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Ethereum (ETH)²


Drayton

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vor 6 Stunden schrieb skunk:

Der Payload ist auch weiterhin der Block.

Ne, aber ich bin es leid, es immer wieder hinzuschreiben. Kann sich ja jeder selbst im Netz durchlesen

https://ethereum-org-fork.netlify.app/developers/docs

Lies du da auch mal selbst, dann wirst du sehen, dass du auch vorher einige Sachen verwechselt hast.

z.B.: The execution client is responsible for transaction handling, transaction gossip, state management and supporting the Ethereum Virtual Machine (EVM). However, it is not responsible for block building, block gossiping or handling consensus logic. These are in the remit of the consensus client.

oder auch da:

The execution client creates execution payloads - the list of transactions, updated state trie, and other execution-related data. Consensus clients include the execution payload in every block. The execution client is also responsible for re-executing transactions in new blocks to ensure they are valid. 

The execution client creates execution payloads + The execution client is also responsible for re-executing transactions in new blocks to ensure they are valid. Das ist das, was du mit der Blockerstellung verwechselst. Blocks kommen von den Peers auf dem Consensus Client.

 

vor 6 Stunden schrieb skunk:

Wegen der hohen Geth Dominanz kann es passieren, dass auch ein fehlerhafter Block die 2/3 Mehrheit bekommen könnte. Wenn die Geth Dominanz auf ein gesundes Maß reduziert wird, würde die 2/3 Mehrheit ausbleiben und damit hätten dann alle Gewissheit.

Ja, aber das Problem besteht weiterhin, weil der Consensus Client nicht erkennt, dass er den gesamten Execution Payload von EINEM Client erhält. Klar, gäbe es nicht die 2/3 Mehrheit ... Mich beschäftigt aber nicht diese 2/3 Mehrheit, mich beschäftigt, dass der Konsensmechanismus einen Schwachpunkt hat. Denn der Konsensmechanismus soll ja gerade Fehler erkennen und das kann er nur bedingt.

Finde diese Erkenntnis wichtig, auch wenn ich sie selbst kaum glauben kann. Hättest du Geth nicht erwähnt, wäre ich womöglich nie darauf gekommen. Daher danke für den ganzen Input hier!

Edited by Drayton
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vor 7 Stunden schrieb skunk:

dass auch ein fehlerhafter Block die 2/3 Mehrheit bekommen könnte.

Offenbar ist so etwas noch nie passiert. Es ist daher m.E. ein eher hypothetisches Szenario. Außerdem kann ich nicht beim besten Willen nicht verstehen, warum die Geth Nodes den fehlerhaften Block nicht selbst erkennen sollen und nur die anderen Nicht-Geth-Nodes sollen den Block als fehlerhaft erkennen. Die Nicht-Geth-Nodes haben doch nicht die notwendige absolute Mehrheit. Wie sollen die denn bestimmen dass ihre Blockchain richtig ist? Die Richtige Blockchain wurde doch per Konsensmechanismus für falsch erklärt und die Nodes müssten die falsche Chain synchronisieren. In einem solchen unwahrscheinlichen Szenario wäre es aus meiner Sicht besser, den fehlerhaften Block für immer in der Blockchain zu lassen.

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vor 49 Minuten schrieb Sophopt:

Offenbar ist so etwas noch nie passiert. Es ist daher m.E. ein eher hypothetisches Szenario.

Woran machst du das fest? Ich hätte bis vor 2 Tagen noch behauptet, dass es in den letzten Jahren überhaupt keine Ausfälle gab. Zumindest nicht, dass ich davon etwas mitbekommen hätte. Und dann lese ich, dass vor 2 Wochen einer der Execution Clients für mehrere Stunden offline war: https://github.com/NethermindEth/nethermind/issues/6588

In dem Fall hat der Execution Client einen eigentlich validen Block für invalide erklärt und war dann unfähig der Chain weiter zu folgen. Das ist schon verdammt dicht dran an dem Worst Case Szenario.

Und wie man so ließt ist das nicht das erste Problem dieser Art. Hier mal eine grobe Liste was so alles passiert ist:
Besu: 

Geth: 

 

Und dann ist irgendwann Anfang 2023 einer der Consensus Clients ausgefallen und es gab ein Blockchain Reorg in einem Ausmaß was mathematisch ebenfalls für unmöglich gehalten wurde.

Nach der langen Liste habe ich eher das Gefühl, dass dieses hypothetische Szenario bereits häufiger eingetreten ist als mir überhaupt bewusst war. Ich habe diese Events zwar mitbekommen aber weil sie nicht meinen Execution Client betrafen habe ich mir das nicht weiter durchgelesen. Erst jetzt wird mir bewusst wie knapp wir an dem schlimmsten möglichen Fehler vorbei geschrammt sind und das gleich mehr als einmal....

vor 49 Minuten schrieb Sophopt:

Außerdem kann ich nicht beim besten Willen nicht verstehen, warum die Geth Nodes den fehlerhaften Block nicht selbst erkennen sollen und nur die anderen Nicht-Geth-Nodes sollen den Block als fehlerhaft erkennen.

Da fehlt mir auch die Fantasie zu. Nehmen wir vielleicht einfach den Geth Bug von oben als Vorlage. Wenn ich das richtig verstehe gibt es eine Queue für die Auszahlungen der Staking Rewards. Alle paar Tage bekommt der Validator seine Auszahlung. Er kann selbst nicht bestimmen wann das der Fall ist. Es wird einfach durch alle Validatoren durch rotiert. Geth hat das mit den Auszahlungen etwas anders gesehen und damit einen fehlerhaften Block gebaut. Also das weglassen einer Auszahlung die in dem Block hätte enthalten sein müssen. Reicht dir das als Beispiel? Ich habe jetzt noch nicht verfolgt ob es bereits damals eine 2/3 Mehrheit für Geth gab und wenn ja welcher Schaden genau angerichtet wurde. Wenn es dich interessiert könnte ich mal schauen ob ich noch weiter Infos finde.

vor 49 Minuten schrieb Sophopt:

Die Nicht-Geth-Nodes haben doch nicht die notwendige absolute Mehrheit. Wie sollen die denn bestimmen dass ihre Blockchain richtig ist? Die Richtige Blockchain wurde doch per Konsensmechanismus für falsch erklärt und die Nodes müssten die falsche Chain synchronisieren.

Vom Ablauf her scheint es so zu sein, dass der Consensus Client den fehlerhaften Block bekommt und diesen vom Execution Client prüfen lässt. Sollte der Execution Client einen Fehler zurück melden, wird der Consensus Client diese Chain nicht weiter verfolgen können völlig egal ob mit oder ohne 2/3 Mehrheit. Müsste exakt die Situation aus dem ersten Github Ticket bei Nethermind sein. In dem Fall war Nethermind jetzt im Unrecht aber das Prinzip ist das gleich. Nethermind sieht die 2/3 Mehrheit der anderen Chain aber setzt sich wegen des darin enthaltenen invaliden Blocks darüber hinweg und würde im weiteren Verlauf ohne menschlichen Eingriff theoretisch seine eigene Blockchain weiter pflegen.

Der Mensch vor der Maschine bestimmt am Ende welche der beiden Chains die richtige ist.

Edited by skunk
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Ich bringe die Konsens- und 2/3-Problematik mal auf die Ebene des einfachen Ether-Halters.

1.: Man staked: Macht man dies bei einem Anbieter (Börse, Pool), der auf der invaliden Chain sitzt, besteht die ernste Gefahr eines Totalverlustes aller eingesetzten bzw. hinterlegten Ether.

2.1.:Man staked nicht: Dann sollte eigentlich nichts passieren.

2.2.: Man staked nicht, hat jedoch seine Ether auf einer Börse liegen, die die Kunden-Ether zum eigenen*) Staken verwendet, und staked die Börse auf der invaliden Chain, dann verliert die Börse die Kundeneinlagen und dürfte in ernste wirtschaftliche Probleme geraten. Denn ob eine Börse uns Kunden einen solchen Schaden ersetzt, das darf gern jeder für sich selbst beurteilen. Ich rechne nicht damit.

 

*) Es gibt Börsen und Handelsplätze, die die Kunden-Ether für eigenes Staken einsetzen. Dies machen sie mehr oder weniger offen. Bison zum Beispiel kommuniziert es offen und erbittet beim Einloggen vom Kunden die Einwilligung. Dagegen macht es Bitpanda weniger offen; sie haben sich ihr Recht auf Verwendung von Kundeneinlagen für eigenes Staking in den AGB eingeräumt.

Das sollte man wissen und in die eigene Risikoabwägung einbeziehen.

 

Mein besonderer Dank gilt aber jetzt den Foristen, die auf den vergangenen 5 Seiten sehr fachlich, aber auch sehr aufrichtig gestritten haben. Erst dadurch wurden die Risiken wirklich nachvollziehbar.
Starke Leistung von allen, die mitgemacht haben.  💪

Edited by Peer_Gynt
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vor 17 Minuten schrieb Peer_Gynt:

2.1.:Man staked nicht: Dann sollte eigentlich nichts passieren.

Ich stimme dir in allen anderen Punkten zu würde jedoch eine Sache hinzufügen.

Auch ein zentrales Exchange, dass nicht mit den Kundengeldern Staked kann in Schieflage geraten. Also Grundsätzlich besteht das Risiko einer Insolvenz ja immer. Hier nur zusätzlich durch eine Art 51% Angriffs bei dem die Exchange ebenfalls Kundengelder verlieren kann. Ich zahle ETH ein, verkaufe gegen BTC, zahle die BTC sofort aus und später stellt sich raus meine Einzahlung hat auf der fehlerfreien Chain nie stattgefunden aber die BTC sind dennoch weg. Jedes Exchange, dass das nicht aus eigener Tasche ausgleichen kann, müsste in der Folge Insolvenz anmelden.

Edit: Wer seine ETH auf einem Hardware Wallet lagert, dürfte vor dem gröbsten sicher sein. Der ETH wird vielleicht massiv an Wert verlieren aber das heißt ja nur, dass man kostengünstig nachkaufen kann. Einfach den Sturm abwarten mit der Gewissheit auf beiden Chains seine ETH liegen zu haben.

Edited by skunk
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Ich merke jetzt erst auf welchem Schatz ich sitze. Ich bin vor langer Zeit dem Etherstaker Discord beigetreten aber da sind so viele Channel, dass ich unmöglich alle Unterhaltungen verfolgen kann. Und selbst wenn ich es versuche, fehlte mir häufig das Hintergrundwissen um das gesagte auch zu verstehen. Nachdem wir uns über die letzten Tagen so schön unterhalten haben, finde ich dort einen Channel #supermajority-risk mit exakt den gleichen Überlegungen wie hier aber mit mehr Infos. Vielleicht ist mir der Channel früher auch einfach nur nicht aufgefallen.

Ich werde zukünftig versuchen die wichtigsten Infos hier rüber zu transportieren. Natürlich wird das meine subjektiven Wahrnehmung entsprechen. Wer das nicht mag, sollte vielleicht selbst dem Channel beitreten und es im Original verfolgen.

Stand Heute ist die Geth Dominanz auf 72% gefallen. Die Daten sind nicht 100% Korrekt weil von vielen Validatoren nicht bekannt ist welchen Execution Client sie im Einsatz haben. Noch in den Daten enthalten ist einer der größten Staking Pools Coinbase, der vor ein paar Tagen angekündigt hatte auf einen anderen Client als Geth umzusteigen. Bereits Heute kann man simulieren welche Verteilung sich dann ergeben würde: https://supermajority.info/
Wenn Coinbase komplett auf Nethermind umsteigt, würde die Geth Dominanz auf 45% fallen. Dafür würde der Nethermind Anteil auf 40% ansteigen. Aus dem Grund wird Coinbase vermutlich eher ein 50/50 Split machen. Ideal wäre natürlich 50% Nethermind und 50% Besu oder sowas in die Richtung. Die gute Nachricht ist, es ist eigentlich egal welche Clients Coinbase am Ende nutzt. Sie haben einen so großen Anteil an der Gesamtmenge aller Validatoren, dass auch eine Reduzierung von derzeit 100% Geth auf 50% reicht um die Geth Dominanz im Netzwerk zu brechen. Dieser eine Pool allein betreibt genug Validatoren um einen nennenswerten Unterschied zu machen. In ein paar Wochen ist die Geth Dominanz eventeull ein gelöstes Problem.

Da hören die guten Nachrichten aber noch nicht auf. Ihr habt hier mehrfach gefragt warum das Protokoll keine Lösung für diesen Fall vorsieht. Das wird vermutlich auch noch eine weile so bleiben aber es gibt durchaus ein paar Ideen wie das Ethereum Netzwerk resistenter gemacht werden kann. Bisher sind es nur Ideen und noch keine fertiger Lösungsansatz. Es ist dennoch gut zu sehen, dass die Community sich nicht einfach mit der aktuellen Situation zufrieden gibt sondern aktiv hinterfragt ob man nicht zu einer PoS Implementierung kommen könnte, die auch bei 2/3 Mehrheit keine so gravierenden Auswirkungen hätte wie es aktuell zu befürchten wäre. Das finde ich vorbildlich. So sollte ein ordentlicher Coin mit seinen Risiken umgehen. Offen ansprechen und nach Lösungen suchen auch wenn es erstmal unmöglich erscheint.

Und als letzten Punkt möchte ich nochmal darauf hinweisen, dass Ethereum meiner Meinung nach die beste PoS Implementierung ist. Schaut man sich die anderen PoS Chains so an, dann ist das wovor wir bei Ethereum Angst haben bei denen der Dauerzustand:
Komplettausfall bei Solana: 

Richtig witzig finde ich, dass sie sogar eine Statuspage haben: https://status.solana.com/ Eine Blockain, die eigentlich Unangreifbar sein sollte, hat eine Status Page nötig....

Und hier etwas zu Cardano (weiter unten auf der Seite): https://cexplorer.io/article/understanding-the-diversity-of-clients

Das ganze soll natürlich keine Investment Empfehlung sein. Nur weil die anderen PoS Implementierung noch schlimmer aussehen als Ethereum, ändert das nichts an dem weiterhin vorhandenen Risiko. Ich betrachte die Ausfälle bei den anderen PoS Chains eher als Warnung was alles auch bei Ethereum passieren könnte. Selbst wenn die Geth Dominanz unter die 2/3 Mehrheit fällt, kann es immer noch passieren, dass 2 Projekte die Spezifikationen eines neuen Features beide falsch verstehen und dann zusammen doch wieder die 2/3 Mehrheit erreichen. Idealerweise gibt es also mindestens 4 Clients von denen keiner über 33% hat. Dieses Szenario halte ich dann für doch etwas unwahrscheinlich insofern muss man bei PoS wohl immer mit dem Restrisiko leben.

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vor 1 Stunde schrieb chip:

Dencun-Upgrade am 13. März geplant - das reduziert die Kosten ganz erheblich und sollte ETH einen ordentlichen Schub geben, nachdem die Kosten so hoch waren in letzter Zeit:

https://cryptoticker.io/de/ethereum-prognose-2024-eth-kurs-5-000-dollar-maerz/

Die Kosten Reduktion betrifft vor allem die Layer 2 Netzwerke. Deren Transaktionen werden deutlich billiger weil Ethereum extra für sie einen zweiten Gebührenmarkt aufmacht. Die Transaktionsgebühren im Ethereum Netzwerk betrifft das erstmal nicht. Die Layer 2 Netzwerke belegen durchaus etwas Platz auf der Ethereum Chain aber eben nicht so viel wie man vielleicht glauben mag. Top Gas Burner ist aktuell Uniswap. Daran wird sich auch nach dem Update erstmal nichts ändern. Diese Transaktionen werden weiterhin die Gebühren in die Höhe treiben.

Die Hoffnung ist eher, dass die Transaktionen auf die Layer 2 Netzwerke umziehen. Das würde die Gebühren reduzieren. Aktuell sehe ich aber noch kein erhöhtes Wachstum bei der Layer 2 Netzwerken.

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Am 31.1.2024 um 16:12 schrieb PeWi:

Angenommen, für den hypothetischen Geth-Fehler kommt genauso ein Patch nach 4h. Müsste Geth beim Wiederanlaufen nicht ebenso die fehlerhaften Blöcke erkennen und beim letzten gültigen wiederaufsetzen? Warum ist Geth auf der fehlerhaften Chain gefangen?

Ich habe mich nochmal Kundig gemacht. Ich dachte ursprünglich die Validatoren müssten nur ihre Clients irgendwie per Hand dazu zwingen auf die fehlerfreie Minderheiten Chain zu wechseln. Entweder indem sie ihre Clients per Befehl ein paar Blöcke vergessen lassen oder Notfalls komplett Platt machen und von 0 Syncen. Sobald die 2/3 Mehrheit zustande gekommen ist, ist dieser Weg wohl versperrt. Es droht Slashing für https://hackmd.io/@prysmaticlabs/slasher#Explaining-surround-votes

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Am 6.2.2021 um 15:12 schrieb Drayton:
Am 6.2.2019 um 13:53 schrieb Drayton:

Für die "Nachwelt" ;)

Aktueller Ether Kurs: 89,82 € 

(Stand: 06.02.19 13:45)

Egal in welche Richtung sich der Kurs entwickeln wird, ich bin mir ziemlich sicher, dass wir 2020/2021 einen völlig anderen Kurs sehen werden. 

Nun, heute ist der 06.02.2021.

Aktueller Ether Kurs: 1.406,75 € 

(Stand: 06.02.21 15:00)

Nun, ich hab jetzt leider nicht genau das Datum getroffen, aber wenigstens den Monat.

Also für die "Nachwelt" ;)

Aktueller Ether Kurs: 2.582,07 € 

(Stand: 18.02.24, 01:45)

 

Von rund 90 € auf rund 1400€ und nun rund 2600€ - das sind rund 2800% Plus. Weitere +50% halte ich bis Jahresende für realistisch. 

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ETH könnte richtig skyrocken; ich könnte mir sogar vorstellen, dass ETH den BTC ausperformt - nur meine Einschätzung angesichts der bevorstehenden Ereignisse, siehe

https://www.crypto-news-flash.com/de/wird-der-blackrock-ethereum-etf-von-der-sec-zugelassen-die-haltung-des-behoerdenchefs/

Was hier noch fehlt: Wenn das Thema Energieverschwendung mal wieder mehr in den Fokus gerät (ich vermute, das wird in naher Zukunft passieren), dürfte ETH noch mehr profitieren als ohnehin schon.

Edited by chip
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Mit ausperformen meine ich, dass ETH stärker ansteigen könnte als BTC. Nicht, dass es flippt. Wobei auf längere Sicht gesehen ich da gar nicht so sicher bin, allein schon wegen PoW bei BTC und PoS bei ETH. PoW ist nicht mehr zeitgemäß und gerät ganz sicher bald wieder in die allgemeinen Diskussionen.

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vor einer Stunde schrieb chip:

Mit ausperformen meine ich, dass ETH stärker ansteigen könnte als BTC. Nicht, dass es flippt. Wobei auf längere Sicht gesehen ich da gar nicht so sicher bin, allein schon wegen PoW bei BTC und PoS bei ETH. PoW ist nicht mehr zeitgemäß und gerät ganz sicher bald wieder in die allgemeinen Diskussionen.

Zumindest die letzte Woche lief der ETH vergleichsweise gut. Es kann aber auch genauso schnell wieder abwärts gehen. In nur einem Monat ist der ETH von anfangs 0,048 BTC in kurzer Zeit auf 0,061 BTC angestiegen und anschließend langsam auf 0,052 BTC gefallen. Aktuell sehen wir einen leichten Anstieg in Richtung 0,057 BTC. Also 10% besser als BTC auf die eine Woche gesehen.

Mir ist das noch etwas zu früh bzw zu spät zum Feier. Der Anstieg vor einem Monat war immerhin mehr als 20% auch wenn das im Nachhinein einfacher ist als genau in dem Augenblick die richtige Entscheidung zu treffen. Ich habe den Wiedereinstieg bei 0,048 verpasst bzw warm mir damals das Risiko einfach noch zu hoch. Jetzt aber einen Anstieg von nur 10% zu feiern kommt mir irgendwie falsch vor. Da warte ich lieber noch etwas bis die 0,061 BTC wieder erreicht sind und wir vielleicht sogar weiter in Richtung 0,07 BTC gehen.

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Am 20.2.2024 um 17:37 schrieb chip:

Mit ausperformen meine ich, dass ETH stärker ansteigen könnte als BTC.

Das passiert schon seit 2019. ETH hat BTC mit über 1000% outperformt. Was aber normal ist, weil die ALTs immer überproportional steigen, wenn BTC steigt. Andererseits fallen die ALTs auch überproportional, wenn BTC sinkt. Seit Jahren das gleich Marktgeschehen. Solange BTC steigt ist also alles gut! ;)

Am 20.2.2024 um 17:37 schrieb chip:

Nicht, dass es flippt. Wobei auf längere Sicht gesehen ich da gar nicht so sicher bin, allein schon wegen PoW bei BTC und PoS bei ETH.

Ne, das habe ich mal vor einigen Jahren auch geglaubt. BTC ist das Zugpferd des Marktes. Schonmal Zugpferde hinter dem Wagen gesehen? 

Am 20.2.2024 um 18:56 schrieb skunk:

In nur einem Monat ist der ETH von anfangs 0,048 BTC in kurzer Zeit auf 0,061 BTC angestiegen und anschließend langsam auf 0,052 BTC gefallen.

Das ist leider ein seit Jahren hier vorhandener Denkfehler, dass ALTs gegen BTC gerechnet werden. Dieser Mythos hält sich wie die Sachen mit dem vielen Eisen im gesunden Spinat. Ich werde es nie verstehen, dass einige absichtlich wegschauen, obwohl die Daten aus den vergangenen Jahren faktisch vorliegen. Die Fehler zeigen sich dann, wenn geschrieben wird, dass ETH gefallen ist. Tatsächlich steigt der Kurs. Und nur weil BTC in diesem Moment stärker steigt, fällt doch ETH nicht. FIAT ist der Vergleichswert. Aber egal, ich habs zum x-Mal geschrieben, damit neue Marktteilnehmer nicht auf den gleichen Unfug reinfallen.

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vor 3 Stunden schrieb Drayton:

Aber egal, ich habs zum x-Mal geschrieben, damit neue Marktteilnehmer nicht auf den gleichen Unfug reinfallen.

Und ich habe bereits x-Mal geschrieben, dass man mit eben dieser Strategie mehr Gewinn rausholen kann. Ich kann nichts dafür, dass du den Ausstieg bei um die 0,08 BTC verpasst hast. Macht doch aber dafür nicht andere Verantwortlich. Rechne dir dein Gewinn gern so schön wie du es für richtig hälst aber gewähre uns im Gegenzug bitte die Gewinne mitzunehmen, die es laut deiner Aussage angeblich nicht gibt.

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vor 14 Stunden schrieb Drayton:

Kannst auch gegen Bananen rechnen

Wenn der Preis in EUR von Bananen im gleichen Zeitraum mal stärker steigt als ETH, wäre es dann nicht besser in Bananen investiert gewesen zu sein um am Ende wieder in ETH umzuschichten und mehr ETH als vorher zu haben? 😉😆

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vor 10 Stunden schrieb Drayton:

Die Fehler zeigen sich dann, wenn geschrieben wird, dass ETH gefallen ist. Tatsächlich steigt der Kurs. Und nur weil BTC in diesem Moment stärker steigt, fällt doch ETH nicht. FIAT ist der Vergleichswert.

Es geht doch dabei nie um die Frage ob ETH steigt, sondern ob ETH in einem gewissen Zeitraum besser performed als BTC. 

Oder anders formuliert, ob man mit einem Investment (zum gleichen Zeitpunkt wo man die ETH kauft ) in BTC besser gefahren wäre.

Und das Mass dafür ist nun mal der ETH/BTC Kurs, wenn ETH gegen FIAT steigt, aber BTC stärker steigt, dann wäre in dem betrachteten Zeitraum ein Kauf von BTC lukrativer gewesen. 

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vor 17 Stunden schrieb skunk:

Und ich habe bereits x-Mal geschrieben, dass man mit eben dieser Strategie mehr Gewinn rausholen kann.

Nö, du sprichts von Umschichten bzw. Trading. Das hat nichts damit zu tun, ob man sich den Kurs in BTC oder FIAT anschaut.

vor 17 Stunden schrieb skunk:

Ich kann nichts dafür, dass du den Ausstieg bei um die 0,08 BTC verpasst hast.

Ich hatte nie vor auszusteigen um umzuschichten oder traden, weil andere ALTs geeigneter sind zum Traden. Ein Beispiel hatte ich sogar oben in einem Post genannt.

vor 17 Stunden schrieb skunk:

Macht doch aber dafür nicht andere Verantwortlich. Rechne dir dein Gewinn gern so schön wie du es für richtig hälst aber gewähre uns im Gegenzug bitte die Gewinne mitzunehmen, die es laut deiner Aussage angeblich nicht gibt.

Klar natürlich hab ich gesagt, dass es keine Gewinne gibt. Deswegen hab ich erst vor wenigen Tagen von 2800% Plus geschrieben. ;)

Dass du durch umschichten oder traden oder wie auch immer man das nennen will, 10% oder 20% mehr rausgeholt hast, ist doch ok. Ich sehe die Kurse und Kursunterschiede selbst. Haste ganz doll gemacht! In der gleichen Zeit hättest du mit anderen ALTs x5 bis x10 gemacht.  :P

vor 10 Stunden schrieb mahatma:

Es geht doch dabei nie um die Frage ob ETH steigt, sondern ob ETH in einem gewissen Zeitraum besser performed als BTC. 

Absolut korrekt, 100% Zustimmung.

vor 10 Stunden schrieb mahatma:

wenn ETH gegen FIAT steigt, aber BTC stärker steigt

Exakt, nur mit FIAT als Vergleichswert, kannst du das sehen. BTC steigt nicht oder fällt nicht gegen ETH, sondern immer nur gegen FIAT. Ist bei allen anderen Coins auch so. Und so kann man dann auch sehen, ob ein Coin besser performt hat, als ein anderer. Die Performance berechnet sich immer in FIAT. Der BTC/ETH-Kurs zeigt dann nur noch den Unterschied zwischen der jeweiligen Performance. Wenn dem nicht so wäre, dann würde es im Umkehrschluss keinen Unterschied machen, ob BTC bei 47k-Euro und ETH bei 2,7k-Euro liegt, die könnten ohne den Vergleichswert FIAT auch bei 47,00 EURO und 2,70 EURO liegen. Merkst etwas?

vor 9 Stunden schrieb jkl:

Ich nehme @Draytons Antwort mal vorweg: "Aber der Kurs seit 2019..." 

Jup, das ist der Ausgangspunkt aller Diskussionen hier. Einige haben die 2800% seit 2019 liegen gelassen, können es nicht verkraften, dass ETH BTC mit über 1000% outperformt hat und vielleicht auch, dass Drayton schon vor Jahren davon geschrieben hat. ;) Vielleicht kommen deswegen die Märchen vom Trading und Umschichten, welches das angeblich ausgeglichen haben soll. :lol: Man soll entgangenen Gewinnen nicht nachweinen.  

 

 

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