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Wie investiert ihr eure Kursgewinne....


bartio

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...wenn ihr die aus der Kryptowelt herausziehen wollt?

Die nächsten Tage/Wochen möchte ich nämlich genau das machen (also Achtung Trader, die Kurse werden dann mit 0,000003% extrem fallen), tue mir aber schwer eine sinnvolle Ergänzung zu meinem jetzigen Portfolio zu finden. Es wird sich dabei nur um eine kleine 5 Stellige Summe handeln. Also wirklich nichts weltbewegendes.

Option 1: Edelmetalle)
Ist in meinem Portfolio schon zur Genüge ausgebaut, brauche ich nicht.

Option 2: EUR bzw. Barreserven)
FIAT-WÄhrungen sind für mich keine Investitionen, sondern nur notwendige Übel.
Außerdem ist diese Position im jetzigen Portfolio schon ausreichend (und schon jetzt anteilig wohl auch etwas zu viel) besetzt. Brauch ich nicht.

Option 3: Aktienmarkt)
Seit 9 Jahren sehen wir dort einen Bullenmarkt.
Jedoch sprechen viele Indikatoren (und auch sehr viele gute  Experten (also keine Crashpropheten)) von einer Überhitzung und das 2018/2019 eine Korrektur ansteht.
Auch mit der Abkehr des billigen Notenbankgeldes in den USA sehen wir schon die Vorzeichen einer Trendwende.
Deshalb möchte ich auch hier meine Position vorerst nicht ausbauen.

Option 4: Immobilien)
Auch dieser Markt ist arg überhitzt. Wegen dem Fehlen echter renditehaltigen und sicheren Alternativen der letzten Jahre.
GGf. Investitionen am eigenen Haus, wobei ich auch das aus bestimmten Gründen eigentlich nicht machen will.

Option 5: Urlaub, Verkonsumieren, neues Anschaffunge,  etc)
Brauche ich alles nicht.

Option 6: Seitenliniengeld für Kryptos)
Brauche ich nicht. Will das Geld schließlich aus der Kryptowelt raus haben. Deshalb ist das auch keine Option für mich.

Option 7: Direkte Investitionen in interessante Projekte/Startups)
Klingt interessant, aber erst sinnvolles finden.

Option 8: Geldverleih gegen Zinsen (Auxmoney und Konsorten))
Nie im Leben würde ich auf Portalen, die hauptsächlich von Konsumkrediten leben (Autos, Urlaub, Waschmaschine, etc) Geld verleihen.
Da ist mir die Rendite zu klein und die Laufzeiten  zu lange.

Also habt ihr noch irgendwelche anderen Tipps bzw. wie habt ihre Teile aus der Kryptowelt in der letzten Zeit so angelegt?

Edited by bartio
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...ich finde du solltest dennoch davon in Urlaub fahren und wenn du wirklich aus dem Krypto Markt heraus möchtest dann das Geld in Fiat wechseln. Alles andere Macht derzeit nur wenig Sinn. Ich halte mein Krypto Portfolio zum Großteil bis eine Abkühlung/Crash des Aktienmarktes eintrifft. Dies könnte die Kryptos noch einmal beflügeln, aber vor allem lohnt sich danach das Umschichten in ETFs. So ist meine Momentane Strategie.

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Habe mich wohl etwas missverständlich ausgedruckt, will ja nicht komplett raus.
Nur einen Teil herausnehmen.

vor 14 Minuten schrieb c0in:

Oldtimer

Braucht Platz und Pflege. Und Autos interessieren mich nicht so ;)

Hast du in Oldtimer investiert? Wäre mal interessant zu hören welche :D

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Immobilien.

Ab ca. 200.000 Euro lohnt sich der Kauf einer Eigentumswohnung, wenn weitere 200.000 Euro zu niedrigen Zinsen von der Bank zugeschossen werden.
Eine Wohnung im 400.000-Euro-Bereich generiert mIeten, die über dem Wohngeldsatz liegen. Diese Mieteinnahmen sollten die Darlehenstilgung und die Zinslast ermöglichen. (ich schlage mal so 4% Tilgung bei 1,6% Zinsen bei 10 Jahren Zinsbindung vor ... mal als Hausnummer wo es Sinn macht).

Die Zinsausgaben lassen sich gegen die Mieteinnahmen gegen rechnen. Somit entsteht in den ersten paar Jahren kaum ein steuerpflichtiger Gewinn - in den Folgejahren sollte sich das Ding dann nicht nur selber tragen, sondern selber nach und nach entschulden.

Am Ende bleibt eine Immobilie, die ein recht sicheres monatliches Einkommen generiert - auch wenn die Cryptowelt mal komplett den Bach runter geht.

... nun kann man sich natürlich Jahr für Jahr überlegen ob man mit den Cryptogewinnen den Immobilienkredit tilgt oder ob man sich eine zweite Wohnung zulegt, die ebenso nur zur Hälfte eigenfinanziert ist.

Die 50%-Finanzierung macht daher Sinn, dass zum einen eine Immobilie auch in Zukunft zum halben Preis gut verkäuflich sein sollte um das Darlehen abzuzahlen und um Bestkonditionen bei der Bank zu bekommen.

Mit einer zweiten Immobilie lässt sich im Zweifel nicht nur die erste Immobilie komplett absichern, sondern diese schafft auch die nötige Diversifikation bei etwaigen Mietausfällen.

Wer sich das mal durchrechnet, der kann auch bei augenscheinlich "überteuerten" Immobilien zugreifen.

... insbesondere wer noch keine 40 Jahre alt ist, sollte sich das mal sehr gut überlegen, denn die Bank will die Rückzahlung bis zum Renteneintritt abgesichert haben, was bedeutet, dass mit zunehmendem Alter die Tilgungsraten zwangsläufig höher liegen müssen.

Ich bin kein Finanzberater und kein Steuerberater ... das sind nur meine eigenen Erfahrungen aus meinem direkten Umfeld - dort kommt auch die Antwort auf diese Frage her: "Ey, wieso hast Du eigentlich Motorsport begonnen?" ... Antwort: "Weil das Geldverbrennen mit der Kerze zu lange gedauert hat" ... und naja, irgendwo her kam ja das Geld - zum Beispiel durch vermietete Eigentumswohnungen.

 

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Mit solch hohen Zahlen spiele ich nicht rum, hab mir aber letztes Jahr zwei sehr günstige Eigentumswohnungen gekauft, vermiete diese für eine Ortsentsprechende Miete, habe diese Wohnungen in wenigen Jahren durch die Mieteinnahmen abbezahlt und generiere danach stetig Gewinn. Ich bin also ebenso der Meinung, dass Immobilien ein gutes Investment sind :) Für die Eigennutzung sowieso. Man sollte halt nur nicht in den maßlos überteuerten Gegenden (Großstädte wie Berlin) kaufen.

Edited by HerrZog
typo
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vor einer Stunde schrieb SkullyXXL:

Ich kenn mich mit Immobilien überhaupt nicht aus. Rechnet sich das trotz Rücklagenbildung für Reparaturen, Steuern (Grundsteuer), Versicherungen?

Wenn sich das nicht rechnen würde gäbe es keine so große Nachfrage danach.

Das ist halt wirklich nur was wenn man auch mal eine Straßensanierung für 20.000 Euro “mal eben” wuppen kann bis es dann irgendwann in mal von der Steuer abgesetzt ist.

Risikofrei ist das natürlich auch nicht. Freunde hatten Mietnomaden drin - keine Mieteinnahmen und langer Rechtsstreit und am Ende die Sanierung selbst bezahlt.

Daher: Eine Immobilie ist keine Immobilie ... das Streuen des Risikos ist auch da wichtig.

(Verluste aus Vermietung sind nicht mit Gewinnen aus Cryptotrading verrechenbar)

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vor 26 Minuten schrieb Jokin:

Wenn sich das nicht rechnen würde gäbe es keine so große Nachfrage danach.

Das ist halt wirklich nur was wenn man auch mal eine Straßensanierung für 20.000 Euro “mal eben” wuppen kann bis es dann irgendwann in mal von der Steuer abgesetzt ist.

Risikofrei ist das natürlich auch nicht. Freunde hatten Mietnomaden drin - keine Mieteinnahmen und langer Rechtsstreit und am Ende die Sanierung selbst bezahlt.

Daher: Eine Immobilie ist keine Immobilie ... das Streuen des Risikos ist auch da wichtig.

(Verluste aus Vermietung sind nicht mit Gewinnen aus Cryptotrading verrechenbar)

Wie willst du das Risiko bei Immobilien streuen? Durch verschiedene Immobilien? Garage, Verkaufsräume, normale Vermietung?

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Bin erleichtert, das ihr keine einfachen, auf der Hand liegenden Tipps aus dem Ärmel geschüttel habt, die ich nicht auf dem Schirm hatte.
Immobilien scheinen mir wohl auch die sinnvollste Alternative momentan. Zumindest lässt das die Resonanz hier erahnen.

Wollte innerhalb den nächsten Jahren sowieso für eine Zeit im Ausland wohnen, werde das dann wohl am besten mit diesem Investitionsvorhaben koppeln. Das Haus in DE dann vermieten.
Die Planung ist halt nur VIEL aufwendiger, aber für die paar Monate kann ich das Geld auch so nebenher liegen lassen.
 

vor 58 Minuten schrieb Aktienspekulaant:

Die Firmen Wempe und Christ halten bestimmt Produkte der Firmen Cartier, Rolex etc oder sonstige passende Dinge auf Lager für einen "Gewinn-Realisierer" aus der Kryptowelt.

Es geht ja nicht um Status- oder Protzsymbole, sondern nachhaltiges und sinniges investieren.
Mag jetzt etwas merkwürdig klingen, aber für  Rolexuhren oder sonst so ein SchickiMicki-Kram wäre ich zu geizig (selbst wenn ich es mir leisten könnte).

Edited by bartio
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vor 7 Minuten schrieb bartio:

Es geht ja nicht um Status- oder Protzsymbole, sondern nachhaltiges und sinniges investieren.
Mag jetzt etwas merkwürdig klingen, aber für  Rolexuhren oder sonst so ein SchickiMicki-Kram wäre ich zu geizig (selbst wenn ich es mir leisten könnte).

me too :-)

vor 10 Minuten schrieb SkullyXXL:

Wie willst du das Risiko bei Immobilien streuen? Durch verschiedene Immobilien? Garage, Verkaufsräume, normale Vermietung?

Durch mehrere Immobilien, sodass ein Einnahmenausfall (z.B. Leerstand) oder eine Ausgabenspitze (z.B. Strassensanierung) der einen Immobilie durch die anderen abgefedert werden kann. Im Idealfall bei derselben Immobilienverwaltung :-)

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1.) Eigenheim aufwerten , Dach Heizsystem, besser isolierte Fenster, alles was Richtung Passivhaus geht. Eventuell Solaranlage und mit dem eigenen Strom Mining betreiben wenn man darauf steht.

2.) Ferienwohnungen in boomenden Gebieten wie aktuell Kroatien. 

3.) Wein oder Whisky eventuell Zigarren.

Alternativ spende es teilweise dem örtlichen Sportverein/Kindergarten oder so. Du machst dich beliebt und gibst was zurück. Es hört sich an als hättest du genug von allem ?

 

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Wäre Ackerland/Waldstück eine Option für dich? Bringt nicht die höchste Rendite und soweit ich gehört habe ist Markt regional auch schon etwas überhitzt, aber es ist denke ich ein sehr stabiler Wertspeicher. Egal wie sehr das Finanzsystem, der Immobilien- oder Kryptomarkt oder die Weltwirtschaft crasht, Nahrung werden wir immer benötigen. Wenn du zu fairen Preisen verpachtest und eine gute Beziehung zum Bauern um die Ecke aufbaust wird es dir wohl kaum schaden. Könnte also eventuell eine sinnvolle Ergänzung sein wenn du deine sonstigen Positionen ohnehin nicht ausbauen willst.

 

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vor 35 Minuten schrieb clashalot:

Es hört sich an als hättest du genug von allem ?

Genau genommen haben wir alle hier genug von allem (wichtigen). Essen, ein Dach über Kopf, Freiheit und hoffentlich Gesundheit. Mehr brauch es eigentlich nicht :) 

Aber ich weiß was du meintest ;) 
Mit "Brauch ich nicht", wollte ich nicht symbolisieren das ich soviel habe das es mich nicht mehr juckt (wollt ich damit nicht aussagen). Sondern vielmehr das eine Ausweitung dieses Assets für meine Portfolioplanung nicht gebraucht wird.

Beispielsweise macht es in meiner Planung wenig Sinn, die Edelmetallposition weiter auszubauen wenn Sie schon 15% des Gesamtvermögens ausmacht.
Dann sollte man eher in etwas andere investieren, wo ich hier gute Ratschläge (Alkoholika, Grundsücke, Immobilien, etc) bekam.
 

vor 23 Minuten schrieb Crypto:

Wäre Ackerland/Waldstück eine Option für dich? 

Wirklicher guter Tipp!
Eine sehr gute Alternative für mich, weil ich auch vorallem liebend gerne Wandere und MTB mein anderes Hobbies ist :) 

Sah mal vor langer Zeit einen BEricht, hatte das dann aber wieder vergessen. Deshalb danke! Werde ich mir definitiv genauer anschauen. :) 

Edited by bartio
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Ackerland und Wald sind auch saumäßig teuer geworden. Wir haben hier20 km nördlich von Hannover vor 10 Jahren 10.000 qm Wiese, 30.000 qm Wald und 20.000 qm Acker (zusammenhängende Grundstücke) gekauft. 

Vor Weihnachten haben wir eine Chiffre Anzeige in der Hannover Zeitung geschaltet. 4 fache des Preises, was wir seinerzeit bezahlt hatten. Wir bekamen etwa 100 Zuschriften.

Wir haben uns dann entschlossen, das Land erst mal zu behalten und haben die Zuschriften weggeworfen.

Land kannst Du auch immer beleihen bei der Bank. Da gibt es Null Probleme. Aber wenn Du 50 Bitcoin hast, wird es schwierig, einen Kredit zu bekommen.

 

Rainer

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vor 24 Minuten schrieb Martin1991:

Hast du dich evtl. mal mit Lithium beschäftigt? Könnte mir vorstellen das es die nächsten Jahre aufgrund der E-Autoindustrie schön steigen könnte? 

Ist aber nur eine Vermutung... 

Definitiv auch ein guter Gedankengang den ich mir auch schon überlegt habe.

 

Ansonsten, wielange darf den die Laufzeit sein? Hab letztens gesehen da kauft einer von jedem Set das von Lego erscheint 3 stück und lagert die ein.

Das will er als Altersvorsorge machen den 400% Preissteigerung sind keine seltenheit wurde gesagt :D

 

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Zum Thema Immobilie: Oder du kaufst dir ein Mehrfamilienhaus mit mehreren Wohnungen drin. Das Haus zahlt sich momentan von allein ab. So habe ich das gemacht. Bei den günstigen Zinsen sind auch "teure" Immobilien interessant. Musst dir im Voraus einfach mal durchrechnen, wie hoch die Mietrentabilität ungefähr sein wird/kann. 

 

Urlaub kann ich dir auch nur empfehlen. Klar, das Geld ist dann weg und keine Investition in dem Sinne. Was bleibt, sind Erinnerungen. Das ist dann doch die schönste Art Geld auszugeben. 

Edited by Emre
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Problem bei Lithium ist:

Die größten Vorkommen liegen im Dreiländer-Eck Chile, Bolivien, Argentinien. Diese Staaten sind ja nicht gerade korruptionsfrei oder können als stabil angesehen werden.

Meines WIssens nach kann man zur Zeit in einige Minen dieser Länder investieren. Das könnte aber durchaus noch spannend werden. 

Aber wie wäre es, um die Ecke zu denken?

Nämlich in die Firmen investieren, die das "Handwerkzeug" für die Minenbetreiber bereitstellen. Z. B. Caterpillar. Cat macht etwa 60% seines Umsatzes mit "Mining-Equipment". 50% der 10 größten Kunden von Caterpillar sind Minenbetreiber. Und letztendlich ist es völlig egal, ob an den Minen weltweit Diamanten, Gold, Kupfer oder Lithium geschürft wird. Die Minenbetreiber benötigen "Hacken" und "Spaten". Und die stellt Caterpillar her.

Rainer

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