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PeWi

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  1. Schön (nachfolgend) ausgearbeitet. 👍 Abgesehen davon, dass ich BTC auch für deutlich erfolgversprechender halte - Aktien gelten doch als Sachwerte, sollten somit auch von der Inflation unabhängig sein?
  2. Das ist dann aber ganz sicher nicht "Weisheit".
  3. PeWi

    Klimawandel

    Hier kann ich dir endlich mal zustimmen ...
  4. PeWi

    Klimawandel

    Früher gab es jede Artikelart auch in einer "vernünftigen Mittelpreislage". Inzwischen treibt das auch auseinander - entweder billig in miserabler Qualität oder, wenn (hoffentlich!) in guter Qualität, dann schweineteuer. Aber die erschwingliche, brauchbare Mitte gibt es immer seltener. Unerfreulich ... In freier Wildbahn helfen höhere CO2-Konzentrationen weniger als erhofft, weil dann meist irgendwelche anderen Nährstoffe zum Engpass werden. Nur, wenn alles andere auch großzügig vorhanden ist, können die Pflanzen den Benefit einer höheren CO2-Konzentration auch wirklich ausschöpfen. War zumindest das Fazit eines Artikels, den ich vor Jahren mal zufällig gesehen hatte. (Siehe auch Jokins Post.) Wenn ein merklicher Teil der Bevölkerung so wenig hat, dass eine plötzlich kaputt gehende Waschmaschine ein ernsthaftes Problem darstellt, dann ist schlichtweg nicht genügend Geld da, fair einkaufen zu können. (Und bitte jetzt keiner mit dem platten Totschlagargument kommen, dass die meisten armen nur deswegen arm wären, weil sie mit Geld nicht umgehen könnten und immer z.B. das neuste Smartphone haben "müssten".)
  5. PeWi

    Klimawandel

    Das sind die üblichen Totschlagargumente, damit man weitermachen kann wie bisher. Vor allem als reicher Westler. Dann wacht man halt in ein bis mehreren Jahrzehnten in einer noch viel übleren Situation auf. Es gibt nicht nur "Hauruck" mit den von dir beschriebenen Folgen, man kann auch überlegen und viele kleine Schritte machen, die bewältigbar sind - nur muss man dazu rechtzeitig anfangen, sonst reicht die Zeit nur noch für "Hauruck". Vor allem die Industrieländer müssen ihren Teil tun. Auch Deutschland - nur ohne den Wahn, die Welt retten zu wollen/sollen. Das stimmt natürlich. Wer ECHTE Probleme im Hier und Jetzt bewältigen muss, hat keine Kapazitäten frei, zukünftige ECHTE Probleme anzugehen.
  6. PeWi

    Klimawandel

    IMHO ist das zu euphorisch gedacht. Wenn man der Gier freien Lauf lässt, dann werden Verbesserungen sofort in "Mehrverbrauch" umgemünzt. Geht mir ja nicht anders: Wenn die Geräte billiger werden, denke ich zuerst auch "toll, kannste dir jetzt fürs gleiche Budget was besseres leisten" anstelle von "toll, kostet jetzt weniger".
  7. PeWi

    Klimawandel

    Einigen wir uns darauf, dass wir in diesem Punkt nicht ganz d'accord sind? Mir erscheint die Abbildung 1 (globale Temperaturveränderung von 1850 bis 2017) aus dem nachfolgenden Artikel einfach nicht "zufällig" genug, ab ca. 1980 geht es für mein Laienauge einfach zu "gleichförmig" nach oben. Der Artikel ist auch ansonsten lesenswert und interessant: https://scilogs.spektrum.de/klimalounge/verwirrspiel-um-die-absolute-globale-mitteltemperatur/
  8. PeWi

    Klimawandel

    Damit hast du weitgehend recht, vor allem damit, dass man als Bewohner eines stark Resourcen verbrauchenden Industrielandes kein Recht hat, anderen Ländern die Legitimität des Wunsches nach ähnlichem Lebensstandard abzusprechen. Oder damit, dass in Deutschland der arbeitenden Bevölkerung samt der kleinen und mittelständischen Unternehmen durch abstruse Regularien und Gesetze das Leben immer schwerer (und teilweise schon fast unmöglich) gemacht wird. Trotzdem bin ich mir nicht sicher, ob es technisch bzw von der Tragefähigkeit der Erde her sinnvoll ist, dass sich mittelfristig alle Länder gleichermaßen auf dem sehr hohen jetzigen westlichen Niveau treffen können, oder, ob der Westen lernen sollte, etwas bescheidener zu werden, weil in Summe ein Lebensstandard für alle Menschen nur in irgendeiner Mitte möglich wäre.
  9. PeWi

    Klimawandel

    Das war von mir schlampig ausgedrückt, du hast mit deiner Kritik natürlich recht. Im angehängten Bild meines ursprünglichen Posts ist das, was ich so salopp formulierte, vernünftiger ausgedrückt: Die 10 wärmsten Jahre der letzten 148 Jahre drängen sich alle in die letzten zwei Jahrzehnte. Das ist zumindest "merkwürdig". Über genügend lange Zeiträume schwanken die Temperaturen natürlich weit mehr als in den letzten 150 Jahren. Wenn ich mich aber recht erinnere, scheint die momentane Änderungsgeschwindigkeit aber unüblich hoch zu sein, auch im Maßstab von vielen Millionen Jahren. Apropos: Wir befinden uns ja eigentlich sowieso nur in einer Zwischeneiszeit, die - nach menschlichen Maßstäben - in ferner Zukunft wieder von einer "richtigen" Kaltzeit abgelöst werden sollte. Der interessante Bereich aus dem entsprechenden Wikipedia-Artikel (*): "Das aktuelle Interglazial, in der geologischen Zeitskala als Holozän bezeichnet, ist die jüngste Warmzeit des Känozoischen Eiszeitalters, mit einer bisherigen Dauer von etwa 11.700 Jahren. Auch in den Wärmephasen eines Eiszeitalters verharrt das Klima im erdgeschichtlichen Vergleich auf einem relativ kühlen Niveau. Die Eisbedeckung der Polarregionen und Hochgebirge bleibt meistens bestehen, Gletschervorstöße bis in mittlere Breiten werden aber zurückgebildet, und es kommt in diesen Gebieten zu einem deutlich gemäßigten Klima mit milderen Wintern. Während der letzten 800.000 Jahre wurden elf Interglaziale identifiziert und detailliert beschrieben. Die Dauer dieser Zwischeneiszeiten betrug im Normalfall etwa 10.000 bis 30.000 Jahre, lediglich für den Zeitraum der interglazialen Marinen Isotopenstufe 11c (MIS 11c) werden maximal 40.000 Jahre veranschlagt.[17] In dieser Hinsicht scheint das Holozän eine Sonderstellung einzunehmen. Zwar gilt der seit dem Klimaoptimum des Holozäns herrschende Abkühlungstrend von ca. 0,12 °C pro Jahrtausend als Vorbote und erstes Anzeichen eines nahenden Eiszeitklimas,[18] jedoch kommen verschiedene Studien unter Einbeziehung der sich allmählich verändernden Erdbahnparameter zu dem Ergebnis, dass eine neuerliche Kaltzeit unter normalen Rahmenbedingungen erst in 30.000 bis 50.000 Jahren auftreten wird. Diese für ein Interglazial ungewöhnlich lange Dauer könnte sich möglicherweise bei einer weiteren Zunahme der anthropogenen CO2-Emissionen auf insgesamt 100.000 Jahre ausdehnen und damit nahezu verdoppeln.[19] Dies würde den Ausfall eines kompletten Eiszeitzyklus aufgrund menschlicher Eingriffe in das Klimasystem bedeuten.[20] " (*): https://de.wikipedia.org/wiki/Känozoisches_Eiszeitalter
  10. PeWi

    Klimawandel

    Zugegeben. Zusätzlich werden sicherlich auch Gebiete vom Klimawandel profitieren. Die Frage ist halt, wie die Tragekapazität mitwächst. Sicherlich nicht mehr linear. Meistens ist die Entwicklung am Anfang stürmisch, und dann werden die Fortschritte immer kleiner. Aber, wenn man sieht, dass das, was an Nahrung heutzutage weggeschmissen würde, von der Menge her problemlos reichen würde, alle hungernden zu ernähren, dann kann man IMHO schon annehmen, dass man rein mengenmäßig 2050 bzw 2100 die prognostizierten 9 bzw 11 Milliarden Menschen ernähren können müsste.
  11. PeWi

    Klimawandel

    Natürlich - zugegeben. In deinem Beitrag, auf den ich geantwortet hatte, war das aber dein Argument.
  12. PeWi

    Klimawandel

    Noch eine Ergänzung zum Thema "0.04% CO2 ist doch soooo wenig": Sucht euch doch mal den Tagesbedarf an Vitaminen raus und schaut, welchen Anteil diese Vitamine an eurer täglichen Nahrungsmenge ausmachen ... Auf die Schnelle habe ich mal https://www.gesundheit.gv.at/leben/ernaehrung/info/tagesbedarf-vitamine gefunden. Wenn wir mal in erster Näherung von mindestens 2kg als Summe von Essen und Trinken ausgehen, ergibt sich für z.B. Vitamin A: Frau: Die notwendigen 0.8mg Vitamin A entsprechen etwa 0,0000004 (d.h. 0,00004% oder 0,4ppm) der Nahrung Mann: Die notwendigen 1.0mg Vitamin A entsprechen etwa 0,0000005 (d.h. 0,00005% oder 0,5ppm) der Nahrung Das ist ja nur etwa ein Tausendstel des CO2-Gehaltes in der Luft! Und so wenig soll über Gesundheit, (Mangel-)Krankheit oder evtl sogar Tod entscheiden?? Schockierend!1!!1! Bei den anderen Vitaminen sieht es ähnlich oder sogar noch verheerender aus.
  13. PeWi

    Klimawandel

    Lieber _/\_, erst spricht du von "in Summe als nicht vollständig plausibel" (Hervorhebung von mir) und setzt dann mit einem nahezu vollständig unplausiblen Beispiel (Brandenburger Tor steht nicht in Berlin) fort. Der Vergleich hinkt nicht nur, der hat nicht einmal Beine, auf denen er wenigstens hinken könnte. ------------------------------- Ich bin zum Schluss gekommen, dass jeder sieht, was er sehen will. Mancher sieht, dass sich die global wärmsten Jahre alle in der Gegenwart drängeln, und findet das plausibel genug. Andere können mit der naturwissenschaftlichen Ebene nichts anfangen und lesen "nur" zwischen den Zeilen und entdecken allerlei ungereimtes wie Hysterie, Mainstreamzwang, Geschäftemacherei, politische Ausschlachtung etc, was sie zum gegenteiligen Schluss bringt und ihnen auch plausibel erscheint. (Leider ist vielen dann aber nicht bewusst, dass ihrer Meinung damit die "Fundament-Informationen" fehlen, weswegen die Meinung dann zwingend auf wackligeren Füßen steht.)
  14. PeWi

    Klimawandel

    Sicherheitshalber: CO2 erwärmt die Atmosphäre nicht, sondern sorgt (wie eine Isolierung) dafür, dass sich die Atmosphäre ein bisschen schlechter abkühlen kann.
  15. PeWi

    Klimawandel

    Das hatte ich sogar irgendwann schon mal gesehen. Danke fürs "Anschieben" des Nochmal-Schauens - war wieder sehr interessant. Schön, dass der exponentiellen Bevölkerungsvermehrung anscheinend schon der Saft ausgeht - trotzdem, wir werden nach Meinung der Statistiker immerhin noch auf 11 Milliarden anwachsen, bis der tatsächliche Stillstand eintritt. Das sind etwa 50% mehr Menschen als derzeit! Und der Großteil der "neuen" Menschen (+3 Milliarden) kommt auf dem ärmsten Kontinent Afrika dazu. Das wird trotz allem eine heftige Herausforderung ... [Jedes nicht in die Welt gesetzte Kind spart CO2] Müsste man dann nicht auch dauernd Lotto spielen? Oder alle Shitcoins kaufen? Jeder Lottoversuch, auf den man verzichtet, jeder Shitcoin, den man nicht kauft, könnte der große Gewinner sein ... Etwas ernsthafter: Ich weiß nicht, ob in der heutigen, extrem komplizierten und extrem arbeitsteiligen Welt "Genies" noch den gleichen Stellenwert hätten wie früher. Auch ein Genie könnte heutzutage nicht mehr alles überblicken, sondern nur noch einen kleinen Teil, wäre also auch auf viel Zuarbeit angewiesen und würde damit einen wesentlich kleineren Teil zum Gesamterfolg beitragen als zu z.B. Da Vincis Zeiten. Oder liege ich hier falsch?
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