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Crypto & Finanzamt


blaualge

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Ich habe ja die begründbare Vermutung, dass es sich um einen diesem Forum nahestehenden Marktplatz handelt. 

Aber immerhin haben sie die Daten nicht widerstandslos herausgegeben. Schlimm genug, was die Geldwäschegesetze schon alles ermöglichen - Verlangen von Daten, ganz allgemein und ohne Anfangsverdacht. 

Und da argumentierten kürzlich noch einige Richter, es gäbe bei der Krypto-Steuererhebung kein Vollzugsdefizit... 🤔

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vor 30 Minuten schrieb Peer_Gynt:

Ich habe ja die begründbare Vermutung, dass es sich um einen diesem Forum nahestehenden Marktplatz handelt. 

Aber immerhin haben sie die Daten nicht widerstandslos herausgegeben. Schlimm genug, was die Geldwäschegesetze schon alles ermöglichen - Verlangen von Daten, ganz allgemein und ohne Anfangsverdacht. 

Und da argumentierten kürzlich noch einige Richter, es gäbe bei der Krypto-Steuererhebung kein Vollzugsdefizit... 🤔

ist so, aber sie können ohne Weiteres statt pauschaler Anforderung einzelne Personen rausfischen.

Und das alles ganz legal  im Rahmen einer Betriebsprüfung. Passiert bei Banken, Versicherungen, Firmen.

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  • 3 months later...

Na da bin ich wohl einer der Ersten, die Post von Finanzamt bekommen haben. Genauer von der Steuerfahndung. Danke Bitcoin de 

In Bielefeld ist wohl jemand dumm aufgefallen. Daraufhin hat Finanzamt Bielefeld Anfragen mit Daten an andere Finanzämter geschickt. Das wird lustig. 

Und ich werde nicht der Einzige sein. Daten von 2017. Hallo!!! Das ist gefühlt 100 Jahre her.  

Edited by xyZeth
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vor 16 Stunden schrieb xyZeth:

Na da bin ich wohl einer der Ersten, die Post von Finanzamt bekommen haben. Genauer von der Steuerfahndung. Danke Bitcoin de 

In Bielefeld ist wohl jemand dumm aufgefallen. Daraufhin hat Finanzamt Bielefeld Anfragen mit Daten an andere Finanzämter geschickt. Das wird lustig. 

Und ich werde nicht der Einzige sein. Daten von 2017. Hallo!!! Das ist gefühlt 100 Jahre her.  

Es haben doch schon andere längst Post hier bekommen? Was genau werfen die dir denn vor / wollen von dir wissen? 

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vor 21 Stunden schrieb xyZeth:

Na da bin ich wohl einer der Ersten

Nö, definitiv nicht.

vor 21 Stunden schrieb xyZeth:

Daten von 2017. Hallo!!! Das ist gefühlt 100 Jahre her. 

Gefühlt ja, real jedoch sind es 4 Jahre vor der Verjährung, daher ist Eile geboten.

vor 21 Stunden schrieb xyZeth:

Das wird lustig. 

Ja, hab schon erste Zeugenaussagen gegenüber der Steuerfahndung beantwortet - mit einem leichten Grinsen 😁 

 

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Ich verstehe das Problem nicht. Alle Broker, egal ob Crypto, Aktien, CFDs, Forex in Europa tauschen Daten mit den Behörden aus. Wenn z.B. Binance in Europa reguliert sind, werden auch Daten ausgetauscht. Ganz einfach. Es ist naiv zu glauben, dass einen dies nicht treffen wird.

Deswegen gebe ich alles an, logge alles und habe einen Ordner im Regal, den nehm ich einfach und kann alles belegen. Das ergibt zwei Dinge, ich schlafe besser und die Steuer fragt nicht nicht nach, weil schon vorher alles angegeben. Ich habe kein Problem, Steuern zu zahlen, aber auch nicht mehr als notwendig 🙂

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vor einer Stunde schrieb Jokin:

Nö, definitiv nicht.

Gefühlt ja, real jedoch sind es 4 Jahre vor der Verjährung, daher ist Eile geboten.

Ja, hab schon erste Zeugenaussagen gegenüber der Steuerfahndung beantwortet - mit einem leichten Grinsen 😁 

 

Als Zeuge? Wie genau kann man sich das vorstellen? 

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vor einer Stunde schrieb Chantal Krüger II:

Ich verstehe das Problem nicht. Alle Broker, egal ob Crypto, Aktien, CFDs, Forex in Europa tauschen Daten mit den Behörden aus. Wenn z.B. Binance in Europa reguliert sind, werden auch Daten ausgetauscht. Ganz einfach. Es ist naiv zu glauben, dass einen dies nicht treffen wird.

Deswegen gebe ich alles an, logge alles und habe einen Ordner im Regal, den nehm ich einfach und kann alles belegen. Das ergibt zwei Dinge, ich schlafe besser und die Steuer fragt nicht nicht nach, weil schon vorher alles angegeben. Ich habe kein Problem, Steuern zu zahlen, aber auch nicht mehr als notwendig 🙂

Ich verstehe das Problem auch nicht. Einige von uns haben sich den ruhigen Schlaf sogar erst teuer mit einer Selbstanzeige erkaufen müssen. Ich habe in Summe viele viele Stunden in die Dokumentation, Aufbereitung und Korrektur meiner Daten versenkt. Ich persönlich kann jetzt sogar noch besser schlafen mit dem Wissen, dass dieser Aufwand nicht umsonst war sondern mir wie erhofft später viel Ärger erspart hat.

Edited by skunk
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1 hour ago, skunk said:

Ich verstehe das Problem auch nicht. Einige von uns haben sich den ruhigen Schlaf sogar erst teuer mit einer Selbstanzeige erkaufen müssen. Ich habe in Summe viele viele Stunden in die Dokumentation, Aufbereitung und Korrektur meiner Daten versenkt. Ich persönlich kann jetzt sogar noch besser schlafen mit dem Wissen, dass dieser Aufwand nicht umsonst war sondern mir wie erhofft später viel Ärger erspart hat.

Genau so sehe ich das auch. Besonders nachdem es dieses Crypto Dingsbums schon länger gibt, kann sich keiner mehr damit rausreden er hat es nicht gewusst. Dann sind wir auf dem Level wie mit diesem bayrischem Fussballmanager, der auch vergessen hatte, Steuern zu zahlen.

Besser, am Anfang ein paar Gedanken damit zu verschwenden, wie man das wasserdicht dokumentieren kann und die Disziplin zu haben, dass so auch umzusetzen. Ja, Steuern zahlen tut weh, aber auch der nächste Kindergarten oder Schule braucht Geld.

Edited by Chantal Krüger II
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Wie ist das, wenn ich alle Kryptos länger als ein Jahr habe? Muss ich die trotzdem angeben? Wenn ich ETH anonym durch Mining erwirtschaftet habe, dann weiß das Finanzamt nichts davon. Allerdings könnte mir wahrscheinlich das Bankkonto gekündigt werden, wenn ich mal etwas in Euro tausche und auf mein Konto auszahlen lasse.

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vor 4 Stunden schrieb Sebastian1547:

Als Zeuge? Wie genau kann man sich das vorstellen? 

Da gibt's ein Schreiben vom Finanzamt, Abt. Steuerfahndung mit einem Auskunftsersuchen.

Dazu Trade-IDs aus Banküberweisungen.

vor 2 Stunden schrieb Sophopt:

Wie ist das, wenn ich alle Kryptos länger als ein Jahr habe? Muss ich die trotzdem angeben? 

Nein, auch nicht wenn du sie weniger als ein Jahr hast, es sei denn ...

vor 2 Stunden schrieb Sophopt:

Wenn ich ETH anonym durch Mining erwirtschaftet habe, dann weiß das Finanzamt nichts davon.

...  du hast sie "eingenommen" und nicht "angeschafft" und der Wert betrug in Summe mehr als 256 Euro im Steuerjahr.

vor 2 Stunden schrieb Sophopt:

Allerdings könnte mir wahrscheinlich das Bankkonto gekündigt werden, wenn ich mal etwas in Euro tausche und auf mein Konto auszahlen lasse.

Eigentlich nicht. Da muss schon mehr zutreffen.

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Der Nachweis an sich ist ja einfach, wenn man ein Tool hat, welches die API der Börsen auslesen kann. Wenn das Tool gut ist, sagt es einem auch, wie nah an den 600€ man gerade ist.

Beim Mining ist das etwas anders, da tut man gut daran, auch die Belege für Hardwarekauf, Reparaturen, Energiekosten, Raumkosten usw aufzuheben. 
 

Was mir persönlich nicht richtig gelungen ist, war die Abschreibung auf Verluste aus einem Cloud-Mining-Scam in 2014, aber da waren die paar verloren BTC auch noch so gut wie nix Wert.

Generell kann ich nur zu Steuerehrlichkeit raten, denn spätestens wenn man mal eine ZÜP für irgendwas (Die richtig coolen Jobs, Pilotenlizenz, Waffenschein, etc) braucht, kann das eine Rolle spielen. .. Schreibt jemand, dessen Steuerlast eine halbe Großfamilie ernähren könnte.

Von der Ethik her ist es auch so eine Sache mit der Steuerehrlichkeit, denn wir alle wollen eine gesunde und stabile Infrastruktur und andere "Dienstleistungen des Staates", also ist es auch ok, sich daran zu beteiligen. 

 

 

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