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RGarbach

Großbritannien will Open Source Wallet Entwickler zwingen, Anti-Geldwäsche-Maßnahmen einzurichten

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Hab meine eigene Wallet programmiert. So wie tausende andere auch.

Und nen code forken kann fast jeder.

bearbeitet von MixMax

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vor 34 Minuten schrieb MixMax:

Hab meine eigene Wallet programmiert. So wie tausende andere auch.

Und nen code forken kann fast jeder.

Das kannst du machen wenn du es kannst. Ich kann es nicht und Millionen andere auch nicht.

Was bleibt wäre dann die Möglichkeit vorhandene Wallets einfach nicht mit neuen Versionen zu updaten. Was dann Probleme bei Forks und Swaps usw. gibt.

Für Hodler die mit Euro direkt ihre Coins kaufen ist das alles vollkommen egal. Sie haben sich schon verifiziert und alles ist nachvollziehbar.

Wer aber mal die ein oder anderen Coins mit Geld von ebay-Verkäufen oder mit Bareinzahlungen aufs Konto kauft (z.b. Auto verkauft und Geld eingezahlt) oder wer ab und zu was tradet der bekommt vielleicht später mal ein Problem wenn das verschieben der Coins über mehrere Exchanges (Shitcoins von irgendwo nach irgendwo vor und zurück) nicht eindeutig nachvollziehbar ist und dann die Geldwäschefrage auftaucht.

Ich find das alles scheisse.

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vor 40 Minuten schrieb MixMax:

Hab meine eigene Wallet programmiert. So wie tausende andere auch.

Und nen code forken kann fast jeder.

Ich vermute, dass es auch so kommen wird. Irgendjemand baut mal ein AMLKYC-Tool mit API und das wird dann in alle OpenSource-Projekte übernommen.

Dann kommt diese Codezeile in alle OpenSource-Projekte rein:

if (kycaml_check() == false) exit;

Und nun ja ... ist ja open source und ich bin mir nicht sicher, ob diese Zeile überall so "un-auskommentiert" bleiben wird.

Einfach nur noch lächerlich was sich Regulierer so alles einfallen lassen. Aber das kommt davon, wenn Nichtswisser sich von Nichtexperten leiten lassen.

 

Aber auch gut zu wissen: Der OpenSource-Software gehört die Welt. Irgendwann wird es auch wieder OpenSource-Computer zum Selberlöten geben oder so ... denn der nächste konsequente Schritt wenn man nicht an die Software kommt, geht ja nur noch über die Hardware. Denkbar wäre es, dass KYC/AML direkt in die Hardware integriert wird. Computer lassen sich dann nur noch benutzen, wenn man sich vorher an ihnen ausgewiesen hat.

 

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vor 1 Minute schrieb battlecore:

Das kannst du machen wenn du es kannst. Ich kann es nicht und Millionen andere auch nicht.

Was bleibt wäre dann die Möglichkeit vorhandene Wallets einfach nicht mit neuen Versionen zu updaten. Was dann Probleme bei Forks und Swaps usw. gibt.

... werde Dir darüber im Klaren, dass Du mit der ec-Karte den Datenbeschmützern hilflos ausgeliefert bist.

Mit Bitcoin hast Du die Möglichkeit ergriffen dem aus dem Wege zu gehen.

Nun werde Dir darüber im Klaren, dass Du Dich mit Wallet-Software schon wieder den Datenbeschmützern auslieferst.

Was tun?

1. Kauf Dir bei Amazon einen raspberry-Pi
2. Kauf Dir eine große Festplatte dazu.
3. Benutze den Raspi um einen Bitcoin-Fullnode aufzusetzen.

Da Du bereits aktiv Miner betreibst, sollte das doch möglich sein und sogar in Deinem Interesse sein.

Das ist nicht wirklich schwer und alles gut dokumentiert.

Mit dem Bitcoin Full Node bist Du direkt Teil des Bitcoin-Netzwerkes und kannst so sehr einfach Bitcoin transferieren ohne das Du irgendwelche Wallets brauchst - Du musst Dich nur ein wenig mit der Kommandozeile und Linux beschäftigen. Schwer ist das alles nicht.

Entscheide selber Deinen weiteren Weg: "Investieren" (in Bildung und Fullnode) oder "Konsumieren" (Software anderer benutzen)

vor 1 Minute schrieb battlecore:

Wer aber mal die ein oder anderen Coins mit Geld von ebay-Verkäufen oder mit Bareinzahlungen aufs Konto kauft (z.b. Auto verkauft und Geld eingezahlt) oder wer ab und zu was tradet der bekommt vielleicht später mal ein Problem wenn das verschieben der Coins über mehrere Exchanges (Shitcoins von irgendwo nach irgendwo vor und zurück) nicht eindeutig nachvollziehbar ist und dann die Geldwäschefrage auftaucht.

Ich find das alles scheisse.

... es liegt in Deiner Hand.

Trenne einfach die verschiedenen Töpfe:

- Geld aus dem Lohneinkommen wird für Bitcoins benutzt
- Geld aus Verkäufen von irgendwelchen Dingen wird für das tägliche Leben benutzt (zu viel Geld bleibt liegen, zu wenig Geld für das Leben kommt vom Lohn)

Auf diese Weise wird nix vermischt.

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vor 6 Minuten schrieb Jokin:

Einfach nur noch lächerlich was sich Regulierer so alles einfallen lassen. Aber das kommt davon, wenn Nichtswisser sich von Nichtexperten leiten lassen.

Das war auch mein Gedanke. Dieser Plan ist so etwas von unqualifiziert, dass ich über andere (wichtige) Themenbereiche wie Finanzpolitik und Umwelt nicht nachdenken möchte. 
 

ich glaube jedoch nicht, dass es so kommen wird. Es wird jemand erklären, warum es Schwachsinn ist und dann landet der Geist wieder in der Flasche hoffentlich. Ich kann mich aber auch noch gut daran erinnern, wie bestimmte Verschlüsselungsverfahren in Programmen illegal waren. 
 

„Er sitzt im Gefängnis, weil er zwei Zeilen Code auskommentiert hat“ Die spinnen, die Briten :)

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vor 36 Minuten schrieb battlecore:

Das kannst du machen wenn du es kannst. Ich kann es nicht und Millionen andere auch nicht.

Das musst du auch nicht, es reicht wenn ein "Bekannter" von dir es kann. Ich bin auch kein gelernter Progammier.

Man kann nicht Millionen von Menschen überwachen ein paar Zeilen Code zu schreiben oder zu ändern.

(Mielke ist ja nicht mehr da) 😉

bearbeitet von MixMax

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vor 34 Minuten schrieb MixMax:

Man kann nicht Millionen von Menschen überwachen ein paar Zeilen Code zu schreiben oder zu ändern.

Da muss "man" nur mal von den Chinesen lernen - da weiß "man" auch wo die sich gerade aufhalten.

Und angesichts dessen, dass die ja wirklich alle exakt gleich aussehen, ist das schon wirklich eine herausragende Leistung.

In 50 Jahren schauen wir auf 2019 zurück und denken uns "ach, war das noch schön so vollkommen anonym"

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Wisst ihr was wirklich witzig ist?

Der Quellcode des Fullnodes ist in der Blockchain gespeichert, genauso wie die komplette Protokoll Dokumentation.

Versucht das mal zu verbieten, ihr Inselaffen.

Ich schmeis mich weg. 😀

bearbeitet von MixMax

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vor 54 Minuten schrieb Jokin:

 

Und angesichts dessen, dass die ja wirklich alle exakt gleich aussehen, ist das schon wirklich eine herausragende Leistung.

 

Chinesen (oder besser gesagt, Asiaten)sehen nur für uns Europäer alle gleich aus. Es gibt sehr wohl Unterscheidungen in den einzelnen Gesichtern. Dies sind aber Details, die uns ungeübten europäischen Augen aber entgehen, weil wir eben seit Generationen nicht darauf geschult worden sind. (Man könnte auch sagen: Wir sind die etwas grobmotorigen, die eindeutige und stupide Merkmale zur Unterscheidung benötigen: Haarfarbe, großer Nase, Augenfarbe....)

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vor 39 Minuten schrieb MixMax:

Der Quellcode des Fullnodes ist in der Blockchain gespeichert, genauso wie die komplette Protokoll Dokumentation.

Oh, dann muss Bitcoin halt verboten werden :D

 

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vor 6 Stunden schrieb Jokin:

... werde Dir darüber im Klaren, dass Du mit der ec-Karte den Datenbeschmützern hilflos ausgeliefert bist.

Mit Bitcoin hast Du die Möglichkeit ergriffen dem aus dem Wege zu gehen.

Nun werde Dir darüber im Klaren, dass Du Dich mit Wallet-Software schon wieder den Datenbeschmützern auslieferst.

Was tun?

1. Kauf Dir bei Amazon einen raspberry-Pi
2. Kauf Dir eine große Festplatte dazu.
3. Benutze den Raspi um einen Bitcoin-Fullnode aufzusetzen.

Da Du bereits aktiv Miner betreibst, sollte das doch möglich sein und sogar in Deinem Interesse sein.

Das ist nicht wirklich schwer und alles gut dokumentiert.

Mit dem Bitcoin Full Node bist Du direkt Teil des Bitcoin-Netzwerkes und kannst so sehr einfach Bitcoin transferieren ohne das Du irgendwelche Wallets brauchst - Du musst Dich nur ein wenig mit der Kommandozeile und Linux beschäftigen. Schwer ist das alles nicht.

Entscheide selber Deinen weiteren Weg: "Investieren" (in Bildung und Fullnode) oder "Konsumieren" (Software anderer benutzen)

... es liegt in Deiner Hand.

Trenne einfach die verschiedenen Töpfe:

- Geld aus dem Lohneinkommen wird für Bitcoins benutzt
- Geld aus Verkäufen von irgendwelchen Dingen wird für das tägliche Leben benutzt (zu viel Geld bleibt liegen, zu wenig Geld für das Leben kommt vom Lohn)

Auf diese Weise wird nix vermischt.

Das war nur ein Beispiel, auf mich trifft das nicht zu.

Walletsoftware ist was das mir zwar nicht direkt Bauchschmerzen macht, aber irgendwo im Hinterkopf ist das natürlich.

Einen Fullnode zu betreiben wäre bei mir ja nicht ausreichend. Ich streue ja auf 5 Coins, also 5 Fullnodes. Die alle auf einem Rechner mitlaufen lassen wäre zwar möglich, aber die internetverbindung ist dann natürlich auch mal am Ende und dann läuft der Rest natürlich nicht mehr so dolle. So auch der Miner.

Überlegt hab ich das schon mehrmals, aber mir persönlich bringt das so erstmal garnix, ausser das es Strom und Internet-Bandbreite kostet. Was ich an Coins habe ist sowieso nachvollziehbar wegen Steuer, ich muss das im Zweifelsfall ja auch alles nachweisen können. Mein Antrieb das zu machen ist eher der Gedanke etwas fürs Netzwerk zu tun, sonst würde ich auch nicht minen.

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Erstmal ein herzlichen Dank an @Christoph Bergmann für den Artikel! Macht er doch die öffentlichkeit auf die Problematik aufmerksam. Und genau das verstehe ich unter Journalismus. 😉

Selbstverständlich ist dies wieder mal ein Angriff auf den Bitcoin und zielt auf die komplette Überwachung.
Macht man sich klar, das solche Firmen wie Elliptic die Blockchain komplett analysieren wollen, wäre es mit AML KYC die Blockchain ein komplett offenes Buch. Was sicherlich auch in der öffentlichen Diskussion gegen Bitcoin verwendet werden kann.

Deshalb ist Privatsphäre bei Bitcoin absolut richtig. Schaut man z.B. hier ist das durchaus möglich. 99x ein Output von 0.10370144 BTC. 👍 Vermutlich eine Transaktion mit CoinJoin, was z.B. in der Wasabi Wallet implementiert ist.

So zahnlos ist der Tiger FCA gar nicht, weil es eben Entwickler in ihren Privatleben angreifen kann. Das FIAT-System bietet hier viele Möglichkeiten, wie Konto einfrieren usw. Und es sind eben nicht nur die "Inselaffen", bedenkt man wer mit "Five Eyes" mit im Boot sitzt.
Nur bietet sich in Chaos des Brexit eben genau Großbritannien z.Z. an. Die Leute haben dort bis hoch zur Regierung andere Sorgen.

Es wird also notwendig sein, neben Open Source auch die Privatsphäre der Entwickler zu schützen. So dass es immer Wallets gibt, die ohne AML KYC funktionieren. Denn wenn dass erst mal "losgelassen ist", haben wir super schnell die Whitelist, was quasi auf eine Blacklist hinausläuft.

Also gilt, die Augen offen zu halten. Und die Privatsphäre von Bitcoin stärken indem man weiter aufklärt und entsprechende Möglichkeiten aufzeigt.

Axiom

 

bearbeitet von Axiom0815

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Danke für die Erwähnung.

https://twitter.com/BTC_de_Blog/status/1181572891256733696

:)

Ich persönlich finde Whitelists viel schlimmer als Blacklists. Das bedeutet, dass man um Erlaubnis fragen muss, um Bitcoin zu benutzen. Bei Blacklists dagegen ist die Erlaubnis gegeben, aber sie kann einem eben auch entzogen werden. Ist ein wichtiger Unterschied, finde ich.

Blacklists gibt es ja auch schon, bei Börsen, schon allein zum Selbstschutz.

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vor einer Stunde schrieb Christoph Bergmann:

 

Danke für die Erwähnung.

😉

vor einer Stunde schrieb Christoph Bergmann:

 

Das zeigt, die meisten sind wegen des Geldes hier. 🤦‍♂️  Gier ....

Mach doch mal eine Anleitung zu Wasabi mit Diskussion zu CoinJoin. So richtig in Deutsch gibt es wohl noch gar nichts.

vor einer Stunde schrieb Christoph Bergmann:

Ich persönlich finde Whitelists viel schlimmer als Blacklists. Das bedeutet, dass man um Erlaubnis fragen muss, um Bitcoin zu benutzen. Bei Blacklists dagegen ist die Erlaubnis gegeben, aber sie kann einem eben auch entzogen werden. Ist ein wichtiger Unterschied, finde ich.

Blacklists gibt es ja auch schon, bei Börsen, schon allein zum Selbstschutz.

Ja, mir graut vor beidem. Wie soll denn ein Händler vernünftig die Zahlmethode Bitcoin anbieten, wenn der Bitcoin nicht fungibel ist.
Jeder "A***" hat dann eine Blacklist und alle 10 min mit jeden Block sind sie ungültig. 

Politik und Räuberjagd ist da völlig uninteressant. Wenn man mit Bitcoin bezahlt, muss jeder Bitcoin auch gleich sein!

Axiom

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Nunja, als Notbehelf kann man seine Coins ja auch auf einer Ausländischen Exchange ohne KYC erstmal gegen Monero oder Dash umtauschen, oder einen anderen der Privacy-Coins, dann in eine passende Wallet, die mixen in der Regel auch. Von da aus kann man dann ja auch wieder beliebig weitersenden. Oder von Anfang an für Transaktionen die privat sein sollen Monero usw benutzen.

Bei den Exchanges wo noch kein KYC zwingend notwendig ist kann man vielleicht auch mit Zweitaccounts auf andere Mailadressen weiterleben.

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Über diese ganze Sache habe ich noch mal nachgedacht. 
Solche Vorstöße kommen doch meist, wenn man denkt, schon gut aufgestellt zu sein.

Wir haben immer mehr User, die nicht mehr einen Full-Node betreiben sondern mit "leichtem Programmen" ihre Bitcoin verwalten.

Ich sehe hier als populärsten Client Electrum, sowie eben auch die ganzen Clients die zur Hardware-Wallet "mitgeliefert" werden. z.B. Live von Ledger.

Nutzt man diese, holt man sich seine Informationen nicht lokal aus der Blockchain, sondern aus dem Internet. Entweder vom Electrum-Server oder vom Ledger-Server.
Als Gegenleistung zahlt man mit seinem öffentlichen Root Key bzw. mit seinen Wallet-Adressen.

Bingo! 

Egal wer es ist, dieser hat jetzt alle Adressen von Deiner Wallet. Beim Root Key auch die zukünftigen, die Du noch gar nicht kennst. Denn aus den Root Key kann mal alle Adressen berechnen.
Was ist dagegen eine Blockchain-Analyse mit irgendwelchen Heuristiken?

Als Analysefirma würde ich doch zig Electrum-Server betreiben! Und genau das werden diese Firmen auch tun.

Ja, muss ich zu geben, habe ich selbst etwas bei mir vernachlässigt. 😕

Und wenn es die Mafia ist, liefert man sein Wallet-Guthaben (komplett) inklusive IP, als persönlicher Adresse für ein Besuch. 👎🤦‍♂️

Okay, ich hatte schon vor paar Jahren Electrum über Tor erklärt. Aber das schützt nur die IP. Der Root Key wird trotzdem verschenkt.

 

Electrum ist ein hervorragendes Programm! Da lasse ich nichts drauf kommen. Und man sollte lieber Electrum mit der Hardware-Wallet nutzen, als z.B. Live.
Trotzdem, eine Lösung muss her!

Hier bietet sich an, wer sowieso schon Bitcoin Core und somit die ganze Blockchain hat, seinen eigenen Electrum-Server zu betreiben.
Und nicht das "Riesenmonster", was unheimlich Ressourcen verbraucht, sondern eine kleine Version. Ein privaten Electrum-Server, ein electrum-personal-server (EPS) . 🙂

Dieser ist schnell aufgesetzt und die Lösung allen Übels. 
Meine Electrum-Wallet erhält jetzt seine Daten von meiner lokalen Blockchain. Privatsphäre 1A+ 👍

Von aussen kann keiner mehr mitlesen, welche Adressen für mich (meine Wallet) interessant sind.
Und als nächstes werde ich meine Wallet wechseln auf eine neue, die nur noch über mein EPS läuft!!! Dann werden "unauffällig" die Coins rüberwandern. 😉

Ich finde dies als eine gute Lösung. Oder findet einer einen Denkfehler?
Der Bitcoin-Core läuft im Allgemeinen über das Clear-Netz. Bei Bedarf kann ich aber jederzeit für eine Transaktion auf Tor umschalten.

Wie ist Eure Meinung dazu?
Man sollte dies promoten und als Standard für die vielen Hardware-Wallets propagieren.
Und zwar bevor der "nette Herr" mit einen großen Schraubenschlüssel Dir auf dem Kopf haut und um die Bitcoins bittet.

Axiom

 

 

 

 

 

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Einfach nur BitcoinCore als Wallet nutzen, dank p2p ist das anonym.

Nachteil: Der muss halt immer online sein.

Jokins Idee mit dem PI ist da besser als noch nen unsinnigen Electrum Server etc.

Alles was irgendwie mit electrum zu tun hat, halte ich für unsicher in bzg. auf Anonymität. Aus diesem Grund würde ich electrum auch niemals benutzen oder empfehlen.

bearbeitet von MixMax

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vor 9 Stunden schrieb Axiom0815:

Man sollte dies promoten und als Standard für die vielen Hardware-Wallets propagieren.

Ja!

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vor 10 Stunden schrieb Axiom0815:

Wie ist Eure Meinung dazu?

Du hast völlig recht, wer auf Privatsphäre und Unabhängigkeit wert legt, sollte alles selber hosten.

Deswegen sind SPV Wallet für mich keine alternative. Vielleicht schafft Neutrino Abhilfe was Privatsphäre angeht, abhängig von einem Nodebetreiber ist man dann aber immer noch.

 

vor 10 Stunden schrieb Axiom0815:

Und nicht das "Riesenmonster", was unheimlich Ressourcen verbraucht

Mag auf die alte Server-Implementierung zutreffen, der electrumX-Server läuft viel ressourcenschonender, einzig der Neuaufbau braucht Power.

Betreibe auf meinem Intel Celeron Server J3455 / Ubuntu-Server / 16 GB RAM
- Bitcoin Core Full Node(Tor + IPv4 HDD) Mainnet+Testnet
- Public ElectrumX Server(SSD) Mainnet
- 2 LND Nodes (Toronly, SSD-Raid) Mainnet + Testnet
- 2 LND Private-Nodes (SSD-Raid) Mainnet + Testnet
- 1 Blue Wallet Lnd-Hub

Server-Auslastung liegt <10%.

Ein ausreichende Internetanbindung sollte natürlich vorhanden sein.

PS: Es gibt auch noch eine Electrum-Server Implementierung in Rust, muss ich mir bei Gelegenheit mal anschauen. https://github.com/romanz/electrs
 

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vor 3 Stunden schrieb MixMax:

Einfach nur BitcoinCore als Wallet nutzen, dank p2p ist das anonym.

Nachteil: Der muss halt immer online sein.

Jokins Idee mit dem PI ist da besser als noch nen unsinnigen Electrum Server etc.

Alles was irgendwie mit electrum zu tun hat, halte ich für unsicher in bzg. auf Anonymität. Aus diesem Grund würde ich electrum auch niemals benutzen oder empfehlen.

Ja, es gibt aber Anwendungen, die mit Electrum relativ leicht umsetzbar sind. 
Bitcoin Core läuft parallel. 😉

P2P anonym ist relativ. Wer eine komplexe Überwachung hat, weis woher die Transaktion als erstes kam. 😞

Axiom

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vor 4 Stunden schrieb triumvirat:

 

Du hast völlig recht, wer auf Privatsphäre und Unabhängigkeit wert legt, sollte alles selber hosten.

Deswegen sind SPV Wallet für mich keine alternative. Vielleicht schafft Neutrino Abhilfe was Privatsphäre angeht, abhängig von einem Nodebetreiber ist man dann aber immer noch.

 

Mag auf die alte Server-Implementierung zutreffen, der electrumX-Server läuft viel ressourcenschonender, einzig der Neuaufbau braucht Power.

Betreibe auf meinem Intel Celeron Server J3455 / Ubuntu-Server / 16 GB RAM
- Bitcoin Core Full Node(Tor + IPv4 HDD) Mainnet+Testnet
- Public ElectrumX Server(SSD) Mainnet
- 2 LND Nodes (Toronly, SSD-Raid) Mainnet + Testnet
- 2 LND Private-Nodes (SSD-Raid) Mainnet + Testnet
- 1 Blue Wallet Lnd-Hub

Server-Auslastung liegt <10%.

Ein ausreichende Internetanbindung sollte natürlich vorhanden sein.

PS: Es gibt auch noch eine Electrum-Server Implementierung in Rust, muss ich mir bei Gelegenheit mal anschauen. https://github.com/romanz/electrs
 

Ja, so richtig will das gute Ding (EPS) nicht funktionieren. 😞

Das geht schon los, dass in der Wallet, die EPS in Bitcoin Core nutzt, die Adressen eingetragen werden, aber nicht das Guthaben angezeigt wird.
Wenn ich zum Test eine Adresse über die Konsole importierte, wird es richtig angezeigt. 

Dauert nur immer ewig, bis die ganze Blockchain gescannt ist.

Weiss nicht, woran es liegt. Vielleicht zu viele Adressen, da mehrere Electrum-Wallet (zum Test) benutzt werden.
Oder vielleicht läuft der Server überhaupt nicht richtig. 🤦‍♂️

Kann ein anderer die Funktion bestätigen? Kaspersky sagt mir, Anwendungen <10. 🤔

Axiom 

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vor 53 Minuten schrieb Axiom0815:

Kann ein anderer die Funktion bestätigen?

Kann dazu nicht sagen, hab den großen Bruder am Laufen.

vor 53 Minuten schrieb Axiom0815:

Kaspersky sagt mir, Anwendungen <10

sagt mir jetzt mal überhaupt nichts.

bearbeitet von triumvirat

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vor 7 Stunden schrieb MixMax:

Einfach nur BitcoinCore als Wallet nutzen, dank p2p ist das anonym.

Nachteil: Der muss halt immer online sein.

Jokins Idee mit dem PI ist da besser als noch nen unsinnigen Electrum Server etc.

Alles was irgendwie mit electrum zu tun hat, halte ich für unsicher in bzg. auf Anonymität. Aus diesem Grund würde ich electrum auch niemals benutzen oder empfehlen.

Bitcoin Core muss nicht immer online sein. Du brauchst doch nur einmal eine Adresse für Einzahlungen, dann noch Privatekey sichern und meinetwegen die wallet.dat.

Danach kannste Bitcoin Core auch löschen, vergessen, anzünden, aus dem Fenster werfen...wie du magst.

Den brauchste erst wieder wenn du Coins versenden willst, da importierste deinen Privatekey und fertig. Dann läd der natürlich wieder die ganze Blockchain runter, oder du importierst die alte wallet.dat, dann haste bis zu dem Datum zumindest schonmal alles wieder und sparst etwas Zeit. Der läd dann nur noch den Rest runter bis zum aktuellen Datum.

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