für die neue Steuer habe ich leider kein Geld..."

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Am 2.6.2024 um 11:49 schrieb Master1980:

Hallo zusammen, hat sich schon mal jemand mit dem Thema auseinander gesetzt, bzw. Rechnet ihr damit und wenn ja, wann?

Für wie schlüssig hältst du die Aussagen von Mark Friedrich? ... von 0: ich kenne ihn nicht / unglaubwürdig -> bis 10: durchaus realistisch

Dasselbe für Markus Krall ... von 0: ich kenne ihn nicht / unglaubwürdig -> bis 10: durchaus realistisch

 

Falls du nun schon recht viele Punkte zusammen hast, dann kannst du dich beruhigt zurück lehnen: Lass die Leute reden.

Falls du weniger als 5 Punkte in Summe hast: Woher kommt deine Befürchtung?

Auch damals war der Lastenausgleich nicht wirklich schlimm: https://de.wikipedia.org/wiki/Lastenausgleichsgesetz

Bedenke dabei unbedingt, dass es in Deutschland nicht möglich ist eine faire Vermögensabgabe durchzusetzen weil die Vermögen der Deutschen unbekannt sind. Somit bleibt es bei den Immobilien.
Zudem wird es auch zukünftig nicht darum gehen den Vermögensbesitz an sich anzugreifen sondern lediglich einen Teil der daraus erzielten Einnahmen an Bedürftige umzuverteilen.

 

Ich war mal Fan von Marc Friedrich, das klang alles ziemlich schlüssig was er da erzählte. Ach was hat er alles den Finanzcrash für 2023 vorausgesagt. Und was war? Nix ... trotz heftigen und schweren Krisen und dem Angriff Russlands auf die Ukraine. Wir bekommen aus Russland kein Gas mehr, schalten die AKWs ab, setzen auf "Flatterstrom" - eigentlich alles Gründe warum Deutschland schon mehrfach bankrott sein müsste.

Und was war?

Nix.

 

Lastenausgleich? Wozu denn? ... klar kann ich mir viele Gründe aus den Fingern saugen und diese auch argumentieren. Ist aber auch alles nur aus der Ecke der Crashpropheten.

Ich mache mir da gar keine Sorgen.

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@Jokin: Es ist in der Tat so, das ich schon einige Videos der beiden Personen gesehen habe. Auch das zuletzt von Marc. Es kommt mir teilweise alles relativ schlüssig vor, jedoch weiß ich auch, das er damit sein Geld verdient. Dennoch bringt es einem zum Nachdenken, auch bei dem Szenario, was wäre wenn... ich muß allerdings sagen, das Marc seit Corona in seine eigene Welt abgetaucht ist und da unterwegs ist. Teilweise ist das alles schon wirklich zu viel Panikmache. Das gleiche gilt für Markus Krall. Wobei ich Ihn als kompetenter und glaubwürdiger einschätze.

Dennoch hast Du recht, das beide jedes Jahr vom Untergang sprechen und es passiert nichts. Bin aber froh, mit Bitcoin wenigstens ein wenig davor geschützt zu sein, wenn es dann doch so kommen sollte.

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Wenn man sein Leben lang vom Crash erzählt ist die Wahrscheinlichkeit schon hoch, dass es mal eintrifft und dann werden sie sagen: "Ich habe es euch ja immer gesagt".

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Und klar, diese "Crashpropheten" bringen schon eine Menge guter Informationen.

So eben auch die Firmenpleiten, dass diese abgenommen haben und es einen Nachholeffekt geben wird - ja, das sehe ich auch so ... solange sich der Nachholeffekt über einen großen Zeitraum erstreckt ist alles fein.

Oder auch die Ertragserosion der deutschen Banken: Auch nachvollziehbar und logisch. Aufgrund der Zinswende ist da jedoch Besserung in Sicht. Es gibt ja auch wieder Zinsen auf Tagesgelder.

Und was gab's noch für größere Themen? Dass uns die Euro-Zone auseinanderfliegt? Nun ja, das mit Griechenland haben wir hinbekommen. Somit dürften zukünftige Probleme auch in den Griff zu bekommen sein.

Eine Währungsreform wird es dennoch wieder geben - die Frage ist nur wann. In den nächsten paar Jahren wohl eher weniger.

Hinsichtlich einer Vermögensstrategie war es schon immer ungünstig alles auf eine Karte zu setzen - darum geht es hier jedoch wohl auch nicht.
Da hingegen schon "eher günstig" war es einen gewissen Anteil Immobilien in seinem Portfolio zu haben - und sei es lediglich als Absicherung gegen Inflation und Kaufkraftverlust. Gern auch als zusätzliches "fast" passives Einkommen in Form von Mieteinnahmen und dann auch durch die Abschreibungen als (in Teilen) steuerfreies Zusatzeinkommen.

Ich denke, dass die Wahrscheinlichkeit von Währungsreform und Lastenausgleich für die nächsten 10 Jahre sehr, sehr gering ist.

 

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Wie realistisch seht Ihr den die Chance, das Bitcoin vielleicht doch durch die USA als Absicherung bei einer Währungsreform genommen wird?

 

Wie bereits erwähnt, hatte ich zuletzt das Video von Marc Friedrich von der Swiss Bitcoin Conference gesehen, welches ich persönlich als sehr informativ ansehe. Über die dämmlichen Kommentare und Witze von ihm muß man drüber stehen.

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vor 20 Minuten schrieb Master1980:

Wie realistisch seht Ihr den die Chance, das Bitcoin vielleicht doch durch die USA als Absicherung bei einer Währungsreform genommen wird?

0%

Wie realistisch siehst du die Chance, daß eine Stubenfliege einen stürzenden Elefanten "absichern" könnte? Und da untertreibe ich noch beim Verhältnis...

Überhaupt: der US$ braucht keine Absicherung außer der Macht der USA, das ist seit 1971 so und es gibt keinerlei Anzeichen, daß sich daran etwas ändert.

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vor 28 Minuten schrieb Master1980:

Wie realistisch seht Ihr den die Chance, das Bitcoin vielleicht doch durch die USA als Absicherung bei einer Währungsreform genommen wird?

0%

Denn eine Weltmacht möchte auch die macht über ihre Währung behalten. Währungen dienen mehr als lediglich dem Begleichen von Rechnungen im internationalen Zahlungsverkehr.

Ich sehe es eher als realistisch an, dass weitere Kleinststaaten dem Beispiel von El Salvador folgen und den Bitcoin zum gesetzlichen Zahlungsmittel erklären - jedoch nicht im Sinne einer "Absicherung" ihrer Währung sondern eher als "Versicherung" gegen die Herrschsüchtigkeit der USA.

 

Ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass in der Weltwirtschaft der Bitcoin als international anerkanntes Zahlungsmittel eingesetzt werden wird.

vor 13 Minuten schrieb bulsan:

Wie realistisch siehst du die Chance, daß eine Stubenfliege einen stürzenden Elefanten "absichern" könnte? Und da untertreibe ich noch beim Verhältnis...

... internationales Zahlungsmittel natürlich nur wenn aus der Stubenfliege ein Elefant geworden ist - das kann gut und gern noch ein Jahrzehnt dauern, also zwei oder drei Verdopplungen muss der Kurs bis dahin schon gemacht haben.

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