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Hi alle,

Ich wollte mal einen Sammeltopic zum Thema Segwit2x Split / Fork machen.

 

Vielleicht sammeln wir die Infos hier.

 

Ich glaube es ist noch nicht klar, wie es laufen wird.

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Aktueller Bitcoin-Podcast von Friedemann Brenneis dazu:

 

Honigdachs 19 – Die Segwit2X-Bedrohung

Dieses Mal reden wir über die für November angekündigte Segwit2X-Hardfork aka die Erschaffung von „Bizcoin“, einem fortan von  Business-Interessen geleiteten und abhängigen Bitcoin und fragen uns: Worum geht es dabei genau? Müssen wir diese Hardfork tatsächlich fürchten? Oder löst sich auch dieser Konflikt letztlich ähnlich folgenlos auf wie bei der Bcash-Fork Anfang August? Klar ist nur, kaum ein Thema dominiert und polarisiert das Bitcoin-System derzeit so stark wie die Segwit2X-Debatte, auch oder gerade weil so vieles daran verwirrend ist.

https://coinspondent.de/2017/10/12/honigdachs-19-die-segwit2x-bedrohung/

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Ich werde übrigens den Bitcoin Gold / segwit2x selber splitten, wie ich es bei BCH gemacht habe.

 

Ich werde mich auf keine Börse und auf keine Clients verlassen.

 

Trennung mache ich wieder mit bitcoin qt von Hand.

bearbeitet von fjvbit
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Schande über mich, aber ich habe mich erst seit ein paar Tagen intensiver damit befasst und ich hoffe, ich habe das richtig verstanden.

 

Kann es sein, dass B2X bereits jetzt als "gescheitert" betrachtet werden kann?

 

Ich meine die Token werden ja schon auf Bitfinex gehandelt. B1X lag gestern bei einem Kurs von $ 5240,- und B2X bei $ 852,-. Bei dem Kurs wird doch kein Miner auf B2X wechseln, besonders nicht wenn die Difficulty nicht angepasst wird. Diejenigen, die doch auf die B2X-Chain wechseln können das nicht ewig durchhalten da sie bei so einem Kurs sicher in der Verlustzone operieren.

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Ich werde übrigens den Bitcoin Gold / segwit2x selber splitten, wie ich es bei BCH gemacht habe.

 

Ich werde mich auf keine Börse und auf keine Clients verlassen.

 

Trennung mache ich wieder mit bitcoin qt von Hand.

 

 

Ich werde mein Risiko streuen. Dabei gehe ich davon aus, dass kraken ordentlich splittet und dies auch schnell macht.

 

So sieht mein Fahrplan aus:

 

24.10.:

- Von Bitfinex ziehe ich alles ab in Electrum.

- Auf Kraken lasse ich liegen, was da gerade rum liegt

- Von Bitcoin.de ziehe ich einen Teil in Electrum

- Was ich auf Paperwallets hab, bleibt dort liegen

- Was ich in Electrum hab, bleibt auch dort

 

25.10. nach dem BTG-Split-Block:

- Was auf Bitfinex war, geht von Electrum wieder dort hin bis auf einen "Erinnerungs-Satoshi"

- Was auf Bitcoin.de war, geht von Electrum ebenfalls wieder dort hin bis auf einen "Erinnerungs-Satoshi"

(die Adressen mit Erinnerungs-Satoshis werden von Electrum dann nicht in den Bereich "used" verschoben)

 

Vor dem SegWit-Split:

- wieder von Bitfinex nach Electrum auf nun neue Adressen

- wieder von Bitcoin.de nach Electrum auf nun neue Adressen

 

Nach dem SegWit-Split:

- wieder nach Bitfinex bis auf 2 Erinnerungssatoshi

- wieder nach Bitcoin.de bis auf 2 Erinnerungssatoshi

 
Nun hab ich in Electrum:
- Altbestände von vor Mitte Oktober
- leere 1-Satoshi-Adressen
- leere 2-Satoshi-Adressen
 
 
Und nun warte ich einfach mal ab wie sich die Welt weiterdreht.
- der Handel auf Kraken wird schnell starten
- es werden Wallets zum Split für BTG kommen, da importiere ich meine 1-Satoshi-Adressen
- es werden Wallets zum Split für 2x kommen, da importiere ich meine 2-Satoshi-Adressen
 
Meine Altbestände auf Paperwallets und in Electrum lasse ich vorerst unangetastet, da mir derzeit wichtiger ist eine absolut eindeutige Haltezeit von 12 Monaten anhand der Blockchain-Einträge zu diesen Adressen zu haben.
 
Nach Ablauf der 12 Monate schaue ich mal ob sich ein Split lohnt, der dann so ausssieht:
1. Paperwallet in Electrum importieren
2. BTC von Electrum auf neue Paperwallet transferieren
3. Leere Adresse in BTG-Wallet importieren und zur Börse weitersenden
4. Leere Adresse in 2x-Wallet importieren und zur Börse weitersenden
 
So habe ich ein sehr geringes Risiko im Verhältnis zum Aufwand.
 
Grundsätzlich importiere ich nur Adressen ohne BTC-Bestand in andere Wallet-Clients, das ist meine Replay-Protection.
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Sollte segwit2x keine Trennung zu Bitcoin implementieren, kann jederzeit passieren, dass der segwit2x chain einfach ausgelöscht wird.

D. h. Alle B2x Transaktionen sind auf einen Schlag weg, sollte der originale Chain länger als der 2x chain werden...

 

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Soweit ich weiß gibt es eine Wipeout-Protection in Form der Regel, dass die Blocksize eines bestimmten Blocks eine gewisse Größe haben muss. Bin mir da aber nicht ganz sicher.

Problematisch ist auch, dass weder SegWit1x noch SegWit2x eine Difficulty-Anpassung haben. D.h. es ist zu erwarten, dass eine der beiden Chains - die mit weniger Hashrate / geringerem Preis  - sehr langsam wird und vielleicht sogar komplett einfriert.

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ich seh grad schon kommen bald ist der ganze Bitcoin plötzlich weg. [paranoia off]

Was bedeutet denn ein Replay Attack? Der Angreifer hat ja garnichts davon, außer dass andere dann zu viel überweisen und dabei ein Durcheinander/Mehraufwand entsteht?

Bitte gebt mir einen Hinweis, wenn ich zu dumme Fragen stelle. Dann werde ich den Hinweis "prüfen" :)

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Naja, zunächst sorgen Replay Angriffe für Verwirrung.

Stell' dir vor, du willst Bitcoin SegWit2x bei einer Börse einzahlen. Die Börse gibt dir eine Adresse, du sendest, und huch, du hast beide Coins an die Börse gesendet, was recht ärgerlich sein kann, wenn Bitcoin SegWit1x (Core) 9x so viel wert ist wie SegWit2x.

Und so weiter. Gibt viele Szenarien, durch die man Geld verlieren kann.

Die SegWit2x Fork könnte deswegen ein ziemliches Chaos werden. Nicht zu vergessen, dass SPV Wallets automatisch auf die Fork mit der meisten Hashrate aufspringen. Wenn Börsen dann aus Prinzip Core, unabhängig von der Hashrate, als BTC listen, werden Leute, die eine SPV Wallet benutzen, den falschen Coin versenden.

Ich werde noch kurz vor der Fork ausführlich über alles, soweit ich es umreisse, berichten.

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vor einer Stunde schrieb Christoph Bergmann:

Stell' dir vor, du willst Bitcoin SegWit2x bei einer Börse einzahlen. Die Börse gibt dir eine Adresse, du sendest, und huch, du hast beide Coins an die Börse gesendet, was recht ärgerlich sein kann, wenn Bitcoin SegWit1x (Core) 9x so viel wert ist wie SegWit2x.

Eine Frage dazu: Bedarf es dazu tatsächlich eines Angriffs, oder geschieht dies durch die fehlende Replay Protection von SegWit2x automatisch?

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Laut @danton hier 

Zitat

Es braucht nichtmal einen aktiven Angriff! Der "alte" BTC und der 2x-BTC teilen sich nicht nur die selbe Blockchain-Historie, sondern auch das gesamte P2P-Netz. D.h. BTC1x und BTC2x-Nodes sind - wenn keine entsprechenden Vorkehrungen getroffen werden - im selben Netz und leiten sich gegenseitig ihre Transaktionen weiter. Damit werden alle Transaktionen automatisch auf die andere Chain gespiegelt.

könnte es "automatisch" gehen. Kling jetzt auch für mich logischer.

Also meiner mMn, wenn da keine Vorkehrungen getroffen werden, weil beide Parteien zu Stolz sind[1], wird das ein böses Schlamassel werden für die Cryptowelt.

[1]. beide sind ja der Meinung, "ihrer" ist der Original Bitcoin, und beide sind der Meinung dass gefälligst der andere sich  um die Replay Protection kümmern muss.:blink:

Wenn das Core Team die Protection einfügt, müssten die aber auch einen Fork machen, (wenn ich das jetzt richtig bedacht habe), vllt. kann @danton noch etwas dazu sagen.

bearbeitet von c0in

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vor 5 Stunden schrieb Christoph Bergmann:

Naja, zunächst sorgen Replay Angriffe für Verwirrung.

Stell' dir vor, du willst Bitcoin SegWit2x bei einer Börse einzahlen. Die Börse gibt dir eine Adresse, du sendest, und huch, du hast beide Coins an die Börse gesendet, was recht ärgerlich sein kann, wenn Bitcoin SegWit1x (Core) 9x so viel wert ist wie SegWit2x.

Und so weiter. Gibt viele Szenarien, durch die man Geld verlieren kann.

Die SegWit2x Fork könnte deswegen ein ziemliches Chaos werden. Nicht zu vergessen, dass SPV Wallets automatisch auf die Fork mit der meisten Hashrate aufspringen. Wenn Börsen dann aus Prinzip Core, unabhängig von der Hashrate, als BTC listen, werden Leute, die eine SPV Wallet benutzen, den falschen Coin versenden.

Ich werde noch kurz vor der Fork ausführlich über alles, soweit ich es umreisse, berichten.

Ich vermute der Preis wird etwa 90:10 bis 80:20 BTC:B2X werden.

Der segwit2x chain könnte schnell 'verhungern', bzw sogar ausgelöscht werden, wenn kein entsprechender Schutz eingebaut wird.

Große Vorsicht ist angebracht. Ich werde auf jeden Fall die Coins selbst von Hand mit den original clients splitten und weitersehen...

bearbeitet von fjvbit

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vor 1 Stunde schrieb fjvbit:

Ich vermute der Preis wird etwa 90:10 bis 80:20 BTC:B2X werden..

Also ähnlich wie BCH damals? Ich würde auch sagen im Bereich 600-900$ . Und der Bitcoin 8000$ bis zum Fork . Fork müsste soweit ich weiß am 16ten sein 

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Abend, eben mal eine Frage wegen dem 2x Hardfork, ich blicke da nicht mehr durch..
Wird das wieder so ein Split wie BTG oder BCH wo der BTC bestand gespiegelt wird? Quasi ein Freecoin?
Oder bleibt der BTC so bestehen?

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Danke @Christoph Bergmann

Als ich nach "SVP" gegoogelt hab, kam mir sofort die Artikelüberschrift entgegen: "Warum sich jeder Bitcoin-Nutzer mit „SPV-Sicherheit“ auskennen sollte"

Interessant.

Ich hab das Gefühl der Fork wird wie eine unvollständige Trennung von siamesischen Zwillingen, so dass sie danach immer noch irgendwie zusammen hängen, in der "Hoffnung" einer von beiden stirbt möglichst schnell ab?

Ich denke das ganze wird dafür sorgen, dass sich um so mehr Leute intensiv mit der Bitcoin-Materie befassen und das Potential von Bitcoin steckt meines Erachtens in der Verbreitung des Wissens in der Welt darüber, weil jeder der sich damit auskennt, ist GEBRANDMARKT und wird nach jedem "Platzen" der Blase sofort wieder einsteigen, sobald es den Anschein hat, der Bitcoin wird wieder die alten Höhen erreichen und übertreffen. [Der andere Faktor im Potential ist eben das Vertrauen darin, dass der Bitcoin sich schnell erholen kann - komme was wolle - 2013 war wie der Auftakt dieser Beethoven Symphonie: Ba ba ba baammm]

Deswegen finde ich das ganze Chaos irgendwie positiv auf lange Sicht betrachtet. Jeder ist für sein "Glück" selbst verantwortlich.

@WAMA vielleicht klärt diese Seite hier deine Frage, die ich mit "ja ein Freecoin" beantworten würde: https://support.coinbase.com/customer/portal/articles/2892985-segwit-2x-faq

 

Zusatz-Argument: Tulpenzwiebeln erfordern eben kein Fachwissen... um nicht unter die Räder des Zugs zu geraten... der abgefahrene, außer Kontrolle geratene Zug, auf den man jederzeit aufspringen kann. ...kontraintuitiv...

bearbeitet von Karmaindustrie

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Mal als Neuling - ehrlich?

Diese ganze Forkerei und den damit verbundenen Gefahren bremsen mich in der Tat aus, noch vor dem Split weitere Bitcoins zu kaufen!
Das Bisschen was ich habe, liegt auf einem externen Wallet und selbst da habe ich "Angst" wenn ich die mal verschiebe - lange nach dem Split - dass sie mir "flöten gehen" weil ich einfach nicht durchsteige.

Zwar liest man hier vieles - wie es klappt, (mal ein Danke dass sich hier die Profis soviel Mühe geben) dass einem nicht die Bitcoins abhanden kommen, aber um das wirklich zu begreifen, braucht man nicht ein paar Tage sondern Monate und mehr Wissen über die Materie...

Ich denke mir immer wieder - wenn es da jemand gäbe, der absolut vertrauenswürdig ist, dem ich meine Coins vor dem Split sende, er/die das dann entsprechend "bearbeitet" und mir wenn der ganze Trubel vorbei ist, mir wieder schickt ... oder so ähnlich ...
OK - man wird doch wohl träumen dürfen :-D :-D :-D

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Man MUSS nicht unbedingt den kompletten Background verstehen.
Ist natürlich schön wenn doch und wem es interessiert, der lernt es.

Es gab hier nach dem Cash Split gute ausführliche "HowTo Split".
Niemanden ist etwas abhanden gekommen! :)

Hast du deine BCH noch nicht? Oder hast du erst nach August deine Coins gekauft?
Bzgl. dem kommenden Fork und auch für Gold gilt: Erstmal nichts machen, dann kann nichts schief gehen.

Wenn Klarheit herrscht, wird es wieder Anleitungen geben.

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vor 19 Stunden schrieb fjvbit:

Ich vermute der Preis wird etwa 90:10 bis 80:20 BTC:B2X werden.

Der segwit2x chain könnte schnell 'verhungern', bzw sogar ausgelöscht werden, wenn kein entsprechender Schutz eingebaut wird.

Große Vorsicht ist angebracht. Ich werde auf jeden Fall die Coins selbst von Hand mit den original clients splitten und weitersehen...

Ja, selbst ist die beste Variante. Sehe ich auch so.

Am besten mit frischen Bitcoin. Also Coins, die auf einer Chain neu dazu gekommen sind und auf der ändern logischer Weise fehlen.

Axiom

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Übrigens ist das kein hardfork vom Bitcoin.

Am Bitcoin ändert sich ja nichts und alte Clients bleiben kompatibel.

Was wir laufend sehen sind KEINE Forks beim Bitcoin sondern einfach nur neue Altcoin, die die Blockchain vom Bitcoin übernehmen...

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