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"Grüne Mining-Bude"


Drayton

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Evtl. zum Thema "Grünes Mining" ganz Interessant:

https://bitcoinblog.de/2020/12/14/square-kundigt-fonds-fur-grunes-bitcoin-mining-an/

Zitat

Daher möcht es mit der „Bitcoin Clean Energy Investment Initiative“ helfen, Bitcoin grüner zu machen: Square verspricht 10 Millionen Dollar an Unternehmen zu vergeben, die „dabei helfen, die Verbreitung und Effizienz erneuerbarer Energien im Bitcoin-Ökosystem zu stärken.“

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vor 25 Minuten schrieb Drayton:

Danke. Aber das Vorhaben hier ist sehr simpel: Ein Windpark. Die Windkraftanlagen versorgen die Miner. Fertig. ;)

Das wär schon schick! Gerade dann, wenn eh zuviel Wind ist. Da müsste dann aber der Rig automatisch an - und abschalten. Wie wird die schwankende Energie absorbiert? Speicherlösung? Simpel wird schnell sehr komplex. Ich würde mir zutrauen, die Hardware zusammen zu bauen. Also nicht die Windräder, sondern die "Antminer" in ihr Gestell zu schrauben und mit der gewollten Software zu bestücken. Persönlich bin ich etwas mehr Fan von Solar. Aber jetzt erstmal frohen Mutes die Idee fliegen lassen...

 

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vor 13 Minuten schrieb 8SAMK3I7:

Das wär schon schick! Gerade dann, wenn eh zuviel Wind ist. Da müsste dann aber der Rig automatisch an - und abschalten. Wie wird die schwankende Energie absorbiert? Speicherlösung? Simpel wird schnell sehr komplex. Ich würde mir zutrauen, die Hardware zusammen zu bauen. Also nicht die Windräder, sondern die "Antminer" in ihr Gestell zu schrauben und mit der gewollten Software zu bestücken. Persönlich bin ich etwas mehr Fan von Solar. Aber jetzt erstmal frohen Mutes die Idee fliegen lassen...

 

Windpark samt Windkraftanlagen sind schon vorhanden. Auch eine Speicherlösung. 

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vor 53 Minuten schrieb Drayton:

Weitere Interessenten:

@battlecore @ZineX  @Schlittengott @pituse91 @8SAMK3I7

Ja nee, ich bin nicht dabei, ich fand die Idee nur gut deswegen der Daumen hoch 😁

Aber was eine Speicherlösung angeht, naja... wiess nicht. Also für die Miner an sich kann man sowas vielleicht machen. Aber das steht in keinem Verhältnis was die Kosten angeht.

Ich hab mir große mobile Speicher aus gebrauchten 19650ern gebaut. Unter anderem mit USB-Anschlüssen und XT60 Anschlüssen für Geräte und XT60 Steckern um sie am Modellbaulader aufzuladen.

Das funktioniert auch echt Klasse.

Aber allein der Aufwand um LiIo-Zellen zu besorgen, sie zu selektieren und durchzumessen, dann alles zu Akkupacks zusammenzufügen... Allein das selektieren der Zellen für ein Akkupack hat vier bis fünf Wochen gedauert. Denn die angebotenen Zellen werden nicht alle mit den gleichen Akkuladern geprüft, man muss also anschliessend selber wieder ran und alle mit denselben Ladern checken. Mit zig Ladern...sonst dauerts ja Monate.

Dann alle zusammenfügen, Sicherungsdrähte, Nickelbleche zum verlöten, dann Kleber damits stabil ist. Dann vernünftige BMS finden die das Zellen-Management fürs Laden und Entladen übernehmen.

Näää....für eine große Lösung gehts nicht. Für einzelne Miner kanns gehen. Aber mehr als zwei drei Stunden kann man damit kaum überbrücken.

Ein Zellenpack mit 150-250 Zellen und 90 AH ist vom Platzbedarf mit einer Autobatterie gleicher Kapazität vergleichbar. Aber der Arbeitsaufwand beim zusammenfügen eines solchen Packs ist extrem hoch. Preislich...naja wenn man ein bisschen schaut ist es nicht teurer wie eine sehr gut Autobatterie dieser Grösse.

Vorteil, sie verlieren auch über ein Jahr hinweg weniger als 0,5 Volt, viel weniger. Sie sind extrem haltbar, auch bei gebrauchten Zellen.

Nachteil, Zeitaufwand zum herstellen.

Vorteil Bleiakkus (Autobatterien), kinderleicht zu bekommen. Kein Arbeitsaufwand.

Trotzdem, man muss für jeden Miner einen Speicher haben. Ein Riesenspeicher für viele Miner gleichzeitig ist unbezahlbar. Fünfstellig ist da noch billig.

Und es ist in jedem Fall nur ein ganz ganz kurzzeitiger Speicher. Man kann da nicht mal eben so ein zwei Tage die Miner nur ausm Speicher laufen lassen.

 

Btw. eine Anlage mit mehr als 10kw muss man eh ans Netz anschliessen, die dürfen nicht autark sein. Daher ist eine Speicherlösung sowieso Blödsinn 😁 Denn wenn kein Wind, dann kommt der Strom eben aus der Steckdose.

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Ich würde Kontakte sowohl für die Planung von Offshore-Windkraftanlagen als auch zum Marktführer für Stromspeicheranlagen zur Verfügung stellen. Ansonsten habe ich leider zwei linke Hände, aber Leute bequatschen bis sie 'ja' sagen, kann ich ganz gut

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vor 1 Stunde schrieb Orakel:

Here we go….😁

Alles wird grün….

Meinst du, so grün wie jetzt der Nachfrühling? Oder meinst du, so grün, wie wir es dann verteufeln werden? Jedenfalls haben wir bis jetzt weder frühlingshafte Temperaturen, noch einen trockenen Frühling. Ich muß immer noch in Bude heizen und meine Solaranlage auf dem Dach schafft gerade mal so die Heizungspumpe und ein paar Kleinverbraucher in Gang zu halten. Ist sich überhaupt jemand darüber im klaren, dass der Solarstrom gerade mal für die Pomfrites zubereitung für DE reicht. Und wenn die Landflächen mehr genutzt werden würden, holen wir uns das Getreide und Soja am besten von Brasilien (Bolsonaro) Die Edelholzwaldflächen landen als tolle Deko für neue Häuser. Aber egal, ist ja genug vorhanden. 

Jetzt wollen die Franzmänner das Frittenoel als Kerosinersatz (zu 15%) verwenden. Bringt ja auch eine super CO2 Ersparnis.

Mal sehen, wer gewinnt. Aber ich glaube, das Spiel läßt sich so nicht ändern! da müssen härtere Regeln ran.

 

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vor 43 Minuten schrieb battlecore:

Ja nee, ich bin nicht dabei, ich fand die Idee nur gut deswegen der Daumen hoch 😁

Aber was eine Speicherlösung angeht, naja... wiess nicht. Also für die Miner an sich kann man sowas vielleicht machen. Aber das steht in keinem Verhältnis was die Kosten angeht.

Ich hab mir große mobile Speicher aus gebrauchten 19650ern gebaut. Unter anderem mit USB-Anschlüssen und XT60 Anschlüssen für Geräte und XT60 Steckern um sie am Modellbaulader aufzuladen.

Das funktioniert auch echt Klasse.

Aber allein der Aufwand um LiIo-Zellen zu besorgen, sie zu selektieren und durchzumessen, dann alles zu Akkupacks zusammenzufügen... Allein das selektieren der Zellen für ein Akkupack hat vier bis fünf Wochen gedauert. Denn die angebotenen Zellen werden nicht alle mit den gleichen Akkuladern geprüft, man muss also anschliessend selber wieder ran und alle mit denselben Ladern checken. Mit zig Ladern...sonst dauerts ja Monate.

Dann alle zusammenfügen, Sicherungsdrähte, Nickelbleche zum verlöten, dann Kleber damits stabil ist. Dann vernünftige BMS finden die das Zellen-Management fürs Laden und Entladen übernehmen.

Näää....für eine große Lösung gehts nicht. Für einzelne Miner kanns gehen. Aber mehr als zwei drei Stunden kann man damit kaum überbrücken.

Ein Zellenpack mit 150-250 Zellen und 90 AH ist vom Platzbedarf mit einer Autobatterie gleicher Kapazität vergleichbar. Aber der Arbeitsaufwand beim zusammenfügen eines solchen Packs ist extrem hoch. Preislich...naja wenn man ein bisschen schaut ist es nicht teurer wie eine sehr gut Autobatterie dieser Grösse.

Vorteil, sie verlieren auch über ein Jahr hinweg weniger als 0,5 Volt, viel weniger. Sie sind extrem haltbar, auch bei gebrauchten Zellen.

Nachteil, Zeitaufwand zum herstellen.

Vorteil Bleiakkus (Autobatterien), kinderleicht zu bekommen. Kein Arbeitsaufwand.

Trotzdem, man muss für jeden Miner einen Speicher haben. Ein Riesenspeicher für viele Miner gleichzeitig ist unbezahlbar. Fünfstellig ist da noch billig.

Und es ist in jedem Fall nur ein ganz ganz kurzzeitiger Speicher. Man kann da nicht mal eben so ein zwei Tage die Miner nur ausm Speicher laufen lassen.

 

Btw. eine Anlage mit mehr als 10kw muss man eh ans Netz anschliessen, die dürfen nicht autark sein. Daher ist eine Speicherlösung sowieso Blödsinn 😁 Denn wenn kein Wind, dann kommt der Strom eben aus der Steckdose.

Eine Mineranlage muß auf jeden Fall 24/7/52 durchlaufen, alle verkürzten Laufzeiten verringern eheblich den Ertrag.  Das ganze wurde schon lange als nicht erörtungsbedürftig eingestuft.  Ansonsten wären schon längst irgendwelche Erfinder auf die ideale Konstruktion gestossen.

Ich sage ja zum Speicher, aber besser wäre es, den Offshore strom sofort in Wasserstoff abzuspeichern. Dann bei ausreichender Menge mit einem Tranportschiff woanders hinfördern. Das wäre auf lange Sicht verlustarm. Vor allem ließe sich der Wasserstoff mit vielen Anwendungen vermarkten.

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Guest Longbrearh

Äußerst interessant, die Geschichte. 
Es wurde von rentablen PV Anlagen bei einem Strompreis von 3,5 Ct gesprochen. Ab wie viel KW bekommt man solche Bezugspreise. Hätte noch Dachflächen für paar hundert KW 😅

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Guten Morgen Jungs, hab das Thema ja aufgeworfen, also ja es besteht Interesse. Prinzipiell brauchen wir eigentlich "bloß" ne große Lagerhalle, Equipment und Anbindung an grünen nachhaltigen Strom. Wichtig wäre aber erstmal den Case rechnen (Kosten Infrastruktur, Förderungen, wie groß müssen wir sein, damit rentabel etc.). 

  

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LiFePo4 sind auch mittlerweile günstig.

Dia Abwärme der Miner können wir benutzen, um z.b. Gewächshäuser zu heizen und/oder Kammertrocknung zu machen. Ich hab einen Kontakt zum Board eines Unternehmens, das Interesse an wirtschaftlichem Gewächshausplatz haben könnte, je nach Standort.

Regelenergie ist auch ein Thema, mit dem wir uns beschäftigen sollten.

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vor einer Stunde schrieb thegoat:

Guten Morgen Jungs, hab das Thema ja aufgeworfen, also ja es besteht Interesse. Prinzipiell brauchen wir eigentlich "bloß" ne große Lagerhalle, Equipment und Anbindung an grünen nachhaltigen Strom. Wichtig wäre aber erstmal den Case rechnen (Kosten Infrastruktur, Förderungen, wie groß müssen wir sein, damit rentabel etc.). 

  

Will man nur Rigs also Grafikkarten laufen lassen oder auch Asic miner?

 

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vor 3 Minuten schrieb bani:

Will man nur Rigs also Grafikkarten laufen lassen oder auch Asic miner?

 

Müsste man die Rendite mal durchrechnen. Anschaffung, Platzbedarf, Kühlung, Ausfälle, Wartung, Upgrademöglichkeiten, Ertrag etc. 

Für ne Location würde wahrscheinlich der Norden mehr Sinn machen. Tendenziell kühler und die Grundstückskosten sind wahrscheinlich geringer. Ich wohne in Bayern. Landkauf oder Miete ist hier quasi unbezahlbar. 

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Hey,

ich hätte auf jeden Fall Interesse an dem Projekt. Habe Kompetenzen im Bereich Krypto, jedoch nicht im Mining Bereich, eine juristische Ausbildung und könnte auch Kapital beisteueren, wenn wir ein Projekt mit Hand und Fuß auf die Beine stellen.

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vor 7 Stunden schrieb Bitlotcoin:

Ich sage ja zum Speicher, aber besser wäre es, den Offshore strom sofort in Wasserstoff abzuspeichern. Dann bei ausreichender Menge mit einem Tranportschiff woanders hinfördern. Das wäre auf lange Sicht verlustarm. Vor allem ließe sich der Wasserstoff mit vielen Anwendungen vermarkten.

Mir persönlich gefällt auch die Idee sehr gut, den Wasserstoff in Gas umzuwandeln (Infrastruktur sofort vorhanden) oder sogar dem Erdgas beizumischen. Bin mal gespannt auf die Weiterentwicklung von Speicherlösungen.

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vor 27 Minuten schrieb SkaliertDoch:

Das wären mobile Container gewesen. Das wurde 2017/2018 versucht. Dabei hat Envion 100 mio. $ mit einem Coin eingesammelt. Leider haben sich die Gründer zerstritten und wurden aufgelöst. Auch von Power2Crypto finde ich nur Artikel aus 2018.

https://de.wikipedia.org/wiki/Envion

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